Sonos Ray: Soundbar für 299 Euro ist offiziell – das steckt drin

Um eine Einstiegs-Soundbar aus dem Hause Sonos ranken sich seit längerem Gerüchte. Mit ersten Leaks der neuen Sonos Ray wurde die Soundbar bereits recht konkret. Nun zeigt der Multiroom-Lautsprecher-Hersteller seinen Portfolio-Zuwachs offiziell. Neben der Sonos Arc und der Sonos Beam ist die Sonos Ray die dritte Soundbar im Bunde von Sonos aktuellem Lautsprecher-Portfolio. Und damit bereichert sie das Line-up auch um eine kompaktere und vor allem günstigere Soundbar im Sonos-Ökosystem. Im Fokus stehen, so Sonos, „ausbalancierter Sound“, „kristallklare Dialoge“ und „kraftvolle Bässe“.

Sonos setzt in der Ray auf speziell entwickelte Wellenleiter. Im Zusammenspiel mit der Soundverarbeitung soll der Sound den Raum füllen. Verbaut hat man ein eigens designtes Bassreflexsystem, was auf tiefe Frequenzen und einen ausbalancierten Bass hoffen lässt. Integriert sind die Modi Sprachverbesserung, zum Hervorheben von Dialogen sowie der Nachtmodus, welcher die Intensität von lauten Soundeffekten reduziert.

Wie von einer Sonos-Soundbar gewohnt, wird man mittels Rear-Lautsprecher und Subwoofer die Soundbar noch zum Sourround-System aufmotzen können. Hierfür kann auch ein Symfonisk-Lautsprecher aus der Kooperation mit Ikea dienen. Im Vorfeld stand im Raum, dass die Sonos Ray auch selbst als Rear-Lautsprecher für eine leistungsstärkere Soundbar fungieren könne. Dazu sind bislang keine Informationen vorhanden.

Auch ansonsten gibt es Funktionen, wie man sie aus der Sonos-Welt eben kennt. Darunter die Ansteuerung über die Sonos-App oder auch über Apples AirPlay 2. Sonos verzichtet weiterhin auf die Unterstützung für Google Cast. Ein Mikrofon steckt im Vergleich zur Beam und Arc ebenfalls nicht im Gerät, der Lautsprecher kann aber über externe Smart Speaker – auch aus dem Sonos-System – wie gewohnt mittels Alexa oder Google Assistant angesteuert werden. Sonos erlaubt, wie üblich, eine Einmessung an den Raum mittels Trueplay.

Auf der Rückseite findet sich neben dem Stromanschluss ein Ethernet-Port, um die Sonos Ray kabelgebunden ins Netz aufzunehmen. Zudem einen optischen Anschluss, auf HDMI sowie seine Vorzüge muss man also verzichten, es sei aber dennoch möglich, die Soundbar mit der TV-Fernbedienung zu steuern. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Soundbar mit einer Halterung an die Wand zu klatschen. Auf der Oberseite: Die von Sonos gewohnten Touch-Tasten, auf der Rückseite ein Button, um die Soundbar zu koppeln.

Ab dem 7. Juni ist die Sonos Ray für 299 Euro erhältlich. Im Gegensatz zur Sonos Roam wird es da nicht etwa farbenfroh, sondern man stellt mit Schwarz und Weiß zwei klassische Optionen zur Wahl.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Kein HDMI, kein Mikrofon.
    Sonst keine Unterschiede zu Beam oder habe ich was übersehen?

    • Und kein Dolby Atmos und der Aufbau im Inneren hinsichtlich Treibern ist auch ein ganz anderer. Ich denke nicht, dass die beiden Geräte im Bezug auf Klang vergleichbar sein werden. Hier wird die Beam (Gen 2) die Nase vorne haben. Der Preisunterschied kann ja nicht nur von HDMI, Mikrofon und fehlender Atmos-Unterstützung kommen.

  2. Sonos und das Google Dilemma ist für mich der Grund gewesen Sonos komplett raus zu schmeißen.
    Unteranderem auch die völlig übertriebenen Preise. Da gibt’s für weniger mehr. Egal ob Sound oder Konnektivität.

    • Für Hinweise zu Alternativen, gerade im Bereich Konnektivitat, wäre ich dankbar.

      • Es gibt keine.
        Wahrscheinlich weil die Möchtegern-Alternativen von Firmen stammen, die ihre Streamingdienste vermarkten wollen, daher sind sie so oder so beschnitten im Vergleich zu Sonos.

  3. Kein HDMI für eine Soundbar?
    Das wäre wie ein E-Auto ohne Lademöglichkeit…

    • Sorry, aber das ist Blödsinn. Geschätzt 90% der Soundbars werden Standalone betrieben und für den Sound ist es komplett unerheblich ob da ein hochwertiges HDMI Audioformat übertragen wird oder DD/DTS aus dem HDMI Core über SPDIF. Einzig die Lautstärke Einstellung ist über HDMI einfacher aber in der Regel auch möglich, die meisten TV FB können „lernen“. Mit Sub und Rears sieht die Sache anders aus, aber wer das kauft greift eh zu den höherwertigen SB.

  4. Nicht noch'n Micha says:

    Wie soll denn das mit dem Nutzen der TV-Fernbedienung für die Lautstärkeregelung funktionieren? Klar, die Bar hat einen IR-Empfänger und kann auf die TV-FB reagieren, aber der Fernseher reagiert ja dann auch drauf.
    Ich hab mal im Menü meines (zugegebenermaßen älteren) Samsung-TVs geguckt, da kann ich zwar einstellen, dass ich externe Lautsprecher habe (dann sind die internen stumm) aber ein Druck auf die Lautstärkewippe bringt dann immer eine Dialog, ich möge die Lautstärke an den externen Lautsprechern einstellen. Das Setup wär also bei mir gar nicht nutzbar. Insofern sehe ich das weglassen der HDMI-Einganges sehr kritisch. Klar, für die Tonformate wird der nicht gebraucht, aber eben für die Steuerung.

    • Bei LG mit per optik angeschlossener Beam Gen 1 geht es mit der Fernbedienung von LG: im Fernseher wird dann ein ausgegrauter Lautstärkenregler eingeblendet und die Lautstärke wird alleine über Sonos geregelt.
      Und wenn der Fernseher aus ist und ich Musik odet Hörbücher über Sonos abspiele, kann ich mit der Fernseherfernbedienung immer noch die Lautstärke ändern.

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