Sony Vision-S: Sony stellt Fahrzeugprototyp vor

Von Sony erwartet man sicherlich vieles, was das Unternehmen auf der CES in Las Vegas zeigen könnte. Doch mit einem Automobil hätte zumindest ich nicht gerechnet. „Kreativität ist eine starke Kraft, die Sony vorantreibt. Wenn sie sich mit unserer Technologie vereint, ist sie nicht zu stoppen“, erklärte Kenichiro Yoshida, President und CEO der Sony Corporation auf der Pressekonferenz in Las Vegas.

Darüber hinaus erklärte Yoshida: „Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Mobile der Megatrend des letzten Jahrzehnts war. Ich glaube, dass der nächste Megatrend die Mobilität sein wird“. Parallel stellte er einen Fahrzeugprototypen namens Vision-S mit bildgebenden und sensorischen Technologien vor, die zu einem sichereren und zuverlässigeren autonomen Fahren beitragen sollen, sowie eine Reihe Elektroniktechnologien, die zusammen ein „beispielloses „Unterhaltungserlebnis im Auto ermöglichen sollen.

Sony selber zeigt sich im Bereich des Automobils nicht für alles verantwortlich. Der Prototyp verfügt über die Bild- und Sensortechnologien von Sony sowie die On-Board-Software, die mit Hilfe der KI-, Telekommunikations- und Cloud-Technologien von Sony reguliert wird, um die Funktionen kontinuierlich zu aktualisieren und weiterzuentwickeln. Insgesamt sind 33 Sensoren – darunter CMOS-Bildsensoren und ToF-Sensoren – in das Fahrzeug eingebettet, um Personen und Objekte innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs zu erkennen. Neben Sony ist auch Bosch, NVIDIA, Continental und der Zulieferer Magna am Prototypen beteiligt.

Man muss wohl nicht davon ausgehen, dass Sony nun der nächste Autohersteller werden wird, das Unternehmen wird aber mehr in das Geschäftsfeld der Sensoren für Fahrzeuge etc. wollen, da auch in diesem Bereich immer mehr Technik Einzug hält. Ein lukratives Geschäft, welches man sich sicher nicht entgehen lassen möchte.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Ein weiterer Sargnagel für die deutsche Autoindustrie.

    • Man muss sagen mit Continental als Partner ist zumindest deutsches knowhow mit drinnen

      • Das einzige was von Sony kommt sind wahrscheinlich die Sensoren. Conti, Bosch, ZF sind die drei größten deutschen Autozulieferer für komplette Fahrzeugbaugruppen, gebaut hat den Prototyp sicher Magna, die könnten den sogar in Serie fertigen.

    • Das Vorstellen einer Studie hat noch überhaupt nichts mit Serienfertigung zu tun.
      Da muss sich noch niemand fürchten.
      Selbst VW oder die anderen deutschen Hersteller haben bereits Studien gezeigt, die wesentlich visionärer sind. Und zusätzlich sind sie bereits in der Serienfertigung von Elektrofahrzeugen. Auch für das mittlere Preissegment. (VW)
      Sony/Magna wird kein Sargnagel sein, sondern Sony und Magna machen Werbung für Ihr Know How, um in Zukunft mit den großen zusammen zu arbeiten.
      Ich glaube die deutsche Autoindustrie hat den Weckruf bereits sehr wohl verstanden.
      Allerdings werden momentan und auch in naher Zukunft die Gewinne nicht im Bereich Elektromobilität gemacht, sondern weiterhin mit Verbrennern und hier vor allem mit SUVs. Und da die Hunderttausende Angestellte auch weiterhin angestellt sein wollen, müssen die Konzerne eben auch für Gewinne sorgen.
      Auch wenn wir im Sinne der Umwelt gerne einen schnelleren Umstieg auf Elektro sehen würden, wird es einfach seine Zeit brauchen, bis die Petrolheads (vor allem auch International) auf Elektro umsteigen.

    • Auch wenn die Politik das nicht wahr haben will, die Autoindustrie so wie wir sie jetzt kennen wird nicht mehr lange geben und zwar früher als man sich vorstellen kann. Die ganze Welt stellt auf Elektroantriebe um, das erlaubt nicht nur viele Alternativen zum Auto(PKW) zu entwickeln, auch wird sich der Fahrzeugbau komplett verändern. Die heutigen Zulieferer werden durch Bereitstellung kompletten Baugruppen, die eigentlichen „Hersteller“ sein. Wie beim Smartphones zB, man nimmt eine fertige Baugruppe/Plattform, packt das ganze „Drumherum“ und fertig ist das eigene Auto. Diese Vereinfachung wird dazu führen, dass die Karten im Automobil/Mobilitätsbereich neu gemischt werden. Es wird spannend…

  2. Magna ist übrigens (zumindest nicht nur) ein Zulieferer, sondern Auftragsfertiger. Vermutlich haben die die Karre zusammengeschraubt.

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