TikTok führt neue Features gegen Mobbing ein

TikTok hat angekündigt, dass es auf der Videoplattform neue Funktionen geben wird, die gegen Mobbing helfen sollen. Klingt für mich aber zum Teil lange überfällig und erstaunlich, dass es solche Optionen nicht von Anfang an gegeben hat. Beispielsweise wird es endlich die Option geben, mehrere Kommentare auf einmal zu löschen oder sie als Verstoß gegen die Community-Guidelines zu melden.

Außerdem wird es möglich, mehrere Konten in einem Zug zu blockieren. Im Grunde wird es dadurch weniger fummelig, schnell unliebsame Kommentare zu löschen und Trolle auszublenden. Es genügt der Long-Press auf einen Kommentar oder das Tippen auf das Bleistift-Icon in der oberen, linken Bildschirmecke um ein Fenster mit den entsprechenden Optionen zu öffnen. Anschließend können bis zu 100 Kommentare oder Konten auf einen Schlag gelöscht bzw. gemeldet / blockiert werden.

Laut TikTok verteile man die neuen Funktionen bereits ab sofort in „ausgewählten Märkten“ und werde sie innerhalb der kommenden Wochen dann weltweit freischalten. TikTok klärt zudem laut eigenen Aussagen über Mobbing auf und weist auch Nutzer darauf hin, wenn sie einen offenbar unpassenden Kommentar posten wollen. Dann soll angeregt werden, den strittigen Post zu überdenken.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

7 Kommentare

  1. Find ich ein sehr guter Schritt! Ich habe auch immer mehr das Gefühl, dass das Thema Mobbing gegen Frauen auch mehr von Frauen selber angetrieben wird, daher sind solche Funktionen absolut wichtig bei solchen Netzwerken.

    • Vielleicht überdenkst du dein Wording noch einmal und verwendest zukünftig „Mobbende (m/w/d)“ und „Gemobbte (m/w/d)“. Gleichstellung und so, du weißt schon!

      Speziell bei TikTok heißt es aber auch mehrheitlich gar nicht „Mobbing“, sondern „Mopping“. Ich moppe dich, du moppst mich, gemoppt wird nicht!. 😉

      • Onkel Wanja says:

        Sehr gut das du den/die Kolleg*in (M/W/D) über eine korrektes Wording aufklärst. Nach der Wahl könnte es sein das die falsche Ausdrucksweise oder das falschbetonen des gesegneten „*“ einen längeren Aufenthalt im koboldgrünen Gendergulag zu Folge hat.

      • > Mopping

        Ist das evtl. Mobbing Moppeliger:innen?

      • Bei dem Gender Wahnsinn ist nichts schwachsinnig genug, dass es nicht jemand gäbe der auf den Zug aufspringen möchte.

      • So spricht jemand, der beim Thema Mobbing eher Täter als Opfer war? Oder gab es einen sinnvollen Grund, deine Abneigung zum Gendern genau hier zur Sprache zu bringen?
        Im Internet gabs sonst keinen Platz mehr?

  2. Das ist leider einer der Nachteile von Plattformen wie TikTok und Instagram, die Oberflächlichkeit belohnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.