Trekstor Volks-Tablet: 2-in-1 Gerät mit Windows 10 und drei Monaten BILDplus Digital

surftab duo 1Der Hersteller TrekStor bietet sein Tablet SurfTab Duo W1 ab sofort als „Volks-Tablet“ an und arbeitet daher mit dem Axel Springer Verlag bzw. der BILD zusammen. Es handelt sich bei diesem Gerät um ein 2-in-1-Modell, das sich dank des mitgelieferten Tastatur-Docks auch als Notebook verwenden lässt. Bonuspunkt: Da das vollwertige Microsoft Windows 10 als Betriebssystem dient, kann man auch alle üblichen Office- und Multimedia-Anwendungen nutzen, die man von Desktop-PCs kennt. Der Bildschirm mit 10,1 Zoll Diagonale löst mit 1920 x 1080 Bildpunkten auf. Im Kaufpreis von 249 Euro ist ein dreimonatiges Abo von BILDplus Digital enthalten.

Ob man das als Kaufanreiz oder eher als Abschreckung ansieht, bleibt freilich jedem selbst überlassen. Als Herzstück pumpt der Intel Atom X5-Z8300 mit 1,83 GHz Takt Saft durch die Venen des Geräts. Zu den weiteren Eckdaten gehören noch 2 GByte RAM, 32 GByte interner Speicherplatz und ein Akku mit 7500 mAh. Zunächst ist das Trekstor SurfTab Duo W1 als Volks-Tablet ab heute exklusiv über die Deutsche Telekom zu haben. Erst in zwei Wochen könnt ihr es dann auch bei anderen Händlern erwerben. Neben der Wi-Fi-Version für 249 erscheint auch eine LTE-Version für 299 Euro. Die genannten Preise sind reduzierte Aktionspreise, die nur bis zum 14. Januar 2016 gelten. Wie teuer das Volks-Tablet danach sein soll, ist aber noch offen.

surftab duo 1

Beim LTE-Modell ist unklar, ob es überhaupt in den regulären Handel kommt oder exklusiv bei der Deutschen Telekom verbleibt. So oder so sind noch als Schnittstellen Micro-USB 3.0, dreimal USB 2.0, Wi-Fi 802.11 b/g/n und ein microSD-Kartenslot zur Erweiterung des internen Speicherplatzes um bis zu 128 GByte zu nennen. Im Tastatur-Dock wird das Tablet von einem Magnet-Mechanismus gehalten und lässt sich im Winkel justieren. Auch im Tent-Modus lässt sich mit dem Hybrid-Tablet arbeiten. Optional kann man den Touchscreen auch mit einem Stift beharken. Den Touchpen muss man allerdings separat zum Preis von 39 Euro einsacken.

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Trekstor liefert ab Werk auch allerlei Bloatware nützliche Software mit: Neben BILDplus Digital sind „exklusive Specials“ von Sky Online, Audible, iKiosk, McAfee und OneFootball enthalten. Der Hersteller wirbt, es gebe „einen Audible Gratismonat mit vier Hörbüchern „Game of Thrones“, Vorinstallation der OneFootball-App, ein stark vergünstigtes Jahresabo McAfee und ein Gutscheincode von iKiosk für ePaper von STERN, connect und COMPUTER BILD als Startgeschenk zum Testen“.

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Im Lieferumfang sind neben dem TrekStor SurfTab Duo W1 / Volks-Tablet, ein USB-Netzteil, ein USB-3.0-Host-Adapterkabel (Micro-USB / USB-A), ein USB-Kabel (USB-A / Micro-USB), ein Reinigungstuch sowie eine Kurzanleitung enthalten. Wer Interesse an dem Tablet / Notebook hat, kann bereits ab heute bei der Deutschen Telekom zuschlagen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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29 Kommentare

  1. Wenn irgendwo BLÖD drin ist, verbietet sich ein möglicher Kauf von selbst.
    #Bildnotwelcome

  2. Karl Kurzschluss says:

    Der filigrane Bildschirmrahmen hat es mir besonders angetan! Und der Preis natürlich. Werde mein Surface 3 trotzdem nicht zurückgeben und gegen das TrekStor eintauschen.

  3. McAfee auf einem Windows 10-Gerät. Damit sind etliche Probleme für Otto Normaluser schon vorprogrammiert.

  4. Technik des Pen?

  5. Man beachte die dünnen Rahmen… \s

  6. Hätte ich mein kleines Transformer Book T100 nicht, würde ich ernsthaft ins Grübeln kommen. Ist doch schon recht praktisch, ein 10-Zoll-2-in-1, dennoch eignet sich die Tastatur bei keinem Gerät in der Größe für Vieltipper. Daher würde ich schlussendlich wohl doch bei einem 11,6er Laptop landen. Darunter ist produktive Arbeit durch die Tastengröße, den Tastenabstand und vor allem die häufig viel zu kleine rechte Shifttaste kaum möglich. Mal ganz abgesehen von dem teils eigenartigen Verhalten unter Windows 8.1 und auch 10, wenn das Tablet plötzlich nicht mehr reagiert, der Bildschirm schwarz bleibt und auf jegliche Eingabe, auch die Hardwaretasten, nicht mehr reagiert…

  7. Mit Pen-Unterstützung klingt das ganz interessant, obwohl das natürlich keine High-End-Ausstattung ist. Aber bei dem Schnäppchenpreis sicher für viele verlockend.

    Und die BLÖDware kann man ja deinstallieren. Oder noch besser: gleich am Anfang ein reines Windows 10 drüber bügeln. Kann man ja kostenlos bei Micrososoft herunterladen, ganz ohne Blödware. 😉

  8. Das ist der Punkt: man kann sehr einfach eine W10 Clean Install machen und ist allen Schrott los. Das geht mit Android so nicht,.

    Deshalb ist es völlig wurscht ob Bild drauf ist oder nicht.

  9. Mit 4 GB Ram wäre ich dabei. Gibt’s da noch eine bessere Version?

  10. Etwas Off Topic aber weil’s gerade um BLÖD geht, interessant sind die Nutzerzahlen von bild.de seitdem man Ad Blocker aussperrt:
    http://www.wolframalpha.com/share/clip?f=d41d8cd98f00b204e9800998ecf8427eikc8419bg7

  11. Karl Kurzschluss says:

    @Kalle Also sind die BLÖD.de-Leser sogar noch zu doof, um einen AdBlocker zu installieren! Erstaunlich…
    On-Topic: Kinders, jetzt kommt. Das ist doch ein wirklich albernes Spielzeug. Potthässlich mit dem dicken Rahmen, und die Tastatur ist für Nerd-Hände so gar nix. Und wann ist TrekStor als Hersteller von halbwegs hochwertiger Hardware aufgefallen?

  12. Trekstor lässt doch auch nur als Auftragsfertiger von einem der großen Konzerne fertigen. Die Technik, die da drin steckt, dürfte mit Vergleichsprodukten bis auf wenige Änderungen durchaus vergleichbar sein, bspw. dem Toshiba Satellite Click 10, ebenfalls mit x5 Atom in der Variante 8300, 2GB RAM und 32GB eMMC Speicher (angeblich SSD, glaube ich aber nicht…). Selbst das Yoga Tab 3 Pro von Lenovo hat dieselbe Hardware verbaut. Einzig bei der Kamera, dem Mikrofon, dem Kartenleser, Trackpad und/oder der Tastatur dürfte da überhaupt Spielraum in Sachen Hardwareauswahl sein. Vom Design mit dem dicken Rahmen, der das Halten des Tablets durchaus angenehm machen kann, mal abgesehen. Übrigens, je breiter der Displayrahmen um das 10,1 Zoll IPS-Panel herum, desto größer ist die Breite, über die man in Sachen Tastaturdock verfügen kann. Das muss also nicht zwingend automatisch nur ein Nachteil sein. Die Millimeter, die man darüber gewonnen hat, hätten theoretisch auch in die Tastengröße, den Tastenabstand etc. einfließen können. Sind sie hier wohl eher nicht…

    Der Preis –>249 Euro ist halt auch echt mal gering. 299 mit LTE ist schon nicht schlecht. Als Produktivsystem aber sicher nicht zu gebrauchen, da gebe ich dir recht, Kalle! Dennoch ist die CPU schon mal auf jeden Fall performanter als mein Transformer Book der ersten Stunde…

  13. Ich trage mich schon länger mit dem Gedanken, was ultraportables aber trotzdem Windows-basiertes anzuschaffen. Grade wenn man öfter mal auf Reisen ist, will man ja nicht immer ein gutes, aber ungelenk großes (15″-)Notebook mit sich rumschleppen. Die Option ist also, entweder was kleineres für alle Zwecke anzuschaffen (also z.B. ein 13.3″-Ultrabook) oder ein Notebook für die großen Zwecke und was ultraportables für die Reise.

    Das seltsame ist: Geräte gibt’s grade genug, aber irgendwie sind sie alle entweder in den Specs in irgendeinem Punkt seltsam — das Asus Transformer T100HA mit einem 1280×800-Bildschirm ist z.B. so ein Kandidat — oder sie sind, wie z.B. das Surface, einfach preislich keine Option als Zweitgerät.

    Natürlich wäre besser immer besser, aber in dem Bereich geht’s immer um Kompromisse, und in welcher Richtung man sie eingeht. Und auch wenn Trekstor jetzt natürlich keine Premium-Marke ist, scheinen sie mit dem Gerät eine richtig gute Balance gefunden zu haben.

  14. … okay, und auch dieses Gerät hat sich durch ein hirnrissiges Detail disqualifiziert: Wer zur Hölle hat sich dieses Keyboard-Layout ausgedacht? Die Funktionstasten, „“ sind nur über die Fn-Taste zu erreichen? Wie soll man damit bitte vernünftig arbeiten?

    Die Suche geht also weiter …

  15. @metai: Ich möchte dir die Transformer Books ganz sicher nicht schön reden. Mein eigenes, das ich nun seit fast auf den Tag genau 2 Jahren nutze, hat mir viel Freud und Leid beschert. Leider gehört beides bei diesem Modell offensichtlich zur User-Experience.

    Zurück zum Thema: Es gibt verschiedene Transformer Books der 100er-Serie.
    – Das T100 Chi hat ein FullHD IPS Panel mit 16:10 Verhältnis
    – Die Versionen T100TA + T100TAL immerhin ein HD IPS Panel mit 16:9 Verhältnis

    Nur das neueste, warum auch immer, hat eine 1280 zu 800er Auflösung, immerhin gibt es da aber 4GB RAM und 128GB eMMC Speicher als Option, obwohl ich da nie das Geld drauf legen würde, um mir dann eine solch lahme Kröte mit dem eMMC-ATOM-Gemisch für das Geld kaufen würde. Da gibt es andere Geräte, die ca. 300 Gramm schwerer sind, aber zum Arbeiten wirklich taugen! –> 13,3 Zoll Ultrabook wäre da sicher angebrachter. Mit dem könnte man dann auch ordentlich arbeiten und per Anschluss eines Bildschirms etc., notfalls auch mithilfe dieser neumodischen USB-3.0-Dockingstationen, ein Arbeitsgefühl wie bei einem Desktop herstellen können.

    Beim Transformer Book sind die F-Tasten ganz normal bedienbar, erst über FN werden die Zusatzfunktionen abgerufen, aber auch nur dann, wenn der passende Treiber installiert ist! Ist mit dem Trekstor Dingen sicher ähnlich! Oder würdest du es gern umgedreht haben?

  16. Extrem unsympathisch, dass hier (digitales) Springer-Klopapier beworben wird. Bäh!

  17. Kenne dieses Teil nicht, aber eines dieser „Volksgeräte“ (auch so ein 2-in-1-Convertible von Trekstor) hat ein Bekannter vor kurzem für gut 200,- € beim Media Markt erstanden. Günstig, ja. Aber die Verarbeitung ist derart unterirdisch, dass ich mich immer wieder über mein Chromebook freue. Insbesondere die Tastatur ist nichts für Leute, die tatsächlich mehr als eine URL eingeben, beim zügigen Tippen biegt sich sogar das ganze Teil durch. Trekstor ist für mich schlicht Murks.

  18. @Matze: Welchen Chromebookhersteller und welches Gerät genau hast du denn für dich gewählt? Die Auswahl in dem Bereich wird ja auch immer größer. Gute Eingabegeräte und eine wertige Verarbeitung sind schon Pflicht.

  19. Mir hat ein Mitarbeiter im Laden von Notebooksbilliger von Trekstor abgeraten. Begründung war das die ständig Probleme und Garantiefälle verursachen.

    Ob das stimmt kann ich nicht nachprüfen, aber ich fand die Aussage schon bemerkenswert, weil ich wollte das Ding gerade kaufen. Er hat auch nicht versucht mir was teueres anzudrehen.

    So bin ich dann nach Hause gegangen und habe erst mal überlegt und dann keins gekauft. Also auf später verschoben. Das ganze ist 3 Monate her. Jetzt warte ich auf mehr Auswahl bei W10 Tablets. Im Grunde brauche ich so ein Teil erst im nächsten Urlaub.

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