Synology DS1819+ ab sofort verfügbar

Synology, Hersteller von NAS-Systemen, hat die Verfügbarkeit eines neuen Gerätes bekannt gegeben. Bei der DiskStation DS1819+ handelt es sich um ein NAS für den gehobenen Anspruch, denn standardmäßig kann man satte 8 Platten verbauen – bis zu 18 Laufwerke werden es in Verbindung mit zwei DX517.

Synology nennt auch die neue Intel-CPU (neu im Sinne von: Wurde in Q3 2017 durch Intel eingeführt) und eine Performance-Steigerung von bis zu 57 Prozent beim sequentiellen Lesen als Grund, von alten Geräten auf das neue umzusteigen.

Günstig ist der Spaß freilich nicht, knapp 1.000 Euro kostet die Synology DS1819+. Als reines Datengrab ist so etwas natürlich viel zu teuer, da wird vielen, die 8bay wollen, sicherlich so etwas wie die Value-Reihe ausreichen, da steht beispielsweise die DS1817 auf dem Programm. Die hat dann auch weniger Leistung, da kommt dann ein Annapurna Labs Alpine AL-314 mit 1,7 GHz zum Einsatz.

Highlights der Synology DS1819+
  • Prozessor: Intel C3538, Quad-Core, 2,1 GHz
  • Speicher: 4 GB DDR4 SO-DIMM (auf bis zu 32 GB erweiterbar)
  • Skalierbarkeit: Bis zu 18 Laufwerke in Verbindung mit zwei DX517
  • PCIe-Erweiterung: Für die Installation einer 10-GbE- oder M.2-SSD-Adapterkarte
  • 3-Jahre-Garantie (auf 5 Jahre erweiterbar mit dem Extended Warranty License Pack (EW201))

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Mich würde mal eine Art Übersicht oder Vergleich von diesen ganzen schrägen CPUs interessieren, die in so einem NAS verbaut werden können.
    Ich habe zwar Ahnung von Desktop und Mobile CPUs, wüsste aber nicht, wie ich einen „Annapurna Labs Alpine AL-314“ in Relation zu einem „Realtek RTD1296“, einem „Marvell Armada 385 “ oder Intel Atom einschätzen soll. Atom und Celeron sind mir geläufig, aber von den anderen habe ich außerhalb der NAS-Welt noch nie etwas gehört.

  2. Dass die bei der CPU immer so eine scheisse verbauen ist so traurig, das ist der einzige Punkt wo QNAP immer besser ist.

  3. Na, dass Teil ist wohl etwas zu üppig für meine Fotos.
    Etwas offtopic, aber kann mir jemand sagen, ob sich die kleineren Synology Geräte als zentrale Festplatte im Haus eignen, also für die „Meine Dokumente/Bilder/Videos“ Ordner, oder eher nur für Backup? Sind die Festplatten verschlüsselt, wegen Einbrecher und so?
    Habe bisher nur das Fritz NAS mit USB-Stick ausprobiert. Cryptomator ist da ziemlich am stottern, der Explorer zeigt zeitweise sogar „keine Rückmeldung“.
    Oder reicht als kleines Heim-NAS schon eine DIY Bastelei mit einem Raspberry Pi?

    • Du kannst Nutzer einrichten und natürlich auch verschlüsseln bei Syno.

    • Stefan Bernickel says:

      Genau dafür ist eine Synology gemacht. Aber auch immer an ein dezentrales Backup denken. Z.B. eine alte Synology (212j….) an einem anderem Ort die sich dann regelmäßig eine Backup holt.
      Ich habe eine 218+ 8TB Raid1 bei mir und eine 214+ Raid1 bei meinen Eltern stehen. Jede Nacht läuft automatisch ein Backup mal zu meinen Eltern, dann wieder zu mir.

    • Eine Synology zu Fritz NAS mit USB-Stick ist kein Vergleich. Eine Synology kann weitaus mehr in Bezug für was es eigentlich da ist, gerade die Syncronisation auf allen Geräten, Syno Cloud, Video, Fotos, Email, download, sharen- und bereitstellen per email & links zum downloaden, eigene Cloud inklusiver eigenem Upload-Server, jdownloader uvm. – Ich will meine DS412+ niemals mehr missen, brauche aber auch mal wieder eine leistungsfähigere Box, meine DS412+ dann als backup inkrementell bei einen Freund unter gestellt wäre die Idee. Mein Handy hat somit 8TB Speicher und ich schleppe alles mit mir rum, bin top organisiert, wenn man etwas benötigt.

  4. Kann Synology das ganze Volume verschlüsseln oder nur die Freigaben. Gibt es bei verschlüsselten Freigaben noch immer die max Grenze von 143 Zeichen in Datei und Ordner Namen?

  5. Ich verstehe immer noch nicht, warum Synology wahlweise eine 10-GbE- oder M.2-SSD-Adapterkarte anbietet. Wenn ich das eine will, dann doch fast zwingend auch das andere. Ich z.B. will beides haben und für die SSDs nicht zwei Festplattenschächte opfern. Gibt es seitens Synology eine Begründung für diesen Umstand?

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