Spotify: neue Datenschutzrichtlinien schützen Daten eher wenig

artikel_spotifySpotify-Nutzer haben es die Tage sicher bemerkt, sie sollen neue AGB des Streaming-Anbieters akzeptieren, da das Geschäft nicht mehr über die Spotify GmbH läuft, sondern über Spotify AB abgewickelt wird. Die wenigsten Nutzer werden sich jedoch die neuen AGB auch durchgelesen haben, dabei haben sie es ganz schön in sich, vor allem was das Sammeln persönlicher Daten angeht. Spotify möchte mehr über die Nutzer erfahren, diese müssen dies akzeptieren oder aber auf Spotify verzichten, ein Opt-Out für die Datensammelei gibt es nämlich nicht.

Wired hat sich die neuen Datenschutzrichtlinien, die am 19. August in Kraft traten, einmal genauer angeschaut und einige Punkte entdeckt, mit denen sicher nicht jeder Nutzer einverstanden ist. So heißt es zum Beispiel unter Punk 3.3 der neuen Datenschutzrichtlinien:

3.3 Auf Ihrem Mobilgerät gespeicherte Daten

Mit Ihrer Zustimmung erfassen wir Informationen, die Sie auf Ihrem Mobilgerät gespeichert haben. Dazu gehören Kontakte, Fotos oder Mediendateien. Die lokale Gesetzgebung kann vorsehen, dass Sie die Zustimmung Ihrer Kontakte zur Übermittlung ihrer personenbezogenen Daten an Spotify einholen. Spotify kann diese Daten zu den in diesen Datenschutzbestimmungen genannten Zwecken verwenden.

Spotify nimmt sich mit den neuen AGB die Freiheit, Euer Smartphone zu durchsuchen und auch Inhalte zu verwenden, die direkt nicht unbedingt etwas mit Spotify zu tun haben. Hinzu kommt, dass Spotify von Euch erwartet, dass Ihr die Zustimmung Eurer Kontakte einholt, dass diese Daten weiterverarbeitet werden dürfen. Habt Ihr aber hoffentlich schon beim Sync des WhatsApp-Telefonbuchs gemacht. 😉

Weiter geht es mit GPS- und Sensordaten, dann auch die braucht Spotify anscheinend, um Euch das perfekte Musikerlebnis bieten zu können:

3.4 Daten zum Standort und Sensordaten

Abhängig von der Art des Geräts, über das Sie auf die Dienste zugreifen und von Ihren Einstellungen, können wir auch Informationen zu Ihrem Standort über beispielsweise die GPS-Daten Ihres Mobilfunkgeräts oder andere Formen der Lokalisierung mobiler Geräte (z. B. Bluetooth) erfassen. Wir können ebenfalls Sensordaten (z. B. Daten über die Geschwindigkeit Ihrer Bewegungen, beispielsweise, ob Sie laufen, gehen oder unterwegs sind) erfassen.

Ok, ein bisschen nachvollziehbar ist das Sammeln der Sensor- und GPS-Daten, immerhin können diese bei sportlich aktiven Menschen auch musikalisch gesehen sinnvoll eingesetzt werden. Auf jeden Fall weiß Spotify immer, wo Ihr Euch gerade aufhaltet und wie schnell Ihr Euch bewegt. Für eine Musikstreaming-App vielleicht doch etwas übertrieben.

Die letzte Auffälligkeit dreht sich um Eure Aktivitäten bei Facebook. Das ist allerdings der wohl am wenigsten schwer wiegende Punkt, da man Spotify einfach vom Facebook-Account trennen kann (falls man sich nicht über Facebook bei Spotify registriert hat. Wer die Verknüpfung beibehält, muss mit folgenden Aktionen rechnen:

Sie können Ihr Spotify-Konto in Anwendungen Dritter integrieren. Wenn Sie dies tun, erhalten wir ähnliche Informationen in Bezug auf Ihre Interaktionen mit den Diensten über Anwendungen Dritter sowie Informationen zu Ihren öffentlich verfügbaren Interaktionsdaten mit der Anwendung Dritter. Darin eingeschlossen sind zum Beispiel Ihre „Likes“ und Posts auf Facebook.

Die einzige Möglichkeit, sich gegen das Sammeln der Daten zu wehren, ist den Dienst nicht zu nutzen. Spotify bietet zwar in den Einstellungen die Möglichkeit, das Teilen von Daten mit Dritten zu unterbinden, gesammelt werden diese aber erstmal dennoch. Sicher benötigt ein personalisierter Dienst wie Spotify so viele Daten wie möglich, um das Angebot passend zu machen, teilweise sieht das aber wirklich übertrieben aus.

Update: Folgendes Statement erreichte uns auf Nachfrage über einen Unternehmenssprecher von Spotify:

Spotify arbeitet permanent daran, seinen Service weiterzuentwickeln, um Nutzern das beste Musikerlebnis zu bieten. Wir wollen unseren Nutzern die beste Musik für verschiedene Momente am Tag empfehlen und sie dabei unterstützen, Musik zu genießen, neue Künstler zu entdecken und mit ihren Freunden zu teilen. Nutzerdaten helfen uns dabei, das individuelle Musikerlebnis zu verbessern und zukünftig Produkte zu entwickeln, die speziell auf unsere Nutzer abgestimmt sind. Ein Beispiel ist Spotify Running, das den Beat eines Songs (BPM) and die Schrittgeschwindigkeit des Läufers anpasst. Die Playlists „Dein Mix der Woche“ ist ein weiteres Beispiel für ein datenbasiertes Feature, denn hier bekommt der Nutzer wöchentlich eine Playlist, die perfekt und individuell auf seine Hörgewohnheiten angepasst ist.

Wir können jedem Nutzer versichern, dass die Privatsphäre und die Datensicherheit unserer Nutzer für uns höchste Priorität hat und auch in Zukunft haben wird.

Unsere Werbepartner erhalten von uns nur anonymisierte Nutzungsdaten von Spotify Free Nutzern, nicht von Spotify Premium Nutzern. Alle Werbepartner mit denen wir zusammenarbeiten, haben einen Vertrag unterschrieben, der die Nutzung der Spotify-Daten reguliert.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

56 Kommentare

  1. Ist das bei einem der Konkurrenten besser? (Deezer, Apple Music und co?)

  2. oder Google/Amazon Music, ist immerhin ein Grund dann doch zu wechseln.

  3. Danke für die gute Zusammenfassung. Somit fliegt Spotify vom Arbeits-PC, Heim-PC und Handy. Es gibt genug Alternativen für mich wie z.B. Soundcloud oder di.fm.

  4. Das ist ja krass. Die wollen meine Fotos durchsuchen???? Kontakte abgreifen???? Damit ich Musik hören kann???

    Spotify versenkt sich gerade selbst.

    Das wars für mich. Schade. Ein Vollzahler weniger. Kündigung.

  5. Ist Deezer besser dahingehend. Liebäugle schon länger damit zu Deezer zu wechseln, vlt wäre das jetzt der finale Auslöser.

  6. Schließe mich der Frage von Fabian an: Wie siehts im Vergleich bei der Konkurrenz aus? Hab sowieso überlegt zu wechseln, aber so macht Spotify mir das ja noch leichter… absolut unverständlich!

  7. Naja unter Android kann man ja bestimmte Berechtigungen wieder entziehen, zumindest mit root. Unter 6.0 geht das dann hoffentlich auch ohne. Trotzdem ist das einfach krass was die abziehen!

  8. @Christoph: Selbst wenn ich es deaktivieren könnte (nutze iOS), tu ich es nicht und lösche mein Konto. Solchen Firmen sollte man zeigen das man mit den Nutzern nicht alles machen kann.

  9. Habe mein Abo bereits gestern gekündigt und werde das Konto nach dem Wechsel zu Free löschen lassen. Kontakte & Fotos abgreifen um Musik zu hören?! Ohne Kommentar.

  10. Wir machen ab sofort wieder Hausmusik. Analog.

  11. Naja Fotos werden gebraucht. weil bei den meisten Systemen man nur gleichzeitig zugriff haben kann. und spotify gibt dir die Möglichkeit auch deine lokale Musik im Client abzuspielen und zu verwenden.

  12. „Die einzige Möglichkeit, sich gegen das Sammeln der Daten zu wehren, ist den Dienst nicht zu nutzen.“

    Ich fühle mich ausreichend geschützt. Genau so wie vor Facebook und WhatsApp (Mittlerweile ja das selbe). ^^

  13. Ahh, anscheinend hat Spotify die Lücke gefunden wie man zukünftig Geld verdienen will – Metadaten ! Drehen jetzt einige Unternehmen komplett durch ? Erst Win 10 wo man nicht verhindern kann das nach hause gefunkt wird und jetzt dieser Mist. Es wird mehr und mehr versucht den Kunden gläsern zu machen – nicht mit mir ! Wissen über den Kunden bedeutet Macht.

  14. Sind die noch ganz dicht? Einen Freibrief für alles? Ich habe jetzt sofort gekündigt und deinstalliert. Geht gar nicht! Selbst wenn sie zurückrudern sollten, zeigt es ihre Einstellung. Mit solchen Firmen möchte ich nix zu tun haben und ganz sicher finanziere ich ihnen nicht (mehr) ihr zweifelhaftes Geschäftsmodell.

  15. Bei Windows 10 kann man es immerhin deaktivieren, entweder manuell oder per Tool. Bei Spotify ist man gänzlich ausgeliefert.

  16. Da geht`s doch nur um den Kostenlosen Account.

  17. @Tom
    so ist es.

    @5nickers
    Geht halt nur mit Root.

    Das ist ja die Scheisse bei Android. Sonst hätte ich die Rechte entzogen und wohl weiter Musik gehört und bezahlt. Aber auf Rooten habe ich keine Lust, wie die anderen 99% auch.

    Aber im Grunde ist es so wie @Tom es gesagt hat. Besser bei solchen Firmen gleich kündigen. Wenn das viele machen denken die noch mal nach (das glaube ich aber nicht bei denen).

    Es ist gar nicht so leicht Spotify Premium über Telekom zu kündigen. Online geht es nicht, weil der Haken bei den Tarifoptionen grau ist und nicht funktioniert.

    Das geht wohl nur über die Hotline 0800-3303000.

    Interessant ist das: Die Hotline hat erst behauptet ich hätte einen Jahresvertrag, der würde bis nächstes Jahr dauern. Erst nach dem ich denen gesagt habe: das kann nicht sein, wurde auf einmal festgestellt das der Vertrag nur 4 Monate gilt und schon Anfang September endet.

    Jegliche vorhandenen Sympathien hat Spotify bei mir verloren, die sind bei jetzt 0. Schade ich hatte gehofft das die es schaffen gegen Apple Music. Die killen sich langsam selbst.

    Spotify ist schon bei Änderungswünschen (u.a. sortierbare Playlisten) super arrogant gewesen. Aber diese AGBs sind echt der Hammer. Die haben einen Dachschaden.

    Was solls, jetzt schaue ich mir Deezer und Apple Music an. Google ist ja beim Datensammeln nicht besser als Spoitfy.

  18. @Oli: lese ich anders, das Abgreifen von Metadaten & Co betrifft alle.

  19. @Patrick
    Wie kann ich das Free Konto löschen ?? Habe nichts gefunden??

  20. @Juke
    Darum geht es nicht, wir reden hier von Spotify nicht von Windows 10. Bei mir funkt W10 nicht irgendwohin, ich habe Windows 7.

    Das hat damit auch nichts zu tun. Ich kann in Win10 jede Menge ausstellen, auch WerbeID etc. Habe ich mir genau angeschaut.

    Und das MS dann trotzdem noch was funkt hat nichts mit kommerzieller Nutzung zu tun. Das sollte natürlich auch nicht sein, aber Sie müssen auch bestimmte Dienste die ich nutzen will am laufen halten.

    Spotify macht mit meinen Fotos und Kontakten was die wollen??? Deshalb habe ich auch kein Whatsapp und Facebook. Bei Spotify zahle ich satte 120 Euro im Jahr. Ab heute nicht mehr. Sehr schade.

    Die sollten mal an die frische Luft gehen und Sauerstoff tanken, das ist gut fürs Hirn.

  21. Obama Bundesferkel says:

    Viele der Nutzer haben doch eh einen FRITZ!Box mit integriertem Medienserver. Oder betreiben einen Rechner 24h/7d – bei diesen empfehle ich die Software „emby“.

    Eigene Musikbibliothek streamen und auf iOS, Android, Windows Phone, Browsern wie Firefox oder Chrome wiedergeben.

    Den Terror mit solchen Streaming-Anbietern würde ich mir persönlich nicht antun.

  22. Mal ein Dank an euch fürs Recherchieren. Denke 99,9% haben die AGB wie immer abgesegnet, ohne sich die durchgelesen zu haben. Bin jetzt auch am Schauen, wie ich meine Playlists „exportieren“ kann.
    Spotify gehört neben Frischluft auch mal eine linksrechts gescheuert, damit die aufwachen

  23. @ Norbert
    Stimmt ! Hier geht es um Spotify.
    Nur mich ärgert es tierisch das diese „Ich spioniere alle aus Seuche“ um sich greift und anscheinend immer mehr Unternehmen sich anschliessen. Die Tür wird immer mehr geöffnet. Ist doch egal ob es sich um eine WerbeID oder sonst was handelt. Ich möchte auf meinem Eigentum wo sehr sensible Daten drauf sind, zustimmen bevor etwas geupdatet oder sonst was wird.

  24. @normand
    Stimmt. Auch das mit dem „gescheuert“.

    Ich hätte es wohl nicht sofort bemerkt. Spotify hatte bei mir halt Kredit, irgendwie waren die mir sympathisch. Jetzt nicht mehr, den waren Charakter haben die jetzt gezeigt.

    Für wie blöde halten die eigentlich Ihre Kunden? 10 Euro zahlen und dann auch spionieren die auch noch rum und verkaufen diese Infos. DAS MACHEN DIE JETZT SCHON.

    Siehe Kommentare auf Heise: da schreibt einer das er genau sehen kann, wo ein Song von ihnen gespielt wird, sogar in welchem Haus der abgespielt über Maps!!! Über einen Service der die Spotify Daten JETZT SCHON nutzt. Das hat er mit seinem eigenen Premium Account rausgefunden. Unglaublich.

    Danke @sascha für die Info. Irgendwie lohnt es sich doch mal, wenn ich hier öfter vorbeikomme 😉

  25. @Juke

    Klar das ist zum Kotzen. Bei MS ist der neue Inder am Werk, der hat das Internet verstanden und nichts mit dem alten ehrlichen Miscrosoft zu tun. Der geht da leider etwas forscher ran als Ballmer.

    Dennoch ist MS immmer noch die Firma die das erheblich weniger macht als andere. Und man kann das allermeiste zumindest abstellen. Beides anders als bei … Google. Und Spotify.

  26. @ Norbert
    Das die das weniger machen, bezweifele ich… schau die die Snowden Dokumente an, Stichwort Kooperation, aber egal ! lass uns bitte bei Spotify bleiben, das führt hier zu weit.

    @ All
    OK, die Seite bei Spotify zum Account löschen ist überlastet 🙂

  27. es wäre mal schön, wenn sich jemand die ganzen Streamingdienste vornimmt:
    Spotify, Deezer, Apple Music, Groove etc.
    Das wäre mal eine schöne Fleißarbeit

  28. Gelöscht – Danke für die Info!

  29. „Momentan erhält der deutsche Support so viele Anfragen, dass wir dir nicht so schnell antworten können, wie wir das gerne möchten.
    Wenn du möchtest, kannst du deine Anfrage nochmals auf Englisch an uns schicken – so erhältst du schneller eine Antwort.
    Falls nicht, ist es auch kein Problem.

    Wir versuchen deine Anfrage so schnell wie möglich zu beantworten.“

    Oh man 🙂

  30. .. alleine wie schwer die es einen machen den Account zu löschen.

  31. @Adder: Support überlastet, musste ich auch grinsen.

    So, Kündigung und Kontoschließung per Kontaktformular ist raus, nachdem ich ja bereits gestern Premium storniert habe.

  32. Ex-Spotify says:

    Hallo Spotify,

    bis gestern war ich ein glücklicher Premium Kunde von Spotify und meine 9,95 Euro pro Monat gerne über die Telekom bezahlt.

    Ich hatte gehofft das ihr euch gegen die zahlreiche Konkurrenz durchsetzen könnt, insbedonere gegen Google und Apple Music.

    Ab sofort soll ich allerdings leider für Spyware zahlen. Ihr wollt sogar KONTAKTE und MEINE FOTOS nutzen. Und noch einiges mehr. Meine Sympathien für Spotify sind seit heute morgen von 100 auf 0 gegangen. Eigentlich sogar eher auf -1000.

    Die neuen AGB sind eine unfassbare Frechheit. Damit habt ihr bewiesen das euch selbst zahlende Kunde nur als dumme Melkkühe gelten sollen. Wobei die Kühe dann noch zahlen müssten dafür.

    Deshalb war es das für mich. Den Premium Account habe ich bereits gelöscht, ditto die Apps.

    Jetzt löscht bitte meinen Spotify Free Account und alle meine Daten.

    Jetzt schaue ich mir Apple Music an. Das wollte ich nie, aber dank Spotify muss ich umdenken.

    Schade. Aber so ist das manchmal im Leben.

  33. Moin Leute! Wie schaut’s mit der Mac bzw. PC App aus, wird da auch bspw. auf meine Photos Bibliothek zugegriffen? Ansonsten höre ich noch übers iPad, aber da muss ich nicht unbedingt meine Bilder und Kontakte drauf haben.

  34. Bye Spotify, hello Deezer …
    http://spotizr.com/
    (Playlist Shift)

  35. Terms of Service; Didn’t Read” (short: ToS;DR) https://tosdr.org/ – bin ich kürzlich drüber gestolpert, gute Sache, gibt es noch mehr solcher Projekte ?

  36. @lb
    spotizr ist ein guter Tipp, danke

    Die haben dann kurz Zugriff auf Deezer Account, aber kurz nach dem übernehmen habe ich den wieder entzogen. Hat einwandfrei funktioniert.

    Jetzt zu den Probleme mit Deezer:

    1.
    Habe auch nicht rausgefunden wie die Qualität bei „Hohe Qualität“ ist.

    2.
    Und die Lossless Variante Deezer Elite ist nicht wirklich nutzbar, nur für einige Sonos Kunden. Sehr schade. SEHR!

    3.
    Sehr viele meiner Songs konnten nicht übernommen werden, da nicht vorhanden. Das ist natürlich Mist.

    4.
    Oder angeblich in meinem Land nicht verfügbar. Bei Spotify aber schon. Das ist natürlich Mist.

    Also werde ich wohl doch Apple Music ausprobieren müssen …

  37. Nur gut das ich Apple Music nutze 😉

  38. Bin auch über die Telekom Option Premium Kunde bei Spotify (gewesen!).
    Ich frage mich, ob nicht die Telekom gut beraten wäre, ihre Kooperation mit einem solch fragwürdigen Unternehmen aus datenschutzrechtlichen Gründen und zum Schutz des eigenen Konzern-Image zu beenden!?

  39. Schaue mir aktuell auch Apple Music an. Die iPhone-App finde ich gar nicht so schlecht (jedoch schlechter und unaufgeräumter als die von Spotify), aber iTunes auf Windows/OSX mag ich grundsätzlich nicht – für mich mit die schlechteste Software aller Zeiten.

  40. @neofelis, stimmt denn Apple hat deine Kontakte und Bilder ja sowieso schon… lol

  41. @Sören: Ähm, verstehe ich da was falsch? Bei Facebook und Twitter habe ich ja die Möglichkeit die Dienste mit Fotos zu nutzen. Aber ein Musikdienst die Rechte an meine Fotos zu geben?

  42. @Sören Lindhoff
    Ich bin nicht bei Facebook. ich bin nicht bei Twitter. Und wenn wäre es auch egal.

    Das sind völlhg andere Dienste! Spotify spielt Musik ab.

    Ich will meine Playlisten / meine Musik hören, die nicht vorhandene hochladen und am besten LOSSLESS. Alles andere will ich nicht, brauche ich nicht, stört mich nur.

    Dafür zahle ich auch gerne viel Geld für Spotify im Jahr. Jetzt aber nicht mehr.

    Die nutzen die Kontakte und Fotos – und was auch immer sonst noch- nicht dafür – sondern wollen damit extra Kohle machen.

    Die Sammeln Millionen Adressen, Telefonnummern, Emailadressen, Fotos etc etc dazu und massenhaft Bewegungsdaten und was weiss ich.

    Big Data. Das ist richtig Geld wert. Das ist der Grund für diese neuen AGBs.

  43. Leute haltet mal einen Moment inne, Bilder werden in Zukunft gebraucht um Playlisten damit zu schmücken, und Kontakte für Freunde finden, also zwei durchaus brauchbare Anwendungen. Und dafür braucht es nun mal diese Rechte, das weiss jeder App Entwickler, es geht einfach nicht anders.

  44. @Tom – Diese Möglichkeit bekommst Du auch bei Spotify. Dort wird die App bspw. unter iOS vor dem Zugriff deine Erlaubnis einholen müssen. Das Feature soll beispielsweise dazu genutzt werden, ein anderes Profilbild hochzuladen oder deiner Playlist ein Bild zu verpassen.

  45. Dann sollte Spotify einem die Möglichkeit geben eben diese Funktionen wie z.B. Profilbild oder Playlistbilder nicht nutzen zu müssen. Aber das scheint ja mit der Rechteverwaltung nicht möglich sein, frei nach dem Motto „Entweder alle, oder keiner“. Sehr ärgerlich das ganze.

  46. @Tom, hättest du dich auf den neusten Stand gebracht, wüstest du, dass es ein Opt-Out gibt… und mit Android M, kann man für jede App die Berechtigungen deaktivieren, die einem nicht passen. Also wirklich alles halb so wild. Mein Gott, heutzutage wird einfach mal ohne 5min zu denken überreagiert.

  47. @ted
    „Bilder werden in Zukunft gebraucht um Playlisten damit zu schmücken, und Kontakte für Freunde finden, also zwei durchaus brauchbare Anwendungen. Und dafür braucht es nun mal diese Rechte, das weiss jeder App Entwickler, es geht einfach nicht anders.“

    Es steht in der AGB, das ist was anderes als in der App. Damit haben sie generell das Recht deine Daten, Bilder etc zu nutzen wie sie wollen. Wann auch immer, wo auch immer. Auch nachträglich und auch ohne deine Freigabe.

    Wer hat denn Android M? Genau: Niemand. Und in einem oder zwei Jahren hat es auch kaum einer.

    Android 5.x gibt es schon eine Weile und mehr als 90% der User haben irgendein veraltetes Android drauf.

  48. Ich sollte Aluhut Verkäufer werden 😛

  49. Was regen sich hier eigentlich alle auf? Schaut mal bei euren anderen Anwendungen genau hin, welche Rechte ihr da vergebt? Ich habe gesehen, dass der Artikel mit facebook bislang 70 mal ein „gefällt mir“ erhalten hat. Die seite, welche den Text schreibt hat keine der bekannten Techniken genutzt, um uns vor ungewollte Zugriff von Facebook zu schützen. Also: findet ihr das wirklich so schlimm und wisst einfach nicht, was sonst SOS mit euren Daten passiert, oder ist das hier vielleicht doch ein bisschen eine Scheindiskussion?

  50. Ziemlich krass finde ich ebenso die Einfordern der Rechte in der neuen Google Now App. Funktionen die zuvor gingen, gehen jetzt nur noch mit dem Upload aller Kontakte, bspw. SMS schreiben…

    Spotify App ist hiermit gelöscht. Leider brauche ich Google Now ;/

  51. Die Übertragung meiner Spotify-Playlisten nach Apple Music hat mit https://github.com/simonschellaert/spotify2am wunderbar funktioniert.

  52. @Patrick, ja das sind die Besten, von Spotify zu Apple Music wechseln, da Apple ja sowieso schon alle Kontakte und Bilder hat.

  53. @ted: bin Apple-User (Mac, iPhone, iPad) – bei Apple stört es mich deswegen nicht im Geringsten. Denen traue ich mehr als Google & Microsoft zusammen.

  54. @ Patrick warum ist Apple vertrauenswürdiger?

  55. schade, ich habe Spotify immer gerne genutzt – aber ich werde auch kündigen und hoffe das es viele ebenfalls so machen. Irgendwo hört die Sinnhaftigkeit der Datenerhebung einfach auf – Es kann sich leider nur etwas ändern wenn die Konsumenten der Industrie klare Signale senden.