Standardbrief kostet bald 85 Cent

Wir hatten darüber berichtet: Die Deutsche Post möchte die Preise erhöhen und grundsätzlich hat die Bundesnetzagentur das Ganze schon abgenickt. Nun veröffentlichte die Bundesnetzagentur eine Pressemitteilung zum Thema. Inhalt: Man habe die neuen Briefporti der Deutschen Post AG ab 1. Januar 2022 vorläufig genehmigt. Im Frühjahr wird das Ganze endgültig entschieden, nach der Beiladung eines Interessenverbandes der Paketdienstleister kann vorerst keine endgültige Entscheidung ergehen.

Die wichtigste Änderung betrifft die nationalen Standardprodukte, die jeweils um 5 Cent angehoben werden. Der Standardbrief kostet somit ab Januar 0,85 Euro, der Kompaktbrief 1 Euro, der Großbrief 1,60 Euro sowie der Maxibrief 2,75 Euro. Das Entgelt der Postkarte erhöht sich von bisher 0,60 Euro auf 0,70 Euro.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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21 Kommentare

  1. Vielleicht schaffen sie es dann auch Zusteller zu nehmen die die Briefe beim richtigen Adressanten einwerfen. Ich will keine Briefe für andere…

    • Leider kommt ziemlich wahrscheinlich von der Portoerhöhung nichts beim Austräger an.
      Gebiete werden ständig umstrukturiert und zufällig dadurch immer größer. Der Postbote bekommt dabei aber immer weniger Zeit. Also was soll der Postbote da noch machen? Es muss einfach schnell gehen, da kann es schon mal passieren, dass das falsche Briefe zwischen rein rutschen.
      Bei der Post zählt am Jahresende nur das dicke Plus und satte Gewinne.

      • Zwischen rein vielleicht. Aber das ich statt gar nichts einfach das der Nachbarn bekomme…

        Das geht gar nicht wer weiß wo meine Sachen landenden.

        Hab es der Post gemeldet, wenn das nichts hilft an die Netzagentur…

    • Diese naive Hoffnung habe ich längst aufgegeben…

  2. Was ist das, ein „Brief“?

    • Aus der Wikipedia:
      Der Brief (…) ist eine auf Papier festgehaltene Nachricht, die meist von einem Boten überbracht wird und eine für den Empfänger gedachte persönliche Botschaft enthält.

      Frag mal bei deinen Großeltern nach, die kennen das bestimmt noch von früher.

    • Peter Brülls says:

      Das sind diese eingepackten Papierzettel in diesem komischen Kasten vor Deinem Haus. Wenn man sie zu lange ignoriert, kann es sein, dass Firmen böse werden und den Gerichtsvollzieher schicken.

  3. Die Pakete kommen ja noch einigermaßen zuverlässig an. Aber Briefe und Postkarten deutlich zu lange.
    In dem Bereich dann die Preise auch noch anziehen. Naja.
    Eine Postkarte von Hamburg nach Nähe München mittlerweile > 1,5 Wochen unterwegs.

    • the customer says:

      Ich verstehe nicht, warum sich die Leute wegen der Proto Gebühren so aufregen. Selbst wenn der Brief 1€ kosten würde, sind das Beträge, über die es sich nicht lohnt überhaupt zu reden und einen Gedanken daran zu verschwenden. So selten wie Briefe verschickt werden… Eher skandalös ist, dass die Faxgeräte abgeschafft werden, es aber keine echte Alternative gibt. Fax kostet nichts bis extrem Wenig und kommt schneller an, als ein Brief. Früher konnte ich meinen Mobilfunkvertrag einfach per Fax kündigen. Jetzt muss ich einen Brief schicken oder anrufen. Das ist lächerlich. Nicht die lächerlich niedrige Gebühr beim Porto, wo am Ende Tatsächlich eine Persom den Brief abholt und am anderen Ende eine Person den Brief händisch zustellt.

      • Du kannst Mobilfunkverträge per Mail kündigen. Fax ist spätestens seit All-IP Umstellung obsolet.

        • the customer says:

          Die meisten Anbieter haben kenne offizielle E-Mail Adresse mehr sondern nur Chatbots oder noreply Quatsch. Oder Kündigung Vormerken mit Anruf. Zum Glück wird das nächstes Jahr nicht mehr notwendig sein.

          Ich sehe nicht wie Fax mit All IP obsolet geworden ist. Dafür gibt es T.38. und es funktioniert problemlos.

      • Sag ich noch says:

        Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal einen Brief verschickt habe.
        Und selbst dann, dann bringen mich diese knapp 2,50 € für drei Briefe in 2 Jahren auch nicht ins Armenhaus.
        Ich selber bekomme auch kaum noch Briefe.
        Ob Kontoauszüge, Rechnungen, Versicherungsschreiben, ja selbst die Steuererklärung (hab ich da noch einen Steuerbescheid per Post bekommen? ), alles läuft inzwischen digital.
        99,9% der Post in meinem Kasten ist „Spam“.
        Ähm ich glaube der KFZ Steuerbescheid war ein Brief, achja und die Nebenkostenabrechung vom Vermieter. Ich habe einen Brief bekommen…
        *freu* Hmm, mist die wollen nur mein Geld.

      • Natürlich lohnt es sich darüber zu diskutieren wenn die Leistung nicht erbracht wird.
        Und nen netten Brief an die Oma zu verschicken ist auch immer noch schön. Sogar von meinem Bruder habe ich zu meinem Geburtstag einen bekommen.
        Ein selbst gemaltes Bild, selbst gestrickte Socken, …. Mehr Emotion als per Fax, Mail, SMS als jemand sein könnte.

        Und wer meint dass mal 1 € pro Brief ok ist war offenbar noch nicht selbst in Grundsicherung. Noch dazu dass eben der Brief oft nicht ankommt.

    • Ich spiele analoges Briefschach mit Postkarten (ja, ich weiss, es gibt Email, chess.com, etc.) und eine Postkarte vom Allgäu nach Prag braucht maximal drei Tage, nach Schwerin im Regelfall zwei Tage und nach Meadow Lakes (Alaska) meistens drei Wochen.

  4. Ein Brief kann auch 5 € Porto kosten, das ist doch für Privatpersonen komplett irrelevant geworden.

    • Privatpersonen verschicken immer noch Briefe. Als Gutschein, gestrickte Socken, Glückwunschkarte, …
      Alles noch real.
      Ein IT-Blog ist halt nicht representativ.

  5. Ich werde meine paar alten Marken und Ergänzungsmarken nicht los.
    Und wenn ich sie Mal brauche passt der Wert nicht.

    • Hab gestern ein paar ältere Marken gefunden mit 70 Cent. Passten mal auf einen Brief – demnächst dann das Richtige für eine Postkarte. Man muss halt nur lange genug warten

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