Sony Technology Day: Neue VR-Lösung mit 4K-OLED-Displays und mehr vorgestellt

Sony hat im Rahmen seines Technology Day 2021 einige bekannte aber auch neue technische Innovationen aufgeschlüsselt. Während man etwa auf das haptische Feedback des DualSense-Controllers sowie 3D-Audio an der PlayStation 5 zurückblickte, zeigte man ein neues VR-Headset, das je Auge 4K-Auflösung über seine OLED-Panels biete.

Wer nun hofft, das könnte die Grundlage für die PlayStation VR 2 sein: Das wäre wohl etwas hoch gegriffen, denn laut aktuellen Meldungen kommt jene insgesamt auf 4K, soll also je Auge „nur“ 2.000 x 2.040 Pixel liefern. Trotzdem ist deutlich, dass Sony offenbar im Bereich Virtual Reality dranbleiben will.

Ebenfalls zeigte man etwa einen Roboterarm, der in seiner „Hand“ den Druck präzise regulieren kann. Dadurch kann er etwa einige Objekte fest umklammern, andere aber halten, ohne sie zu zerstören – etwa eine Frucht oder auch eine Blume. Laut Sony wäre das Gerät denkbar als Hilfe in einer Küche oder beim Dekorieren von Schaufenstern. Dann müsste es natürlich mit passender KI verknüpft werden.

Auch ganz interessant war noch ein anderes Projekt, das die Produktion im Bereich der Spiele aber auch für Videos verbessern könnte. Man setzt da auf eine Lösung, die mit Upscaling, aber auch Ray-Tracing arbeitet und maschinelles Lernen einspannt – also grob vergleichbar mit Nvidias DLSS.

Schaut man sich gegen Ende des Videos die Vorher- / Nachher-Vergleiche an, dann sind die Ergebnisse durchaus beeindruckend.

Mit „Mimamori“ hat man außerdem ein System vorgestellt, das die Erde auf Veränderungen und Gefahren überwachen soll. Satellitendaten und Berichte weiterer Sensoren sollen verknüpft werden, um z. B. den Klimawandel besser zu verstehen und mögliche Naturkatastrophen oder andere Probleme vorauszusagen. Allerdings scheint das Projekt noch in einem recht frühen Stadium zu stecken, da diese Idee doch sehr weitreichend wäre und wohl auch hohes Missbrauchspotenzial innehat, da auch gesellschaftliche Bedingungen, etwa das Alter der Bevölkerung, regionale Infrastrukturen und Co. einfließen sollen.

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