Spotify testet die Individualisierung der kuratierten Playlisten

Spotify experimentiert gerade offenbar damit, seine kuratierten Playlisten doch über eine Individualisierung je nach Nutzer anzupassen. Klingt nach einem Widerspruch, soll aber miteinander Hand in Hand gehen für eine verbesserte Benutzererfahrung. Denn es wird eben nicht die gesamte Playlist umgekrempelt. An sich verbleibt sie manuell durch Spotify-Mitarbeiter zusammengestellt. Allerdings will der Streaming-Anbieter die kuratierten Playlisten öffnen.

Im Klartext bedeutet das, es werden dann über einen Algorithmus weitere Lieder ergänzt, die je nach User variieren. Sprich, wenn ich meinetwegen die fertig zusammengestellte Playlist „Dreamy & Distorted“ wähle, ergänzt der Algorithmus für mich persönlich weitere Songs, die mich ansprechen könnten und auch musikalisch in die Liste hineinpassen.

Aktuell testet Spotify die Personalisierung der kurartierten Playlisten offenbar nur mit ausgewählten Listen und auch nur mit wenigen Nutzern. Ob der Anbieter von Musikstreaming das Feature also noch großflächig ausrollen könnte, ist völlig offen. Wäre sicher eine interessante Sache, um Playlisten, die man wiederholt anhört, immer wieder aufs neue interessant zu machen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Hört sich interessant an. Da ich eh meisten wahllos irgendeine Playlist höre, wäre es ein guter Schritt.

    Was ich bei Spotify sehr vermisse (und nicht nur ich) ist das blacklisten. Sprich, ich will z.B. Keine Musik vom Künstler XY mehr hören, jedoch ist dieser in fast allen Generierten Playlisten vorhanden. Einzig sinnvoll wäre dann das skipen jedoch wäre das komplett ausblenden bei weiten besser.
    Aber denke das die dies nie einführen werden, da dann einige Künstler bei den Rubriken „am meisten gestreamt plötzlich von oben verschwinden werden.

  2. Das hört sich sehr interessant an. Jedoch vermisse ich den Thumb down & up Button schmerzlichst außerhalb von Radio-Stationen. Dies ist ein Grund bei Google-Music & Pandora Radio zu bleiben. Sobald Spotify dies hinbekommen sollte, wechsle ich.

    • Was soll denn das Bewerten bringen. Jeder Künstler hat eine Fanes die Daumen hoch geben würden und andere Daumen runter. Geschmack kann man eigentlich doch nicht bewerten.

      • Dann hast du leider noch nie Pandora Radio oder Google Music benutzt. Es ist kein Facebook Daumen hoch oder runter …

        Wenn in einer Playliste, Songradio, Album … du einem Song einen Daumen runter vergibst, dann wird dieser Song gelöscht und hat noch nichts mit dem Künstler zu tun. Ich möchte nicht von Hand die Songs einer Playliste, Albums löschen müssen, sondern einfach nur Daumen runter drücken und der Song ist weg. Skippen, ist auch keine Lösung, da hier beim nächsten anhören der Playliste, Album, Radio-Station das „gehasste“ Lied wieder abgespielt wird.

  3. Bei Amazon Music (nicht Prime, sondern das erweiterte) sind die kuratierten Playlists leider eine Enttäuschung.
    Kennt jemand eine Alternative für gut zusammengestellte Playlists, die damit kompatibel sind?

    Der Katalog an Lizenzen ist ja vorhanden. Nur leider ist die Community nicht so sehr ausgeprägt und der Desktop-Client ist schlecht.

  4. Playlists sind echt ein Thema bei dem die Streaming Anbieter noch Nachholbedarf haben.

    Ich finde beispielsweise die Einschränkung auf bestimmte Musikstile / -richtungen / Stimmungen / Jahrzehnte als für mich vollkommen unpassend. Ich höre gerne gemischt über fast alle dieser Kategorien. So ähnlich wie die Musikauswahl eines Radio Senders (z.B. WDR2). Aber eine Playlist in dieser Art ist kaum zu finden. Amazon Prime macht es da noch am besten.

    Ein anderes Thema ist die Portabilität! Ich finde, die Anbieter sollten sich auf ein einheitliches Format für den Export und den Import einigen. Wenn sie das nicht hinkriegen soll der Gesetzgeber sie bitte schön verpflichten. Ich würde so gerne eine lange gepflegte Playlist von Spotify zu Google Play Music übertragen aber das geht nur mit Tools, die die Anmeldedaten meines Google Accounts verlangen. Das ist leider ein No Go!

  5. Bei mir klappt’s mit Apple Music super

  6. Wesentlich wichtiger wäre endlich eine offline funktionalität für Watch OS 5

  7. Ne lass mal, da weiß man nie ob irgendwas hinzugefügt wurde, weil es meinem Geschmack entsprechen könnte oder ob ein „Künstler“ gezielt gepusht werden soll. Alles das was Algorithmen und KI mir bis jetzt kredenzt haben, war schlichtweg einfach nur Müll. Warum sollte das nun anders sein?

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