SpaceX: Musk stellt neue Variante seiner Starlink-Satelliten vor

Elon Musk macht nicht nur in Verbindung mit Tesla und Twitter von sich reden, auch das Satelliten-Internetsystem Starlink wird vorangebracht. So teilte Musk nun mit, wie die zweite Generation seiner Satelliten aussehen wird – Starlink 2.0 also. 7 Meter lang und ein Gewicht von 1,25 Tonnen, was im Vergleich zu den 260 Kilogramm der Vorgänger erheblich ist. Ins All kommen die Satelliten wohl diesmal aber nicht an Bord einer Falcon-9-Rakete, weil jene weder das Volumen noch die Masse habe, die großen Geräte zu transportieren.

So wolle man stattdessen auf Starship zurückgreifen, eine Schwerlastrakete, die bisher aber noch nicht fertig entwickelt worden ist. Unter anderem hake es noch an der Umweltverträglichkeitsprüfung. Musk hofft darauf, dass vielleicht schon im Juni der notwendige Bericht vorliegen könnte. Einige Beamte der NASA waren hingegen gar nicht so begeistert von der Idee, noch eine Version von Starlink in die erdnahe Umlaufbahn zu bringen und haben einen entsprechenden Brief an die FAA verfasst.

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11 Kommentare

  1. Auf Wiedersehen Sternenhimmel. Schon war’s

  2. Christopher R. says:

    Ich finde alles, was Elon Musk macht ja ziemlich interessant. Und dementsprechend auch alles, was SpaceX macht. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist, Tausende Satelliten um die Erde schwirren zu lassen.

    Mich würde ja mal interessieren, wie da das Genehmigungsverfahren ausgesehen hat. Welche Institution hat denn das Recht, so was zu genehmigen? Die Satelliten fliegen ja auch über andere Länder z.B. Deutschland. Hätte man damit nicht auch z. B. eine Genehmigung von Deutschland gebraucht?

    Ich würde mich nicht wundern, wenn Länder wie Russland oder China sagen, dass das so nicht geht und die anfangen, die Teile, die über ihr Land fliegen, einfach mal runterzuholen. Wäre mir auch gar nicht sicher, ob ich das nicht sogar begrüßen würde

    • Herr Hauser says:

      Würde man Deutschland um Erlaubnis fragen, würde das Genehmigungsverfahren vor lauter Bürokratie Jahre dauern und wer weiß wer dann dagegen klagt. 😉

    • Das Hauptproblem ist der Schrott. Es ist da oben schon sehr voll und sobald ein winziges Teil Schrott einen Satelliten trifft zerspringt dieser selbst in unzählige Einzelteile und immer so weiter.
      Es gibt Berechnungen, nach denen wir mittelfristig diesen Planeten gar nicht mehr sicher verlassen können, weil die Dichte von Schrott der mit tausenden kmh die Erde umkreist, zu groß geworden ist.
      Zusätzlich stört all das die Astronomie erheblich, dh wir können auch immer schwieriger in das Universum blicken.
      Und all das weil Festnetz und Mobilfunk einigen Leuten nicht reicht, kein blind spot auf der Erde ohne online Möglichkeit mehr akzeptiert wird. Das ist schon nicht die Sternstunde der Menschheit.

      • Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass man Nichtversorgung nicht mehr akzeptiert. Das ist eine logische Weiterentwicklung. Ich habe aber eine Problem mit den Risiken die das birgt.

    • Grundsätzlich genehmigt der Staat indem das Betreiberunternehmen ansässig ist die Nutzung und Indienststellung eines Satelliten. Ebenfalls vergibt dieser auch die Nutzungsrechte an Funkfrequenzen was zu Kollisionen führen kann wenn sich die großen Weltraumnationen nicht absprechen.

      Die Frage ob ein Satellit ein Land überfliegt ist dabei völlig irrelevant weil da ab einer Höhe von 100km die Kármán Linie überschritten wird und damit der Weltraumvertrag in Kraft tritt welcher jeder Nation die friedliche Nutzung des Erdorbits einräumt.

      Während es zwar Anti-Satelliten Waffen gibt sind diese ein unfassbar dumme Idee sofern man nicht die gesamte Nutzung der Erdorbits auf ewig unbrauchbar machen möchte, wen man diese auf mittleren oder hohen Orbit einsetzt.

      Und weltraumvertrag hin oder her kannst du gibt drauf nehmen, dass die USA jeden Angriff auf private oder militärische US-Satelliten als Kriegsakt sehen. Daher würde ich mich nicht freuen falls irgendjemand Starlink vom Himmel holt.

    • Weder prüft und schon gar nicht genehmigt Deutschland irgendein ein amerikanisches Vorhaben. Als wenn wir tatsächlich „nein“ sagen dürften…

      Nicht nur weit, im Weltraum, sondern schon am Boden. In D ist die größte US-militärische Drehscheibe für Material, Personen und zusätzlich die größte Kommandozentrale für Drohnenoperationen außerhalb der USA und unser Mitspracherecht ist schnell dargestellt: wir haben keines.

  3. Elon ist der Beste! Wenn der sich was in seinen Schädel gesetzt hat, dann wird es umgesetzt und am Ende dient es der Menschheit, Ich mach mir keine Sorgen um den Weltraumschrott, den weitere Starlink-Satelliten verursachen. Man kann die Teile gezielt abstürzen lassen und sie verglühen beim Eintritt in die Erdatmosphäre. In der heutigen Zeit ist eine Welt, auf der man immer und überall elektronisch kommunizieren kann, zwingend notwendig. Mit terrestrischen Kommunikationssystemen allein ist das nie zu erreichen. Deshalb ist der Aufbruch ins All die logische Folge. Die Kritik einiger NASA-Beamten ist ein Zeichen dafür, dass die NASA schon längst ins Hintertreffen geraten ist, weil sie als staatliche Behörde, gegenüber der Privatwirtschaft, zu schwerfällig geworden ist. Wenn es Elon nicht macht, dann machen es die Chinesen.

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