Tile veröffentlicht „Lost & Found Labels“

Das Unternehmen Tile bietet schon seit Ewigkeiten diese kleinen Tracker an, die ihr an euren Habseligkeiten befestigen und diese damit jederzeit wiederfinden oder als verloren melden könnt. Doch bisher sind die Geräte keinesfalls die günstigste Alternative, vor allem dann nicht, wenn deren Batterie nicht tauschbar ist und man am Ende der Batterielaufzeit ein komplett neues Gerät wechseln muss. Doch auch dafür hat das Unternehmen, zumindest in den USA, nun eine Lösung parat, die sich zumindest an vielen Objekten auch umsetzen lässt: QR-Code-Sticker.

Jene gibt es in Dreierpacks mit 3x 5 QR-Aufklebern für knapp 15 US-Dollar zu kaufen, der Code spuckt beim Einscannen sämtliche (zuvor online personalisierten) Informationen aus, die ein Finder benötigt, um den Gegenstand im Idealfall zurückbringen zu können. Bei Diebstahl wird euch das natürlich kaum helfen. Der Vorteil: Ihr benötigt keine Batterie dafür und die Sticker sollen selbst Geschirrspülgänge aushalten, zudem sind sie kratzresistent. Sowohl iOS- als auch Android-Nutzer können die Sticker scannen, da hierfür keine spezielle App benötigt wird. Die Produktseite führt hierzulande noch ins Leere, weshalb ich nicht sagen kann, wann die Sticker auch für hiesige Nutzer verfügbar werden.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

20 Kommentare

  1. Total simple Idee eigentlich und billig zu programmieren.
    QR-Code mit hinterlegter URL, die halt auf ne Subpage bei denen führen wird, wo der Kunde über nen Formular seine Daten hinterlegt.
    Hoffentlich nicht gleich alle Kontaktinfos, sonst freuen sich die Daten-Crawler ^^

    • Oder ein QR code der dich in deine Email App schickt mit sender Adresse. Mit einem Kleinen Text.
      Finde meinen Besitzer. Ich Habe deinen Schlüssel gefunden. Dann kann kontakt über eine Email aufgebaut werden. Dan fließen auch nicht soviele Persönliche Daten.
      qrode-generator . de
      Ausdrucken, aufkleben

  2. Da druckt man doch billiger eigene QR Codes mit seinen Kontaktdaten aus

  3. Möglicherweise erkenne ich nicht den Genius dieser Lösung — aber: Hä?

    Irgendwo einen Kontaktinfo ins Netz packen und aus dem Link einen QR-Code machen kann doch nun wirklich jeder. Zur Not in ein öffentliches Google-Doc, mit einer Telefonnummer drin, die man auch Bot-sicher notieren kann.

    Und wenn es noch sicherer sein soll: Einfach eine Kontaktnummer oder -mail DIREKT als QR Code notieren.

    Ausdrucken, fertig.

    Wie schon bei vielen anderen „smarten“ Lösungen habe ich auch hier den Eindruck, dass es ohne „KI-Smart-Cloud-SaaS“ manchmal sogar praktischer ist.

  4. Das kann man auch selbst machen. Einen QR Code mit einer E-Mail Adresse erstellen.
    Oder ganz „früher“ hatte man einfach Namensschilder und Adressaufkleber und Anhänger.
    Die funktionieren ganz analog und ohne Technik und ohne Smartphone.

    • Namensschilder?
      was bist Du für ein boomer

      Ja, mach ich auch so. Ist einfach und ziemlich günstig.

      • tja boomer überleben auch wenn im Winter der Strom ausfällt ;-P

      • /Ironie on – Fetter Dissräääspäääct! (Oder was ihr Memes von Kids auch immer stammelt/tanzt) – /Ironie off

        „ganz „früher“ hatte man …“ ist doch maximal eindeutig.

        Ich deute das mal als nicht vernünftig gelesen und/oder verstanden, dafür fix durch Beleidigung eigengetort …
        Flüchtigkeitsversehen, oder hart antrainiert?

    • Wer macht denn bitte einen Adressanhänger an seine Schlüssel? Sind das etwa die gleichen Leute, die ihre PIN auf der EC-Karte notieren?

      • Eine Adresse muss ja keine Postanschrift sein, sondern kann auch eine EMail oder Telefonnummer sein. Mit meiner Telefonnummer findet man meine Adresse nicht, außer man ist die Polizei (oder die Telekom). Ich könnte sogar an meinen privaten Schlüsselbund die Büroadresse dran hängen und umgekehrt. Darf dann nur nicht beide Schlüsselbunde zusammen verlieren… 😀

  5. Irgendeine Random-Email-Adresse als QR-Code erstellen und auf den Gegenstand kleben (bei den Preisen von Tile wäre sogar eingravieren ne Option)
    ist jetzt so schwierig?

    • Muss nichtmal so kompliziert sein. “Bitte email an joerg ät example Punkt com“ reicht doch vollkommen. Security muss nicht immer Mossad-sicher sein. Das landet in keinem Spambot.

  6. Tolle Seite für QR Codes: https://www.qrcode-monkey.com/de/

    Benutze ich schon recht lange… 🙂

  7. Spätestens seit Apples (offenem) „FindMy“ Netzwerk am Markt ist sind Tile & Co. doch quasi obsolet. Die Nutzerschaft wurde quasi über Nacht um den Faktor 10 überholt, damit auch die Chancen sein Eigentum zurück zu bekommen.

    Und jetzt auch noch 3 Sticker für 15€, klingt nach dem sprichwörtlichen letzen Stohhalm.

    Entweder Google kauft den Laden bald oder irgendwann geht das Licht aus.

  8. Der Vorteil? Welcher Vorteil?! Die Unwissenheit mancher auszunutzen vielleicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.