Telekom StreamOn: Threema ist ab Oktober dabei

Die Telekom bietet in vielen Tarifen an, dass bestimmte Dienste über das Mobilfunknetz genutzt werden dürfen, ohne dass das benötigte Datenvolumen auf das im Vertrag enthaltene Volumen angerechnet wird. Spotify, Apple Music, Radio- und Videodienste, das muss ich unseren Lesern sicher nicht mehr erklären. Das monatliche Angebot an Neueinsteigern bei StreamOn der Telekom ist natürlich in der letzten Zeit dünner geworden, da man viele Dienste eben schon an Bord hat. Ab Oktober hat man einen Neueinsteiger dabei, der unseren Lesern nicht fremd sein dürfte – Threema. Threema ist im Bereich Social & Chat enthalten – und dies bedeutet, dass Kunden mit StreamOn sich unterwegs keine Gedanken über Datenvolumen machen müssen, welches über Threema verbraucht wird.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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41 Kommentare

  1. Das verstößt meiner Meinung eindeutig gegen die Netzneutralität. Entweder haben alle die gleichen Chancen (Datenvolumen wird nicht angerechnet) oder man soll es komplett lassen. Find ich nicht gut.

    • hättest doch nur googlen müssen, es steht angeblich jedem Frei StreamOn Partner zu werden

      „StreamOn basiert auf einem offenen, diskriminierungsfreien Angebot, an dem jeder Anbieter von Audio-, Video-, Gaming-, Chat- oder Social Networking-Diensten auf Wunsch teilnehmen kann.“

      https://www.telekom.de/hilfe/mobilfunk-mobiles-internet/mobiles-internet-e-mail/streamon/streamon-partner-werden

      • Jedem, der 50.000€ als asicherheit hinterlegen kann, wenn ich mich nicht irre.

      • Diese Begründung „jeder kann Teilnehmen der möchte“ ist doch Bullshit. Mit StreamOn soll nichts mehr angerechnet werden auf das Datenvolumen. Wenn jeder dran teilnehmen „kann“, warum schaltet man dann nicht direkt unlimitiertes Datenvolumen frei, was StreamOn suggeriert?

        • Genau das frage ich mich auch. Da herrscht extreme Intransparenz. Als die Telekom Neues angekündigt hat, dachte ich wirklich sie stellt ihre Mobilfunktarife auf MBits um. Jemand soll mal nachfragen. Warum die das so intransparent machen.

          • Frag doch selbst nach.

            Und wenn du unlimited haben willst hol dir magenta eins plus. Da kannst du noch 4 unlimited flats für Freunde und 4 Datenkarten für 25€ und 10€ vergeben.

            Und wenn das zu teuer ist… Dann gibt es die Funkloch Netzbetreiber.

            Die Freiheit das zuwählen was dir passt hast du.

            • Du hast es nicht verstanden. Die Praxis mit StreamON ist indiskutabel: Wenn jeder Partner werde kann, warum bitte schaltet die Telekom nicht alle Webseiten frei? Warum muss man sich erst AKTIV für StreamON bewerben? Die Kritiker haben recht, dass das Vorgehen mit StreamON nicht Netzneutral ist und auch nicht fair den User gegenüber, denn er verliert Viel mehr Datenvolumen auf Seiten die KEINE Partner sind. Und niemand so genau, was die Telekom überhaupt für Quellen mit StreamON abdeckt, sind auch Clouddienste dabei? Ganz sicher werde ich mir MagentaPLUS machen für 80€ im Monat nur weil ich auf meinem Handy MBits statt Datenvolumen haben möchten. Ist klar. Island hätte die Telekom aus den Mobilfunktarifen nicht einfach MBits statt Datenvolumen machen können. Wer richtige Argumente hat, kann die Telekom dazu zwingen umzustellen, denn das aktuelle Vorgehen mit StreamON ist rechtlich nicht haltbar, da nützt es auch überhaupt nichts, dass die Telekom kein StreamON mehr anbietet wenn das vertraglich vereinbarte Datenvolumen aufgebraucht ist, weil sie Werbung nicht abdeckt. Es gibt so viele Fragen, die die Bundesnetzagentur mal stellen sollte.

            • Und du verlierst ja auf den Partnerseiten trotzdem Datenvolumen. Selbst wenn keine Werbung geschaltet ist, ich war 1 Monat lang nur auf Partnerseiten, wenig Werbung und wenn, dann nur 2 Sekunden. Und so sind 24 GB weg. Wen will die Telekom denn mit StreamON veräppeln? Zumal sie es zulassen MUSS dass die ganze Geschicjte als Hotspot genutzt werden kann. Denn es heißt StreamON und nicht AppON.

    • Ja na klar verstößt das gegen die Netzneutralität. Wir haben 2020. Das Thema ist durch.

      • Der EuGH sieht das auch so: https://www.heise.de/news/EuGH-Zero-Rating-verletzt-Netzneutralitaet-4894216.html

        Es dauert nur etwas, bis das durch die Instanzen geht.

        • @esque:
          StreamOn ist von dem Urteil nicht betroffen.

        • Das Problem in Ungarn ist aber etwas anders gelagert. Dort kann man Dienste die im Tarif sind auch weiterhin unbeschränkt nutzen, wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist.

          Bei uns werden auch StreamOn Dienste gedrosselt sobald man sein gebuchtes Datenvolumen verbraucht hat.

          Für die rechtliche Beurteilung macht das schon einen erheblichen Unterschied aus.

          Gleichwohl verstößt StreamOn bei uns wahrscheinlich auch in anderen Punkten gegen die Netzneutralität, wie der Artikel das auch sagt. Dennoch wird es, wie du bereits erwähntest den Instanzen Zug durchfahren müssen und solange macht die Telekom halt weiter und wirbt auch kräftig damit.

    • Wo kein Kläger ist…

  2. Na endlich, danke Telekom, danke Threema 🙂 So werde ich es nie schaffen in einem Monat mein Datenvolumen zu verbrauchen 😀

    • Das schaffe ich schon lange nicht mehr, meine 5GB auszunutzen und die Telekom will mir unbedingt einen Vertrag mit 12 GB verkaufen – wozu ?
      Zuhause – WLan, Firma – WLan, für den Rest StreamOn

  3. Threema beste

  4. Auf die paar Megabytes wird es nun auch nicht ankommen. So ein Messenger verbraucht doch nix.

  5. Oliver Müller says:

    StreamOn ist zu boy­kot­tie­ren.

  6. Finde das System extrem intransparent. Die Telekom sagt nicht, welche Quellen einer Website/App nicht berechnet werden. Es kann doch nicht sein, dass mir 200 MBits abgezogen werden nur 1 Sekunde Werbung läuft. Die Telekom ist sehr intransparent beim Thema StreamON

    • Dich, das sagt die Telekom, bei Spotify ist es zum Beispiel nur das Streaming von Musik. Der Download oder die Videos aber sind nicht in Streamon.

      • Und hier fängt das System auch schon an zu bröckeln. Eine Seite besteht selten nur aus Quellen des jeweiligen Anbieters. Allein schon deshalb, weil viele Anbieter auf externe Dienste zurückgreifen. Fallen die externen Dienste aus, ist auch kein Streaming möglich. Nur mal von den Fakten abgesehen:
        1. Telekom sendet individuelle ID weiter
        2. Du brauchst 50.000€ um StreamON Partner zu werden
        3. Du musst dich aktiv bei der Telekom als Partner melden und unterwirfst dich den AGBs der Telekom

        Die Telekom hätte bei ihrer großen Ankündigung alle Mobilfunktarife von MB auf MBits umstellen müssen. DAS wäre dann auch faires und im rechtlichen Sinne StreamON ohne Nachteil für Unternehmen und User. StreamON kann/darf so in der aktuellen Form nicht weiter betrieben werden. Ist leider Fakt.

  7. Ich werde nie verstehen, wie man so dagegen wettern kann. Es kommt selten genug vor, dass einem die Mobilfunk-Provider hier bei uns irgendwie entgegenkommen, ganz im Gegenteil, da wird viel Geld für wenig Leistung genommen, und das ganz besonders von der Telekom. Und da schmeißt genau dieser Anbieter etwas auf dem Markt, was von vielen Verbrauchern gerne mitgenommen wird, und dann kommen die sog. Verbraucherschützer aus ihren Löchern und haben nichts besseres zu tun als dafür zu kämpfen, dass denen, für die sie sich eigentlich einsetzen wollten, wieder etwas genommen wird, anstatt dafür zu sorgen, dass sowas grundsätzlich und bei allen Anbietern eingeführt wird.

    • Oliver Müller says:

      Du hast nicht verstanden, worum es bei der Netzneutralität geht.

    • Es wäre eine gute Leistung, wenn alle Seiten automatisch „Partner“ sind. Darum gehts ja bei der Netzneutralität. Außerdem weiß niemand, ob externe Partner die über eine App/Webseite laufen, ebenfalls von StreamON abgedeckt werden. Zumal ich behaupten möchte, das Werbung & Co mittlerweile auch extrem viel Datenvolumen ziehen. Ich hab letzten Monat nur StreamON genutzt und trotzdem wurden mir 24 GB abgezogen, wen will die Telekom denn erzählen, dass Werbung so viel Datenvolumen schluckt? Das ist ein reines DakeON-Angebot, hat weder was mit Netzneutralität zutun (weil Anbieter aktiv auf die Telekom zugehen müssen) und weil einiges nicht über StreamON abgedeckt ist. Finde das System allgemein sehr intransparent nur von dem Fakt abgesehen, das Anbieter auch preisgeben müssen mit welchen Partnern die zusammen arbeiten (Clouddienste etc)

  8. Wenn das Datenvolumen aufgebraucht wird, wird alles gedrosselt. Auch StreamOn Partner, die kostenlos teilnehmen. Urteil sagt auch, dass es nicht gegen die Netzneutralität verstößt.

    • Teilnahme an StreamOn bedeutet zuvor 50.000€ an Sicherheiten zu hinterlegen (was wird bitte abgesichert?). Wenn jeder Partner werden könnte, warum überhaupt StreamOn? Z.B. kann ich mit dem Stream von mir zuhause kein Partner werden. Ist genauso Musik oder wieder wie bei den Partnern von StreamOn.
      Ich versteh nicht, wieso man das Ganzebso verteidigen muß. Einfach nur echte Flatrates wie beim Festnetz.

  9. Gilt das nur für Threema oder auch für Threema Work? Dazu habe ich nichts gesehen.

  10. Das ist tatsächlich der erste Blogeintrag in dem so dolle gegen StreamON gewettert wird. Dachte vor einem Jahr als ich es kritisierte das ich total alleine da stehe ^^ Zu der Zeit hat sich noch kaum jemand aufgeregt, hier fast alle 😮 .

    Liegt möglicherweise an der aktuellen negativen Stimmung auf der ganzen Welt.
    Aber in diesem Fall bin ich froh das es nicht toleriert wird das die T-Kom die Netzneutralität ignoriert.

    Ich hatte damals kurz bevor ich von StreamOn und den ganzen StreamPasses von Vodafone erfahren hatte zum ersten mal von „Netzneutralität“ gehört und dachte mir : StreamOn etc. muss ein Scherz oder Satire sein, so offensichtlich wie man kleine Websites und Anbieter geradezu „diskriminiert“. Wenn wirklich jeder -bedingungslos- teilnehmen könnte, bräuchte man kein „StreamON“, dann hätte man eine Flatrate fürs GESAMTE Internet.

    Ich denke es ist ein Datendeal der Telekom/der anderen Anbieter. Ist es nicht so das alle StreamOn Partner eine App haben müssen ? Ich denke die Telekom bekommt im gegenzug Kundendaten von den Partnern und halt evtl noch Gelder wie weiter oben in den Kommentaren beschrieben.

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