Synology DSM 6.0 und Amazon Prime: Bilder kostenlos in der Cloud sichern

Artikel_SynologyNutzer von Amazon Prime haben es gut, sofern sie bereit sind, Bilder unverschlüsselt in der Cloud speichern zu wollen. Amazon bietet Prime-Kunden kostenlosen „Endlos-Speicher“ für ihre Fotos, diesen Speicher können sie via schlechter App am Rechner betanken, oder man nutzt den besseren Synology Uploader, der sich auch im DiskStation Manager 6.0 (finales Release zur CeBIT 2016) im Modul Cloud Sync versteckt. Wie das Ganze aussieht, möchte ich kurz zeigen.

Synology DSM Tipps & Tricks

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Cloud Sync aufrufen und eine neue Verbindung erstellen – hier der Amazon Cloud Drive.

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Nach erfolgter Autorisierung kann der Nutzer den zu sichernden Ordner auswählen. Das können pauschal alle Fotos sein, aber auch einzelne Ordner. Ihr seht, dass man nicht verschlüsseln sollte, wenn man den kostenlosen Speicher von Amazon nutzen will. Amazon erkennt sonst nicht, dass es sich um Fotos handelt und rechnet das Ganze auf euren Speicher an (5 GB im Grundumfang dennoch kostenlos). Amazon erkennt die meisten Bildformate und rechnet diese nicht an, bei RAW sieht es aber etwas anders aus.

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Art der Sicherung: Bidirektional synchronisiert in beide Richtungen, ihr könnt aber auch nur lokale oder remote Änderungen synchronisieren.

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Gesicherte Fotos können dann online auf der Amazon-Seite betrachtet werden, sonderlich hübsch ist das Ganze bei Amazon aber leider nicht gelöst. Alternativ ist ein Ansehen auch über den Amazon Fire TV möglich. Übrigens: der hier beschriebene Vorgang funktioniert nicht nur für Fotos, wer will, der kann den Amazon-Speicher auch ablegen, um verschlüsselte Backups in der Cloud von Amazon zu lagern – 5 GB Speicher kostenlos hat man ja.

Solltet ihr noch Lesestoff brauchen, so besucht doch mal unsere Seite, auf der wir Synology HowTows aufgelistet haben.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

21 Kommentare

  1. 10GB? Bei mir stehen da 5…

  2. OneDrive mit 1 TB Speicher durch Office 365 bleibt immer noch meine erste Wahl für verschlüsselte Backups in der Cloud. Unbegrenzte Fotos sind schön und gut, aber ohne Verschlüsselung ist das leider ziemlich nutzlos. Gerade wenn man sehr viele Fotos hat, will man wohl kaum das Risiko eingehen, dass jemand mit reinschaut.

  3. Hat der CloudSync eigentlich immer noch den Bug, bei Onedrive, dass hier bidirektional nicht richtig läuft? Hier habe ich bei der v5 immer das Problem das es nicht synced. Eine richtig läuft Egel in welche aber nicht bidirectional. 🙁

  4. @Markus:
    Wie bekommt man hin, dass das wirklich ein Backup ist und nicht zB jede lokale Löschung gleich zum löschen auch in der Cloud führt? Am besten sogar noch mit Versionsverwaltung.

  5. @Markus: Wer sollte sich die Fotos denn anschauen? Solange du nichts entsprechendes freigegeben hast oder sich jemand in deinen Account hackt, ist da auch nichts öffentlich. Ich wundere mich manchmal, dass so viele GMail, Google-Suche und aktivierte Standortinformationen auf ihrem Handy nutzen, aber bei den Foto-Geschichten muss alles verschlüsselt sein. Insbesondere Text- und Metadaten sind noch viel sensibler, die Dienste werden aber trotzdem genutzt und nach Verschlüsselung schreit da kein Mensch 🙂

    @Philotech: Mit Cloud Sync wird das so noch nicht klappen, dafür ist das neue Hyper Backup auf der Synology zuständig. Dieses kann aber wohl noch nicht direkt in die Cloud-Dienste sichern.

  6. Ich sichere schon mit der aktuellen Version meine Fotos bei Amazon. Das funktioniert ohne Probleme. Nikon D7100 RAW Bilder (.NEF) werden nicht angerechnet (600GB).

  7. Karl Kurzschluss says:

    Wer die Festplatte von seinem NAS nicht verschlüsselt, der kann auch getrost Fotos ohne Verschlüsselung in der Cloud speichern. Die Gefahr, daß ein NAS geklaut wird, ist wesentlich höher, als daß ein Account geknackt wird. Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland lag im Jahr 2014 bei 152.000. Ich finde es immer wieder kurios, daß wegen angeblicher Sicherheitsbedenken auf Cloud-Dienste geschimpft wird, wo die heimische Datenzentrale viel angreifbarer ist.

  8. Großes Problem von Cloud Sync ist das es NICHT von Synology verschlüsselten Laufwerken Lesen kann, was für mich etwas sin verfehlt ist.

  9. Ich kaufe mir eine Syno, eine Cloud fürs Wohnzimmer, und sichere dann Fotos in der Public Cloud? Genau. Denn ich kämme mir auch morgens meinen Scheitel mit einem Backstein.

    Wenn man zwei Dinge beachtet wird der Backup in die Public Cloud nicht notwendig sein: Groß genug kaufen, und Fotos auch löschen. Wir machen viel zu viele Fotos und löschen viel zu wenige. Schuldig im Sinne der Anklage. Und am liebsten noch RAW und JPG gleichzeitig.

  10. RAW Dateien werden ebenfalls nicht mit angerechnet!

  11. Das mit den 10GB würde mich auch interessieren, ich bekomme nur 5GB angezeigt.

  12. Sorry, mein Fehler. Grundumfang sind offenbar 5

  13. @Michael: Danke für die Antwort wegen Cloud Backup, auch wenn es natürlich die falsche war 😉
    Ärgerlich… ich hatte wirklich auf DSM 6.0 gebaut, um endlich ein anständiges Backup in der Cloud zu haben.

  14. @caschy: Du schreibst “ DiskStation Manager 6.0 (finales Release zur CeBIT 2016) „. Woher weißt Du das der DSM 6.0 Final zur CeBIT erscheint?
    Die Beta 3 zum DSM 6 ist ja noch nicht veröffentlicht worden. Und Synology hatte glaube ich 3 Beta´s vor der Final mal angekündigt gehabt.

  15. @Martin, ja für deine paar Handy Fotos reicht dein NAS zuhause, es soll aber noch Leute geben, die viel in RAW fotografieren und denen Backups wichtig sind. Wenn du nur zuhause backuppst, würde dir vielleicht sogar nur eine USB-Platte ausreichen die in die Schublade gelegt wird, wenn z.B. mal die Wohnung brennt, machts eh keinen Unterschied ob du das Backup im NAS oder auf ner USB-Platte im Schrank hast 🙂 ist aber auch gut so, manche müssen halt erst mal auf die Nase fallen, bis sie sich Gedanken machen darüber „was wäre wenn“ oder „hätte hätte Fahrradkette“ 🙂

  16. Mal eine sinnverwandte Frage: wäre es möglich meine RAW-Dateien (laut Amazon werden meine ARWs (Sony) unterstützt und fallen somit in die unendlich-sicherbar-Kategorie) ausschließlich in der Amazon Cloud zu sichern über die Synology DS (DS214 in meinem Fall)?

    Folgender Gedanke dazu: ich fotographiere generell alles in RAW und habe bislang auch mehr oder minder automatisiert alles von Lightroom so auf die DS ablegen lassen. Das kostet natürlich ordentlich Speicherplatz. Da man nicht jedes RAW sofort bearbeitet sondern vielleicht erst irgendwann (wenn überhaupt), könnte man diese RAWs ja vorerst im unendlichen Cloudspeicher versenken ohne die limitierte DS vollzustopfen. Auf der DS genügen die jpgs und bei Bearbeitungsbedarf holt man sich das RAW dann aus der Cloud.
    Bekommt man das irgendwie automatisiert, so das die DS die von Lightroom abgelegten RAWs automatisch in die Cloud „weg“-sichert und nur die jpgs auf der DS liegen bleiben?

    …umständlich ausgedrückt, ich hoffe ihr versteht mich… 🙂

  17. @Sebastian
    meine CR2 RAWs von Canon werden nicht auf den Speicher aufgerechnet, ich habe derzeit ca. 280GB an Fotos drin, bestimmt 90% davon sind JPGs und eben die zugehörigen CR2 RAWs, die anderen 10% nur JPGs ohne RAWs. Das sollte mit deinen laut Amazon unterstützten Sony ARWs also erstmal genauso funktionieren.

    Zum eigentlichen Vorhaben weiss ich allerdings nicht, ob das so wie gedacht funktioniert. In der Cloud Sync App habe ich jetzt keine Option gefunden, die lokal gelöschte Dateien in der Cloud unberührt lässt. dann könnte man sich zumindest mit „geplanten Tasks“ lokal weiterhelfen, die die RAWs, die älter als x Tage sind löscht, was dann keine Auswirkungen auf die Cloud hätte.

    Vielleicht gibt es in der dedizierten Windows App eine solche Einstellung? Ich nutze diese aber nicht.

  18. Wird es denn ein Update von der 5.2 auf die 6.0 geben oder muss man neu installieren?

  19. Hall zusammen,

    hat sich – auf DSM 6.02 – etwa die Hyperbackup-Oberfläche geändert? Die Dialogfelder in den Abbildungen oben sind ja schön schlank und bestimmt funktionniert der Upload in die Amazon Cloud damit auch. Auf meiner 716+II sieht der Dialog beispielsweise eine Option für die komprimierte Speicherung am Zielort vor (ist natürlich für meine Zwecke deakt.) – Ergebnis ist trotz soweit richtgerEinstellungen, dass meine /photo-Inhalte fehlerhaft interperetiert werden von Amazon – Amazon empfängt „Dateien“, keine „Bilder“ – Hat wer nen Tipp?

  20. @ Sven:

    Deine Oberfläche sieht anders aus, weil du dich im Hyper-Backup befindest.
    Benutze die „Cloud Sync“ Anwendung!