Telekom setzt für 5G erstmals auch 700 MHz ein

Die Telekom setzt erstmals nun auch 700 MHz als Frequenz für 5G ein. Das Unternehmen teilt mit, dass man dadurch den 5G-Empfang auf dem Land verbessern wolle. 3.000 Antennen funken direkt auf der neuen Frequenz. Zehn MHz an Bandbreite stehen dafür zusätzlich bereit, exklusiv für 5G.

Eine Antenne auf der 700-MHz-Frequenz bildet eine große Funkzelle, die je nach geografischen Gegebenheiten einen Radius von bis zu zehn Kilometern erreiche, so die Telekom. Es ergebe sich durch den Einsatz von 700 MHz auch die Chance, Innenräume durch das langwelligere Signal besser zu versorgen.

 

Drei Frequenzen funken jetzt mit 5G im Netz der Telekom. Neben der 700-MHz-Frequenz sind es noch 2,1 GHz und 3,6 GHz. Alle Standorte, die auf den Frequenzen 3,6 GHz und 700 MHz funken, unterstützen 5G Standalone. Mit der neuen 700-MHz-Frequenz sind viele Geräte kompatibel. Dazu zählen Smartphones von Xiaomi, Oppo und das Fairphone 4. Auch die Samsung Galaxy S22 unterstützen die Frequenz.

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6 Kommentare

  1. Beim iPhone ab dem 12er Modell, richtig?

  2. Ohne 5G Standalone ziemlich nutzlos da nur sehr wenige Geräte n28 in Verbindung mit Lowband LTE-Anker (B8&B20) unterstützen. Wenn der Highband LTE empfangen werden kann benutzt das Handy idr. Lowband Anker mit 5G in n1.

    Wäre also nur relevant für Stationen mit B3 als Anker und n28 5G, aber ohne n1. Ansonsten verwendet das Gerät B8/B20 als Anker und 5G via n1.

  3. Sieht noch nicht so aus als ob die Telekom die Unterstützung in ihrer Netzabdeckungskarte abgebildet hat: https://www.telekom.de/netz/mobilfunk-netzausbau

  4. Seitdem t-map.telekom.de keine Frequenz/Bänder mehr anzeigt, kann man nur noch über den Ausbau spekulieren. Schade.

  5. Auf dem Land aber eigentlich egal. Hatte vorher LTE mit 11 Mbit an meinem Wohnort jetzt wird 5G angezeigt aber immer noch 11 Mbit. OK alle 3 Türme im Umkreis sind 8km weit weg dafür noch OK 😉

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