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Telekom: Sperre von anonymen Anrufen im Mobilfunknetz

Die Telekom sperrt anonyme Anrufe im Mobilfunknetz auf Kundenwunsch. Hintergrund ist Paragraf 102 (Absatz 1, Satz 2) im Telekommunikationsgesetz. Der besagt, dass Angerufene die Möglichkeit haben, eingehende Anrufe, bei denen die Rufnummernanzeige durch den Anrufenden unterdrückt wurde, auf einfache Weise und unentgeltlich abzuweisen.

Das Bestätigen der Auflegen-Taste durch den Nutzer genügt laut Bundesnetzagentur nicht, was eben dazu führt, dass die Telekom diese anonymen Anrufe nun komplett im mobilen Netz sperrt. Lässt der Kunde dieses kostenlose Leistungsmerkmal einschalten, dann werden Anrufe abgewiesen, wenn die Rufnummer nicht übermittelt wird.

Der Anrufer hört dann die Ansage, dass die gewählte Rufnummer von diesem Anschluss nicht erreicht werden kann. Allerdings schreibt die Telekom in einem internen Papier, dass es im Ausnahmefall passieren könne, dass der Anrufer keine Ansage, sondern nur einen Piepton hört. Dies sei ein bekannter Fehler, den man im Jahre 2020 beheben wolle.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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36 Kommentare

  1. Die Polizei ruft ohne Nummernübermittlung an…

  2. Wie kann ich das denn aktivieren? Im Kundencenter finde ich die Option nicht und an der Hotline hat man noch nichts davon gehört.

  3. Wo kann ich das denn bitte bei den Tarifoptionen buchen?
    Bzw. wo buche ich das als Kunde?

    • Ist keine Tarifoption sonder unabhängig davon, vermutlich über die Hotline demnächst auswählbar.
      Ähnlich und ich empfehle IMMER eine 3t-Anbietersprere. Dann kann man auch keine Überraschenden SCHEISS Abos von Dieben auf einmal auf der Nummer haben.

      • Kannst Du erklären, das mit „3t-Anbietersperre“ konkret gemeint ist? Das klingt interessant für mich.

        • Damit ist gemeint, dass Dritten untersagt wird, über deine Handyrechnung Geld einzuziehen (simpel gesagt). Damit läufst du nicht Gefahr, ein Abo untergejubelt zu bekommen. Gleichzeititig kann man aber auch keine seriösen Dinge per Handyrechnung/-guthaben kaufen.

        • Aktivier das auf jeden Fall. Einem Bekannten sind so beim WLAN am Flughafen Kosten entstanden. Er wollte nur die Flüge checken, was zumindest dort Teil des kostenlosen WLANs war.

        • Wie Rob schon prima beschrieben hat.
          Ich hab die IMMER sofort bei all meinen Nummern in den letzten Jahren. Hatte ich schon trotz Beschwerde bei der T-com 2 Arschfirmen die mir 3 Buchungen reingedrückt haben. T-com hat NIX gemacht die ärsche, ich hab nie ne Unterschrift für solchen Mist geleistet. Im Netz waren die Bekannt und auch Verbraucherschutz und Staatsanwaltschaft hat ermittelt. Gar eine Mail von einem Abgeordneten hierzu erhalten für den Sachverhalt um gegen solche Dinge im Bundestag vor zu gehen. Hoffe das das entlich mal kommt, ich hab das seit Jahren nicht mehr verfolgt.

          Rob hat auch Recht dass man dann auch nix mehr per Handyrechnung bezahlen kann, also wenn du bei der T-com bist eben über diese nix mehr zusätzlich einkaufen Kannst über deren Rechnung die du von diesen erhälst. Ich kenne keinen der dies macht, ideal bei Kinder sofort IMMER sperren dann könne diese auch keine Makrotransaktionen für Games (vor allem Abzockbrowsergames = 100% von diese die Geld verlangen) mehr vornehmen über ihre Handyrechnung.
          Du kannst immer noch G-Pay & Co nutzen wenn du das aktiv nutzt oder PayPal oder oder… eben nur nicht mehr über die FoneRechnung.

  4. Typisch Deutsch da braucht es wieder ein Gesetz und die BNA, weil die Nutzer zu blöd sind. Selbst mein Samsung S3 im Jahre 2013 konnte das schon heute kann es jedes Androidphone! Anrufe ohne nummer abweisen oder eben sogar sagen mein Smarti klingelt nur wenn der die anrufer in der kontaktliste sind. Alle anderen gucken in die Röhre.

    Abernaja solang jeder hinz und Kunz stumpf per WA seine rufnummer mehr oder weniger öffentlich macht selbst Schuld. Da Lob ich mir Telegram, da braucht man zwar auch die Rufnummer für den Dienst an sich kann aber dann auch nur über den nutzernamen kommunizieren ohne Rufnummer.

    Selbst Kollege Fritzbox beherrscht die Leistungsmerkmal seit gefühlt ü 10 Jahren!

    Zumal ja alle Androiden ab Android 7 oder wars 8 eh wenn eine Rufnummer angezeigt wird die halt nicht in der Kontaktliste ist zumindest die Stadt anzeigt . Bei Mobilnummern wie gesagt wer da nicht in meiner Liste ist hat halt pech ob nu mit oder ohne Nummer.. Lässt sich alles im smartphone selbst einstellen.

    • Stimmt, auf meiner Fritzbox hab ich das schon sehr lange aktiviert. Funktioniert prima.

    • Naja WA & Co fragen nicht ob DU auf meine Handy abgespeichert auch die Einverständnisserklärung MIR gegeben hast damit ICH Deine Nummer WA zur verfüng stelle. Wohingegen früher bei den Telefonbüchern musstest DU DICH eintragen lassen wolltest du diese Öffentlich machen. Also quasi dein Einverständniss damit abgegeben. Heutzutage verstoßen nicht nur WA quasi gegen das Selbstbestimmungsrecht, vergessen wir nicht der Staat tut dies auch x-fach, leider. Aber wenn man so einfach alles hinnimmt nur weil es jeder Depp macht und nix gegen hat dann werden hier die Zustände nicht Besser.

    • DragonHunter says:

      Was hat jetzt eine Smartphone-Funktion mit einem Gesetz zu tun?
      Kleiner Tipp: NIX.

      Es geht darum, dass es gar keine Smartphone-Funktion brauchen muss, um solche Anrufe zu blockieren.
      Und nicht jeder hat ne Fritzbox.

      Du wetterst an der völlig falschen Stelle, aber hauptsache, du hast dich gekonnt aufgeregt…

      • Ihr habt einen sehr eingeschränkten Blick.
        Es gibt unzählige Fälle, wo Mobilfunk auch ohne Smartphone Anwendung findet.
        Diese Option ist wichtig, und wenn es der Markt halt alleine nicht schafft, ist auch eine solche Vorgabe nötig.
        Wenn es für dich am Smartphone einfacher ist freu dich doch – du hast weiterhin die Wahl.
        Hier von „Überregulierung“ zu sprechen zeugt schlicht von Unwissenheit.

      • Peter Brülls says:

        Rufumleitung woanders hin und schon ist das Handy raus aus dem Thema. Zumal ich durchaus noch Verwandte habe, die gar kein Smartphone benutzen und völlig problemlos ihr Handy von 2007 oder so weiter benutzen.

      • Ähm und was hat Fritzbox mit Mobilfunk zu tun? Ja genau NIX 😉

      • >Eine Standardfunktion, die es seit Jahren beim den Mobilfunkgeräten gibt als Gesetz vorzuschreiben ist sinnlos. Da hat Celli völlig recht. Deutschland hat eine Überregulierung, die nix bringt.

        Falsch gedacht.
        Der Vorteil ist das der Anruf gar nicht erst am Telefon ankommt,
        das heißt das Telefon wird gar nicht erst geweckt.

        Das Probelm ist die wieder einmal Stümperhafte Umsetzung.

    • „Selbst Kollege Fritzbox beherrscht die Leistungsmerkmal seit gefühlt ü 10 Jahren!“

      Ich habe dazu einen AB für SPAM-Anrufe eingerichet. Aus einem Forum hatte ich vor Jahren dafür eine von einem professionellen Sprecher aufgenommene Ansage „Der Teilnehmer wünscht keine Anrufe mit unterdrückter Rufnummer. BIEP“ geladen. Auf denselben AB leite ich auch Anrufe von Cold-Call-Centern um, die mich nerven. „Umfrage“ etc. Die Agents, zumindest wenn sie neu sind, wissen nicht, dass das nicht nur eine Ansage, sondern ein AB ist, um quatschen dann manchmal lustig weiter. 🙂

  5. Offiziell ist das Ding seit gestern buchbar, sicherlich sind aber die wenigsten Mitarbeiter geschult.
    Oftmals hilft aber der Hinweis, man möge mal einen Blick in WINS (=Telekom internes System) werfen,

    VG,
    Sebastian

  6. Es gibt ja auch immer Mal Fälle, wo keine Rufnummer übetragen wird (uralt-Anschlüsse) oder eine Übermittlung aus Schutzgründen nicht gewünscht ist (Stalking-Opfer etc.).

    Mir wäre wichtig, dass jede gewerbliche oder behördliche telefonische Kontaktaufnahme mit Privatpersonen mit einer rückverfolgbaren und kostenlos erreichbaren angezeigten Nummer verknüpft wird. Momentan ist das nur bei Werbeanrufen vorgeschrieben. Das muss dann ja nicht runter bis zum einzelnen Schreibtisch gehen.

    Und wenn ich gerade beim Wunschkonzert bin:

    Wenn ich eine Firma anrufe, dann entweder, um deren Leistung für mein Geld in Anspruch zu nehmen oder (leider häufiger), weil die die Leistung, für die ich bezahlt habe, nicht erbracht haben. Warum ich dafür Geld bezahlen soll, welches die Firma nachher (teilweise) bekommt, ist mir ein Rätsel. daher nutze ich schon aus purer Überzeugung gerne Dienstleistungen wie http://www.0180.info

    • Andre Hotzler says:

      Es gibt keine Uralt-Anschlüsse, wo das nicht gehen würde, da das Telefonnetz seit 1986 digital ist. Das ist halt nur ne Einstellung, die man leicht ändern kann.

      Praktisch ist es in meinen Augen nur eine blöde Ausrede, denn die Telekom z.B. hat ja die ganzen alten Legacy-Anschlüsse (ISDN) usw gekündigt und da gibt es nur noch ganz wenige. Bei den IP-Verträgen sollte es keine Unterdrückung als Default mehr geben.

  7. Danke, gleich beauftragt.

  8. Der Anrufer hört dann die Ansage, dass die gewählte Rufnummer von diesem Anschluss nicht erreicht werden kann.

    Genau da ist das Problem.
    Aber Inkompetenz wundert in DE ja nicht.

  9. Ich verstehe nicht wieso man im Jahr 2020 nicht endlich mal Vernünftig Daten übermitteln kann.
    Wenn mich jemand im Geschäftlichen Kontext Anruft,wäre es doch total Sinnvoll gleich die Kontaktdaten(VCF) zu übermitteln,
    damit man sich die nicht umständlich Akkustisch übermitteln muss.

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