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Sony: Drei neue 4K-Heimkinoprojektoren mit HDR-Optimierung vorgestellt

Sony baut mal wieder sein Portfolio an hochwertigen Heimkinoprojektoren aus und erweitert somit die Palette um die drei neuen Geräte VPL-VW590, VPL-VW90 und VPL-GTZ380. Alle drei Modelle sollen demnach über native 4K-Wiedergabe (Auflösung 4.096 x 2.160) und SXRD-Panel verfügen.

VPL-VW590ES und VPL-VW790ES

Den Anfang machen der Lampenprojektor VPL-VW590ES und der Laserprojektor VPL-VW790ES, welche die beiden bisherigen Modelle 570ES/ respektive 760ES beerben sollen. Bei beiden soll der neue Bildprozessor X1 für ein besonders klares HDR-Bild sorgen. Es handelt sich hier um einen Chip, den das Unternehmen bereits bei einigen seiner Fernseher in Verwendung hat. So bewirbt Sony hier beispielsweise den „Dynamic HDR Enhancer“, der jede darzustellende Szene zuerst analysieren soll, um dann das Bild bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten mit einem optimalen Kontrast zu versorgen.

Der dynamische Kontrast- und Helligkeitsbereich werde hier durch die Verbindung mit Laser und Blende zusätzlich erweitert. Mit dem „Digital Focus Optimizer“ will man zusätzlich dafür sorgen, dass optische Qualitätsverluste des Objektivs möglichst gut kompensiert werden, um eine saubere Bilddarstellung zu gewährleisten. Angemerkt sei von André, dass HDR bei Beamern ein sehr kontroverses Thema bleibt, da eine mit TVs vergleichbare HDR-Wiedergabe an Projektoren technologiebedingt nicht zu realisieren ist.

Und dann gibt es da auch noch die sogenannte „Reality Creation“-Technologie, durch die nicht nur 4K-Inhalte eine zusätzliche Nachschärfung erhalten sollen, sondern auch 2K- oder auch Full-HD-Inhalte nahezu auf 4K hochskaliert werden können. Der VPL-VW590ES ist ab heute in Schwarz und Weiß für stolze 6.990 Euro erhältlich, der VPL-VW790ES ist ebenfalls ab sofort erhältlich, soll allerdings auch 11.990 Euro kosten.

VPL-GTZ380

Ab Winter dieses Jahres soll dann außerdem auch das Premium-Modell der Reihe auf den Markt kommen und mal eben 79.999 Euro kosten soll, womit der Endkundenkreis dann doch eher begrenzt ausfallen dürfte. Das Flaggschiff des Unternehmens ist ein 4K-SXRD-Laserprojektor, der 51 kg wiegt und besonders gute Bilder mit sehr guter HDR-Leistung darstellen kann – so Sony. Sony verspricht hohem Kontrast, hohe Helligkeit und eine breite Farbskala. Für die Bildqualität sorgt im Gerät zudem der X1-Ultimate-Chip von Sony. Der Projektor verfügt über ein natives 0,74-Zoll-4K-SXRD-Panel mit verbesserter Lichtstabilität und kommt eine maximale Helligkeit von 10.000 Lumen und eine Farbskala von 100 Prozent DCI-P3 ohne Helligkeitsverluste, so Sony.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. zinullaMobile says:

    HDR ist bei Projektoren wirklich ein Problem. Es feht einfach die Helligkeit, die ein TV durch seine kleine Fläche und die Hintergrundbeleuchtung bringen kann.
    Das Problem ist dann aber, dass HDR Filme oft mals mit 5000 Nits oder mehr gemastert sind. Ein Projektor schafft vielleicht 100 Nits (aufgrund der riesigen Bildfläche. Ist aber nicht tragisch, da das in einem dunklen Raum immer noch sehr hell ist.)

    Jetzt muss dann aber ein Beamer den gesamten Helligkeitsumfang von z.B. 5000Nits auf 100 Nits komprimieren, auch wenn vermutlich 90% des Films in diesem Bereich spielen würden und die höheren Helligkeiten nur Spitzenlichter sind.
    Das bewirkt, dass dann ca. 90% des Films sehr dunkel dargestellt werden.

    JVC hat in seiner Projektorreihe schon im letzten Jahr das dynamische HDR eingebaut. Das funktioniert wohl auch schon ganz gut. Sony zieht da jetzt wohl nach.

    Die bisher beste Möglichkeit HDR Inhalte auf Projektoren wiedergeben zu können, wäre über einen PC mit MadVR.
    Das ist eine Software, die ein Echtzeit Tonmapping macht und immer den optimalen Helligkeitsverlauf und Kontrast erzeugt. Zudem ist es im Upscaling von FullHD auf 4K auch unschlagbar, was die Qualität betrifft.
    Allerdings hat das auch seinen Preis. Es wird eine starke Gamer Grafikkarte benötigt, um die ganzen Berechnungen durchführen zu können. Das Ergebnis ist dafür aber grandios.

  2. HDR ist bei Projektoren wirklich ein Problem. Es feht einfach die Helligkeit, die ein TV durch seine kleine Fläche und die Hintergrundbeleuchtung bringen kann.
    Das Problem ist dann aber, dass HDR Filme oft mals mit 5000 Nits oder mehr gemastert sind. Ein Projektor schafft vielleicht 100 Nits (aufgrund der riesigen Bildfläche. Ist aber nicht tragisch, da das in einem dunklen Raum immer noch sehr hell ist.)

    Jetzt muss dann aber ein Beamer den gesamten Helligkeitsumfang von z.B. 5000Nits auf 100 Nits komprimieren, auch wenn vermutlich 90% des Films in diesem Bereich spielen würden und die höheren Helligkeiten nur Spitzenlichter sind.
    Das bewirkt, dass dann ca. 90% des Films sehr dunkel dargestellt werden.

    JVC hat in seiner Projektorreihe schon im letzten Jahr das dynamische HDR eingebaut. Das funktioniert wohl auch schon ganz gut. Sony zieht da jetzt wohl nach.

    Die bisher beste Möglichkeit HDR Inhalte auf Projektoren wiedergeben zu können, wäre über einen PC mit MadVR.
    Das ist eine Software, die ein Echtzeit Tonmapping macht und immer den optimalen Helligkeitsverlauf und Kontrast erzeugt. Zudem ist es im Upscaling von FullHD auf 4K auch unschlagbar, was die Qualität betrifft.
    Allerdings hat das auch seinen Preis. Es wird eine starke Gamer Grafikkarte benötigt, um die ganzen Berechnungen durchführen zu können. Das Ergebnis ist dafür aber grandios.

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