Tablet-Prozessoren: Apple behält 2019 die Nase vorne

Die Analysten von Strategy Analytics haben mal einen Blick auf das Tablet-Segment geworfen. Dieses Mal schaute man sich nicht die allgemeinen Auslieferungsmengen von Tablets an, sondern blickte speziell auf die Chips der Geräte. Demnach wuchs jener Markt 2019 um 2 % gegenüber dem Vorjahr. Apple bleibe dabei Marktführer mit 44 % Anteil an den Einnahmen.

Überraschen dürfte das nur wenige Leser, denn die Apple iPad sind Dauerbrenner, während der Markt für Android- und Windows-Tablets in den letzten Jahren geschrumpft ist. Das liegt auch daran, dass Tablets deutlich längere Lebenszyklen aufweisen als Smartphones. Zumal die Android-Geräte immer üppigere Bildschirme aufweisen, sodass viele Anwender einfach keinen Sinn mehr darin sehen ein Tablet zu kaufen.

Oben seht ihr die durch Strategy Analytics ermittelten Marktanteile. Intel und Qualcomm liegen dabei gleichauf, was daran liegen dürfte, dass es eben mittlerweile auch vermehrt Windows-Tablets gibt bzw. die Microsoft Surface verhältnismäßig gut laufen. Unter den „Others“ tun sich laut den Marktforschern insbesondere MediaTek und Samsung hervor. Insgesamt bleibe der Tablet-Markt dabei herausfordernd

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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21 Kommentare

  1. iPads sind ziempich gut was Hardware betrifft, da liegen sie voraus. Was mich persönlich immer störte (besaß eines als Dienstgerät) war das OS. Persönlich finde ich iOS weniger intuitiv als Android und ganz sicher viel mehr eingeschränkt. Benutzt habe ich beide mittlerweile mehr Surfafe Go), wenngleich Android viel mehr, weswegen es daher auch intuitiver auf mich wirken kann. Wie hoch sind eigentlich die absoluten Zahlen? Im natürlich nicht repräsentativen Umkreis von mir gibt es weniger Tablets als früher, da wird tatsächlich mehr Smartphone oder wieder Laptop verwendet.

    • Da stimme ich vollständig zu, gilt auch für Smartphone-Android. Ein Vanilla Android hat iOS längst in den meisten Punkten überholt. Apple punktet fast nur noch mit ihrem Ökosystem. Wenn man alles von Apple hat, ist es die Komfortablere Variante, ansonsten Android. Ich persönlich mag auch nicht alles von einer Firma haben, lieber etwas diversifiziert. Aber ist natürlich geschmacksache.

    • Richard Rosner says:

      Bei deiner Beobachtung kann ich dir nur zustimmen. Die Mehrheit der Leute die ich kenne haben einfach ein Convertible. Damit kann man wenigstens auch arbeiten. Tablets haben die wenigsten und auch die haben ihre schon lange.

    • Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Menschen ticken. Ich habe einige mobile Betriebssysteme über die Jahre ausprobiert (Bada, Tizen, Windows mobile, Windows Phone, Android und zuletzt iOS), sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones und bin schlussendlich bei iOS geblieben. Warum? Es nervt mich von allen Systemen, die ich kennengelernt habe, am wenigsten. Ja, das ist eine höchst subjektive Empfindung und gilt auch nur speziell für mich. Wie schön, dass man die Wahl hat!

      • Absolut 🙂 Und ist ja auch völlig in Ordnung. Ich habe Beruflich ein iPhone 8 und Privat ein Pixel 4, und finde iOS fast schon anstrengend. Am schlimmsten ist es bei Benachrichtigungen, da ist Android wirklich um Welten vorraus. Ich kann Antworten ohne eine App öffnen zu müssen. Und auch Google Now (Heisst zwar nicht mehr so) ist genial. Bekomme ohne mein zutun z.B. meine Flüge angezeigt, welches Gate steht sobald es bekannt ist direkt auf dem Homescreen ohne danach suchen zu müssen, etc. Aber eben, wie du sagst, jeder hat andere Bedürfnisse, und gut hat man die wahl 🙂

        • Ohne einen „Krieg“ anzetteln zu wollen.. Aber auch bei iOS kann man über einen Longpress auf die Benachrichtigung (z.B. Whatsapp) direkt Antworten senden. Auch vom Lockscreen… ;-P

        • Also bei mir wird unter iOS auch jeder Flug oder der Zug im Lockscreen angezeigt – und das automatisch und rechtzeitig… reicht das Speichern in Wallet, muss man Google keinen Zugriff auf die Daten geben.

        • Da kann ich Yannik und cxli nur zustimmen. Hatte auch ein Pixel und beruflich ein iPhone 8. Durch Forcetouch kann man direkt auf Nachrichten antworten und Flüge bzw. generell Tickets in der Wallet geben einem diese Info auf dem Startscreen. Sprich man betritt das Terminal und hat das Ticket mit allen Infos auf dem Starscreen.
          Nur weil man sich an die Funktionsweise seines privaten OS gewöhnt hat heißt es nicht das es das auf dem anderen nicht gibt. Die Infos von Google Now findet man auch auf dem iPhone in der Google App. Somit hat man dort sogar beides.

    • > iOS weniger intuitiv als Android

      Hab kurzzeitig mehr Luft durch die Nase ausgeatmet als davor.

      > Wie hoch sind eigentlich die absoluten Zahlen?

      https://www.aboveavalon.com/notes/2019/5/30/apples-billion-users

  2. Als jahrelanger iOS Nutzer kann ich den Artikel Durchaus nachvollziehen. Im letzten Jahr habe ich ein Samsung Android Tablet gekauft. Es ist beim besten Willen nicht schlecht, aber, Updates kommen so gut wie nie. Es ruckelt und hängt manchmal und ist nicht nachvollziehbar warum. Die Werbeflut auf dem Tablett ist kaum in den Griff zu bekommen. Aus den vorhergehenden genannten Gründen wird mein nächstes Tablet wieder eins von Apple. Apple hat mittlerweile sehr viel getan und läuft mit Riesen Schritten auf MacOS zu. Androids Nachteile sind nach wie vor die Updates Versorgung. Ich wollte zum Beispiel meine PS4 Controller mit meinem Android Tablet verbinden, die PSN App schreibt das Android 10 erforderlich ist. Bei Apple ist das seit iOS 13 problemlos möglich, das kam im Oktober raus. Auf Android 10 warte ich jetzt schon Monate. Für mich hat Apple technisch und von der Hardware die Nase deutlich vorne.

    • Jeder muß natürlich für sich selbst das Beste herausholen bzw.was das Beste ist herausfinden. Aber kurz die Frage, welche Werbeflut meinst Du? Ich hab selbst u.a. ein Galaxy Tab (kaum noch in Verwendung), ich hab da nichts mit Werbung. Soetwas habe ich nur bei werbefinanzierten Apps gesehen, die flogen dann aber schnell runter.

      • Dito, habe das Galaxy Tab A von 2019. Keine Bloatware, praktisch alles von Samsung kann ich entfernen. Keine Ruckler, obwohl es ein 150 EUR Tablet ist. Alle Apps die man halt so nutz funktionieren perfekt und sind optimiert. Für den reinen Medienkonsum braucht man def. kein iPad für einen deutlich höheren Preis.

    • Warum installierst du keinen Werbeblocker, wie z.B. Blokada?

    • Welche Werbung? Auf meinem Samsung Tablet sind seit ich es habe (über 1 Jahr) genau so viele Werbungen aufgetaucht; 0

      Und obwohl mein Tablet 200 Euro gekostet hat und einen Einsteiger Snapdragon hat, ruckelt da mit 3GB RAM absolut nix. Und im Gegensatz zum IPad meiner Tochter ist Android eine Wohltat an logischem Aufbau und intuitiver Bedienung. Ich habe also keine Ahnung wovon du da schreibst…

  3. Das mit der längeren Nutzungsdauer dürfte vielen Android-Herstellern auch ein Dorn im Auge sein. Apple legt seine Geräte von Anfang an auf eine lange Nutzungsdauer aus. Apple setzt auf Kundentreue, während so ziemlich alle Android-Hersteller ihr gesamtes System darauf auslegen, dass man spätestens nach 2 Jahren neu kauft. Aber das funktioniert bei Tablets nicht, trotzdem wird es dort so gehandhabt. Und das Resultat sind Tablets, die keinerlei Langlebigkeit besitzen, schnell langsamer werden, keinerlei Optimierungen erfahren und vom eigenen Hersteller nach bestenfalls einem Jahr vergessen werden.
    Das Einsteiger-iPad war irgendwo der Untergang für Android-Tablets, da es keinen Grund mehr gibt, sich eins zu kaufen.

  4. Richard Rosner says:

    Ich würde Mal sagen an Konkurrenz hapert es vor allem, weil Google selbst die Idee von Android auf Tablets aufgegeben hat, schon alleine weil App Entwickler zu faul waren, ihre Apps auf Tablets zu optimieren, da Google nie erzwungen hat, dass auf Tablets nur Apps im Store angezeigt werden, die optimiert sind.

    Google selbst sieht Android nur noch für Smartphones vor, alles andere soll ChromeOS abdecken. Die Idee an sich ist auch nicht schlecht, da man inzwischen sowohl Android Apps als auch richtige Linux Programme nutzen kann. Aber Mal davon abgesehen, dass man dann einen x86 Prozessor braucht, wo es keine gibt die auch nur ansatzweise gleichzeitig so leistungsstark und effizient sind wie ARM basierte, dürfte Google bei seinem Vorhaben spüren, dass die Hardware- und Softwareunterstützung für Linux oft noch sehr gruselig ist und sie werden Mal wieder daran erinnert, warum seit über 10 Jahren nicht mehr Linux als der Kernel in Android steckt.
    Ich habe selbst noch kein ChromeOS genutzt, aber bisher habe ich nur gelesen, dass es immer noch nicht wirklich rund läuft.

    Oder kurz gesagt: wenn man nicht zu Windows Tablets greift, die überhaupt nicht darauf ausgelegt sind, gibt es neben iPads einfach keine erwähnenswerte Konkurrenz. Das was einige Hersteller noch mit Android Tablets versuchen grenzt schon an Leichenschänderei. Und solange ChromeOS nicht wirklich rund läuft und vielleicht Linux auf ARM noch einen größeren Schub bekommt, wird es keine Geräte geben, die vergleichbar mit iPads hinsichtlich Akkulaufzeit, Performance und Software Angebot sind. Ohne das wird es keine nennenswerten Kunden geben.
    Lediglich in Sachen Updateversorgung wären sie bereits jetzt mindestens auf dem Stand von Apple. Ich weiß nicht ob es für alle neueren Geräte gilt, aber Google verspricht mindestens 6,5 Jahre Updates.

    • Chrome OS ist *top* – habe seit Jahren chromebooks und bin immer wieder begeistert, wie performant die bei relativer schwacher Hardware sind. Zwischendurch hatte ich mal ein Acer Spin 13 angetestet – mit einem i5 konnte das vor Kraft kaum laufen 😉

      Warum Google nicht mal durchgreift und tatsächlich mal vernünftige Tablets mit Chrome OS bringt, ist wieder (leider) typisch Google’s Produktpolitik. Man überlässt vieles einfach der KOnkurrenz aus Cupertino, obwohl man sehr wohl die Innovationskraft hätte, es *deutlich* besser zu machen.

      iOS ist und bleibt mir viel zu restriktiv, auch wenn sich da seit dem 3G einiges getan hat. Unterm Strich sehr beschränkt zu ungleich höheren Preisen. Kann man mögen, muss man aber nicht. Für die Verbraucher wäre es jedenfalls besser, wenn man die Wahl hätte und System ebenbürtig sind. So hat Apple natürlich leichtes Spiel…

      • Richard Rosner says:

        Ist die Frage in welchen Bereichen. Dass ChromeOS für läuft ist klar, ist ja in Grunde nur ein sehr rudimentäres Gentu Linux mit Chrome. Dass die Emulation von Android Apps gut laufen wird will ich auch Mal meinen, auch wenn es hier interessant wird, wenn Apps Nativen Code mitbringen. Müssen im NDK Versionen für x86 bzw x86_64 erstellt werden oder gibt es eine Emulation für Apps wo die fehlen?

        Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass Linux Programme wirklich schon so super laufen. Wenn man sich Mal von der letzten I/O ansieht wie das gebaut ist wird einem glatt schwindlig. USB soll ja inzwischen gehen. Wie sieht es mit Hardwarebeschleunigung aus? Sowohl Grafikbeschleunigung als auch zB Hardware Codecs? Auch wenn ich es nicht oft nutze würde es mir sicher fehlen Videos zB mit QuickSync deutlich schneller zu codieren.
        Und wie sieht es mit der Performance mit Basic Programmen wie LibreOffice, GIMP etc aus, gerade auch bei Programmen, die es nicht für Debian gibt und wo man zB Flatpack oder Snap apps bräuchte?

        • Du denkst viel zu kompliziert – die Dinger sind rund um den Chrome-Browser gestrickt und genau das machen sie sehr, sehr gut: alles, was browserbasiert läuft, läuft hier auch. Nur eben superschnell für wenig Geld.

          Ich kenne Deine Anwendungsszenarien nicht. Bei mir ist inzwischen fast alles broserbasiert und ich behaupte mal, dass das bei >90% der Menschen heutzutage erst recht so ist. Und genau dafür sind die Dinger einfach supergut. Und Android-Apps laufen zusätzlich auch noch, was die Use Cases nochmal deutlich erhöht…

          Nur in DE immer noch fast unbekannt, aber zumindest hat Google begonnen, jetzt mal Werbung dafür zu machen. Dabei werden die spezifischen Vorteile (schnelles Booten, rasende Browserperformance) leider gar nicht erwähnt…

          • Richard Rosner says:

            So kannst du Konkurrenz nur völlig vergessen. Denn die Programme die die meisten im Alltag brauchen sind nicht alle im Web verfügbar bzw ausreichend verfügbar. Da braucht man nicht weiter zu schauen als MS Office.
            Office Web ist eine Katastrophe und zerlegt dir das Layout komplett, wenn du nicht den Lesemodus nutzt, davon abgesehen dass der Funktionsumfang geringer ist. Und nein, Google Docs ist noch viel weniger ein adäquater Ersatz als LibreOffice. Wenn du nur Dokumente erstellst mag es ausreichen, da es auch als ooxml exportieren kann. Aber die Formate sind viel zu verkorkst als dass irgendein anderes Programm in der Lage wäre, sie immer fehlerfrei zu öffnen und zu bearbeiten, wenn sie mir MS Office erstellt wurden. Und Google Docs bildete bei einem Test der c’t vor wenigen Monaten alleine bei docx noch das Schlusslicht.

            Und nicht zuletzt Leben wir immer noch in der Digitalwüste Deutschland, man muss auch in der Lage sein, in ausreichendem Umfang offline zu arbeiten. Auch wenn Google WebAssembly und progressive Web Apps pusht, irgendwann sind immer die Grenzen erreicht, die sich Android nicht vollständig abdecken können wird. Dafür sind die Techniken noch viel zu jung

  5. Android-Tablets sind einfach nur frustrierend.

    Die Hersteller sehen sie als ungeliebte Abfallprodukte an, entsprechend schlecht sind die Preis/Leistungsverhältnisse, und von Updates oder gar Android-Upgrades auf neue Versionen darf man erst gar nicht träumen.

    Wenn das iOS-Universum nicht so völlig unbrauchbar (da vernagelt) wäre, hätte ich mir schon längst ein iPad angeschafft.

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