Twitch Guest Star: Gäste können nativ in den Stream eingeladen werden

Mit Guest Star hat Twitch ein neues Tool für Kreative vorgestellt. Es erlaubt „einfach, sicher und unterhaltsam“ Gäste in den Stream zu integrieren. Anwendungen von Drittanbietern entfallen damit komplett, lediglich ein Twitch-Konto für die eingeladene Person ist vonnöten. Das Limit liegt bei fünf eingeladenen Personen.

Ab Sommer wird Guest Star erst einmal einer kleineren Gruppe zur Verfügung gestellt. In diesem Zuge möchte man da ein wenig Feedback einsammeln, bevor das Feature noch „später im Jahr“ an sämtliche Ersteller verteilt werden soll.

Mit Guest Star reagiert Twitch darauf, dass „Just-Chatting-Inhalte“ mehr und mehr an Popularität bei Twitch gewinnen. Es sei die am schnellsten wachsende Kategorie. Im Rahmen dieser Talk-Formate findet viel Interaktion mit der Community statt, das soll dadurch einfacher und stabiler gestaltet werden.

Guest Star arbeitet mit OBS und auch Twitch Studio zusammen. Prinzipiell handelt es sich dabei um einen simplen Video-Chat, sodass man da nicht auf Drittanbieter zurückgreifen muss. Sowohl auf dem Desktop, als auch auf dem Smartphone können bis zu fünf Gäste einem Stream beitreten. Zuschauer können ihre Hände heben, um ihr Interesse zur Teilnahme am Stream zu signalisieren. Profitieren könnten da diverse interaktive Spielshows. Gästefenster können mit Overlays und einem Branding versehen werden.

Ich hatte es bereits erwähnt: Ein Twitch-Konto ist Voraussetzung. Entsprechend können Verstöße gegen Nutzungsbedingungen auch direkt an Twitch gemeldet und vonseiten Twitch „geahndet“ werden. Ersteller oder Moderatoren eines Streams können durch Einblicke in die Telefonverifizierung sowie Alter und Status des Kontos potenziell unerwünschte Gäste von vorneherein fernhalten. Hat man sich da im Gefühl getäuscht, genügt für Ersteller und auch Moderatoren ein Mausklick und ein Gast ist – auch grundlos – aus dem Stream entfernt.

Ein Feature, welches sich die Twitch-Nutzer unter euch gewünscht haben. Oder könnt ihr da eher weniger mit anfangen? Zum Start geben wir da sicherlich nochmals Bescheid, schauen wir mal wie lange sich die entsprechende Erprobungsphase hinziehen wird.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Weniger Abhängigkeit und einfacherer Umgang ist immer zu begrüßen. Wenn ich bedenke wie viele sich weiter schwer mit OBS mit Skype etc. tun. Ich hoffe das lässt sich bei denen die z.B. gleichzeitig auf YT streamen auch nutzen.
    Eine Erwähnung am Rande VDO.Ninja bietet ähnliches.

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