TikTok: Creator können Nutzern personalisierte Videos gegen Bezahlung anbieten

TikTok testet in einigen Ländern eine neue Funktion namens „Shoutouts“. Allerdings steht das Feature derzeit wohl nur wenigen Videomachern aus z. B. der Türkei und Dubai zur Verfügung. Dabei erhalten die Creator die Möglichkeit, ihren Fans die Chance anzubieten, gegen einen Obolus ein personalisiertes Video zu erhalten.

Dafür müssen die TikTok-Nutzer dann die In-App-Währung investieren. Wie hoch der Preis für so ein persönliches Video ist, wird von den Videomachern selbst festgelegt. Das Verfahren läuft so ab: Interessierte investieren ihre Münzen und dann hat der Creator drei Tage Zeit, um die Anfrage anzunehmen oder abzulehnen. Wird das Angebot akzeptiert, dann soll der Auftraggeber innerhalb einer Woche sein Video erhalten.

Die weiteren Einzelheiten sind noch offen. Etwa ist unklar, ob TikTok die Shoutouts auch in andere Märkte schieben will und welche Creator dafür infrage kommen. So dürfte man die Funktion vermutlich nicht allen Videomachern anbieten, sondern nur jenen, die eine bestimmte Reichweite verbuchen. Für Videomacher eröffnet das eben die Chance ihre Kurzvideos weiter zu monetarisieren, während Follower direkten Kontakt zu den Influencern aufbauen können.

Eine andere Plattform, die so eine Funktionsweise anbietet, ist Cameo: Die Plattform besteht seit 2016 und erlaubt es Interessierten, exklusive Videos von Berühmtheiten in Auftrag zu geben. Vielleicht war das dann auch TikToks Inspirationsquelle.

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2 Kommentare

  1. Erinnert mich irgendwie an Onlyfans. Wobei da genug „Creator“ schon Werbung auf TikTok machen um auf die andere Plattform zu locken.
    TikTok halte ich für gefährlich. Der Algorithmus ist sehr gut, aber gefühlt macht die Art und Weise der App das Gehirn des Nutzers kaputt. Es ist wie ein einarmiger Bandit – also eines der Geräte, die in extremer Weise Spielsucht fördern. Anstatt Geld investiert man Zeit, dafür funktioniert es noch schneller und unsere Synapsen feuern im Sekundentakt.

  2. Grumpy Niffler says:

    Na dann hoffe ich mal, dass alle Eltern ihre Kreditkarten gut verstecken. Beim Durchschnittsalter der Nutzerschaft ist das keine unproblematische Funktion.

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