Twitter: Nachahmer-Konten müssen mit dauerhafter Sperre rechnen

Elon Musk hat (mal wieder) Anpassungen bei Twitter angekündigt. Wer in Zukunft Konten anderer Nutzer nachahme, ohne sie eindeutig als Parodien zu kennzeichnen, erhalte eine dauerhafte Sperre. Zudem führt eine Änderung des Namens dazu, dass der blaue Haken, welcher die Verifizierung des Kontos bestätigt, temporär entfernt wird.

Dies dürfte auch eine persönliche Reaktion Musks darauf sein, dass in den letzten Tagen viele Anwender ihren Namen auf „Elon Musk“ geändert hatten – auch zuvor verifizierte Konten. Dazu zählten auch Comedians wie Kathy Griffin, die bereits eine zumindest temporäre Sperre geerntet hat.

Es ist allerdings nicht neu, dass in Twitters Richtlinien festgehalten ist, dass Nachahmungen anderer Nutzer oder Organisationen untersagt sind. Parodie-Konten mussten ihre Intentionen zudem auch vor der Übernahme durch Musk in ihren Beschreibungen deutlich machen.

Unabhängig davon hat Musk den Versuch gestartet, einige der jüngsten Entlassungen wieder rückgängig zu machen. So wurden wohl einige Mitarbeiter verabschiedet, die eigentlich noch gebraucht werden. Irgendwie scheint es da bei Twitter derzeit einigermaßen chaotisch zuzugehen.

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14 Kommentare

  1. …aber keene Sorge, für den „verifizierten“ $8 Account braucht ihr selbstverständlich nicht euren Ausweis vorlegen. Wäre ja auch viel zu anstrengend, das alles abzuprüfen ;D PS: So schlecht is mastodon gar nich, staune auch dass es sich in den USA gerade rumspricht

    • Mastodon ist ein Messenger und keine Informationsplatform, somit nicht interessant für mich. Ich will nicht nur einzelnen mir bekannten Usern folgen, sondern die App öffnen und gucken was gerade in der Welt so los ist, wobei Trends und der Algorithmus helfen. Das hat Mastodon nicht. Falls Elon sein Spielzeug kaputt macht brauchen wir was neues, aber nicht Mastodon.

      • Mastodon ist kein Messenger. Ich glaube da verwechselst du was. ActivityPub im allgemeinen ist ein dezentrales Protokoll für soziale Netzwerke, das auch Nachrichten abbilden kann. … aber ist nicht ideal dafür, weil unverschlüsselt, etc..

      • Messenger? Da scheinst du aber nicht mehr auf dem aktuellsten Stand zu sein?
        Version 4.0 verbessert hier einiges. Trending Hashtags gibts auch.
        Und für viele ist es ein Segen, dass hier keine Algorithmen mitmischen.

        Wird bei Twitter auch noch lustig, wenn alle Blue Kunden im Algorithmus bevorzugt werden

      • Sollte nur noch ne Frage der Zeit sein. Wenns nicht als Standard über alle Server kommt, dann mit Sicherheit über externe Anbieter

    • Als „förderierten“ Messenger kann man Matrix / Element betrachten – XMPP (Jabber) läuft ähnlich aber das meinst du nicht oder?!

    • Ich verstehe nicht genau wieso jetzt dauernd Mastodon genannt wird. Durch die dezentrale Organisation gibt es dort quasi „keine Regeln“. Genau das, was viele jetzt bei Twitter bemängeln.

  2. Immerhin hat er schon mal eine Grenze für die „Meinungsfreiheit“ festgelegt. Solange solche Dinge wie Volksverhetzung, Mord- und Putsch-Aufrufe oder Holocaustleugung in Ordnung bleiben, wird schon alles passen.

  3. Was die Entlassungswelle betrifft, da hat ihm wohl eine Anwältin oder derartiges gesteckt, bei so einer Menge an Leuten könne er im zuständigen Bundesstaat nicht spontan feuern, sondern müsse die betroffene Belegschaft erstmal fristgerecht auf die bevorstehende Entlassung hinweisen. Die kommen also vielleicht erstmal wieder zurück. Und gehen dann wenig später wieder.

    • Wieso nehmen alle hier an, dass die von Twitter gekündigten Personen nicht entsprechend den Gesetzen entlassen werden/wurden? Wenn jemand entlassen wurde, so wurde sein Zugang zu den Twitterdiensten und Büros gesperrt, aber nicht die Zahlungen entsprechend der Gesetze eingestellt. Blöd nur, wenn die Leutchen im Personalbüro mal schneller als erlaubt waren und jeden tatsächlich gefeuert haben, den deren Vorgesetze benannt haben 😉

      • Weil es in anderen Ländern andere Regelungen gibt. Und Twitter hat halt weltweit Angestellte. Und z.B. in UK (ich glaub das es UK ist) gibt es z.B. eine Regelung das man nicht mehr als x% bzw. mehr als x Mitarbeiter auf einmal entlassen darf. In USA wirds ziemlich sicher auf ne Sammelklage raus laufen.
        Aber selbst wenn sie jetzt jedem von den 3500 (?) Entlassenen noch 500.000k als Entschädigungen geben dann fällt das bei den 44 Mrd. auch nicht mehr groß ins Gewicht.

  4. Die neue Twitter Redefreiheit hört da auf, wo die Fake Account von Elon Musk anfangen zu hetzen und Blödsinn zu posten. Die sind nämlich massiv gewachsen die letzten Tage.

    Und wie gesagt, da schützt auch das Abo nicht. Was man sicher auch weiter bezahlen muss, ist ja Apple und Google auserkoren und da muss man aktiv das Abo kündigen. Auch wenn man den Service garnicht mehr nutzt.

  5. Beim Pendeln der Rauswürfe ist was schiefgelaufen, wie geht das denn?
    Ich dachte er glaubt an so einen Hokuspokus.

  6. Da bekam der Großmeister die Folgen seiner kongenialen Ideen vorgeführt und merkt plötzlich, wenn jeder alles sagen darf, funktioniert es doch nicht so super.
    Klar, dass ihm das klar wird, wenn es um seine eigene Person geht.

    Der Herr entdeckt endlich seine Grenzen. Ob er das aber auch verarbeiten kann, wird man sehen.

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