Sony WF-1000XM3: True-Wireless-Kopfhörer mit Noise Cancelling für 249 Euro

Sony hat seine neuen True-Wireless-Kopfhörer WF-1000XM3 vorgestellt. Es handelt sich hier um In-Ear-Modelle, siehe Artikelbild, die auch mit Noise Cancelling auftrumpfen sollen. Als Preis ruft man 249 Euro aus. Verfügbar sind die neuen, komplett kabellosen Kopfhörer von Sony ab August 2019.

Für die Geräuschunterdrückung setzt Sony seine Dual-Noise-Sensor-Technik ein, die man z. B. ebenfalls für den WH-1000XM3 verwendet. Laut Hersteller sei der Clou, dass man sowohl ein außen- als auch ein innenliegendes Mikrofon zur Analyse der Umgebungsgeräusche am Kopfhörer verwende. Dadurch könne man die Frequenzen noch präziser erfassen. In Kombination mit dem speziellen HD Noise Cancelling Prozessor QN1e erreiche man deswegen ein besonders effizientes Noise Cancelling.

Der Kopfhörer kommt mit 24-bit-Audio klar und bietet einen DAC mit zusätzlichem Analog-Verstärker. Freilich erwähnt Sony auch anderes Brimborium, wie seine Digital Sound Enhancement Engine HX (DSEE HX) zur Verbesserung komprimierter Musikdateien. Um stabile Bluetooth-Verbindungen zu ermöglichen, weicht Sony von anderen Herstellern ab. So empfangen linker und rechter Ohrhörer gleichzeitig Audiosignale. Üblicherweise empfängt einer der Ohrhörer ein Audiosignal und schickt es zu seinem Partner. Sony will mit seiner Methode stabilere Verbindungen ermöglichen und auch die Latenzen senken, damit die Videowiedergabe ohne Audio-Verzögerungen möglich ist.

Mit ein bisschen Blabla verspricht Sony, dass auch der Sitz der WF-1000XM3 fest aber ergonomisch sei. Das muss aber jeder selbst testen, denn jedes Ohr ist anders. Die Japaner verwenden eine Kautschukoberfläche für ausreichend Grip. Zudem legt man Ohrpolster in insgesamt sieben Varianten bei, damit Käufer den Sitz für sich anpassen können. Auch eine Hearthrough-Funktion bieten die Kopfhörer. Nennt sich bei Sony „Quick Attention“ und ist auf Knopfdruck aktivierbar. Selbiges gilt auch für den Google Assistant. Und bevor ihr fragt: aptX ist wiederum nicht an Bord.

Im Handel sind die Sony WF-1000XM3 in den Farben Schwarz und Silber ab August 2019 zu haben. Die Preisempfehlung beträgt 249 Euro. Klingt insgesamt nach einem klanglich vermutlich spannenden Modell, dürfte aber sicherlich leider für Sport, wenn ich mit so das Design der Stöpsel anschaue, leider nicht geeignet sein. Da brauche zumindest ich immer Earwings, damit der Sitz wirklich bombenfest ist.

Technische Daten der Sony WF-1000XM3

  • KopfhörerTyp: In-Ear, geschlossen, dynamisch
  • Treiber: 6 mm Kalotte, Kupfer-Schwingspule, Neodymium-Magnet
  • Frequenzgang: 20 Hz bis 20.000 Hz (Sampling 44,1 kHz)
  • Bluetooth 5.0
  • Audioformate: SBC, AAC
  • Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP
  • Laufzeiten Musikwiedergabe: bis zu 6 Stunden mit und 8 Stunden ohne NC
  • Laufzeiten Gesprächszeit: bis zu 4 Stunden mit und 4,5 Stunden ohne NC
  • Laufzeit Stand-By: bis zu 9 Stunden mit und 15 Stunden ohne NC
  • Laufzeit mit Aufladungen über das Case: ca. 32 Std.
  • Gewicht: zweimal 8,5 g
  • USB-Kabel für das Case: USB Typ-C
  • Preis: 249 Euro

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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21 Kommentare

  1. Mann, sieht das kacke aus!

  2. das sieht ja mal echt kacke aus und viel zu wuchtig.

  3. Viel kleiner lasst sich das derzeit mit NFC und halbwegs akzeptabler Akkulaufzeit wohl nicht herstellen.
    So schlimm finde ich die Optik nun auch nicht.

  4. Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden. Ich würde lieber mit so einem Design rumlaufen als mit den Zahnbürsten im Ohr.

  5. Die Airpods mögen kacke aussehen, sind aber immer noch die beste Umsetzung von echten Wireless In-Ears. Bin mal gespannt auf die Melomania 1 von Cambridge. Die Tests sind ja alle sehr vielversprechend.

  6. justmy2cents says:

    Immer wieder Lustig zu lesen, wie über AirPods gelacht wird, obwohl das Design normalen Kopfhörern nur ohne Kabel gleicht. Mann kann von der Firma halten was man will, aber echte Bluethooth InEars hat Apple erst salonfähig gemacht haben und ich bin dankbar dafür. Die Kunden lieben Sie. Laufzeit, Batterielaufzeit, Connectivity und Casegröße sind seit 3 Jahren Industrieprimus (und das ohne jegliche große Bemühung oder Revisionen). Und ja tatsächlich ist der Preis auch im Vergleich zur Konkurrenz Sony, Samsung (Jabra mal ausgenommen) etc. gleichhoch, teilweise günstiger.

  7. Die Preise für sowas…

    PS: Das Foto, wo die Frau die Dinger aus der Hülle nimmt… man könnte meinen, hier wird für irgend ein Verhütungsmittel geworben. Gut, gegen dumme Anmachsprüche könnte das tatsächlich helfen, Fortpflanzung in erster Instanz abzuwehren. 😉

  8. Wie hat Sony es bei der Größe und Preis nur geschafft auf LDAC zu verzichten? Nicht mal aptX wird unterstützt.
    Da können die eigentlichen Kopfhörer noch so gut klingen über Bluetooth kommt mit AAC und vor allem SBC nichts gescheites an.

    • Echt? B&O hat ja auch mittlerweile keine neuen Ohr- oder Kopfhörer im Angebot mit aptX. Angeblich biete es keinen Mehrwert. Komisch, dass man die eingesparten Lizenzkosten nicht an den Kunden durchreicht. Darum geht es den Herstellern nämlich, und nicht um den angeblich nicht vorhandenen Mehrwert von aptX.
      Aber Sony hier hätte dann zumindest LDAC integrieren müssen!

  9. Ich verstehe ja, dass man gleich eine Meldung raushauen muss wenn die Dinger angekündigt werden (Klickzahlen und so, und ich habe ja auch den Artikel gelesen) aber ich hatte die Hoffnung das ihr die Dinger schon getestet habt und einen Eindruck des KLANGS abgeben könnt. Ich wäre durchaus bereit meine derzeitigen MX2 Over Ear in Rente zu schicken wenn die Dinger wirklich überzeugen. Na ja, muss ich wohl noch warten.

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