The Orville: New Horizons demnächst bei Disney+

The Orville ist immer mein Tipp, wenn man Science-Fiction mag, die aber nicht zu ernst nimmt. The Orville wird oft geringschätzend als „Verarsche von Star Trek“ tituliert, ist in meinen Augen aber eine ehrliche und lustige Hommage daran. Es beginnt wie eine Parodie, wächst dann aber teils über das geistige Original hinaus.

Gestern Abend kündigte Disney+ an, dass die dritte Staffel von Seth MacFarlanes epischer Weltraum-Abenteuerserie „The Orville“ bald auf Disney+ unter Star in Deutschland zu sehen sein wird. Die dritte Staffel „The Orville: New Horizons“ spielt 400 Jahre in der Zukunft, wo die Crew der U.S.S. Orville ihre Erkundungsmission fortsetzt, während sie sowohl die Geheimnisse des Universums als auch die Komplexität ihrer eigenen zwischenmenschlichen Beziehungen erforscht.

Zu den Darstellern der Serie gehören Seth MacFarlane, Adrianne Palicki, Penny Johnson Jerald, Scott Grimes, Peter Macon, J. Lee, Mark Jackson, Chad L. Coleman, Jessica Szohr und Anne Winters.

„The Orville: New Horizons“ wird von 20th Television und Fuzzy Door produziert. Die Serie wurde von Seth MacFarlane entwickelt und geschrieben. MacFarlane, Brannon Braga, David A. Goodman, Jon Cassar, Jason Clark und Howard Griffith fungieren als ausführende Produzenten.

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28 Kommentare

  1. Das ich The Orville besser finde als Star Trek: Discovery oder Star Trek: Picard, jupp hätte ich auch nicht gedacht.

    • Ja. Orville ist sicherlich gut. Wenn man STTNG mag und STTNG auch heute noch gucken will. Im Rückblick ist STTNG dann doch aber recht langatmig geworden und selbiges fühle ich dann bei Orville. Überrascht war ich dann jedoch, dass in der aktuellen Picard-Staffen wieder echtes Trekkie-Feeling aufkommt und man tatsächlich eine STTNG-Fortsetzung wahrnimmt.

      • OutOfOrder says:

        Wie sich die Meinungen nicht unterschiedlicher sein können.
        Picard könnte, meiner Meinung nach, nicht weiter vom „Trekkie-Feeling“ entfernt sein. Einzig vielleicht Discovery. Aber das ist eine andre Katastrophe.
        Picard hat lediglich die beliebtesten Themen aus Star Trek aufgegriffen und in eine Staffel gesteckt. Q, Zeitreisen, Borg, Guinan und Themen, die sich mit Data befassen. Das war es dann aber auch.
        Der Rest ist so unfassbar lieblos geschrieben. Wie lateinamerikanische Daily Novellas. Von Plot Twist zu Plot Twist. Am besten zwei Dutzend in einer Folge.
        Ne, da sind The Orville und sogar Lower Decks, für mich, die deutlich interessanteren Star Trek Serien.

        • Picard und vor allem Discovery sind leider zu sehr auf die aktuelle Zeit bzw. die (versteckten) Vorgaben betreffs Gesellschaft und Hollywood-Normen hin designed. Damit meine ich extremstes Herausstellen der LBQusw., MeToo, BLM – so wie es die Hollywood-Leute und (Soziale) Medien derzeit fordern. Hätten sich die Schreiber, Produzenten und Schauspieler mehr auf die wirklich für ST-Serien wichtigen Themenbereich konzentriert, wären sicher bessere Serien entstanden.
          Die Ideen hinter diesen Serien ist an sich nicht schlecht – die Umsetzung ist oft schlicht zum Schreien. Einigen mag das oft aufgrund des Lerneffekts – es gibt kaum mehr anderes konstruierte Filme und Serien – nicht mehr auffallen oder sie ignorieren es (oft einfach weil viele nichts mehr anders kennen weil zu jung), aber meine Hoffnung liegt auf Strange New Worlds und das nicht nur weil da einige sehr gut Schauspieler mit dabei sind. (Endlich kehrt da auch wieder etwas Witz in eine ST-Serie! Anson ist da auch durch seinen Einfluss bei den Writern mitverantwortlich!)

          • Peter Brülls says:

            „Picard und vor allem Discovery sind leider zu sehr auf die aktuelle Zeit bzw. die (versteckten) Vorgaben betreffs Gesellschaft und Hollywood-Normen hin designed. “

            Also genau wie TNG zu seiner Zeit.

    • Ochnö. Ted hat zwar einen gewissen Humor, aber The Orville ist mir bei weitem lieber. Wenn die jetzt S4 absägen wäre das mehr als bedauerlich.

    • Nicht nach Staffel 4 sondern nach Staffel 3!
      Die 4 kommt, laut Artikel, erst gar nicht mehr!

  2. Die Serie greift gesellschaftliche Fragen im Kontext des SciFi Settings auf, genau wie das ursprüngliche Star Trek, allerdings mit mehr Augenzwinkern. Discovery z.B. ist nur noch Drama Baby, Drama!!! – da ist The Orville näher am Original. Ich freue mich auf eine neue Staffel.

    • André Westphal says:

      Mir gefällt auch keine einzige der aktuellen Trek-Serien, wobei ich Discovery einfach nach 2 Folgen ignoriert habe, weil mir das einfach gar nichts gegeben hat, über Picard habe ich mich mehr geärgert, weil der Charakter ja regelrecht von den Autoren demontiert wird.

      The Orville ist da auch für mich eher eine Star-Trek-Serie als alles, was aktuell offiziell unter der Marke läuft.

      • Aha, der Charakter von Picard wird in der neuen Serie demontiert? Interessant, weil Patrick Stewart für das Projekt laut Interviews überhaupt erst zugesagt hat, weil ihn die nachvollziehbare Weiterentwicklung der Figur durch die Drehbuchautoren so sehr überzeugte. Aber der ist ja nur der Darsteller, der diese Figur über ein Jahrzehnt in einer TV-Serie und mehreren Kinofilmen verkörpert hat. Als Fan kann man das natürlich besser beurteilen.

        Will sagen: Nur, weil dir persönlich etwas nicht gefällt, ist es ein bisschen albern, deine Meinung also allgemeingültige, objektive Wahrheit darzustellen.

        • André Westphal says:

          Patrick Stewart kann gerne eine andere Meinung haben: Meine kennst du ;-). Wenn aus einer Autoritätsperson mit viel taktischem Geschick, Weisheit und hohem Ansehen ein abgehalfterter, vorwiegend emotional agierender Hampelmann wird, der sich von jedem anschreien lässt, dann sehe ich das als merkwürdige Dekonstruktion an, die mir zeigt, dass die Autoren den Charakter vermutlich noch nie sonderlich mochten.

          Ähnlich wars mir Luke Skywalker in den neuen Star-Wars-Filmen: Eine Heldenfigur, die immer für Hoffnung, Optimismus, Loyalität und einen unbeirrbaren Glauben an das Gute stand, wird ins komplette Gegenteil verkehrt: Einen unsympathischen Zyniker. In dem Fall stimmte allerdings ja auch der Darsteller Mark Hamill dieser Ansicht zu.

          Schau dir mal an, wie „Star Trek: Picard“ in den Zuschauer-Ratings bei etwa Rotten Tomatoes steht. Viele Zuschauer sehen es mit der Serie ähnlich. Zumindest polarisiert das Format. Ich halte es subjektiv eben für „Schrott“, wer darin für sich etwas Tolles entdecken kann: Viel Spaß damit.

          • Menschen ändern sich. Picard hat im seiner Lebensgeschichte einiges mitgemacht und es wäre enttäuschend, wenn das keine Spuren hinterlassen hätte und er noch der gleiche Captain wäre.

            • André Westphal says:

              „Ändern“ oder „Entwickeln“ ist etwas anderes als eine neue Figur vorzustellen, die einfach nur denselben Namen hat wie ein bekannter Charakter. Genau das haben z. B. die Autoren der neueren Star-Wars-Filme so mit den alten Figuren gemacht und hier ist es ziemlich dasselbe.

              Dass es anders geht: Mein Musterbeispiel ist „Cobra Kai“. Alte Figuren kommen vor, die auch nach mehreren Jahrzehnten in anderen Umständen leben und im Serienverlauf dazu lernen und sich verändern – aber immer auf der Basis des bisherigen und deswegen auch vollkommen nachvollziehbar.

          • Ragnar Kotzbrock says:

            Seh‘ ich inzwischen genauso!
            Habe heute Folge 7 gesehen: Meine Güte, ist das ein Durcheinander geworden.
            Den Rest tu‘ ich mir nur an, wenn GAR nichts anderes läuft…

        • Thorsten G. says:

          „Nur, weil dir persönlich etwas nicht gefällt, ist es ein bisschen albern, deine Meinung also allgemeingültige, objektive Wahrheit darzustellen.“

          Hat er wo genau getan? Vom Tonfall her ist das doch eher dein Ding.

  3. The Orville is the REAL Star Trek successor 🙂

  4. endlich Staffel 3… lange warten müssen

  5. Erinner mich noch dran, wie ich nur dumme Jokes erwartete und sie auch bekommen habe… und dann plötzlich, als hätten die Macher es beim Dreh selbst gemerkt, dass da mehr Potenzial ist, bekam die Serie echt einen guten Drive und hat viele nette Geschichten parat. Ganz großartig, was da gemacht wurde.

    • In Staffel 2 ging dann richtig die Post ab. Da haben sie den Klamauk deutlich runter gefahren und ernsthafte Geschichten erzählt. Und mit der Doppelfolge um den Androiden fühlte sich das auch noch ein wenig nach Doctor Who an. Ich hoffe, dass es auf dem Level weiter geht.

  6. Orville ist wirklich gutes TNG. Aber Disney+? Bin ich leider raus.

    • Disney+ ist blos ein weiterer Vertriebsweg für diese Serie. Denn was viele schlicht vergessen: Serien werden gemacht damit Geld verdient wird!
      Oder besser – damit das bereits ausgegeben Geld wieder herein gespielt wird und für weitere Projekte Geld zur Verfügung steht. Denn Seth MacFarlane entwickelte diese Serie nicht nur weil ihm persönlich StarTrek gefällt – oder besser: weil er ein Fan ist – sondern um Geld zu verdienen und seine Produktionsfirma am Leben zu erhalten. Die erste Staffel bezahlte er komplett selbst – und man kann sich vorstellen, dass das nicht billig war! Da zählt jeder weitere „Vertriebsweg“….

  7. Peter Kortz-Frankemölle says:

    Ach, das freut mich. „The Orville“ ist super.

  8. Mnnooohhh… BESCHTE!!! ENDLICH!!!
    Das mit der Verarsche hab ich auch mal gehört, frag mich nur bis heute wo da wer wen verarscht? Dachte Discovery übernimmt diesen Job. 😀
    Leider könnte es auch die letzte Staffel gewesen sein, da sich MacFarlane wohl anderen Projekten widmen will. Böser MacFarlane! Böse Böse!

    • Vor allem TED, wenn ich das richtig lese. Also ich liebe American Dad für seine bissige Ironie und The Orville für seine Ideen und halte MacFarlane echt für talentiert. Aber TED war einfach nur dumm und das dümmste was er je getan hat. Aber vielleicht liegt ihm das einfach mehr oder er macht es lieber als ernste Dinge. Orville fing schließlich auch erst total absurd an, bevor sie ihren „Kern“ fanden.

      • Richtig, TED. *dummefresseziehsmiley*
        Vielleicht hat Mac ja Bindungsprobleme. Wenn es zu ernst wird, schnell Reißaus nehmen. 😀
        Eine kleine Chance auf eine Fortsetzung gibt es ja noch. Däumsche drückn.

  9. Mir ging es exakt gleich. Begann als Parodie, aber übertraf das Vorbild in einigen Aspekten sogar. Von dem ganzen neuen pseudo intellektuellen, grottig geschriebenen Schmutz ganz zu schweigen.

    • André Westphal says:

      Ja, die ersten Folgen waren noch etwas infantil im Humor und deutlich klamaukiger als der Rest – da war ich auch noch unschlüsssig, ob ich das nun gut oder doof finden soll. Ab der Staffelmitte wurde es aber immer besser und es kehrte mehr Star-Trek-Feeling ein als bei allen „richtigen Star-Trek-Serien“ nach „Enterprise“. Staffel 2 trumpft dann echt nochmal mehr auf und verbindet sogar oft den Humor mit einem intelligenten Hintergrund – die Episoden um Isaac sind gute Beispiele.

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