Synology DS1522+ kommt als 5-Bay mit Ryzen-CPU

Neuigkeiten vom NAS-Hersteller Synology. Die stocken wieder einmal ihr Produkt-Portfolio auf. Dieses Mal an der Reihe: Ein neues 5-Bay-NAS für die Plus-Serie, die DS1522+. Wie in einigen anderen Modellen setzt Synology nun auch bei diesem Modell auf eine Ryzen-CPU.

In der DS1522+ von Synology werkelt mit dem Ryzen R1600 ein Dual-Core Prozessor (4 Threads) mit einer Taktrate von 2,6 GHz – im Boost sind es bis zu 3,1 GHz. Zur Seite stehen 8 GB Arbeitsspeicher (DDR4 ECC SODIMM), der lässt sich gar auf bis zu 32 GB offiziell aufstocken.

In den fünf Festplatteneinschüben finden 3,5″ bzw. 2,5″ Laufwerke Platz. Diese sind Hot-Swap-fähig. Zudem passen auch zwei M.2 2280 NVMe-SSDs ins Gehäuse. Diese lassen sich beispielsweise als SSD-Cache verwenden. Laut Synology seien bis zu 736/796 MB/s sequenzieller Lese- und Schreibdurchsatz möglich.

Auf der Rückseite: 4 Gigabit-Ethernet Ports. Optional lässt sich 10GbE nachrüsten. Nachrüsten lassen sich mittels der 2 Expansionseinheiten DX517 auch weitere 10 Laufwerke, sodass da insgesamt 15 Laufwerke möglich sind. Hierfür sind zwei eSATA-Anschlüsse verbaut. Zweimal gibt es zudem USB 3.2 Gen 1.

Wie üblich gibt es abseits der Hardware-Spezifikationen das gewohnte (Software-) Gesamtpaket durch den DiskStationManger (DSM). Da stehen mit Synology Photos, Synology Drive oder auch der Surveillance Station eine breite Palette an Anwendungen für diverse Anwendungszwecke zur Verfügung. Letztgenannter bietet an der DS1522+ die Möglichkeit, um bis zu 40 IP-Kameras anzubinden. Weiteres lässt sich dank virtuellen Maschinen oder der Docker-Unterstützung abdecken.

Kostenpunkt für die neue DS1522+ sind knapp 770 Euro (645 Euro zzgl. MwSt).

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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25 Kommentare

  1. 2,5Gbit hätten es schon sein können. Dennoch konnte dies durchaus eine Alternative zur DS920+ sein.

    • Sehr ich genau so.
      Ich bin immer noch auf einer 411II+ weil es Synology nicht schafft zeitgemäße Netzwerkschnittstellen zu verbauen.
      2,5Gbit wären dich kein Problem. 10Gbit ist auf der Switchseite einfach zu teuer und viele PCs haben 2,5Gbit heute als Standard. Ich hätte lieber 2x 2,5Gbit als 4x1Gbit.

  2. einfach nicht mehr kaufen den dreck. 2022 und noch immer 1gb per standart. dann halt xpenology + billige, eigene hardware.

    • für welchen Anwendungsfall reichen 4 x 1GB denn nicht aus?
      Die aggregiert machen ein wunderbares Load Balancing zwischen den clients.

      • auf einem NAS liegen naturgemäß viele und/oder große files.
        es ist doch nachvollziehbar, dass man eine >20gb große datei mit mehr als 100mb/s schieben möchte.

        PS: „dreck“ ist es dennoch nicht. achtet auf eure ausdrucksweise, wenn ihr ernst genommen werden möchtet.

      • Ähm für jeden anwendungsfall? ich mein so eine Station möchte ich für länger kaufen. Und wenn die gesamte Familie drauf zugreift dann kann ich mir vorstellen das man sich einfach mehr wünschen würde.

        Oder einfach bei 100gb an Fotos nach einem Urlaub nicht unnötig länger zu warten bis alles durch ist.

        • nen switch kaufste dir doch auch für länger, 5port 10gbit gibts für ~230, 8 port für ~300. ka warum alle immer 2.5/5gbit wollen.

          die DS hier kann doch 10gbit (und auch entsprechend 2.5 und 5gbit) via upgrade, für 90% der user reichen 4*1gbit dicke.

    • Weil ja auch so viele handelsübliche Standar(d) Router mit mehr als 1 GBit ausgeliefert werden.. Na klar. 🙂
      Ok. Switch mit 1Gbit Ports.. Aber dann geh ich doch direkt auf 10 GBit. (Was die DS optional kann)
      Niemand zwingt Dich die DS zu kaufen. Die Anspielung auf xpenology spricht eh schon Bände.

      • Hört doch mal auf Euch hier zu streiten. Man kann natürlich sein eigenes NAS System aufbauen. Legal als Ununto Server. Allerdings sollte man dan schon aus Sicherheitsgesichtspunkten wissen was man macht. Das kostet auch Zeit beim erlernen der notwendigen Skills und bei der Wartung. Ein fertiges System samt automatischer Updates und einfacherer Installation von Applikationen macht für die meisten mehr Sinn. Synology könnte natürlich bei der Hardware etwas mehr Power reinstecken. Man darf aber nich vergessen das die über den Kaufpreis noch Softwareseitig Entwicklungs und Wartungskosten haben, welche über den Kaufpreis für mehrere Jahre abgedeckt sein müssen.

      • GooglePayFan says:

        Also fast alle FritzBoxen die AVM in den letzten zwei Jahren auf den Markt gebracht hat, haben 2.5 GBase-T.

        Und in meinen Augen sind FritzBoxen „handelsübliche Standardrouter“.

        • Die DSL-Topmodelle 7590 und 7590AX haben das nicht – die zählen also nicht zu den „fast alle[n]“.

      • Die DS1522+ hat als Zielgruppe auch keinen Standard-User. Wer sich solch ein NAS kauft möchte die Performance haben und ist wohl auch gewillt einen entsprechenden Switch zu kaufen.
        Der Homeuser hat einen Gbit Switch, kauft aber auch ein kleineres NAS.
        Ich hätte auch 2.5Gbit erwartet, dann müsste man nicht unbedingt noch nachrüsten.

  3. Nicht denen ihr ernst – warum nicht direkt einen 2.5 / 10 Gbit Netzwerkport einbauen?
    Zur CPU kann ich nix sagen – taugt die was?
    Und kann man die SSDs „mittlerweile“ auch als Volume nutzen oder nur als Cache?

  4. Wäre dort im VMM Windows 11 ohne gefrickel direkt möglich?

  5. Ihr vergesst alle das es sich hierbei um Consumer Hardware und nicht um Enterprise Hardware handelt… Da reichen 1gb/s!

  6. 922+ wäre schön und endlich fällig – hat da jemand Informationen?

  7. QNAP fällt durch Sicherheitslücken auf. Synology hat offenbar die techn. Weiterentwicklung eingestellt.

  8. Und wieder kein 10 GbE nativ. Dafür einfach zu teuer und nicht mehr zeitgemäß. Mein nächstes NAS wird weiterhin keine Synology (aktuell noch ne 916+).

    Es geht btw nicht immer nur darum, was ich gerade brauche. Mein aktuelles NAS läuft seit 6 Jahren. Ich will mir nicht alle 2 Jahre neue HW kaufen müssen. Wir haben letztes Jahr Glasfaser bekommen und das war und ist für mich der Zeitpunkt gewesen, wo ich für mich entschieden hab: Alle Neuanschaffungen an HW müssen, wo sinnvoll, 10 GbE unterstützen: NAS, Switch, Desktop-PCs.

  9. Was ich noch schlimmer finde ist eine R1600 CPU ohne Vega 3 Graphics. Eine R1606G mit Vega 3 Graphics hat den gleichen TDP und kostet geringfügig mehr. Aber solange die Kisten weiter gekauft werden…..

    • Das macht dann beim Transkodieren in Plex / Emby Spaß, wenn selbst die alten DS916+ etc. mit Pentium oder Celeron dank QuickSync schneller sind.

    • Das war mir gar nicht aufgefallen, danke. Dann plane ich doch mal weiter mit einer 920+. Oder gehe doch den unraid Weg…

  10. Artikel gelesen: Boah! Ich will es haben!
    Kommentare gelesen: Boah was für ein Dreck, wer kauft das nur?!

  11. Also ich verstehe wirklich nicht was Synology mit diesem Produkt will. Nur Gigabit Ethernet (auch wenn es vier Ports sind) ist im Jahre 2022 nicht mehr zeitgemäß, auch wenn es eine Erweiterung auf 10GE gibt (übrigens aktuell ca. ab 140€ zu bekommen –> dann kostet das Gesamtpaket ohne Platten schon 910€).
    Dann eine CPU ohne integrierte GPU und nur zwei Kerne. Klar, das ist ein Home-NAS. Aber wer bereit ist für ein 5 Bay NAS zu investieren ist eben kein totaler DAU und wird schnell erkennen dass das hier gebotene einfach zu teuer und rückständig ist. Für das Geld kann man dann mit einem Eigenbau wohl ein runderes Paket bekommen.

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