Telekom Ladestrom heißt zukünftig Get Charge, Preise bis 89 Cent pro kWh

Bereits Ende 2018 berichteten wir darüber, dass die Deutsche Telekom mit einem bundesweitem Ladetarif für E-Autos startete. Nun informiert das Unternehmen über Änderungen. So ändert sich zum Beispiel der Name. Aus Telekom Ladestrom wird zum 3. April dann „Get Charge„. E-Autofahrer erhalten mit „Get Charge“ Zugang zu mehr als 13.400 öffentlichen Ladepunkten in Deutschland. Ab April steht ladenetz.de als neuer Partner zur Verfügung. Im Lauf des Monats stößt der niederländische Ladestellen-Betreiber Fastned dazu, so die Deutsche Telekom. Dafür sind dann aber auch die E.ON-Ladestellen rausgefallen.

Weiterhin soll es keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz geben, abgerechnet wird nach Kilowattstunden. Etwa 5.000 der Ladepunkte werden von bevorzugten Partnern betrieben. Die Preise für bevorzugte Partner betragen pro Kilowattstunde 0,29 Euro an Wechselstrom-Ladepunkten (AC). An Schnell-Ladepunkten (DC) beläuft sich der Preis auf 0,39 Euro. An allen weiteren Ladepunkten kostet das Wechselstrom- und Schnellladen einheitlich 0,89 Euro pro Kilowattstunde. Das ist viel Geld.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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39 Kommentare

  1. Manchmal hat man das Gefühl, die wollen alle einfach gar nicht, dass die E-Mobilität Erfolg hat…

    • Macht jetzt ja auch noch keinen Sinn weil die 1. Umweltschädlicher sind 2. Mehr kosten
      nichts desto trotz sollte natürlich weiter geforscht werden aber im Moment ist es murks.

      • 1. Informier dich bitte bevor du halbwissen streust.

        https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/elektroauto-akkus-so-entstand-der-mythos-von-17-tonnen-co2/23828936.html

        2. Man muss ja nicht über die Telekom laden. Gibt auch günstigere Anbieter. Aber 29 / 39 Cent sind absolut in Ordnung.

        • Louis The Man says:

          Mr Klos hat nirgends den CO2-Ausstoß für die Herstellung erwähnt, sondern lediglich die umweltschädliche(re) Herstellung!
          Dann sind es weniger Tonnen CO2 aber die Lithium- und Kobaltförderung sind ja so umweltschoned, nachhaltet und finden unter geordneten Bedingungen statt…

          https://www.zdf.de/nachrichten/heute/scheinbar-saubere-elektromobilitaet-100.html

        • Akkus herstellen bzw die Rohstoffe abbauen + Sondermüll ist Giftiger als ein Spritschluckendes Auto. Dazu noch der Abbau von Rohstoffen wird teils mit Blutgeld finanziert + Kinderarbeit. Danke aber für dein ALLWISSEN. Informier dich selbst und benutz das große mit Wasser gefüllt Ding auf den Schultern.

          Selbst Mercedes Akku Manager gab zu BEDENKEN das wenn schon Auto dann nur Smartgröße mit Akkus sinnvoll sein KEINE SUVs, BUSSE oder sonstiges Schwere. Nur leichte Fahrzeuge können, wenn überhaupt, etwas bringen. Dazu muss ja eh der Strom für das Fahren gewonnen werden, ja aus noch mehr Giftmüll a la Atomkraftwerke, Kohle… was nicht weniger bedenklich ist.
          Wenn schon e-Mobilität dann Fahrräder, NUTZT MEHR FAHRRÄDER. Tut der Gesundheit und der Umwelt mehr einen Gefallen als eAutos.

          Umweltschaden NR. 1 ist der Mensch!!!

    • Liegt quasi an den Städten.
      Die haben das Netzwerk „Ladenetz“ die sind die teuren.
      Alle bevorzugten gehören dem Netzwerk „Hubject“ an. Wie die Maingau als Beispiel auch.
      Da geht es. Also man muss es nur wollen.

    • Ja, das ist nicht nur ein Gefühl, da bin ich mir ziemlich sicher…

      BTT: Lade mein Motorrad nur in der eigenen Garage für 0,22 €/ kWh, 0,29 €/ kWh wären unterwegs noch ok, sonst wird ’s halt nur zuhause geladen. Für 0,89 €/ kWh schiebe ich lieber… 😉

      • 22 Cent nur der Strom.
        Fehlt noch die Grundgebühr und die Kosten für die Installation.

        • musst ja kein Schnellader Daheim aufbauen, reicht doch die Akkuschonende, wenn es denn nötig ist, mit 230V, damit lebt der Akku länger und ist nicht mehr GAAAAANZ so Umweltbelastend wie er sonst währe da längere Lebensdauer, mehr Ladezyklen… weniger Kosten

    • Das war auch mein erster Gedanke bei den Konditionen :).

  2. Grip war das glaube ich, die nen Tesla X gegen ein SUV antreten lassen ob die Fahrzeuge mit 50€ Strom/Benzin am Ziel ankommen. Der SUV kam schneller an und der Tesla ist kurz vorm Ziel liegen geblieben. Bei solchen Preisen ist es wirklich kein Wunder, dass sich E-Autos einfach so überhaupt nicht rentieren und bei mit den Anschaffungs- und Unterhaltskosten nicht auf dem deutschen Markt durchsetzen.

    • Martin Deger says:

      Schwer zu glauben. Oder sehr teuren Strom gekauft.

      Für 50 Euro gibt es normalerweise 150 kWh, mit denen ein Model X mindestens 500 km weit kommt, bei Autobahngeschwindigkeit.

      Für 50 Euro gibt es auch etwa 38 Liter Benzin. Damit kommt ein SUV (welches) bei Autobahntempo niemals 500 km weit.

      Dass ein Benziner schneller ist, wenn der Tesla nachladen muss, sollte klar sein.

      • Es waren 30€ für 472km (100 kWh / ~27 l), beide sind auf Effizienz gefahren, Tesla X (welcher nicht vorrangig für Effizienz gebaut wurde) kam mit 0% Akkustand als zweiter an, der Volvo SUV hatte noch knapp 2,4 Liter übrig und einen Verbrauch von 5,1/100.

      • Fahre einen neuen Peugeot 3008 und komme mit 45 Litern Diesel 765km weit. Preis: 54,87€ gestern.
        Ja wenn man für 89Cent pro kWh tankt kommt man nicht weit mit 50€ elektrisch. Die kostenlosen oder aber zu Hause mit 32 Cent pro kWh schon eine ganze Ecke weiter…

        • An den Säulen im Ladenetzverbund wo man quasi alle nicht bevorzugten mit laden kann geht auch enbw mit 29 / 39 Cent. Also es geht alles. Und auch günstig.

        • puhhh… 5,9 liter/100km fuer einen diesel?! kein wirklich berauschender wert. schon gar keiner der fuer einen stinkediesel spricht.

          ich brauch mit meinem polo (benziner, bj 2018) laut aktueller tankung 40 liter (entspricht tankinhalt) und komme damit 750 km weit.

          aber keine frage, einen stromer fuer 89 cent/kwh tanken… ist einfach nur ein riesen witz ;-). soviel idealismus hat keiner ;-).

    • Das ist Grip.
      Der Vergleich war wie zu erwarten und ungleich und absolut schwachsinnig abgehalten.
      Hat man aber auch nicht anders erwartet…

    • Hier das Video.
      https://youtu.be/Z2rwlmqYrhQ

      E autos sind wirklich nicht mehr als eine Spielerei

      • Martin Deger says:

        Wie erwartet war die Aussage, dass ein E-Auto weniger weit gekommen ist für einen gewissen Geldbetrag (also geringe Kosten pro km hat) als ein Benziner falsch. Der Test war E-Auto gegen Diesel! Und je nach zu vergleichenden Autos und zu bezahlenden Preisen kann Diesel manchmal (knapp) mit einem E-Auto mithalten bei einem solchen Vergleich.

        Und natürlich wurde ein Performance-Modell von Tesla genommen, welches die vierfache Leistung des Volvos hat, und wahrscheinlich die breiten Reifen, die auf Performance getrimmt waren.

        Wenn man will, kann man bei so einem Vergleich immer das gewünschte Ergebnis finden.

        Machen wir das ganze doch noch einmal mit einem Tesla Model 3 oder einem Hyundai Ioniq gegen einen Toyota Prius. Bin gespannt, was heraus kommt, weil der Prius auch recht effizient ist.

        • Prius und Ioniq sind beides Hybriden also wo soll da der Vergleich sein – außer das dier Ioniq eine schon in der Produktbeschreibung geringere Reichweite hat.

          Für einen fairen Vergleich muss man Fahrzeugklasse gegen Fahrzeugklasse antreten lassen. Und da ist der Volvo SUV gegen ein Model X schon angemessen. Das Model 3 könnte man gegen einen VW Passat antreten lassen (wobei vom Innenraum her wohl eher Golf) und schauen was passiert. Wobei man aber auch hier im Hinterkopf haben sollte, dass das Model 3 zur Zeit fast doppelt so teuer ist wie ein Passat. Damit die Rechnung also auch nur halbwegs aufgeht, dürfte der Tesla nur rund 2/3 so viel Verbrauchskosten verursachen wie der Passat oder 1/2 so viel wie ein Golf.

          Der 50kw Akku des Model 3 würde bei den obigen Preisen jedenfalls 44.50€ kosten – mit einer Reichweite von rund 350km. Für den selben Preis gibts jedenfalls rund 31l Super-Benzin. Auch ein Passat dürfte damit weiter kommen. Bei 39c oder 29c pro KW sieht das natürlich schon anders aus aber bei den aktuellen Preisen denen Ladenetzbetreiber zur Zeit versuchen die Leute abzuzocken ist ein E-Auto einfach unrentabel. Lohnen tut es sich wenn nur mit einem Hausstromanschluss und einem günstigen Stromtarif – und da überwiegen bei mir die Nachteile von Reichweite und Ladegeschwindigkeit trotzdem noch um Welten.

          • Den Ioniq gibt es auch in rein elektrisch!
            Hier ist es ja fast wie im Heise Forum, lauter uninformierte Typen, aber erstmal was gegen E-Auto hinschmieren.

  3. Knud Aagaard says:

    Was? Und es ist noch nicht einmal der 1. April.

  4. Am 1 und 2 April ist laden kostenlos 😛

  5. Jürgen Grützner says:

    von 2 cent pro Minute auf über 80 pro Kw ist schon mal der Hammer…E- Mobilität wird so immer unberechenbarer…Wild West…schade das schafft kein Vertrauen

    • 2 Cent pro Minute waren auch ein utopisch billiger Preis.
      29 Cent AC / 39 Cent DC sind ein absolut fairer Preis.
      Wer bei Säulen im „Ladenetz“ laden will der kann zum Beispiel die EnBW Karte nehmen.

      Die User haben sich eine Karte gewünscht wo man überall laden man. Und das haben sie bekommen.

  6. Bei Aldi 0ct, bei Ikea 0ct. Zuhause 25ct oder 5ct von der Photovoltaikanlage. Ich glaube die Telekom kann ihren Kram behalten.

    • Danke für den Tipp. Oh…moment mal.
      Aldi und Ikea sind bei mir nicht um die Ecke. Und das zu Hause kann ich auch nicht mitnehmen.

      Für den Nahbereich nutze ich Fahrrad oder ÖV, das schont Geldbeutel und Umwelt. Und für weitere Strecken (nicht Fernziele!) das Auto. So lang ist kein Kabel, damit ich daheim laden kann und ein Ikea ist auch selten vor Ort, meist nur auf der großen Wiese in Ballungsräumen. Die Idee mit den Laden an jeder Ladesäule begrüße ich sehr. Traurig nur, dass nicht alle Anbieter hier zusammen arbeiten wollen.

  7. Also ehrlich…der Preis ist so frech da möchte man seinen Telekom-Anschluss kündigen.

    • Martin Deger says:

      Die €0,89 sind echt frech. Die Telekom zeigt ihre Expertise mit Roaming-Preisen.

      €0,29 für AC und €0,39 für DC sind aber komplett fair. Bei DC muss man immer bedenken, dass die Ladeverluste (etwa 10%) auf Seite des Anbieters auftreten, während dies bei AC im Auto passiert.

    • Die Preise von 29 und 39 Cent sind top.
      Und wenn man wo anders laden will nimmt man ne andere Karte.
      Die Mehrheit der Leute wollte eine Karte wo man überall laden kann. Die haben sie bekommen. Das Ladenetz also die Städte Arschlöcher sind sollte wohl allen klar sein.

    • @pio, Du hast die Sache gar nicht verstanden.
      Andere Stromanbieter wie chargeIT oder inno2grid verlangen extrem hohe Preise, wenn Fremdkunden an deren Ladesäule tanken. Das ist die eigentliche Frechheit.

      Ich finde es gut, dass ich über die Telekom erstmal überall tanken kann. Das die Telekom die hohen Kosten an die Kunden weiter gibt, ist eigentlich selbsterklärend. Doch warum ein Stromlieferant das 3-fache an Strompreise verlangen kann für andere Stromkunden, ist wirklich fragwürdig.

  8. Wow, Preiserhöhung um bis zu 3600 %.
    Von 2,4 cent pro kWh (bei 50kW und 2 Cent pro Minute) auf 89 cent pro kWh.

    • T-com wir könne auch Teuer… das neue Motto für eMobilität, neben Umwelverschmutzung selbstverständlich

    • Dir ist schon bewusst das die Säulen die du vorher nutzen konntest alle 29 und 39 Cent gekostet haben.
      Die Säulen die jetzt neu sind kosten 89 Cent.
      Vor allem dann lade eben an den günstigen.
      Und wenn du unbedingt im Ladenetz laden willst dann eben über EnBW.

  9. Juhu, endlich eine Möglichkeit bei allen Anbietern zu „tanken“.
    Aber eine Frechheit, dass nicht alle Anbieter an einem Strang ziehen. Viele Anbietern scheinen kooperieren zu wollen, dann kostet die kWh gute 29 Cent, das ist fair für Ökostrom.

    Aber das andere Anbieter einen Raoming Aufschlag von fast 200% verlangen ist eine Frechheit. Das die Telekom die Preise weiter reicht okay. Aber warum muss z.B. eine EnBW so hohe Preise bei einem anderem Anbieter verlangen? Es wird Zeit, dass die Politik hier Grenzen setzt und die Anbieter dazu bringt zusammen zu arbeiten. Sonst wird das nichts mit der Elektromobilität.

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