Statt eigener Server: Spotify zieht in die Google Cloud

artikel_spotifyZig Millionen Nutzern, die überall auf der Welt verstreut sind, Musik bereitstellen, das ist das Ziel von Spotify. Bis jetzt wurde dieses Ziel auch ganz gut erreicht, für die benötigten Serverkapazitäten sorgt Spotify selbst. Auf Dauer rentiert sich dies aber nicht, vor allem da externe Clouddienste mittlerweile sehr attraktive Angebote bereitstellen. So auch für Spotify, die Infrastruktur für den Musikstreamingdienst wird künftig von Google stammen. Für Spotify ist dies ein großer Schritt, der nach eigenen Angaben auch eine längere Zeit in Anspruch nehmen wird.

Das Ergebnis soll aber sein, dass auch in Zukunft all diejenigen zu jeder Zeit Musik über Spotify hören können, wenn sie es möchten. Für Google hat man sich deshalb entschieden, weil der Anbieter nach Spotifys Erfahrung den anderen Anbietern ein Stück voraus ist. Auch für Spotify wird der Umzug ein spannendes Projekt, die gesammelten Erfahrungen wird man im Spotify Engineerung-Blog festhalten. Immerhin wissen wir dann in Zukunft, wer Schuld an Ausfällen sein könnte, die es aber natürlich hoffentlich nicht geben wird.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Na hoffentlich wirft da nicht schon eine Übernahme ihre Schatten voraus… weit hergeholt, ich weiß, aber das macht mich etwas argwöhnisch.

  2. Ich denke nicht, dass wir uns Sorgen machen müssen über eine Übernahme nur deswegen. z.B. benutzt Netflix ebenfalls für seinen Streamingdienst nicht seine eigene Infrastruktur, sondern die von Amazon.

  3. Spotifys Engineeringblog ist immer einen Besuch wert – kann ich nur empfehlen.

  4. Spotify hat früher meines Wissens auch die Amazon AWS Cloud genutzt (zumindest zum speichern der Musikdaten)

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