Tablets: Must Have oder Hype um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen?

Ich nutze die ruhige Zeit am Sonntag ein wenig, um über Tablets zu reden, beziehungsweise zu schreiben. Ich würde mich natürlich im Anschluss auch auf rege Diskussion mit euch freuen, als Blogger & Angestellter im Home Office hat man sicherlich einen anderen Tagesablauf als die Menschen, die noch zur Schule gehen, studieren oder einer anderen Arbeit nachgehen. Seht diesen Beitrag nicht als wissenschaftliche Abhandlung, sondern lediglich als Gossip (Klatsch) und meine Meinung an.

Fangen wir mal mit einer kleinen Grafik an. Über 5 Milliarden Mobilfunkverträge, 2 Milliarden tummeln sich im Internet. Nimmt man aber die zusammen, die ein Smartphone oder ein Tablet haben, dann sind es lumpige 394 Millionen. Eine verschwindend geringe Zahl – gemessen am großen Kuchen. Aber: wir alles wissen, dass es ein riesiger und mächtiger Markt ist – und jeder will irgendwie mit seinen Geräten mitspielen.

Ich würde mir nie ein iPad kaufen – so tönte ich damals. Bis ich dann noch vor dem Deutschlandstart ein Gerät bekam. Es war, als stoße man eine neue Welt auf. Eine shiny fancy Welt der Mobilität. Vorher war das Schmalspur-Mini-Display des Smartphones der mobile Begleiter Nummer 1, nun machte das iPad das Rennen.

Natürlich wusste ich schon damals, dass Apple bei vielen Leuten keine wirklich populäre Firma ist. Wobei die meisten Leute, mit denen ich sprach, leider nicht wirklich die Ahnung haben, mehr als Stammtischparolen kam nie dabei heraus. Mit den gleichen Leuten kann man auch „tiefsinnige“ Gespräche über Religion, Politik oder sonst was sprechen. Aber warum haben die mehr Tablets rausgeknallt als jeder andere? Alles Idioten, die das iPad kaufen? Hipster mit zuviel Kohle?

Hätte eine andere Firma etwas ähnliches wie das iPad herausgebracht, dann wäre es sicherlich frenetisch abgefeiert worden. So musste das iPad eben mit den Aussagen über den hohen Preis inklusive Hipster-Image leben. Und nun? Ein Jahr später? Jede Hinterhof-Butze hat mittlerweile ein Tablet auf dem Markt. Von wirklich guten Geräten bis hin zum letzten Müll, der gerade mal als Unterlage zum Brot schneiden taugt.

Was mittlerweile aber jedem klar sein dürfte, die über leistungsstarke Tablets sprechen: die Dinger bekommst du nicht für 399 Euro – zumindest kein aktuelles Gerät. Die Technik kostet halt Kohle und selbst für aktuelle Smartphones gibt man nicht zwingend weniger aus. Viele Menschen mussten schlucken: „Wow, ich dachte, Apple ist teuer – aber Android ist teilweise gleich oder noch teurer“. Und warum das preislich so ist? Nicht nur der Markenglanz von Apple – Marktwirtschaft! Apple hat ganz andere Vertriebswege als LG, Motorola oder Samsung. Bei Apple hängen weniger Zwischenhändler drin, die verdienen wollen. Direkte Vertriebswege und so.

Nun haben wir also das Motorola Xoom, das Samsung Galaxy Tab 10.1, das LG Optimus Pad und das iPad 2 – das sind die aktuellen Geräte, die ich momentan im Fokus habe. Preislich? Sind keine Welten. Aber: nicht alle werden sich ein Dual Core-Tablet kaufen, viele dachten: „geil, neue Geräte, da werden die alten endlich billiger“. Und nun? Tatsächlich sind Tablets billiger geworden. Was macht Apple? Haut auch noch einmal richtig in die Kerbe und bietet das iPad mit 16 GB und 3G für 499 Euro an. Das ist eine Ansage und viele werden zum iPad 1 greifen, anstatt zu Android-Tablets der ersten Generation.

„Ein Android-Tablet bietet mir Freiheit“. Ja, da habt ihr wohl Recht. Tausende mehr oder weniger gute Apps, freies Bespielen des Geräts mit Musik, Filmen und allem Pipapo. HDMI-out. Ein normales HDMI-Kabel für 2 Euro langt, um das Android-Tablet am TV anzuschließen. Beim iPad 2? Da brauche ich einen Adapter, dieser 30-polige Adapter geht auf HDMI, sodass das iPad 2 am TV angeschlossen werden kann. Auch via HDMI. FullHD 1080p? Fehlanzeige. Schön Filme in 720p schauen. Auch in Sachen Dateitypen hat das Android-Tablet grundsätzlich die Nase vorn. Beim iPad benötige ich Zusatz-Software a la AirPlayer.

In Sachen Handling sagt man also dem Android-Tablet absolute Freiheit nach. Zurecht. Doch nun einmal meine Sicht der Dinge: mir ist es mittlerweile egal, ob ich Filme und Musik via Windows Explorer auf ein Tablet bekomme, oder per iTunes. Selbst Windows 7 Phone braucht dieses Mullu Mullu Zune. Notfalls greife ich halt zum GoodReader. Mit diesem schiebe ich auch ganz normal Dateien auf das iPad.

Apps. Ich will ehrlich sein: ich liebe Android, ich liebe Technik – aber auch mein iPad. Die Hülle und Fülle an guten HD-Apps ist unglaublich. Na klar kosten die – aber unterliegt mal nicht dem Irrtum, dass bei Android alles kostenlos sein wird. Es gibt bislang wenig HD-Apps. Selbst wenn wir einen großen Markt haben – diese Apps werden kosten. Kritik an Apple von Entwicklern: 30% der Gewinne greift Apple ab, 70% gehen an die Entwickler. Und bei Google? Sind es meines Wissens sogar 32%, die nicht zum Entwickler gehen.

Wir haben März 2011 und ich fühle mich im Gefängnis von Apple am wohlsten. Klingt kurios, kann sich aber auch in Windeseile ändern. Ich brauche Apps um mich wohl zu fühlen. Ich brauche tolle Anwendungen zum arbeiten und geile Spiele um mich abzulenken. Hey, ich habe einen Arsch voll Geld für ein Tablet ausgegeben – ich will auch etwas haben, wofür ich es nutze. Man kauft ja auch keine Spielkonsole, für die es keine Spiele gibt. Wie erwähnt: durch die wirklich geilen Android-Tablets wird jetzt sicherlich ordentlich Schwung in die Sache kommen – und ich freue mich.

Doch nun zum Anfang des Artikels: sind Tablets ein Hype? Ja, sind sie. Solche Wörter aus meinem Mund. Es gab bisher nichts, was ich nicht auch anders hätte lösen können. Caschy, du kannst unterwegs zocken, bloggen und und und! Ja, das könnte ich auch mit einem kleinen Notebook – nur nicht so bequem und natürlich mit Einschränkungen. Im Gegenteil muss ich sogar sagen: Tablets asozialisieren viele Menschen, das entdecke ich auch bei Smartphone-Besitzern. Es wird sich eingeloggt, getwittert und und und – obwohl man real mit Menschen am Tisch sitzt. Irre – aber eben eine neue Art der Kommunikation. Aber das ist mal wieder ein anderes Theme, wenn ich mal über das Social Web schreibe…

Man arbeitet mit einem Tablet anders, aber: das alles kann man auch anders erledigen.Spricht man von Revolution oder Evolution? Ich weiss es nicht. Ich kann halt ein Feuer auch mit Streichhölzern oder einem Feuerzeug anmachen. Und: wir dürfen die kommende Generation nicht unterschätzen. Was mögen die Heranwachsenden wohl bald eher kennen? Den Notizzettel oder das Smartphone / Tablet? Wir befinden und in einer Kommunikations-Evolution.

Das iPad ist ein Spielzeug in einem goldenen Käfig. Sage ich – ist wahrscheinlich auch die Denke vieler Leser. Ich hätte es bisher nicht gebraucht. Es ist nett – aber kein Must Have. Das Gleiche würde ich, Stand März 2011 auch über Android-Tablets sagen. Mal ehrlich: hast du ein Smartphone, mit dem du Surfen kannst und so weiter? Dann hast du bereits ein Tablet – in Mini-Format und Telefonfunktion.

Tablets: es gibt ihn – den riesigen Markt. Genau so, wie es einen Markt für Jachten, Ferraris oder sonst etwas gibt. Er ist da, weil es Menschen gibt, die auf diesem Markt kaufen. Jeder von uns tickt und arbeitet anders. Der eine arbeitet nur, der andere spielt nur auf seinem Tablet. Man kann nicht pauschal sagen, ob Tablets ein Must Have sind oder Geldschneiderei der Industrie. Denn unsere Anwendungs-Szenarien sind so vielfältig wie wir Menschen.

Von daher: wenn ihr der Meinung seid, dass ihr unbedingt ein Tablet braucht – dann holt euch eins. Ob nun Apple, Motorola, LG oder Samsung drauf steht ist eigentlich egal. Wir leben doch eh in einer Zeit, in der nicht blind gekauft werden würde. Wenn du diesen Text gelesen hast, dann bist du garantiert ein Mensch, der sich vor einem Technik-Kauf gut informiert und selber entscheiden kann, was er will und erwartet.

Ich kann für mich abschließend sagen: für mein Leben hätte ich bislang kein Tablet gebraucht. Aber das Leben ist nicht nur dazu da, um tumb Dinge abzuarbeiten. Ich möchte auch ein wenig Spaß und das Gefühl aus Kindertagen „Dinge zu entdecken“ nicht missen.

Was meine mobile Zukunft bringt? Ich habe bereits mein iPad der ersten Generation verkauft. Ich werde mir definitiv ein iPad 2 kaufen. Aber: ich werde mir auch ein Android-Tablet aktueller Generation besorgen. Weil ich entdecken will – und natürlich auch darüber bloggen möchte.

Abschließend könnte ich 100 Fragen stellen. Habt ihr ein Tablet? Plant ihr den Kauf eines Tablets – falls ja, welches? Wie arbeitet ihr mit einem Tablet?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

94 Kommentare

  1. Braucht kein Mensch und werden in ein paar Jahren wieder verschwunden sein, wie die Netbooks, die heute auch keine Sau mehr interessieren 😉

  2. @ndreas: oder Radio, TV, Computer, Handy….. 😉

  3. Ich hab früher auch behauptet ich brauche kein Smartphone und trotzdem habe ich nun ein Nexus One in meinem Besitz und ich bin sehr glücklich damit 🙂

    Und Ende April wird sich hoffentlich ein Galaxy Tab 10.1 mein Eigen nennen, weil es einfach Spaß macht damit zu „arbeiten“, spielen…

    @ndreas: In meiner Umgebung nehme ich nicht war das Netbooks keinen mehr interessieren. Es wird nur nicht mehr so gehyped. Ich kenne aber noch viele Menschen (mich eingeschlossen) die oft damit arbeiten und sich auch neue Netbooks kaufen.

    Gruß
    Didi

  4. Ganz ehrlich, ich war einer von den Leuten die gedacht haben, wozu brauch ich den ein iPad eigentlich?… es aber trotzdem gekauft haben 🙂

    Im nach hinein bereue ich das aber nicht.

    Ich nutze es eigentlich hauptsächlich für Zeitschriften / Bücher / Zeitung, richtig „Arbeiten“ tue ich eigentlich nicht damit. Wenn ich mal für paar Tage wegfahre reicht mir das iPad allemal, bei längerem Urlaub muss dann doch das MacBook auch mit 🙂

  5. ich hätte schon lust auf so ein teil… aber das geld fehlt 🙁 jetzt hol ich mir vermutlich erstmal mein erstes smartphone aus der schweiz für umgerechnet 130€ obwohl ich nichtmal in der schweiz wohne 😀 http://www.okmobile.ch/de/mobile/index.php?id=smartphone# oder gibt es bei uns in deutschland was vergleichbares für den preis?

    @ndreas: also in der uni haben verdammt viele leute ein netbook, ich auch 😉 ist einfach von der akkulaufzeit gut und es kann sich sogar ein student leisten 😀

  6. Ich konnte eine Menge Tablets testen. Überzeugt hat mich jedoch nur das iPad. Es geht halt nichts über Benutzerfreundlichkeit!

    Somit werde ich mir auch ein iPad 2 kaufen…

  7. @Yannick: Was konntest du testen?

  8. CaptainCannabis says:

    Pads Pads Pads – man hört nichts anderes mehr in diesen Tagen. Wo so viel darüber geredet wird muss es schon mit dem Teufel zugehen wenn das iPad nicht ebenfalls reissenden Absatz findet.
    Für mich als bisher „padlosen“ bietet sich also wieder einmal die Gelegenheit das Lager zu wechseln. Allerdings fehlt mir immer noch die letzten griffigen Argumente um auch die letzten Bedenken zu vertreiben.
    Keine Frage ein Pad ist lässsig. Auf der Couch lässt es jeden „Schlepptop“ alt aussehen und auch das Smartphone kann in Sachen Komfort nicht mithalten. Hier sind die Hürden jedoch auch nicht wirklich hoch angesetzt, ein wenig surfen, Videos bzw Musik abspielen oder den TV mit Daten füttern.
    Um einen Kaufpreis von ca 500-6000 Euro vor mir selber rechtfertigen zu können bedarf es aber etwas mehr als diese Annehmlichkeiten. Letztens habe ich von Asus das „Eee Pad“ gesehen. Dieses wird in den Varianten „Slider“ und „Transformer“ angeboten und beinhaltet somit eine Hardwaretastatur die sich aber bequem im Rucksack oder der Tasche verstauen lässt. Somit habe ich quasi einen vollwertigen Laptop Ersatz und für mein inneres Gleichgewicht die Ausrede, dass ich mir ja dann für die normalen Office Tätigkeiten nicht noch einen neun Laptop zulegen muss.

    Ich persönlich gehe davon aus, dass ich nicht der Einzige bin der sich mit derartigen Gedanken trägt und rechne daher mit einem großen Erfolg der Pad’s mit ansteckbareren Tastaturen.

    Hat Apple hier eigentlich auch was im Angebot?

    Grüße,

    der Captain

  9. Brauch ich ein Tablet? Nein – es wäre ein Zwischending zwischen Notebook und Smartphone. Auf der Couch surf ich mit Notebook, unterwegs mit Smartphone; es wäre also eher eine „nette Spielerei“, den großen Zusatznutzen sehe ich derzeit nicht.
    Den habe ich allerdings auch noch vor 2 Jahren beim Smartphone nicht gesehen – mittlerweile habe ich HTC Hero mein zweites Phone (Desire HD). Brauch ichs? Nein. Ich wills aber auch nicht mehr hergeben.
    Und so kann (bzw. wird) es mir eines Tages auch mit den Tablets gehen.

  10. Ein iPad braucht in der Tat kein Mensch … dachte ich selbst noch vor einem halben Jahr … und denke ich heute eigentlich auch noch … aber es ist ein „nice to have“.
    War ich früher immer mit Notebook unterwegs, um „meine Sachen“ dabei zu haben, so bleibt das Notebook heute auf dem Schreibtsch und das iPad kommt mit … klein und handlich … und alles drauf, was man(n) so braucht: Internet, eMail, bloogen, twittern und eben auch mal ein Spielchen zwischendurch.
    Auch wenn ich diese Gängelung des Benutzers durch Apple immer noch nicht mag … das iPad hat mein „elektronisches Leben“ durchaus verändert … Positiv

  11. Das iPad 2 unterstützt über den HDMI-Adapter 1080p.

  12. Habt ihr ein Tablet? NEIN

    Plant ihr den Kauf eines Tablets? NEIN

    Wie arbeitet ihr mit einem Tablet? Wie definiert sich den Arbeit auf solch einem Consumergerät, etwa mails schreiben ? 😉

    Ein Tablet muss für mich auch die Eingabe per Stylus erlauben ansonsten hat es den den Namen „digitaler Notizblock“ nicht verdient. Und mit Stylus mein ich nicht diesen Schrott den es für kapazitive Touchscreens gibt. Microsoft hatte mit Courier damals ein tolles Konzept, schade das daraus nichts geworden ist.

  13. Paul Peter says:

    habe kein Tablet. Wird auch in naher Zukunft erst mal nicht werden. Ich brauch mein Notebook mit einer echten Tastatur, weil ich schnell mit 10 Fingern tippen will und dafür nicht meinen Bildschirm (vom Platz her) opfern will. Für mich ist ein Notebook ein echtes Arbeitsgerät mit ausreichend Anschlüssen, großen Bildschirm, ordentlicher Festplatte und mehr.

    Ich habe damals nix von den Netbooks gehalten, weil die mir zu klein waren und zum arbeiten ungeeignet sind (meine Meinung). Es ist für mich sehr gut nachvollziehbar, dass die ehemalige Netbookkundschaft jetzt zu den Tablets greift. Aber zum Arbeiten (viele Texte, viele Fenster offen. Mal zwei Fenster nebeneinander usw.) ist mir das Tablet nix.

    Als Medienkonsum (Surfen, E-Mails checken und Filme gucken und mal ab und an ein Dokument anschauen) sind die Dinger ganz interessant.

    Kurz zu Apple: geile Hardware, aber eine Software-Diktatur, die ich nicht mit meinem Geld unterstützen will

  14. Es ist doch mit vielem der „Neuzeit“. Erst wird gemeckert, verflucht und gebashed. Später kann kaum noch jemand ohne.
    Siehe Händy! Siehe Laptops! Alles war Anfangs unnötig, zu groß und schwer, aber das wichtigste für Neider oder Meckerer der Preis.
    Ich für mein Teil hab mich für ein iPad 2 entschieden. Einfach um mein tägliches konsumieren von Nachrichten und Timelines zu erleichtern.
    Ich behaupte jetzt auch mal das sich Tabletts durchsetzen werden. Egal ob zum zocken oder als Buch / Newsreader.

  15. Ich wollte mir das iPad G2 zulegen. Allerdings haben mich die neuen Funktionen nicht überzeugt und somit werde ich dieses Jahr zum MacBook Pro greifen.

    Das iPad ist schon ein feines Ding, aber ich vermute das es erst ab der 3Generation ausgereift sein wird.

  16. Es gibt nicht 5 Milliarden Menschen mit Mobiltelefonen, sondern 5 Milliarden Mobilfunkverträge. Ein entscheidender und deutlicher Unterschied. Ich (persönlich) habe alleine drei Verträge.

    Ansonsten: Zukunft. Definitiv. Tablets und Mobiltelefone sind die Art des Computers, die im Haushalt gebraucht werden. Bluetoothtastatur dran, dann kann man auch jede Hausarbeit auf so einem Ding schreiben. Laptops, Desktops und Netbooks sind für alte Säcke, die nostalgisch an altem Kram hängen, sowie für Leute mit bestimmten Anforderungen (Programmierer, Graphiker…).

    Und da sehe ich auch eine interessante Entwicklung: Es wird wieder ein deutlicheres Auseinanderfallen zwischen Konsumenten und Produzenten geben als es heute der Fall ist. Hat ja auch nicht jeder eine Autowerkstatt zu hause, nur weil er ein Auto hat. Noch vor dreißig Jahren waren Anleitungen zur Selbstreparatur von Autos die meistverkauften Bücher. Gibt es heute nur noch in der Nische.

  17. Wenn ich den artikel so lese, fällt mir erstmal auf wie wenig gute blogger es denn überhaupt noch gibt. bzw. wie wenig davon in meiner blogroll sind!
    klasse geschrieben, persönliche meinung, halbwegs neutral gehalten ohne irgendwas in den himmel zu loben oder die mitbewerber zu verteufeln.
    haste fein gemacht! 😉

    zum thema an sich:
    ich hatte nur einmal kurz auf der letzten ifa ein ipad in der hand und war schon angetan.. da das aber nun genau in der mitte der zeit zur ankündigung des 2ten wars, redete ich mir ein noch zu warten. nun, wo das 2te da ist, bzw. kommt, werd ich mir mal in den nächsten tagen eines der ersten generation ausleihen und schauen ob ich es wirklich brauche. ich pendel nicht, fahr selten zug, hab auf arbeit n 24″ iMac und privat n macbook der ersten generation und das reicht mir bis jetzt eigentlich aus. und ich will eben mal schaun ob ich so ein tablet wirklich ausnutzen würde. fürs twittern, facebook und nachrichten lesen vllt schon. aber sonst? musikhören vllt noch. aber sonst? ich stell mir chatten so enorm blöde und nervig vor. gibts denn mittlerweile n IM der mit dem multitask zusammen funkioniert? ich will nich NUR chatten oder NUR nachrichten lesen. schon gar nicht, will ich bei jeder neuen zeile eines gesprächspartners son olles popup auf meinem bildschirm sehn.
    was mich so ein bisschen stört ist flash. oder eben nich. es kommt doch relativ häufig vor, dass ich filmchen auf portalen schau die eben nicht youtube oder vimeo (ich denk mal beide unterstützen das ipad?) heißen. oder serien oder sowas. das wär halt irgendwie blöde wenn ich die folge erst runterladen, konvertieren und dann aufs ipad schupsen muss. dann würd ich entweder gleich aufm notebook schauen oder eben nicht am küchentisch gucken können, sondern wie gewohnt den festplattenrekorder aufnehmen lassen und am tv schaun. und für jenen fehlenden bestandteil über 500€ ausgeben..?
    naja, mal schaun was der kurzzeittest zeigen wird. ein habenwillgefühl schlummert zumindest schon.. ;o)

  18. webharvey says:

    Ich habe mir auf der cebit u.a. das Samsung Galaxy angesehen, das Cisu von Cisco war nicht da und festgestellt, das die alle nicht so gut sind wie das iPad. Von der Steuerung, Vielfalt der Apps etc. Die 10″ finde ich auch einen Vorteil gegenüber der 7″ Pads. Wir haben im Büro einige iPads von daher kenne ich das recht gut und ist meinem iPhone ja nicht unähnlich. Daher habe ich mir jetzt das iPad1 16GB geholt, bei 25% off war das okay, das 2. finde ich nicht solo umwerfend doll das es den Mehrpreis rechtfertigt. Resultat: das Netbook liegt nur noch rum, ich komme via VPN ins Office und kann dort auch alles machen, dank Citrix App.

    @ndreas

  19. So schnell werden sie glaub nicht wieder „Verschwinden“.

    Tablets werden als die ersten Geräte in der Wirtschaft angesehen um die vermeindliche „Kostenlos“ Kultur im Internet Einhalt zu gebieten.
    Tablets sind ganz klar als Medien Konsum Geräte für das Internet konzepiert.
    Viele Content und Rechteinhaber wittern mit Geräten wie Tablets oder Internetfernseher eine „goldene“ Internet Zukunft, bei der sich das heutige „Pay-TV“ noch Zahm daneben ausgibt. Auch Provider wollen mit diesen Geräten und Bezahlkonzepten die ungeliebte Netzneuträlität Begraben, vorherzusehen ist daher, es wird wohl wesentlich Teurer im Internet der Zukunft.

    Geködert werden die Verbraucher mit teuren Werbekampangen und einer einfachensten Bedienung der Geräte auf dem Niveau eines Fernsehers.
    Vermutlich wird sich ein großteil davon Verführen lassen und das Bedienkonzept ohne Überlegung dank seiner Eingängigkeit einfach Annehmen und Weiterverbreiten wie auch dieser Blog beweist.

    Später werden dann die Konzepte auf die noch vorhandenen Desktop OS einfach Übertragen , MacOS Lion und Windows 8 werfen diesbezüglich ihre Schatten vorraus.
    Der heutige Internetbrowser könnte durch die installierbaren Apps für Dienste und Anwendungen Abgelöst werden und dadurch das Internet weitgehent zum „Bezahl Net“ werden, so die Vorstellung der Erfinder des MobilOS Konzeptes.

  20. Ich hab auch immer gesagt „Ich werde kein iPad kaufen, hat für mich keinen Sinn“. Eigentlich sollte es ein Notebook werden, womit ich auf der Couch surfen kann und ich dachte, dass ich damit halt mehr anstellen kann als mit einem iPad.
    Letztens hatte ich dann wieder die pro und contra iPad Frage im Kopf und merkte, dass für meine derzeitigen „Bedürfnisse“ ein iPad vollkommen reicht. Gemütlich auf der Couch liegen, surfen, chatten, zocken. Bin mal gespannt was das wird wenn ich das iPad dann habe.

  21. @Syntax : es kommen jetzt einige tablets mit ner stiftunterstützung raus. ich glaub so ne art symbiose aus nem kapazitivem touchscreen und nem grafiktablet.
    wäre für mich z.b. bei absoluter sauklaue nicht die bohne kaufargument! 😉

  22. Viele hier in den Kommentaren haben extrem eingeschränkte Ansichten darüber, was Arbeit ist. In vielen Professionen ist Lesen und Kommunizieren ein wichtiger Bestandteil des Arbeitens! Ist ja nicht jeder Schreibkraft. Für die taugt ein Tablet ohne Tastatur aber wohl nicht. Dafür gibt es dann externe Tastaturen…

  23. CaptainCannnabis says:

    @ Jens: Ja ein wenig mehr Empathie würde jeder Diskussion gut tun 😉

  24. Ganz ehrlich, wenn ich Zeitschriften lesen will dann kaufe ich mir eine, da hat man was in der Hand wo man auch gefühlt blättern kann ohne mit den fingern was zoomen müssen, größer kleiner, rüber, runter rauf. Das blättern auf ner Glasscheibe ist mehr als nur störend. Mir fällt auch kein einziger Grund ein der für ein Tablet spricht den im vornerein sollte jeden klar sein das bei der Benutzung eines Tablets zum einarmigen wird. Die zweite Hand wird ja gebraucht zum festhalten, weiterhin sollte auch jeden kalr sein das die angegebene Displaygröße nur bei nichtgebrauch der virtuellen Tastatur vorhanden ist.Somit habe ich beim schreiben von emails, Einträgen in Foren etc. kein vollwertiges Display mehr wie bei Netbooks/Notebooks.
    Für unterwegs hatte ich mir ein Subnotebook mit 12″ gekauft, klein handlich um in jede Tasche verstaut verden zu können. Mittlerweile steht es aber mehr ungenutzt rum, der Grund leigt hierfür das mir selbet ein 12″ Display nach einer halben Stunde schon zu anstrengend wird und mich jetzt wiedr nach ein großes Notebook mit 15,6″ umschaue. Lieber ein bisschen mehr Gewicht dafür danken es einen die Augen. Für das schnelle nachlagen im Internet ist meim Smartphone ausreichend.
    Tablets und Netbooks werden den Markt so schnell verlassen wie sie emporgestiegen sind, bestes Beispiel ist der Einbruch der Netbook verkaufszahlen.

  25. Für die Couch hätte ich gern ein Konsumier/Kommunikationsgerät, das Smartphone hat dafür einen zu kleinen Bildschirm auf Dauer, für ein Netbook proggt keiner unterhaltsame Spielchen. Und auch wenn ein Netbook Flash bietet, diese Seiten mit kostenlosen Flashgames sind die Hölle(oft) und ist da eine Maus wünschenswert, statt dem Touchpad für die Steuerung.

    Eins dieser Tablets wird diese LUXUS-Lücke schließen. Ich habe mobiloptimierte Seiten oder gar die Angebote einer Seite als App, kurzweilige Games.
    Mit Dockingstations kann ich, sogar recht optisch ansprechend, die Medienwiedergabe auf meine Anlage oder den TV legen ohne den Grafiktreiber zu bemühen(ok was auch immer komfortabler geworden ist).

    Luxus und Nice2have.

  26. webharvey says:

    und nun der Rest mit Strom 😉

    @andreas

    Auch Netbook werden noch bleiben, da sie einfach praktisch sind und eine Nische finden werden bsp. du musst „mal eben“ 60 Funktürschlösser programmieren und hast in der rechten Hand den Laptop 15,4″ mit 2,5kg oder Netbook mit 1,1kg weil du links das USB Sener hast, genauso wie das Netbook als Datenspeicher im Urlaub die Bilder der Digicam zu speichern und sichten, wenn man mit dem Rucksack unterwegs ist, freut man sich über wenig Volumen. Und schlußendlich der Preis, billiger als ein echter Laptop.

  27. Nun, ich habe mir resp. uns ein Galaxy Tab bestellt. WIRKLICH brauchen tun wir es nicht, haben aber nach reiflicher Überlegung beschlossen, daß es manchmal etwas praktisch sein kann. Insgesamt ist das aber natürlich unnötiger technischer Overkill, aber wir lassen uns gern das Geld für überteuerte Spielzeuge aus der Tasche ziehen. Man lebt nur einmal.

  28. Mal abgesehen von der Diskussion iPad oder Android-Tablet: die Frage ist doch, ob ich so ein Ding mit mir rumschleppen will. Der Trend geht in Richtung Mobilität. Bei den Smartphones diskutieren wir, ob 4 Zoll zu groß ist … und beschweren uns gleichzeitig darüber, dass wir den Inhalt einer Browserseite nicht vollständig sehen können, ohne zu scrollen und/oder zu zoomen.

    Für unterwegs, damit beantworte ich die Frage von oben selbst, ist mir jedes Gerät mit mehr als 150 gr. und mehr als 4 Zoll Bildschirm zu groß und zu schwer. Und wohin damit im Sommer, wenn ich ohne Jacke unterwegs bin? Wieder so ein nettes Herrentäschen einführen?

    Zuhause hätte ein Tablet den Vorteil, mal schnell im Internet was nachschauen zu können, ohne erst den Desktop oder das Notebook hochfahren zu müssen. Aber dafür 600 Euro und mehr … zusätzlich zu Desktop und Notebook, die ich auch weiterhin benötige. Das ist teuere Spielerei, dafür genügt auch das oben erwähnte Smartphone.

    Solange es nicht grundsätzlich neue Benutzerschnittstellen auf der Hardwareseite gibt (z.B. Kleinstbeamer statt Bildschirme), welche die Geräte wirklich portabel machen, bleibe ich bei der bewährten Hardwareausstattung und denke allenfalls noch über die Größe des nächsten Handys nach.

  29. Eine interessante Frage: Sinn und Unsinn von Tablets…

    Ich selbst werde mein altes Erstgeneration-Intel-MacBook durch ein aktuelles MacBook Pro ablösen – meine Frau im Gegenzug wünschte sich ein Tablet – ein iPad um exakt zu sein. Jetzt habe ich beides bestellt. Das iPad ist von beiden Lösungen (Google und Apple) aktuell noch die bessere Wahl, da es viele medizinische Software (nein ich meine nicht Wikipedia :D) erst bzw. nur auf der Apple-Plattform gibt. Ansonsten sind die kommenden Android-Lösungen sicherlich teilweise besser als das iPad, aber für unseren Bedarf ist das iPad eben die erste Wahl.

    Eine Bitte an alle Windows und Linux-Jünger: versucht mir bitte nicht weismachen zu wollen, warum welches System besser sein soll als das andere – ich habe auf meinem PC zu Hause Windows und in VMs diverse Linux bzw. BSD-Distributionen am Laufen. Meine Post erledige ich selbst mit LaTeX und nicht mit einem anderen Textverarbeitungsprogramn.

  30. Hallo,

    ich selbst habe den Tablet Markt beobachtet, überlege selbst noch, ob ich ein iPad anschaffen soll oder nicht.
    Denn für auf die Couch / im Freien habe ich ein Notebook bzw. Netbook.
    Einzig was mich stört, um mal kurz im Internet zu surfen, ist die Startzeit des Notebook bzw. Netbooks.
    Diese wäre beim iPad geringer.

    iPad 2 Adapter auf HDMI – ganz nett, dazu muß aber das Mietangebot aktueller Filme gepusht werden.

    Daher mal abwarten, weiter beobachten – bislang nutze ich BlackBerry und iPhone 4.

  31. Cashys „Wort zum Sonntag“. 🙂
    Habe bis heute kein Tablet. Woran liegt es? Das Kosten-Nutzen-Verhältnis steht nach wie vor in keiner Relation zueinander.
    Mit einem Tab auf der Couch sitzen (umpf). Den Film sehe ich am Fernseher unverkrampfter. Spiele gibts für den PC bessere. HDMI brauche ich nicht. Abgesehen davon: Wer gewohnt ist mit einem Windows PC zu arbeiten möchte entsprechendes auch Portable haben. Außer Note-/ eg. Netbooks gibt es da bisher nichts Brauchbares.(Ganz zu Schweigen von der Hardware.) Also bleiben nur die iOS und Android Pads. Was die allerdings besonderes zu bieten haben wird allein schon durch mein Smartphone SGS abgedeckt. Alles darüber hinaus wird vom Netbook erledigt. Ein Pad kommt mir aus dem Bedürfnis (dabei sein ist alles) heraus erst ins Haus wenn: a)die Pad Preise unter 400.- sinken oder b) wenn ein Aktienpaket mal 800.- Plus abwirft. Bis es soweit ist lese ich mir Monat für Monat die hitzigen Pro&Kontra Debatten zum Thema Tablet durch. 😉

  32. toller beitrag. gut geschrieben und inhaltlich wohl sehr nah an der realität. smartphone und tablets sind aktuell ein hype. aber in 2 jahren? ich denke, dann tippe ich mein kommentar nicht mehr von meinem netbook, sondern von einem tablet. die sind einfach handlicher. und aus den 2 jahren, kann man wohl gerne eine kleinere zeitspanne machen.

  33. Schöner Beitrag, gefällt mir. Ich hatte für 14 Tage ein Samsung aber das war eher was zum surfen als zum arbeiten. Mal Gästen was zeigen und so, richtig gut. Mehr aber auch nicht. Was am meisten nervte war die Hochglanzoberfläche, ständig Fingerabdrücke und nie richtig sauber bekommen. Am liebsten hätte ich das Teil mal in die Waschmaschine gesteckt. Ich nutze lieber ein Netbook wegen der Tastatur und weil ich Windows brauche (Branchensoftware). Noch ein altes 9 Zoll, bald aber ein 10 Zoll.

    Tablets gibt es ja schon länger für bestimmte Branchen, der Hype ging ja mit Aplle los und die anderen ziehen jetzt nach, das gibt einen heißen Kampf. Dennoch werde ich den Markt weiter beobachten. Interessant finde ich auch den Asus Slider, könnte mir gefallen.

    Tablets werden sich genauso etablieren wie Netbooks und werden selbige über kurz oder lang etwas zurückdrängen. Da werden dann eher die Subnotebooks sich noch halten können.

    Was das sozialverhalten angeht gebe ich dir recht, das kann ich oft genug im Lokal beobachten. Lieber wird am Handy geschraubt als mit Tischpartner gesprochen. Auch eine Frage des Anstandes.

  34. profeitsch says:

    Ich war den Tablets eigentlich immer skeptisch gegenüber.
    Dann bekam ich vor zwei Wochen ein iPad geschenkt.

    Ganz ehrlich?
    Ich möchte es nicht mehr missen wollen.
    Das Teil ist so unglaublich genial für auf dem Sofa was nachlesen/surfen, Abends im Bettchen mit Frauchen noch schnell ein paar Youtube Videos zu gucken, beim Grillfest im Garten mal schnell seine Emails zu beantworten (Das ist mit dem Smartphone auf lesen beschränkt…).
    Das kann auch ein Notebook nicht kompensieren. Die nehmen mehr Platz weg, oder sind ein Netbook die dann dafür ziemlich lahm arbeiten.
    Wenns kein Apple Gerät ist muss mans auchnoch extra hochfahren.
    Trotzdem geht der Akku viel zu schnell leer!

    Tablets an die Front!

  35. kingofcomedy says:

    Jetzt wo das iPad 1 deutlich günstiger geworden ist, werde ich mir demnächst wohl ein „altes“ Galaxy Tab 7″ kaufen. Unlogisch, stimmt, aber ich besitze bereits einen iPod Touch 3G und möchte jetzt auch mal die Android-Welt kennenlernen. Im schlimmsten Fall wird das Tab dann halt wieder verkauft. Ich könnte auch noch ein paar Wochen auf ein Galaxy Tab mit 10″ warten, oder auf Android 3, oder auf … Ich warte aber eher ungern. Und ich stimme Ulf zu:

    „Insgesamt ist das aber natürlich unnötiger technischer Overkill, aber wir lassen uns gern das Geld für überteuerte Spielzeuge aus der Tasche ziehen. Man lebt nur einmal.“

  36. Ach ja, nettes Spielzeug, ich denke es wird sich auch dauerhaft durchsetzen, vor allem bei denen, die bislang noch wenig Computer-affin sind weil es ihnen zu kompliziert ist. Tablets sind wesentlich unkomplizierter und für das bisschen Internetkonsum durchaus angemessen.

    Ich selbst habe keine Pläne, mir auf absehbare Zeit so ein Ding anzuschaffen. Selbst wenn ich das Geld hätte (was nicht der Fall ist), ich brauche so ein Spielzeug nicht. Die Erfahrung mit meinem Smartphone zeigt mir, ich nutze sowas eh kaum. Ich gehöre zu diesen furchtbar langweiligen Oldschool-Leuten, die tatsächlich in der Bahn Bücher lesen oder sich wenn sie im Café sitzen, mit ihrem Gegenüber unterhalten möchten. Und wenn ich zuhause im Bett liege, will ich was da passiert auch niemandem auf Facebook oder Twitter mitteilen… 😉

  37. DevSibwarra says:

    Hmm, das ipad war definitiv nicht das erste tablet in dieser Form. Wenn ich mich nciht irre, hat archos (bin mir nicht sicher, ob es wirklich archos war) bereits vor dem ipad ein android tablet gehabt mit einem 600MHz prozessor und einer (fast) genauso langen Laufzeit, aber mit resistiven Touchscreen, der aber wirklich gut funktionierte. hatte auf jeden Fall den Vorteil, dass man drauf rum malen konnte und fürs Studium sehr genial ist 🙂 . Müsste ich einen Freund fragen wegen Details fragen, der das hat.
    Auch in meinem Studiengang hatte ein Chinese bereits ein Tablet gehabt, natürlich von irgendeiner mullu-mullu firma die hier keiner kennt, mit einem 800MHz Prozessor und android mit kapazitiver Oberfläche. Die Sache ist einfach, dass alle Apple Geräte scheinbar (!) Selbstläufer sind, weil sofort hier im Westen laut danach geschrien wird. Aber von Marken die eben von der anderen Seite kommen, haben wir einfach keinen Schimmer.

  38. @Andrea
    Ich lese auch Bücher in der Bahn. Seit ich Ebooks lese sogar deutlich mehr als vorher! Jetzt habe ich nämlich viel Auswahl und habe auch das, was auf Papier ein dicker Wälzer wäre, in der Jackentasche dabei. Es kommt ja beim Konsum eines Buches nicht auf die Form an, es ist egal, ob es ein Taschenbuch, ein gebundenes Buch oder ein Ebook ist. Der Inhalt zählt.

    Und dann ist ein Ebook unendlich viel praktischer.

    MG Siegler hat auf Techcrunch neulich darüber geschrieben, dass er auch beim Essen mit seiner Mutter im Restaurant auf seinem iPhone surft und wir uns damit abzufinden hätten, dass das normal wird. DAS ist widerlich und ein Mißbrauch der Technik (und ein Zeichen für seine mangelnden sozialen Fähigkeiten).

    Ebooks hingegen sind nur eine neue Form der Inhaltsweitergabe. Ist ja nicht so, dass Bücher immer so aussahen wie heute…

  39. „Tablets sind technikoverkill“ – besser kann man es nicht sagen, man braucht sie sicher nicht, aber man braucht so vieles nicht, und will es dennoch nicht missen.

    Ich war damals einer der ersten der ein Netbook wollte, seit der ersten Ankündigung von Eee 701 und 1001 (der leider nie kam), hab mir dann das erste 10″ Netbook mit 6 Zellenakku aus Engalnd bestellt – ja so irre war ich – hat auch noch über 400€ gekostet damals – Juli 08

    Im November 09 kam dann das erste Smartphone und ab da lag das Netbook fast nur noch in der Schublade – bis ichs dann verkauft hab, und mitlerweile mir ein Smartphone Update gegönnt habe.

    Eigtl wollte ich mir ein Notion Ink Adam fürs Studium kaufen, http://www.notionink.com/ , aber ewige Verzögerungen, 50$ Versand + 19% MWSt hat es sehr teuer gemacht, die 3 Spalten Oberfläche schaut sehr zusammengewürfelt aus, kein Market usw.
    Aber das Pixel Qi Display (eink und tft umschlatbar) finde ich immer noch extrem genial.
    Das Teil mit Honeycomb, direkt in Deutschland erhältlich, und ich könnte – je nach Preis – schwer wiederstehen.

    Stifteingabe wäre extrem genial, nur ich weiß nicht ob Handschriftenerkennung schon so weit ist, dass es wirklich etwas bringt.

    Aktuell hab ich nur Smartphone und Desktop, Tablet oder 11,6 – 13″ Notebook kämmen in Frage, jedoch hab ich Angst dass ich einfach beide nicht gegen das „immer dabei“ Smartphone ankommen

    An iOS stören mich die Popup Notifications und dass ich einfach nur Icons am Homescreen hab (Surprise ich hab ein Android Smartphone^^)

  40. appFuture.de says:

    Sehr guter Artikel muss ich sagen!!! Spricht mir weitestgehend aus der Seele. Jedes System hat seine Vor/Nachteile. Momentan gibt es nur 2 Global Player: iOS/Android. Und je nach Erfüllungswünsche und Einsatzzweck entscheidet man sich für eins von beiden. Auf dem Handy nutze ich am liebsten Android. Auf dem Tablet iOS. Wenn Android 3.0 erscheint könnte sich das schlagartig ändern. Doch dazu muss auch der Preis des Tablets passen. Alles über 500€ ist bei mir ein NoGO. Freue mich auf Weihnachten 2011. Da werde ich sicher ein Neues Gerät mein Eigen nennen.

  41. Und da war das Edit feld weg o0

    Wollte noch anmerken, dass ich mehr Emails auf dem Smartphone schreibe als am PC.
    Außerdem hab ich mich vor kurzem erwischt, wie ich am PC saß und den Termin aber über die App in den Kalender eingetragen habe, und nicht über den Browser.
    Ich muss sagen ich finde wirklich dass das besser geht xD

    Kurzer Tipp an die Android User : Gemini Kalender https://market.android.com/details?id=com.gemini.calendar

    Dass ist auch das geniale an Android.
    Ich find die meisten Standard Apps relativ schlecht (der Kalender ist das schlimmste) bis auf Maps und GMail, aber man kann alles ersetzen und es gibt für alles eine rießige Auswahl.

    Ok mir auch es auch Spaß Beta und Alpha Roms zu flashen usw., ich glaub dieses Rumspielen, Suchen und Testen macht vorallem mir persönlich Spaß 😉

  42. Da gibt’s ja jetzt nur noch eines zu tun: Apple Aktien kaufen. Sie haben die Geräte, das Potenzial/der Markt ist vorhanden und riesig und der Wettbewerb ist schwach.

  43. Maskierter hater says:

    Hype, handys in wohnwagen vormat extremst unhandlichvund schwach laptops mit ähnlicher grösse sindczum arbeiten wesentlich komfortabler und 5 mal so schnell oder sogar mehr.

    Hardware technische meilen rückschritte diese dummen teile

  44. Maskierter Hater oder Maskierter Erstklässler?

  45. Also ich habe kein Tablet. Ich würde mir nur dann eines kaufen, wenn ich absolut zu viel Geld hätte. Wie bereits erwähnt, es ist kein Must – Have. Man kann alles auch anders lösen.
    FÜr Unterwegs ist ein Tablet zu groß, da Twitter ich lieber über Handy und les die neuesn Feeds usw.
    Zu Hause dann, habe ich mein Macbook was ich auf meine Beine lege. Ich habe eine Tastatur und der Bildschirm steht und liegt nicht auf meinen Beinen auf. Das Tablet wäre also zwischen Smartphone und Macbook. Ich bin mir nicht sicher, zu welchen Zwecken ich es nutzen würde. Ich müsste einfach mal eines zu Hause haben für ne Woche, aber ich denke das es nach ner Zeit einstauben würde.

    so long…

  46. ich hab seit september ein ipad und möchte es nicht mehr missen. daheim surfe ich zu 90% mit dem ipad (so wie in diesem moment ;)).

  47. Ich hatte die Möglichkeit das Samsung Galaxy Tab zu testen und auch das Dell Streak 7 hatte ich schon in der Hand. Das grosse Problem ist: Alle versprechen bessere Spezifikationen als das iPad. Alle nennen sich iPad Killer. Völliger Blödsinn. Die einzige Konkurrenz ist meiner Meinung nach das Galaxy Tab.

    Das iPad nehme ich in die Hand und fühle mich zuhause. Genau wie bei meinem iPhone 4. Ebenso habe ich ein HTC Desire HD zuhause, welches mich ein wenig enttäuscht hat. Android ist einfach nicht dasselbe wie iOS. Mich kotzt das an, wenn ich Einstellungen in den Weiten der Menus suchen muss. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich iOS User der 1 Stunde bin. Eventuell ändere ich meine Meinung nach ein paar Monaten mit Android.

    Ich denke das iPad 2 wird die Latte ziemlich hoch legen. Preislich, sowie auch Leistungsmässig. Sind wir mal ehrlich… Wer braucht schon Flash? Um zu daddeln sitze ich vor die PS3 oder vor den PC. Aber die ganzen Apps auf dem iPad reichen mir.

  48. Ich muss sagen, das ein Tablet ein schickes Spielzeug für Leute ist, die das Geld über haben. Aber für das gleiche Geld würde ich auch ein low budget Notebook bekommen, welches wesentlich flexibler ist. Aber das wäre Äpfel mit Birnen vergleichen. Beide Geräte haben ihre Daseinsberechtigung. Wenn die Preise für ein ordentliches Tablet mit ordentlichen Anschlüssen noch etwas fallen und man nicht mehr den Hype mitfinanziert, könnte ich wohl schwach werden 🙂

  49. „Und bei Google? Sind es meines Wissens sogar 32%, die nicht zum Entwickler gehen.“
    Quelle? Hier steht was anderes:
    „Wenn Sie eine Ihrer Anwendungen auf Android Market verkaufen, fällt eine Transaktionsgebühr in Höhe von 30 Prozent des Verkaufspreises an.“
    http://market.android.com/support/bin/answer.py?answer=112622

  50. Ich besitze weder ein „smartphone“ noch ein tablet. Und irgendwie wüsste ich auch nicht wofür, da ich es beruflich nicht brauche. Die Spam-emails kann ich auch zuhause löschen, von Twitter halte ich persönlich nicht viel und Facebookstatusmeldungen können auch warten bis ich zuhause bin.

    Vielleicht bin ich mit meinen 27 Jahren auch schon zu alt für diesen Kram. Mit 18 hatte ichh auch noch alle 6 Monate nen neues Handy weil es neue Funktionen bietete, aber irgendwie sehe ich bei den neuen generationen an Smartphones keine wirklich weiterentwicklung

  51. Der größte Nachteil eines Tablets: Man kann sich nicht auf der Couch lang machen und es zum Nutzen auf die Plauze legen, das geht nur mit einem Laptop 😉

  52. Tablets in der Form von iPad, Galaxy Tab und ähnlichem sind doch nicht wirklich Arbeitsgeräte (ausser man muss nur lesen und Videos anschauen). Wenn man wirklich was arbeiten will muss einfach eine Tastatur oder eine Stifteingabe hin.
    Ich hab nun schon sein bald zwei Jahren (also noch vor dem iPad Hype) das Dell XT2 mit Tastatur-, Stift- und Multitoucheingabe. In Kombination mit Windows 7 (anfangs mit Beta Version) lässt dich wirklich arbeiten. Anmerkungen und Notizen mit dem Stift, längere Texte mit der Tastatur und scrollen und Programme starten mit Touch. Zuhause kommt das Teil auf die Dockinstation und weiter gehts, ganz ohne synchronisieren.
    Der einzige Nachteil ist halt die Akkulaufzeit, welche halt nicht 10 Stunden beträgt.

    Ich lese immer wieder das auf dem iPad gebloggt wird und kann mir das einfach nicht so vorstellen, dass das so bequem sein soll. Für mehr als eine Blogeintrag in Twitterlänge kann so eine Tastatur doch nicht wirklich das richtige sein.

  53. „Ich habe bisher auch nicht den NEED für ein Tablet gesehen. Wenn ich auf der Couch ein Device brauche nehme ich ein Netbook“
    Sehe ich absolut genauso.
    Touch ist zwar ganz nett für kleine Geräte z.B: iPhone, aber als Laptop ersatz? Nie!

    Was mich vor allem nervt: Jeder Depp wirft gerade ein Tablet auf den Markt, die gibt es ab 80$ bis hin zu 600€ WTF?

  54. phantomaniac says:

    Kürzlich kam in tatsächlich zu der Auffassung, dass ein Pad, egal ob i oder A nicht schlecht wären.

    Und zwar als ich im Krankenhaus war. Notebook war zu unhandlich, smartphone zu frickelig um mal schnell was zu machen….
    Da wäre ich am liebsten sofort in nen Laden gestürmt, und hätte mir das erstbeste Teil mitgenommen. Tja, ging aber nicht….

    Jetzt, da ich wieder zuhause bin…..Ernüchterung…Hab mir inzwischen welche in die Hand genommen beim E-Discounter um die Ecke… Aber sind nicht wirklich das, was ich mir für daheim vorstelle. Gehöre nicht zu den Couchsurfern….

    Ergo: Leihgerät für das Krankenhaus wäre für mich das Ultimative… anonsten brauch ich keines, weder iPad noch ein Androidiges. Btw. Ich bin der Meinung, das letztere in Sachen Hardware inzwischen gewaltig aufgeholt haben…. und mitunter schon Aspekte für Apple vorgeben….

    Wird spannend bleiben….

  55. sheep-triple says:

    Als netbooker der 1. Generation hatte ich bisher nie das Bedürfnis nach einem smartphone oder gar tablet. Ich möchte weder auf screens herumgriffeln, noch mit dem telefon etwas anderes tun als telefonieren. Das Firmen-iPad meiner holden hat mich nach ca. 5 min. gelangweilt. Allerdings bin ich auch kein gamer. Jeder soll natürlich kaufen, was er mag – für mich ist dieses Zeug aber wirklich überflüssig.Ich glaube dennoch, daß viele mich für hochgradig technikaffin halten – für mich kein Widerspruch.

  56. Also zuerst dachte ich, das braucht doch kein Mensch. Ein Netbook ist doch viel funktionaler. Mittlerweile sehe ich Tablets aber als Konkurrenten der Smartsphones. Das Galaxy Tab 1 ist aus meiner Sicht ein großer Wurf. Passt bei den Männern in die Hosentasche und bei den Frauen ins Handtäschen. Man kann per Bluetooth telefonieren und komfortable im Netz browsen und das ganze eben mal schnell in der Bahn. Selbst als Navigationsgerät macht es mit 7″ was daher.

    Bei 10″ dann bitte doch lieber ein flaches Netbook. Hier haben perspektivisch vielleicht noch Convertables eine Chance. Bislang sehe ich aber hier den Mehrwert beschränkt (ist aber eben fanzy)!

    In diesem Sinne finde ich es schade das das neue Galaxy Tab nun mit 10″ raus kommt. Waren doch die 7″ gerade ein Alleinstellungsmerkmal.

  57. Sagte ich auch letztens auf twitter: Was braucht man schon? Einiges möchte man einfach haben 😉

  58. Hab‘ ich ein Tablet? NEIN
    Brauch ich eines? NEIN
    Kauf ich eines? Trotz des letzten Neins kommt hier ein klares JA!
    Denn ich finde einen normalen Laptop und auch ein Netbook fürs Couchsurfing zu unhandlich. Außerdem kann ich das Tablet tatsächlich beruflich einsetzen, hat es unsere Softwarefirma tatsächlich geschafft die Warenwirtschaft im Geschäft auf das iPAD zu bringen. Eine Android-Version ist zwar auch schon geplant, aber Apples Gefängnis ist einfach vielversprechender.

    Und von daher freue ich mich, dass ich auf meine Frau gehört und die Erscheinung des iPAD 2 abgewartet habe. Das werde ich mir definitiv zulegen.

  59. Richtig schicker Beitrag !

  60. Habt ihr ein Tablet?
    Nein.

    Plant ihr den Kauf eines Tablets – falls ja, welches?
    Nein.

    Wie arbeitet ihr mit einem Tablet?
    Ich sehe in Tables wie dem iPad kein Gerät, mit dem man wirklich arbeiten kann. Spielen auch nicht. Filme schauen schon gar nicht. Bücher lesen und Home Entertainment vielleicht, aber da gibt es weitaus bequemere Alternativen (echte Bücher, TV, PC, Spielkonsolen).

  61. Benutze das ipad bei der Arbeit als Bauleiter
    = mit digitalcamera fotos machen,per wifi card an ipad senden und an dropbox weiterreichen ,alles ad hoc
    Früher
    = mit digitalcamera fotos machen,in sd slot für notebook stecken,Notebook starten,datei in passendem programm laden an driopbox weiterreichen
    Gefühlte dauer bei erster action : sofort
    Bei zweiter action stunden
    Beim ipad einfach nur machen beim notebook zuviel ablenkung weil nebenher zuviel kram läuft.

  62. Ich habe mich bereits mit dem Gedanken angefreudet sehr bald ein Tablet zuzulegen. Bin einfach ein Couch-Surfer und konsumiere gern Internet.

    Tendiere stark zum iPad 2. Was mir jedoch noch etwas an einem Tablet hindert ist die Netzwerkfähigkeit. Ich möchte mit meinem Tablet auf mein NAS zugreifen (das geht ja noch) und aber auch gern Datein gern aus dem Netz direkt auf das Netz schieben. Ich würde auch gern mp3s laden und taggen etc.

    Jemand eine Idee, ob das möglich ist? Glaub da ist Apple sowie Android noch in den Kinderschuhen. Ich kann mich jedoch täuschen. Wenn jemand weiss ob es möglich ist, ich freue mich über jeden Hinweis. Spätestens wenn das möglich ist, werde ich mir ein Tablet zulegen.

  63. Hm, ich lass jetzt mal beim Smartphone und beim Tablet das Betriebssystem aussen vor. War ja schließlich einige Jahre überzeugter Applefanboy, wäre ich es immer noch, dann wären selbstverständlich iPad und iPhone bei mir anzutreffen.
    Geht aber auch anders: Aktuell nutze ich (privat) Notebook und Netbook mit Windows 7, ein Androidsmartphone und im es gibt ein 10″ sowie ein 7″Tablet von Archos, also auch mit Android als Smartphone. Das 10″er wurde von mir seit November als Ersatz für das Netbook verwendet. Kurz: Spielchen, SocialMedia, Filme schauen und Musikhören. Tolles Teil – aktuell aber leider defekt (Hardware)
    Meine Frau hat dann ein 7″ Gerät seit Weihnachten und nutz es primär zum spielen und für’s Fremdsprachenlernen, nimmt es regelmässig her.
    Mein Fazit: Ich glaube,dass die Tablets aktuell einem Hype unterliegen und sich mittelfristig Note- und Netbooks durchsetzen werden. Eine echte Chance haben für Tablets gibt es meiner Meinung nach langfristig nur für Kombigeräte, die sowohl als Tablett mit kapazitivem Display als auch als Note/Netbook mit Tastatur aufwarten können.
    Denn was ich auf dem Smartphone noch toll finde und nicht missen möchte nervt beim Tablett nur noch: die virtuelle Tastatur. Für SMS, Twitter und Facebook noch ganz gut funktionierend erachte ich die Displatastatur zur Eingabe längerer Texte für schlichtweg unbrauchbar.
    Ich werde zwar logischerweise die weitere Entwicklung beobachten, bin aber bei meinem Nutzungsverhalten mit der Kombi Notebook/Netbook/Smartphone auf Dauer besser bedient. Aber – wer weiß,was die Entwickler noch alles in peto haben.

  64. Ich bin bis jetzt noch nicht in die Verlegenheit kommen, ein Tablet zu vermissen. Bin mit meinem Smartphone noch immer sehr glücklich. Mal sehen, wie es in 2 Jahren aussieht – dann werde ich das für mich nochmal hinterfragen.

  65. Ich sehe für mich kein Einsatzgebiet für die Tablets. Warum sollte ich auf einem Tablet arbeiten, wenn ich das auf dem Lenovo x61s bzw. T410 genauso gut (oder sogar besser) tun kann?
    Filme auf dem Tablet? Ja ganz toll, darf dann das Teil die ganze Zeit in der Hand halten – echt genial.
    Für mich sind diese Tablets nur ein Hype, der hoffentlich so schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist.
    Würde ich eines gewinnen (egal welches), wird dieses umgehend auf ebay versteigert.
    Es gibt doch so tolle Apps dafür – kann sein, aber dafür hab ich mein Desire, mit dem ich rundum zufrieden bin.
    Plane ich, eines zu kaufen? Niemals!

  66. Negativity says:

    ich werde mir in naher zukunft sicher kein tablet kaufen. weder apple, noch android.
    die nische zwischen notebook und smartphone ist (für mich persönlich) einfach zu klein, als dass ich dafür mehrere hundert euro übrig hätte. gleichwohl es sicherlich ein mehr an komfort darstellen würde. liegt aber zu nem großen teil auch daran, dass ich als student derzeit nicht das nötige kleingeld über habe.

    nach dem studium mag sich der zustand dann durchaus ändern. es wäre sicher denkbar, dass das notebook dann von einem tablet ersetzt wird.

  67. Na ja, keine aktuellen Pads für 399 eur? Oder zählt das Galaxy Tab niht mehr zu den Aktuellen Knochen? Auchwenn der Trend zu den 10 Zoll Dingern geht, finde ich hat so ein sieben Zöller seinen Reiz. Wohin z.b. mit dem iPad wenn man es kurz aus der Hand legen muss? Das Galaxy Tab stecke ich eben in die Hosentasche.
    Aber gut, die Entwicklung wird weitergehen und ichsehe definitiv eine Zukunft für Tablets… Aber es wird dauern bis die ihren Platz gefunden haben.

  68. Als stolzer Besitzer eines Palm Prés käme für mich natürlich nur ein HP WebOS Pad in Frage.
    Und damit ist auch klar, dass ich eine Anschaffung nicht ausschliessen würde. Es gibt genau eine Anwendung, für die ich ein Pad gut gebrauchen könnte.
    Ich lese gern – auch abends im Bett. Leider benötige ich mit zunehmendem Alter immer häufiger eine Lesebrille (wird die Schriftgröße in Büchern eigentlich wirklich immer kleiner 😉 ).
    Weil mir ein Pad zu teuer war, habe ich mir vor ein paar Wochen einen TrekStor E-Book Player 7 gekauft. Das ist ein ganz neues Lesegefühl. Man kann die Schriftgröße einstellen. Das Display ist hell und endlich kann ich wieder abends lesen.
    Wie cool wäre das erst mit einem Tablet…

    Aber ein Apple kommt mir nicht ins Haus (auf reinem Stammtischniveau…) und die anderen Pads finde ich bisher nicht so überzeugend. Also warte ich mal was HP so macht.

  69. fühle mich mit nem guten notebook und nem smartphone (defy) bestens ausgestattet… die tablets werden nach dem hype sich genauso in ne nische verziehen wie subnotebooks und netbooks…

  70. RSSonic92 says:

    Ich glaube nicht wirklich, dass ich mir je ein Tablet holen werde, aber ein guter Artikel hier! Finde da auch Smartphones und Notebooks besser wie mein Vorredner

  71. Ich habe einen leistungsfähigen PC (Quadcore) und einen großen Flachbildschirm für alle anfallenden Aufgaben (Spielen inklusive).
    Dazu ein Notebook für mobiles Arbeiten mit ebenfalls etwas „größeren“ Display. Für Kurzinfos aus dem Netz, Emails und dieses ganze andere Gedöns (Navi usw.) ein handliches Gerät – nämlich ein Smartphone. Mein Sam Dung-TV hat Internet-TV und ist somit auch netzwerkfähig, also Inhalte vom PC (Bilder, Videos etc.) direkt auf dem TV anzeigen lassen.
    Hmm, ein Tablet? Wüsste jetzt für mich persönlich keinen Einsatzzweck. Den PC kann so ein Tablet alleine von der Leistungsfähigkeit nicht ersetzen – von der Ergonomie beim Lesen und Schreiben gar nicht zu reden. Beim Notebook siehts genauso aus. Schon bei einem Netbook bekomme ich Augenkrebs, ein relativ leistungsfähiges Notebook schlägt ein Tablet um Längen – wer denn damit arbeiten will bzw. muss.
    Zum Telefonieren ist ein Tablet auch nur mit Headset geeignet, keiner hält sich so eine Bratpfanne an die Birne… 😉
    Also nur so just for fun auf dem Sofa? Damit meine Katze gleich das Display verkratzt? Alles was man mit einem Tablet dann auf dem Sofa so machen kann, beherrscht das Web-TV mit seinen unzähligen Apps genauso – von Google Maps über den Wetterbericht bis hin zur letzten Version der Tagesschau.
    Mal abgesehen davon, dass Tablets relativ teuer sind – sie sind für mich genauso uninteressant wie damals die Netbooks – zu groß zum permanenten Mitnehmen und zu klein und leistungsschwach für richtiges Arbeiten und/oder Spielen.

  72. Ich habe immer das Gefühl, dass man sich als IPad Besitzer immer rechtfertigen muss. Man wird da als kommerziell oder Apple Fanboy verschrien, was bei mir definitiv nicht zutrifft. Als Argument bringe ich dann immer, was ich mit dem iPad so mache:
    – in der Früh schaue ich mir immer schnell beim Essen die Tagesschau an
    – auf dem Weg zur Arbeit lese ich immer Ebooks oder Zeitung
    – ich lese meine rss news
    – abend les ich immer meine neuesten twittermeldungen (schön aufbereitet dank flipboard)
    – ich nutze es um schnell was auf wikipedia nachzuschlagen, als wörterbuch, als Übersetzer
    – ich habe eine Mathe App, mit der ich in der Lage bin symbolisch zu rechnen: das ipad ist also für mich auch ein komfortabler premium Taschenrechner
    – ich check rasch das Wetter, meine Bahnverbindung, manchmal auch Öffnungszeiten
    – abends chill ich auch manchmal durch und zock ein bisschen (Monkey Island alleine wäre ein Grund sich das ipad zu kaufen, das schreibe ich aber als alter Guybrush-Fan 😉
    – Preisvergleich, surfen, TV Programm checken usw. sind weitere Dinge, die ich mit dem iPad mache
    – ich habe alle Unterlagen aus meinem Studium immer griffbereit. Dazu sehr viele Cheatsheets, Referenzen und Manuals. OpenBook ist da ein Stichwort.

    Die Liste lässt sich fortführen. Natürlich kann ich das alles mit einem Net-/Notebook machen. Natürlich nutze ich nicht jeden Tag jede Funktion. Aber die Summe und der Komfort macht das iPad zu einen echten Gewinn. Es ist immer griffbereit, immer sofort an, immer dabei.

    Achja, ich kauf das ipad 2 nicht. Das was ich hab, kann ja schon alles was ich will. Und wenns noch zwei Jahre gut läuft, dann hat sich das Teil echt gut gelohnt. Dann mal schaun, Android schaut auch echt cool aus. Mal schaun was bis dahin ist…

    Viele Grüße
    Tobi

  73. eckeneckepenn says:

    Haben ja viele was zu zu sagen…

    Zunächst zu der Diskussion Netbook – ich habe mir da nie groß ’nen Kopf drum gemacht, weil es einfach (in jeder Beziehung) kleine Notebooks sind und waren. Daher ist davon m. E. auch nicht mehr so viel zu hören.

    Für mich stellt sich zum Thema iPad die Frage, wozu ich das Geld ausgebe. Ich denke, es ist im Prinzip für drei Dinge besser als der Klapprechner (Gruß an Bastian Sick) und das SmartPhone: spielen, unterwegs (bspw. im Zug) Videos gucken und lesen.

    Da ich kein großer Spieler bin, fällt das weg – habe auch keine Konsole. Videos – da habe ich keine Probleme, die in kleiner zu sehen – da reicht mir meist sogar der kleine iPod-Bildschirm. Außerdem habe ich aus anderen Gründen meist eh das Notebook dabei. Bleibt das Thema lesen. Da finde ich es schon nett, Zeitungen, Zeitschriften und Bücher kompakt mitnehmen zu können. Aber alleine dafür reicht zumeist auch ein eBook-Reader.

    Kurz: Für mich fehlt die Tastatur. Ich tippe relativ viel und brauche daher meinen Schlepptop. Da haue ich das Geld lieber bei der Notebook- bzw. SmartPhone-Ausstattung drauf.

  74. Es juckt mich schon ein Ipad zu kaufen. Aber solange ich keine guten Möglichkeiten finde mit einem Stylus Notizen zu machen, muss Apple auf mein Geld warten.

  75. Auch ich habe mir manchmal die Frage nach einem Tablet gestellt, aber derzeit rechnet sich für mich der Anschaffungspreis noch nicht. Wobei es bisher ja auch nur das iPad gibt – Android Tablets ohne Honeycomb sind für mich keine Alternative. Also heißt es bei mir abwarten…

    Unterwegs würde ich ein iPad in 98% der Fällen nie mitnehmen. Dies hat sich damals schon bei meinem Netbook gezeigt, und daran war nicht das Gewicht sondern der Formfaktor schuld der ja in etwa dem eines Tablets gleicht. Ich hasse es einfach zusätzliche Taschen oder dergleichen mit mir herumtragen zu müssen – was nicht in die Jacke passt bleibt demnach zu Hause.

    Mein Anwendungsfall daheim wären die klassischen Dinge wie Feeds und News zu verfolgen, aber auch mehr oder weniger der Ersatz meines TV Gerätes. Da ich das normale TV Programm verschmähe und fast ausschließlich Video Podcasts und einige Dokus im Internet sehe ist also eine vielseitige Unterstützung an Formaten aber auch die Wiedergabe von Flash Inhalten essenziell. Das HTML5 hier noch für viele Generationen keine Alternative sein wird zeigt Apple sie selbst – dazu muss man nur einmal auf die Apple Seite gehen. Kein HTML5 Video sondern ihre veraltete Quicktime Technologie die auf den meisten Geräten nicht läuft – soviel also zu technischen Fortschritt, freien Formaten und HTML5.

    Der Wunsch nach Offenheit, einer breiten Unterstützung von Formaten, und Flash Inhalten spricht also für meine Bedürfnisse klar gegen das iPad. Hinzu kommt das ich die verfügbare Fläche auch nutzen möchte – was soll ich mit einem Vorhang von App Icons auf dem Homescreen? Viel sinnvoller und nützlicher ist es doch diesen wie bei Android individuell anpassen zu können um die wichtigsten Infos auf einem Blick zu haben ohne erst eine App starten zu müssen. Und zu den antiken Popup Notifications muss man wirklich nichts mehr sagen – die erinnern mich an die Zeit von Windows 95,98 und ME als ständig etwas nerviges aufpoppte und einen in der Tätigkeit unterbrach.

    Also bleibt für mich nur Android, auch wenn ich generell nichts gegen Apple habe. Die Hardware ist bei Apple für den Preis durchaus nett, wobei sie es auch immer gut verstehen die Punkte an denen Sie einsparen unter den Tisch zu kehren (Arbeitsspeicher, teure Adapter, mäßige Kamera bei neuem Modell ohne Blitz etc..). Aber Softwareseitig hat sich aus meiner Sicht bei Apples iOS in den letzten Jahren einfach viel zu wenig getan. Hier ist Android in der Entwicklung und im Fortschritt deutlich schneller, auch wenn man dann hier mit der Fragmentierung und dem Willen der Hersteller zu kämpfen hat.

    Ich werde die nächsten Android Tablets abwarten. Damit für mich ein iPad den Anschaffungspreis rechtfertigen würde müsste sich reichlich an iOS verändern aber auch bei Android müsste es schon ein gutes Gerät sein damit ich in ein derartiges Gadget überhaupt investieren würde. In den meisten Fällen tut es halt doch das Smartphone was man eh immer dabei hat – vielleicht ja auch bald mit 5-6Zoll Displays was ich mir durchaus noch vorstellen könnte.

  76. Die Versicherungs-Bedingungen und Gesetze im allgemeinen hab ich offline auf dem iPad dabei, genau wie den Taschenrechner mit „Papier-Rolle“; schließlich auch die Excel-Datei über die Entwicklung der Goldpreise.

    Meine Outlook-Termine und -Kontakte nicht zu vergessen.

    Meine 50 Kochbücher schlepp ich (in geilster Qualität) auch mit mir rum; sie wiegen allerdings „nix“ 😉
    Und ich habe keine Scham, mir die Zutaten bei „REWE“ mittels Tablet zusammen zu suchen!

    Daher: *must have* … ohne den ganzen Rest noch aufzuzählen.

  77. Für mich käme ein Tablet nur in Frage, wenn ich damit von der Couch aus auch meine Elektrogeräte steuern kann – im Prinzip eine Logitech Harmony + Browser + Sonos/Squeezeboxcontroller. Wenn es soweit ist, werde ich der 1. sein der sich soetwas kauft.

    Bisher habe ich mein 13′ Zoll Notebook + BB Bold, die alles zur Zeit anfallende super lösen.

  78. Da ich für mich selbst ein Note- bzw. Netbook für völlig unnötig erachte, brauche ich mir über Pads eigentlich auch keine Gedanken zu machen.
    Außer vielleicht in meiner Senseo!

  79. Klasse Artikel Caschy!

    Es ist auch immer wieder spannend die Kommentare zu lesen, bin immer wieder überrascht, wie die Meinungen auseinander driften.

    Ich war bei Ankündigung des iPad auch gespaltener Meinung. Sicher ich liebe mein iPhone, konnte mir jedoch nicht vorstellen, dass das iPad so „magical“ ist wie von dem guten Herrn Jobs versprochen, also hab ich mir überlegt mindestens bis zur 2ten Generation abzuwarten.

    Anfang des Jahres habe ich dann mal für mich ein Resümee gezogen, was mache ich daheim am PC, wo liegen meine Anforderungen an so einem Pad-Teil:

    – Newsfeeds und Ebooks lesen
    – surfen
    – evtl. mal was zoggn
    – Steuerung des Heimkinos (HTPC, wenn möglich auch: AVR, Beamer, PS3, etc.) und später die Hausautomation (erst in Planung)

    Mein normaler PC läuft rund um die Uhr, hauptsächlich aus dem Grund, damit er sofort einsatzbereit ist wenn ich meine Feeds usw. konsumieren möchte.

    Da ich abseits meiner einmal wöchentlichen WoW Runde auch nicht mehr soviel am PC spiele und hauptsächlich nur surfe und meine Feeds lese (Mails checke ich eigentlich nur noch per iPhone), wäre ein iPad wohl genau das Richtige für mich.

    Ein Notebook habe ich leider noch nie besessen, stand zwar immer auf der Liste, aber das Geld ist dann doch immer in neue Desktop Hardware geflossen. Bei einem Netbook ist mir die Tastatur zu friemelig, fürs iPad werde ich mir noch eine BT-Tastatur holen oder den Ständer mit eingebauter Tastatur und fertig.

    Die Frage zwischen Android und iOS stellt sich mir nicht, da ich das iPad 2 von meinem Arbeitgeber gestellt bekomme.

    Lange Rede, kurzer Sinn: durch das iPad werde ich daheim einiges an Strom sparen, zudem endlich auch vernünftig von der Couch aus surfen können. Das iPhone ist da wirklich nur eine Lösung für unterwegs, daheim ist es mir viel zu klein, selbst für Newsfeeds.

    Fenron

  80. Tja, guter Beitrag – und gute Frage … 😉

    Wie Du weißt bin ich momentan auch hin- und hergerissen. Ich denke, ich werde auch noch einige Zeit abwägen müssen.

    Hier mal meine Erwägungen:
    – für ein (kleines, 11 oder 13 Zoll) Notebook spricht die Leistungsfähigkeit und Flexibilität. Denn damit kann ich wunderbar im Urlaub Fotos bearbeiten, die ich mit der Kamera übertragen habe usw.
    – für das Tablet spricht vor allem „instant-on“. Denn die meiste Zeit würde ich es beim Pendeln in der Bahn nutzen. Neben dem geringeren Gewicht spricht für ein Tablet, dass es nicht erst nach 3 Haltestellen hochgefahren ist. Ich verstehe nicht, warum man das bei Notebooks nicht besser hinbekommt.

    Und wenn Tablet, welches? Für Android sprechen alle Deine Argumente. Für das iPad aber neben der Usability vor allem dan Angebot. Nicht nur an Apps, sondern zukünftig auch an Content. Die c’t beispielsweise kannst Du nicht per Android abonnieren. Und das wird meines Erachtens noch lange so bleiben, das Apple-Okösystem ist für Anbieter einfach attraktiver. Nicht zuletzt wegen der höheren Zahlungsbereitschaft.

    Was mich an dem Gedanken wiederum stört: iPad + Android Smartphone ist ineffizient. Dann würde auch ein iPhone 5 mehr Sinn machen. Hier stört mich das geschlossene System, vor allem aber die schlechtere Unterstüzung der Google Dienste.

    Ich glaube, ich werde noch eine Zeit überlegen … und dann gibt es vielleicht schon das iPad 3 … 😉

  81. Also ich würde mir auch gerne ein Android-Tablet kaufen. 2 Dinge stören mich noch:
    – der Preis
    – keine Multi-User-Unterstützung

  82. Ich hatte bei mir bis jetzt nur das Galaxy Tab über einen längeren Zeitraum im Praxistest.

    Das Gerät an sich hat mir auf alle Fälle sehr gut gefallen und bietet einiges an Komfort im Alltag.

    Vom Preis-/Leistungs-Verhältnis her sind mir Tablets im Allgemeinen aber noch zu teuer im Vergleich zu anderen Geräten wie etwa Netbooks oder Notebooks.

    Aber auch der Tablet Preis wird die kommenden Jahre noch weiter nach unten gehen.

  83. Hab ich ein Tablett PC, nein. Werde ich mir in naher Zukunft eins anschaffen, wahrscheinlich. Welches werde ich mir holen, iPad bzw. iPad2.

    Für mich ist das iPad oder ähnliche Gerätschaften wie auch schon von mehreren erwähnt, kein „must-to-have“, sondern ein „nice-to-have“.

    Aber ist das nicht mit allen neuen technischen Errungenschaften so, dass es mit der Zeit dann doch jeden erreicht und ein Verzicht ist dann kaum mehr vorstellbar.
    Ich kann mich noch genau an die Zeit ohne Handys erinnern. Falls man jemanden nicht erreicht hat, rief man später an. Heutzutage wird man dann gleich mit SMS genervt, wo man denn steckt. Was ich damit sagen will, als die ersten Handys aufkamen, war es auch kein „must-to-have“, jedoch wurde es mit der Zeit zu einem.

    Die Anwendungsbereiche eines Tabletts PCs kann ich mir für meine Zwecke vielfältig vorstellen. Zunächst mal um auf der Couch zu surfen, schnelles schreiben und digitale Unterhaltung unterwegs, Digitale Fotos betrachten und zeigen, Präsentationen mit iPad und Beamer, Games zocken nicht vergessen und wahrscheinlich noch andere zig Dinge, die einfach mit so`nem Teil richtig Spaß machen. Eigentlich ist ein iPad nix anderes als ein großes Smartphone, halt nur ohne Telefon, jedoch mit größerem Display. Und genau das macht den Unterschied.

    Ich denke der Trend geht auf jeden Fall in Richtung Tablett PCs und dass es in vielen Bereichen noch Einzug hält. Sei es als Aktenersatz für Krankenschwestern oder Heftersatz für Schüler. Wir werden es sehen. Jede Menge Potential hat das Gerät auf jeden Fall uns noch weiterhin mit innovativen Anwendungen auf Trap zu halten.

    Noch ein Tipp für euch in eigner Sache: Falls Schüler, Studenten, Lehrer, Dozenten oder andere Personen aus dem Bildungsbereich unter euch sind oder ihr habt Kinder, Neffen etc. die noch das iPad benötigen, dann schaut mal hier:

    http://bit.ly/fWO41c

    http://www.edustore.de

    Viele Grüße,
    Martin

  84. Das ist das Eigenartige mit so einem Tablet: Es kann eigentlich nichts exzellent, aber unglaublich vieles (viel mehr, als man sich zuvor vorstellen konnte) ziemlich gut. Konsequent zu Ende gedacht: Es erspart im Grunde viele andere Geräte, wenn man sich auf den Formfaktor einlässt, wenn man also gewisse Beschränkungen akzeptiert und nicht bei allem den absoluten Profi-Appeal benötigt.

    Ein (High-End-)Smartphone braucht man dann eigentlich nicht, kein Netbook, keinen E-Book-Reader, keine Spielkonsole, und was mich betrifft, ersetzt es sogar den Fernseher ganz gut. Auch eine Stereoanlage im herkömmlichen Sinn braucht man nicht mehr. Wenn es eine Kamera hat, fungiert es sogar als Scanner zum Archivieren von Dokumenten. Sternegucken mit dem Tablet – ein Traum. Allein das Durchschnipsen der RSS-Feeds jeden Tag ist ein ästhetischer Genuss.

    Fast könnte man Tablets als Vorläufer der Replikatoren aus StarTrek bezeichnen, weil sie so vieles zugleich sein können: Musikinstrument, Tageszeitung, Rennwagen, Flugzeug, Flipperautomat, Kriminalroman, Tischtennisschläger, Vogelschleuder, Kinderbelustigung, wonach dir gerade ist.

    Nicht jeder wird ein Tablet in einer solch extremen Form nutzen. Aber es belegt die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten.Insofern: Ja, nutze ich, und zwar den lieben langen Tag. Es ist übrigens ein iPad, mein erstes Apple-Gerät. Und es wird bald ein Brüderchen bekommen 😉

  85. Gut geschrieben. Ich besitze selbst das iPad und durch dies ist selbst meine Frau zu einer Tablet Nutzerin geworden, obwohl sie Touch Screens bis jetzt überhaupt nicht mochte.

    Mir geht es ähnlich wie dir, ich mag die Apps und teste gerne neue Dinge aus. Das Motorola Xoom habe ich auf der CeBIT mal ein wenig länger ausprobiert und fand es von der Bedienung und Performance wirklich interessant. Doch es gibt eben immer noch viiiieeeel mehr Apps für die iPads so dass ich wohl auch erstmal hier bleiben werde. Das iPad 2 hat jedoch nichts wirklich neues wo bei mir der „Aha“ effekt kommt. Die Kameras habe ich nicht vermisst und USB Anschlüsse sind immer noch nicht da. Also werde ich wohl beim iPad der ersten Generation bleiben.

    Man munkelt ja, das es noch ende des Jahres, bzw. Anfang 2012 schon ein iPad 3 geben soll?!

  86. Jedes Jahr ein neues, 2012 ist also richtig.

  87. Alle pad’s lassen sich grob gesagt in 2 Nutzerguppen „stopfen“. Diejenigen, die Leghastenie als aktiven Sport ausüben und die vollkommen irre Fraktion der „Gadgeteer’s“.
    Als „Bespaßungsgerät“ ok, um damit zu arbeiten weniger. Geld dafür ausgeben? Kommt für mich nicht infrage (…)

  88. Matthias Buesing says:

    Tablets sind nett, keine Frage – aber für mich komplett überteuert und gerade im direkten Vergleich zum Netbook mit handfesten Nachteilen versehen (keine Tastatur, kaum Schnittstellen, Beschränkung auf Apps etc.). Mein Netbook bootet dank Splashtop OS übrigens in 4 Sekunden…wenn Tabs mal um die 200,00 € kosten, sieht das etwas anders aus, mit Android Honeycomb (oder dann neuer), versteht sich 😉

  89. Ich glaube eher, dass heute keiner mehr Netbooks braucht, weil ein Tablet schlicht ausreicht.
    Ich brauche LEIDER kein Tablet.. Auch kein Notebook. Für alles, was ich unterwegs mache, reicht mir „leider“ das Smartphone..

    Und noch hat es die Tabletindustrie noch nicht geschafft, Begehrlichkeiten zu wecken, die mich zu einem Kauf überreden würden..
    Aber ich nutze ja auch das uncoole Windows.. 😉

    M.

  90. Ich hab kein Tablet, und derzeit interessiert’s mich auch nicht wirklich.

    Mir geht’s da wie einigen anderen Kommentatoren hier auch. Für „schnell mal was nachsehen“ reicht mir das Smartphone auch, und das hab ich ohnehin (fast) immer dabei.
    Blieben theoretisch noch ein paar Einsatzzwecke für ein Tablet:
    – Größerer Internet-Bildschirm bzw. Video/Streaming auf der Couch. Da finde ich Ansätze wie Google/Apple-TV aber viel interessanter. Selbst mein BluRay-Player bietet mir schon u.a. Tagesschau, ZDF-Mediathek, YouTube und Twitter, von den ganzen Mediaplayern ganz zu schweigen… Und im Zweifelsfall steht auch ein Net-/Notebook wesentlich stabiler und bequemer anzusehen als ’n Tablet auf dem Schoß oder irgendwo angeleht.
    – Spiele. Aber für unterwegs ist mir ein Tablet zu groß und zuhause sind PC oder Spielekonsole die bessere Wahl.
    – Internet mit mehr Interaktion (Foren, Mails, Tweets, …). Da fehlt mir aber ganz klar eine physische Tastatur. Klar, die virtuellen Tasten vom Tablet sind schon besser als ein Smartphone. Aber im Zweifelsfall nehme ich lieber noch ein 7″-Netbook – v.a. sieht man dann auf dem Bildschirm auch mehr als ein paar Zeilen und die Tastatur.
    – eBooks. Da ziehe ich aber den Kindle (oder jeden anderen eInk-Reader) vor. Ist einfach viel angenehmer zu lesen.

    Allerdings haben auch Netbooks ihre Nachteile, vor allem die vielen, die unter Windows laufen. Hochfahren, umständliche Oberfläche/Bedienung (Touchpad oder wohin mit der Maus?), zu langsame/aufgeblähte Apps, nervige Systemupdates, etc.
    Deshalb könnte sowas wie das Asus Eee Transformer bei mir durchaus mal das Netbook ablösen. Das würde nämlich genau die (Luxus-)Lücke schließen, die das Netbook gerade ausfüllt: Die etwas bequemere Info- und Kommunikationsplattform fürs Wohnzimmer. Allerdings ist da noch abzuwarten, wie es mit der Qualität der Tastatur, der Standfestigkeit und der Standby-Zeit aussieht.

  91. @CaptainCannabis:

    Nein, bei Apple gibt es kein „Netbook-Tablet“ im Angebot. Das ist auch ein großer Nachteil bei Apple: die sehr kleine Gerätevielfalt. Man kann sich nicht aussuchen, was man drin haben will und was nicht. Bei Android sucht man sich einfach das Gerät, welches den Wünschen am ehesten entspricht, aus.
    Zudem gibt es in Apples Appstore nur „Einheitsbrei“, bestehend aus (Mini-)Spielen (nur zum Zeitvertreib, nichts derartig aufregendes wie ein PC-Spiel), Apps zum Ersatz von mobilen Webseiten etc., Social-Network-Clients und sonstiges in der Art. Was aber fehlt, sind nützliche Systemapplikationen, wie man sie bei Windows, Android und auch bei jailbroken Äpfeln aus Cydia kennt. Technisch versierte Nutzer kommen meiner Meinung nach bei iOS (ohne unter Umständen gefährlichen Jailbreak) definitiv nicht auf die Kosten – viel mehr aber bei Android-Geräten. Obendrein empfinde zumindest ich Android 3.0 Honeycomb als optisch viel gelunger – iOS hängt mir nun nach 15 Monaten iPod touch nun eher zum Halse raus, nur ein Jailbreak mildert dies ein wenig.

    Gruß Benedikt

  92. würde jederzeit ihr Netbook verkaufen, um ein Tablet oder Pad zu kaufen. Schade nur, dass das Netbook so preiswert war ;-). Unbedingt brauche ich es sicher auch nicht.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.