TP-Link bringt smarte Glühbirnen mit Wi-Fi

TO-Link hat neue Smart-Glübirnen angekündigt: Es handelt sich um die Produktreihe LB mit den einzelnen Varianten LB100, LB110, LB120 und LB130. Wie ihr euch denken könnte, sollen sich die Glühbirnen in TP-Links Gesamtkonzept für Smart Homes einfügen. Die Lichtlein lassen sich über die Kasa-App für Apple iOS und Android fernsteuern. Auch via Amazon Alexa sind die Glühbirnen mit Wi-Fi steuerbar.

Auch die Preise nennt der Hersteller bereits: Die hochwertigste Ausführung, die LB130, kostet 54,90 Euro. 39,90 Euro fallen für die LB120 an. 34,90 Euro sind für die LB110 angedacht und schließlich 29,90 Euro für das günstigste Modell, die LB100. Im Handel sind die smarten Leuchtmittel ab Juli in Deutschland zu haben.

Das Topmodell, die TP-Link LB130, ist eine Glühbirne mit Farbwechseln. 16 Mio. Farben decke die Glühbirne laut Hersteller ab. Auch die Wärme lässt sich zwischen 2.500 bis 9.000 Kelvin anpassen. Zudem könnt ihr einreichten, dass sich die Leuchtstärke je nach Tageszeit anpasst. Dann strahlt sie etwa nur gemäßigt zur Dämmerung und schaltet zur späten Stunde weiter rauf. Zur Regelung der Einstellung braucht ihr keinen Smart Home Hub, sondern nur euer Smartphone und die Kasa-App. Alternativ funktioniert wie gesagt auch die Sprachsteuerung mit Amazon Alexa, wenn ihr das passende Gerät dafür besitzt.

Auch die LB100, LB110 und LB120 sind allesamt über die Kasa-App steuerbar und in der Intensität dimmbar. Über die Anwendung könnt ihr zudem Zeitpläne einrichten, um das Ein- und Ausschalten festzulegen. Die LB120 erlaubt, ähnlich wie die LB130, ebenfalls die Regelung der Wärme von 2.700 bis 6.500 Kelvin. Eine Übersicht über die einzelnen, smarten Glühbirnen von TP-Link findet ihr auch noch einmal hier.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Ist schon bekannt ob Apple HomeKit unterstützt wird bzw. irgendwann unterstützt werden soll?

  2. Wifi bedeutet aber auch einen hohen standby-Verbrauch. Der könnte pro birne gegen 3 Watt / Std gehen. Da scheinen mir Systeme mit gateway cleverer zu sein.

  3. Ich warte ja nur Smartes Klopapier. Damit ich den Scheiß Koeffizienten messen kan.

  4. Wifi bedeutet aber auch einen hohen standby-Verbrauch. Der könnte pro birne gegen 3 Watt / Std gehen.

    Tja, das ist das Problem mit „bis zu“-Angaben, man muss sie individuell betrachten und messen. Und ja, es gab in der Vergangenheit übelst verschwenderische Lampen. Aber das hat sich in den letzten Jahren recht flächendeckend verbessert.

    Da scheinen mir Systeme mit gateway cleverer zu sein.

    Aber nur scheinbar. Aktuelle Wifi-Leuchtmittel haben im Standby einen Verbrauch von ca. 0.5W — das gibt übrigens Ikea auch für deren „Tradfri“-Leuchten an. Und dieser Verbrauch ergibt sich größtenteils aus der Verlustleistung des eingebauten Netzteils bei solch kleinen Verbrauchern. Auch „Gateway“-Lösungen sind da nicht besser, denn auch wenn die Elektronik selbst eventuell weniger verbraucht, liegen sie am Ende auch bei ca. 0.3 bis 0.4W.

    Am Ende liegt man bei Stromkosten von einem Euro pro Jahr (Herstellerangabe) oder weniger (Praxis). Das sind Geldmengen, die man durch gezielte Beleuchtung und Auswahl bei der Anschaffung ausgleichen kann. Oder, man kann das auch mal sagen, für den Komfort bezahlt.

    Abgesehen davon finde ich €30 für die kleinste Lampe so ungefähr drei Mal zu viel. Wie gesagt, Ikea macht’s vor, was solche Leuchten kosten können.

  5. Richtig. Ikea machts vor. Mit zigbee Standard und Gateway. Und ohne wifi Anbindung. Bei einer Lampe mit direkter wifi Anbindung wie im Artikel beschrieben sind 0,3 – 0,4 Watt nicht machbar.

  6. Star Craftler says:

    Zigbee – und dein Home ist offen.

    werden wir es noch erleben dass eine Smarte Glühbirne unter 10 € kostet, was sie eigentlich kosten sollte ?

  7. Das hoffe ich. Anscheinend wird es ja auch gekauft. Es gibt keinen Grund, abgesehen von der Marge, warum smarte Birnen und Steckdosen so unendlich teuer sind. @ John. Witzig Scheiß koeffizient. Wie wird der denn berechnet: Masse/Viskosität?

  8. Ikea machts vor. Mit zigbee Standard und Gateway. Und ohne wifi Anbindung.

    Du hast natürlich recht, und ich mich schlecht ausgedrückt, ich wollte den Ikea-Leuchten kein Wifi zuschreiben. Mein Argument steht aber:

    Bei einer Lampe mit direkter wifi Anbindung wie im Artikel beschrieben sind 0,3 – 0,4 Watt nicht machbar.

    Warum sollte das nicht machbar sein? Weil sie andere SoCs verwenden? Am Ende sind es ja doch alles nur winzige ARM-Prozessoren mit ein paar Sende/Empfangsbausteinen. Und die sind in der Entwicklung der Stromsparmodi nicht stehengeblieben. TP-Link gibt für LB110 und LB120 übrigens einen Standby-Verbrauch von 0.55W an (http://www.tp-link.com/us/products/details/cat-5609_LB110.html#specifications).

    Allenfalls kann man sich wundern, warum eine LB130 wiederum mit „max. 1,5W“ angegeben wird. Andere SoCs? Verschieden dimensionierte Netzteile?

  9. Addendum: Ein ESP8266, also ein Feld-Wald-und-Wiesen-SoC mit Wifi und der Liebling der IoT-Bastler, benötigt beim aktiven Senden 170 mA (also 0.55W), beim Empfangen 50 mA (0,17W) und im „Modem-Sleep“ mit aktiviertem aber inaktivem Wifi und aktiver CPU 15 mA (0,05W). Das sollte ein Maßstab sein, was bei Glühbirnen machbar ist — und auch dafür, wieviel tatsächlich dem Netzteil zuzuschreiben ist.

  10. An Urknall … an den 3 Watt zweifel ich auch. Auch ich habe mehrere ESPs. die Verbrauchen zusammen auch keine 3 Watt. Wenn der Hersteller es gut macht, ist der niedrige Verbrauch möglich. Falls jemand sich so eine Lampe holt, bitte für uns mal Messen 🙂

  11. TP-Link und nicht TO-Link.

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