Sony Xperia L1: Einsteiger-Smartphone kommt für 199 Euro, aber erst im Juni

Sony hat ein neues Smartphone für Einsteiger vorgestellt. Das Xperia L1 kommt für geschmeidige 199 Euro in den Handel, allerdings muss man sich noch bis Juni gedulden, dann wird es erst in Deutschland verfügbar sein. Warum Sony das Smartphone in so einem großen Abstand um Release ankündigt, ist mir in dieser Preisklasse und der gebotenen Ausstattung ehrlich gesagt schleierhaft. Allerdings könnte sich das Warten eventuell lohnen, wenn das Gerät zu den eigenen Ansprüchen an ein Smartphone passt.

Das 5,5 Zoll Display des 180 Gramm schweren Gerätes löst leider nur 720p HD auf, dem Preis vielleicht angemessen, bei dieser Größe wäre FullHD aber schon wünschenswerter. Ist aber nicht der Fall und 720p bedeutet ja auch nicht gleich, dass man direkt Schmerzen in den Augen bekommt, wenn man einmal länger auf das Display schaut.

Beim Prozessor setzt Sony auf einen 64-Bit-SoC von Mediatek, beim MT6737T handelt es sich um einen Quad-Core-SoC mit 4x 1,45 GHz. 2 GB RAM gibt es außerdem, der interne Speicher beläuft sich auf 16 GB. Erweitern kann man den Speicher mittels microSD-Karte um bis zu 256 GB.

Rückseitig setzt Sony eine 13 Megapixel-Kamera mit Autofokus ein. Auf der Vorderseite gibt es einen 5 Megapixel-Sensor. Bezüglich der Kameras bekommt man an dieser Stelle wohl durchaus etwas Ordentliches, oftmals sind die Cams der günstigen Smartphones der berühmte Deal-Breaker. Zwar benötigt man nicht immer High-End, aber gute Bilder möchte dann trotzdem jeder gerne haben.

USB-C, NFC und Bluetooth 4.2 sind ebenfalls an Bord, auch keine Selbstverständlichkeit. Abgerundet wird das Ganze durch einen 2.620 mAh-Akku, der in dem 151 x 74 x 8.7 mm messenden Gerät untergebracht ist. Android Nougat kommt als Betriebssystem zum Einsatz, alles andere wäre auch inakzeptabel, wenn das Smartphone erst Mitte des Jahres in den Farben Schwarz und Weiß veröffentlicht wird.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. Sebastian says:

    Und wo ist der Haken?

  2. Alexander Mauß says:

    Wer braucht heute bzw. im Juni 2017 dieses Smartphone? Das Moto G 3 (2015) kam – ebenfalls mit 2/16GB Speicher – im Oktober 2015, d.h. mehr als 1,5 Jahre vor diesem Gerät auf den Markt…

  3. zu groß 🙁

  4. Die Haken wären für mich der viel zu kleine Akku für 5.5 Zoll und die 2 GB Ram, die einfach -selbst für den Preis- nicht mehr zeitgemäß und auch nicht zukunftssicher sind. Und bis zur Vorstellung wird das Gerät auch schon längst vergessen sein.
    Sonys Strategie ist schon etwas gewöhnungsbedürftig.

  5. Ein Haken ist auf jeden Fall der Prozessor und die nicht vorhandene Community dahinter für custom roms.

  6. Android 7.0 klingt gut, aber die Frage lautet: Wird es Updates geben?
    z.Zt. steht 7.1.2 an – im Herbst kommt Android 8…
    was fehlt:
    – Display: IPS , „scratch-resistant (> 6H)“
    – SIMCARD: nano-SIM , es gibt eine Dual-SIM-Version
    – Akku: nicht durch den Nutzer wechselbar
    – nicht wasserdicht, nicht spritzwassergeschützt
    – schade – leider kein snapdragon 430 (sonst haette man es
    bzgl. Software/Update mit dem Nokia 6 vergleichen koennen)
    – evtl. ist die Kamera ueberdurchschnittlich ..
    (Weitwinkel .. schneller Autofokus .. geringeres Bildrauschen ..)

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