Telekom macht das Kabel schneller: 1 GBit/s (Down) und 200 MBit/s (Up) im Kabel

Die Telekom macht „das Kabel schneller“. Man baue in immer mehr Regionen Lichtleiter beim Glasfaserausbau direkt bis ins Haus. Davon profitieren laut Unternehmen auch Telekom-Kunden mit klassischem Koax-Kabelanschluss. Diese können jetzt über das Fernsehkabel mit bis zu 1.000 MBit/s (also 1 GBit/s) surfen und mit bis zu 200 MBit/s Dateien ins Netz hochladen. Wer den bisherigen Top-Tarif „Zuhause Kabel Surfen u. Telefonieren XXL“ mit 500 MBit/s Downloadtempo seit Oktober 2020 nutzt, bekommt eine kostenlose Leistungserhöhung. Die Telekom verdoppelt das Upload-Tempo für diese Kunden von 50 auf 100 MBit/s. Kunden, die ihren Tarif vor Oktober 2020 abgeschlossen haben, können zum Ende ihrer Mindestvertragslaufzeit wechseln.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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15 Kommentare

  1. Ich im eher Kleinstädtischen Raum bin froh wenn meine gebuchte 16.000er Leitung am Abend, wenn alle Nachbarn Internet nutzen, auf 10.000 komme.

    • So war es bei meinen Schwiegereltern auch (bzw noch schlimmer), deswegen dachte auch niemand daran, VDSL buchen zu wollen, wenn nichtmal ein 16.000er-Anschluss gut läuft. Haben es dann doch getan und siehe da, alles gut. 50.000kbit/s rund um die Uhr. Also mal schauen, ob die Telekom auch VDSL anbietet…

  2. Wer braucht schon solche Übertragungsraten?

    • Es ist doch immer gut, wenn man Reserven hat, wenn mehrere Mitglieder des Haushalts unterschiedliche Dinge im Netz tun.

    • Schneller ist immer besser.

      Die gleiche Frage haben sich die Leute schon bei der Einführung von DSL gestellt „wer braucht das ISDN ist doch schnell genug“….

      Heute kommst Du mit einem 16.000er Anschluss schon nicht mehr weit, damit kannst Du viele Dienste überhaupt nicht mehr nutzen. Bei Nutzung mit 1-2 Personen sehe ich heute einen 50 Mbit/s Anschluss als das absolute sinnvolle Minimum an. Besser ein 100 Mbit/s Anschluss.

      • NanoPolymer says:

        Über längere Zeit braucht man derartige Geschwindigkeiten definitiv nicht. Gibt privat auch legal/Vertrag kein Szenario was das erlauben würde (oder?).

        Es sind die kleinen Peaks wo das interessant wird. Zb ein Steam Download. Das macht dann einen deutlichen Unterschied ob ich 2 Stunden warte oder nur 10 Minuten. Oder wenn man mal eine dieser großen Linux ISOs lädt die gerne als Referenz angebracht werden.

        Homeoffice wäre noch so eine Sache wenn man sich dann mit den Firmen VPN verbindet. Da wäre aber auch mehr Upload relevant. So landen die Dateien im Zweifel zwar schnell auf den Rechner brauchen aber das Fünffache an Zeit zurück. Aktuell meide ich derartige Szenarien noch.

        Ich kenne aber tatsächlich auch viele die mit den genannten Peaks nichts anfangen können und die teils tatsächlich noch mit einer 16er Leitung surfen und völlig ausreicht.

        Für die nahe Zukunft stelle ich mir aber durchaus vor, dass das Internet genauso schnell ist wie das lokale LAN. Teilweise ist das ja so wenn wer noch 100 Mbit Karten im Netzwerk hat

        • Firmen-VPN braucht nicht viel Bandbreite, da bleibe ich ständig unter 1 MBit/s.
          Der limitierende Faktor ist nämlich nicht der eigenen Anschluss, sondern der VPN-Knoten in der Firme, der das limitiert.

        • Ich mache viel im Bereich Foto/Video. Da sind 200mbit up sehr willkommen. Lad mal entsprechende 4k Videos hoch. Das dauert.

          • NanoPolymer says:

            Und in welchen Rahmen tust du das? Privat, wenn ja warum lädst du das hoch?

            Beruflich hatte ich ja in meinem Kommentar extra ausgeklammert.

    • Ich. Vielleicht nicht das volle Gbit, aber ich habe durchaus festgestellt, dass wenn meine Freundin und ich hier beide gleichzeitig jeweils VPN und Videokonferenz angeworfen haben, es durchaus einen Unterschied macht zu den 250mbit, die wir vorher hatten.

    • Die Frage ist nicht, ob man das braucht das hat einfach im Reichen Land wie Deutschland Standard zu sein.

    • Menschen mit einem 4K Fernseher. Familien mit Kindern, wo abends alle streamen.

    • Ich: Streaming in der Familie, Nextcloud im Betrieb, Backup auf entferntes NAS, VPN und Videokonferenzen. Ab und an ein XBox-Spiel dank Gamepass rasch wechseln usf. Die 100 MBit waren gut investiert. Auf VDSL 250 werde ich nicht gehen, weil aktuell der Upload (40MBit) der Flaschenhals ist. 200 MBit-Upload wären schon sehr cool, allerdings bitte mit fixer IP4-Adresse 🙂

    • Jeder mit Offsite-Backups zum Beispiel.
      Ich bin ja froh, dass wir mittlerweile endlich auch mal dahin gelangt sind über Gigabit Anschlüsse zu sprechen. Warum Bandbreiten aber auch 2021 noch asynchron verkauft werden bleibt mir ein Rätsel.

  3. Lustig wie Telekom dann diese 1Gbits wirbt, da laut dem Chef im Kabel „kein GBit möglich ist“

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