System-Verteilung im Juni 2019: What’s up Windows?


Mittlerweile hat Netmarketshare die Zahlen zur internationalen System-Verteilung im Juni 2019 veröffentlicht. Wie üblich hat es eher kleinere Bewegungen gegeben. Unangefochten an der Spitze steht weiterhin Windows 10, das vor einigen Monaten endgültig Windows 7 ablösen konnte und seinen Abstand jeden Monat ein klein wenig vergrößert.

Aber auch Windows 7 bleibt beliebt, was man von den Vorgängerversionen Windows 8.1 und insbesondere Windows 8 nicht behaupten kann. Während Windows 8.1 immerhin noch 4,51 % der Nutzer einsammelt, liegt Windows 8 bei 0,69 %. Eine ehemalige Bekannte von mir gehört zu den wenigen verbliebenen Windows-8-Nutzern, die dem vergorenen System meines Wissens nach bis heute die Treue hält.

Am größten bleibt der Abstand vom zweiten zum dritten Platz in der Riege: Windows 7 kommt auf 35,38 %, während Mac OS X 10.14 auf der dritten Position 5,31 % abholt. Die restlichen Angaben könnt ihr der Liste entnehmen. Schmunzeln lässt immer noch, auch wenn es ein alter Hut ist, dass Windows XP mit 1,81 % immer noch verbreiteter ist, als Windows 8 (oder Windows Vista).

Platform Version Share
Windows 10 45,79
Windows 7 35,38
Mac OS X 10.14 5,31
Windows 8.1 4,51
Mac OS X 10.13 1,83
Windows XP 1,81
Linux 1,55
Mac OS X 10.12 0,84
Windows 8 0,69
Mac OS X 10.11 0,61
Ubuntu 0,49
Chrome OS 0,40
Mac OS X 10.10 0,33
Windows Vista 0,15
Mac OS X 10.9 0,11
Mac OS X 10.15 0,04
Unknown 0,03
Mac OS X 10.6 0,03
Mac OS X 10.7 0,03
Fedora 0,03
Mac OS X 10.8 0,02
FreeBSD 0,01

Netmarketshare berücksichtigt dabei nur PC-Betriebssysteme, deswegen sind keine mobilen Endgeräte bzw. deren Betriebssysteme wie Android und Apple iOS in der Rangliste enthalten. Und hier im Blog? Bei uns sieht es naturgemäß ein wenig anders aus. Die meisten Zugriffe erfolgen nämlich mobil. In Sachen Desktop hat Windows bei uns die Nase wie immer klar vorne – auch wenn Windows-Nutzer nur 11,22 Prozent der Leserschaft ausmachen.

Windows allein betrachtet verteilt sich dann folgendermaßen: Windows 10 ist ganz klar vorne, denn 74,51 Prozent nutzen Microsofts aktuelle Systemvariante. Dass unsere Leser Update-freudiger sind wundert bei einem Tech-Blog aber natürlich auch keinen. Windows 7 schnappt sich wiederum 20,72 Prozent. Windows 8.1, das Stiefkind sozusagen, erreicht immerhin noch 3,81 Prozent. Die restlichen paar Prozent verteilen sich auf die älteren Versionen, sind aber nicht wirklich in großem Umfang vertreten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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20 Kommentare

  1. Das Jahr von Linux auf dem Desktop!!!

  2. Da kommen noch ein paar tausend Desktops hier bei meinem Arbeitgeber dazu in den nächsten Wochen. Das Rollout von Windows 10 hat gerade erst begonnen. Bislang wurschtelten wir noch mit Windows 7 rum.

  3. Hans Müller says:

    Wie ist denn der Anteil der Desktop-Betriebssysteme auf diesem Blog, die nicht Windows heißen?

  4. Herr Hauser says:

    Auf Mini-Bildschirmen was länger lesen und sogar hier einen Kommentar hinterlassen ist doch ein graus.

  5. GooglePayFan says:

    Wow, die Welt von Mac OS X ist aber ganz schön fragmentiert, das ist ja bald schlimmer, als bei Android :O

    • Nur das Apple auch Updates an Geräte verteilt, die älter als drei Jahre sind

      • Und das ist bei Windows anders? Ich glaube nicht!
        Gerade in Unternehmen ist noch viel Windows 7 im Einsatz. Der Grund dafür ist ein ganz einfacher.
        Was vor allen Dingen funktionieren muss, sind die Anwendungen, die die Mitarbeiter benutzen. Wenn (vor allem global) dann auf eine neue Windows Version migriert wird, muss vorher einfach ALLES getestet und auf Lauffähigkeit und Konsistenz geprüft werden. So etwas ist natürlich nicht jährlich möglich. In einem so großen Umfang geschieht dies alle 3-5 Jahre. Dies ist aber auch kein Problem, da Microsoft über Jahre Updates und vor allem auch Sicherheitsupdates liefert. Wird der Support irgendwann eingestellt, so wird dies sehr weit im Vorfeld angekündigt, so dass sich eigentlich alle Unternehmen darauf einrichten können. Die mir bekannten Sprünge im Unternehmensumfeld waren Win XP -> Win 7 -> Win 10.
        Man muss eben auch mal über seinen privaten häuslichen Desktop Tellerrand hinaus schauen…

        ps. Bei Ole Wels scheint es mir so, als hätte er den Beitrag gar nicht gelesen und einfach nur versucht, einen Anti-Android Post zu verfassen. Kommt mir irgendwie etwas arm vor…
        Schließlich geht es in diesem Beitrag, und das ist mehr als offensichtlich, um Desktop Betriebssysteme. Und bei denen kann man man noch nicht mal Linux Distributionen einen Update Mangel unterstellen.

        • Das dürfte wohl auch die Existenz älterer MacOS-Versionen erklären. Bei Mobil sieht das anders aus, da ist iOS 11.x schon so gut wie irrelevant und noch älteres ist irrelevant.

  6. Bartenwetzer says:

    Mac OS 10.15 ?? Mojave ist 10:14 ??

  7. Heisenberg says:

    Warum haben manche Windows Vista, obwohl Windows 10 besser auf dieser Hardware läuft, und 0 bis 5 € kostet? Oo

    • 0 bis 5€????

      Als ich zuletzt geschaut hatte, waren seriöse „Home“-Lizenzen bei etwa 100€. Klingt jetzt nicht nach einer brauchbaren Empfehlung, oder?

      • In Deutschland ist der Kauf von Gebrauchtsoftware oder preiswerten OEM-Lizenzen für Windows völlig legal, auch wenn das Microsoft nicht in den Kram passt.

  8. Frank Fischer says:

    Also die Liste ist schon ein wenig komisch.
    Da steht Linux 1,55 und dann irgendwann Ubuntu 0,49 und Fedora 0,03.

    Also Ubuntu / Fedora sind doch auch Linux Systeme und müssten dann unter dem Begriff Linux gezählt werden

    • Das wird halt nur aus der Browserkennung ausgelesen – und da schreiben eben einige Linux-Distributionen ihren eigenen Namen noch mit rein. Insofern kann man daraus nichtmal wirklich gut auswerten, ob Ubuntu wirklich 15-mal häufiger ist, oder ob nur bei Fedora oft ein Browser ohne den Hinweis benutzt wird.

  9. Tatsächlich noch Leute mit Windows XP. Die müsste man hauen, bis sie lachen. Und dann weil sie lachen …

    • Die haben sicherlich auch noch Service Pack 2, deaktivierte Firewall, Avira, Limewire und surfen mit dem IE. 😀

      • Wahrscheinlich. Ich supporte beruflich eine Spezial-Software im Tourismus. Und muss mir regelmäßig anhören, dass es eine Frechheit sei, dass wir für Windoof-XP-Rechner keinen Support mehr leisten können. „Aber ich habe den Rechner doch erst vor 10 Jahren neu gekauft“ … Ja ne, is klar. Da will ich das Hotel / die Ferienwohnung wahrscheinlich gar nicht erst sehen.

        • Kann ich verstehen. Wer noch mit mit einem zehn Jahre alten Rechner unterwegs ist, der hat vielleicht noch zwanzig Jahre alte Tapeten …

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