Sony Music CEO: Apples Musikstreaming Service kommt zur WWDC

Morgen Abend findet bekannterweise die WWDC statt, Apples Zeitpunkt, um einen Ausblick auf das Kommende zu geben. Spekulationen und Gerüchte gibt es massig, bestätigt sind diese aber erst dann, wenn Cook und Konsorten davon erzählen. Kein geringerer als der CEO von Sony Music, Doug Morris, verriet nun in einem Interview, dass Apple seinen Musikstreaming Service während der WWDC vorstellen wird. Eine Überraschung ist dies nicht wirklich, es von so einer Stelle vorab zu hören allerdings schon.

wwdc 2015

Gleichzeitig verspricht er sich von einem solchen Service einen Halo-Effekt für das ganze Streaming-Business. Morris geht davon aus, dass Apple diesen Dienst sehr stark bewerben wird und somit der ganzen Branche einen Schub verpasst. Den gleichen Effekt erhoffen sich die Hersteller ja auch auf dem Smartwatch-Markt mit der Einführung der Apple Watch. Ob dies so eintreffen wird, werden die nächsten Quartale zeigen.

Morris verriet aber nichts über die Preisstruktur von Apples Angebot. Er äußerte sich lediglich dahingehend, dass kostenlose Streaming-Modelle von der finanziellen Seite her nicht erstrebenswert sind, Apples Angebot wird nachgesagt, kein kostenloses Modell zu beinhalten. Außerdem soll Apple angeblich Publisher dazu angetrieben haben, ihre Verträge mit Spotify und Co gegen ein solches kostenloses Modell anzupassen. Morgen werden wir dann hoffentlich offiziell wissen, was und wie Apple in Richtung Streaming vorhat.

(Quelle: VentureBeat)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. plantoschka says:

    Wird sicher schon ein Anruf von Eddy Cue bekommen haben. Sowas gefällt Apple sicherlich gar nicht. Die Verhandlungen sind sicher unter einem NDA.
    Auch wenn schon jeder weiß, dass morgen Apple Music vorgestellt wird.

  2. Ein neuer Apple TV muss endlich her. Apples Streaming-Dienst wird vermutlich eh nicht vom Hocker reißen.

  3. Michael S. says:

    Ich bin echt gespannt, wie sich Apple mit dem Musik-Dienst von der Masse abheben will. Grundsätzlich könnte ich mir überlegen von Spotify zu wechseln, wenn die Qualität stimmt und es brauchbare Vorschläge und Radios gibt. Leider werden wir wohl nie eine App für Android oder Windows sehen, so wie ich Apple kenne.

  4. Bin wie immer gespannt was Apple uns da besonderes präsentieren möchte. Vorallem frag ich mich ob ich den Dienst mit Windows und Android nutzen kann falls er gut wird. Ansonsten werden aber Spotify und Co sicher nachziehen. Verstehe nur nicht was Apple mit Halo Effekt meint? Ich kenne keinen der nicht Spotify oder einen ähnlichen Dienst nutzt und das altersunabhängig. Und warum Apple was gegen die Free Variante hat dürfte ja klar sein. Sie wollen ja nicht alles mit Werbung zuklatschen weil das ist nicht Apple. Eigentlich schon ein Grund das ganze nicht zu unterstützten.

  5. Das mit Cross-Plattform ist ein wichtiger Punkt, gerade Spotify ist „bestens“ lauffähig per Web, iOS, Android, Windows Phone, Windows, OS X und sogar Linux. Dazu kommen Integrationen mit Sony PlayStation usw.

    Das Apple kein werbefinanziertes Kostenlosangebot anbieten wird, wird auch eine Menge Nutzer kosten. Für Viele ist ja gerade das kostenlose Hören ein Anreiz sich Spotify zu installieren, manche bezahlen dann per Abo oder kaufen sich mal für 3 Monate Abo eine Spotify-Karte im Supermarkt. Was ich bei Spotify vermisse ist, dass man Musik auch als Alben, einzelne Titel kaufen kann zu Preisen wie bei iTunes. Für Musik kaufen, nutze ich derzeit iTunes, das Problem ist hier natürlich „derzeit“, dass ich hier Musik herunterladen muss, also nicht einfach aus der Cloud abspiele und bei einem 16 GB iPhone kann mal schnell der Speicher voll werden.

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