Soluto: Windows schneller booten

Momentan wird in einigen Blogs Soluto vorgestellt, ein sich in der Betaphase befindliches Tool, welches sich selbst als „Anti-Frustrating-Software“ bezeichnet und beim TechCrunch Disrupt gewann. In Kurzform: was macht Soluto? Bootzeit eures Computers analysieren, inklusive der Startelemente. Soluto gibt euch nach der Analyse dann jede Menge Tipps, den Speed zu optimieren (nach Kategorien a la definitiv zu deaktivieren, eventuell, usw). So können Autostartelemente pausiert werden und erst auf Wunsch gestartet werden. Für Cloud-Fanatiker: die Infos sind Community-basiert 🙂

Hört sich natürlich alles toll an – kann es für den Einzelnen auch sein, aber: ich persönlich lege lieber selbst Hand an und entferne unnützen Krempel per msconfig oder deaktiviere für mich unnütze Dienste. Denn: es gibt nun mal keine Patentrezepte für alle. Probiert Soluto ruhig aus, vielleicht ist es was für euch – vergesst aber nicht, ein Backup anzulegen.

Ich hätte hier gerne noch mehr geschrieben und den Erklärbären gemimt, muss nun aber auf nen Sprung weg. Hier übrigens noch einmal das Produktvideo zu Soluto:

Wie erwähnt – ich regle das bei mir am PC alles von Hand. Die meisten von euch sicherlich auch, oder? 😉

Schönes Wochenende!

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caschy

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59 Kommentare

  1. Ah, ein Autoruns (http://bit.ly/AutoRuns) mit schöner GUI.

  2. Muss dir da zustimmen. Ich mache das lieber auch „per Hand“.

  3. Autorun von Sysinternals ist vollkommen ok.

    Ich hatte das Teil mal auf einen Rechner getestet auf dem Win7 64Bit drauf war. Ergebnis: dauer reboot beim laden der Treiber.
    Ich finde es schon ziemlich traurig das die Autoren von solchen Programmen oft nicht beischreiben das deren Tools nicht mit 64bit OS laufen.

    MS hattte doch auch mal irgendwann sowas für XP.

  4. Seit dem Einbau von SSDs als Bootlaufwerk kann ich nicht mal mehr was zum trinken holen bis die Rechner hochgefahren sind. 🙂

    Allerdings erledige ich das ausmisten auch lieber per Hand, ab und an auch mit Tune Up, was sehr bequem geht.

  5. @Uwe

    nein eben nicht. Soluto analysiert den kompletten Boot-Prozess. Das heißt welche Programme braucht man und welche nicht nachdem PC start. Dein Tool zeigt nur die Prozesse an ohne genaue Hinweisen.

  6. Hab mich dort trotzdem mal angemeldet bis heute keine Einladungsemail erhalten, damit ich endlich die Software ziehen kann. Total überlastet der Verein und trotzdem nur am Werbung für sich machen. Also ich weiß nicht…

  7. JürgenHugo says:

    Ich hab das mal probiert – bringt mir aber nix. Theoretisch könnt ich laut dem Tool 35 Sek. einsparen – den 5 Sek. „Einsparvorschlag“ für die Sicherheitssuite nehm ich mal nich ernst – aber was hab ich davon?

    Die Progs, die da angezeigt werden, die SOLLEN ja mit starten. Was hätt ich davon, die aus dem Autostart rauszunehmen? Garnix – das manuelle Starten dauert dann viel länger. Da warte ich die 35 Sek. lieber.

    Bzw. ich warte ja gar nicht: ich drück eben erst auf den Knopf, und mach mir dann den Kaffee warm. Wenn der dann mit Milch und Zucker „gewürzt“ iat – dann ist Win schon oben.

    Und nötige Neustarts, die mach ich ja nicht dauernd. Diese Sekundenschinderei bringt doch nix. :mrgreen:

  8. Autoruns msconfig, services.msc …. Ich hatte überlegt ob ich soluto auch vorstelle.. aber irgendwie ist es mehr schöner Schein als Sein. Analyse schön und gut, jedoch nimmt Soluto selbst beim Start einiges an RAM weg ( ich besitze ein Netbook) zweitens beim Versuch es zu deinstallieren gab es einen Bluescreen. Fazit: Finger weg und Autoruns etc nutzen. Im Inet gibt es eine Menge Anleitungen zum Thema Autostart! Mfg Matz

  9. Ich tune mein WinXP auch lieber per Hand (unnötige Dienste deaktivieren, Autostart bearbeiten, etc). Ich traue solchen Tools nicht wirklich über den Weg.

    Hat aber evtl. jemand einen Tip, wie ich den Systemstart von Programmen manuell verschiebe/tausche? Würde z.B. gerne Rainlendar nach dem WLAN-Tool von AVM starten, da er mir sonst ständig Fehler beim Verbindungsversuch mit Google bringt 🙁

  10. Ja das Verschieben wär was, ich war grad bei TU2010 drin, da gibt n Eintrag dazu, bewirkt aber nur optisch in der Liste was…

    Schön wär auch mit ner Verzögerung, also dass mal Messi und Dock schnell hat, aber die Sidebar-Tools zB später geladen werden, erst wenn der rest „voll da“ ist. Und wenn das Programm selbst nicht auch noch in Autostart muss, wärs auch schön,)

  11. Es gibt eine minimalistische Lösung:
    1. .bat-Datei erstellen
    2. Inhalt:
    SLEEP 10
    START c:ProgrammeBeispiel.exe
    3.abspeichern und in den Autorun packen

    SLEEP X -> Verzögert den Start um X Sekunden

    Funktionierte zumindest unter XP

    Ansonste würde ich AutoStart Delayer empfehlen. Hier zu finden:

  12. JürgenHugo says:

    @Dodger:

    Probier doch mal „WinPatrol“, damit kannste Zeitverzögerungen einstellen – da klappt ganz gut. Ich lass jetzt allerdings alles normal starten, weil sich bei mir im Moment beim Starten nix „beißt“. 😛

  13. Lieber selbst Hand anlegen und mal den Command „msconfig“ genauer betrachten.
    Bei mir gäbs nix zu „boosten“
    Win7 rennt und rennt und rennt 🙂

  14. Schönes Video! Das sagt wiedermal verdammt viel über das Produkt aus.

    Was kann dieses Teil, was „Bootvis“ nicht auch kann?
    Und warum braucht man für ein kleines Optimierungstool das .NET Framework. Schlank und schnell wird das System so jedenfalls nicht.

    Wer Angstfrei ist, dem kann ich das Aufräum-Tool „DustBuster“ anraten. Das nimmt mal richtig den Dreck ausm System.
    http://www.softpedia.com/get/Security/Secure-cleaning/DustBuster.shtml

    P.S. defrag c: -b

  15. Habs mal getestet. Hat 2 „grüne“ programme gefunden. das eine spart mir von nun an 2 sek, das andere ist der doofe google updater, den caschy wohl auch noch drin hat (absichtlich?). den werd ich irgendwie nicht los. wird zwar im taskmanager als beendet angezeigt, aber warum ist er da überhaupt? irgendwelche ideen?
    da soluto selbst 3 sek gebraucht hat ist es natürlich auch gleich wieder geflogen. insgesamt also nicht sonderlich hilfreich, aber ne nette idee für user die vllt mehr mist als ich im hintergrund laufen haben.

  16. @Caschy:

    Das Programm hatte ich in meiner Mail an dich gesucht. Danke. 😉

  17. Hab das früher alles per Hand gemacht. Seit ich von SSD boote ist das … hmm … sagen wir mal egal.

    Der Bildschirm braucht fast länger beim Booten als der PC 🙂

  18. AlvaroGeiger says:

    Ich bin kein Freund von diesert Art Software. Sie führt mit Sicherheit bei einigen unbedarften Nutzern zu Problemen, indem einfach drauf los deaktiviert wird, ohne wirklich zu wissen, was da nicht mehr starten soll. Ergo haben die vielen hilfsbereiten „Computerfreaks“ Überstunden vor sich. Ich höre schon das Telefon klingeln. Je nach Installation des Systems gibt es sicherlich die eine oder andere Einsparmöglichkeit, denn nicht alles muss wirklich automatisch starten. Aber was bringt die Jagd nach der letzten Sekunde Bootzeit denn nun wirklich? Ich fürchte nichts und die ganz eiligen haben sicher schon eine SSD am Start.

  19. @ Dirk Paehl: Bei mir funktioniert das Tool mit 64Bit Windows 7 wunderbar.

  20. Habe es mir mal angeschaut und auch gleich wieder entfernt.
    Meiner meinung nach nur was für leute die Autoruns und co nicht kennen.

  21. Früher habe ich auch viel getuned. Mittlerweile (spätestens seit Windows 7) verlasse ich mich mehr und mehr auf das Betriebssystem und das was Microsoft diesem mitgibt…

  22. @Josef

    Stimmt! SSD einbauen und gut is‘! Ich will jedenfalls nichts anderes mehr!

  23. @JürgenHugo nur Kinder trinken Kaffee mit Zucker, Hau lieber einen Cognag rein!

    Also ich habe mir mal die Mühe gemacht, mich mit Autoruns, msconfig, services.msc usw. zu beschäftigen.Wenn man erst mal verstanden hat, was man überhaupt macht, dann benötigt man die ganzen Tools nicht. Hat mans nicht verstanden, sollte man auch die Hände von den Tools lassen. Dann weiß man doch nicht, was da „aufgeräumt“ wird.
    Ici finde auch wichtig, die Reg. sauber zu halten. Trotz aller Putztools, es finden sich manuell immer noch überflüssige Einträge. Daher, wenn ich ein Programm gelöscht habe, durchforste ich die Reg. manuell, um Überflüssiges zu löschen. Erst dann lasse ich z. B. den CCLeaner rüberdüsen. Wichtig ist aber nicht nur die Reinigung sondern auch die Defragmentierung. Und überflüssige Schriften schmeiß ich raus, hält alles den Bootvorgang auf.

  24. ist das programm komplett unnötig wenn man tuneup utilities hat?

  25. mhh da meine systemfestplatte ne urlate IDE 20 GB platte ist und ich Windows 7 Fahre dauert der Boot schon zimlich lange, ich habe es gerade mit dem tool gemessen und das ergebniss ist 2:18 und 54 programme mal schauen ob und wie ich das optimieren kann 🙂

  26. Ich boote vielleicht 1 mal die Woche. Der Rest nur Standby oder Hibernate 😉
    Auf so ein Tool kann ich zumindest verzichten.

  27. Da ich eigentlich immer nur den Ruhezustand von Windows benutze ist die Bootzeit eigentlich total egal. Das eine Mal wenn ich mal Updates installiert habe, kann ich ertragen.

  28. @Dirk Pael:
    gleiches Problem — dauer-reboot — nur die Comodo Time machine konnts noch retten.

  29. Wer mal eine richtige Analyse machen will, dem ist das Tool xperf zu empfehlen, man muss sich aber erst etwas einlesen. Damit findet man jede Bremse:
    http://msdn.microsoft.com/en-us/performance/cc825801.aspx

  30. @Axel,

    nicht xperf, sondern xbootmgr:

    http://www.winvistaside.de/forum/index.php?showtopic=2085

    Dieses Tool hier ist doch Kindergarten. Wenn der Boot in der PreSMSS oder SMSSinit Phase hängt, bringt dieses Pseudo-Tool nix.

  31. JürgenHugo says:

    @Herrmann:

    Wenn schon Cognak, dann ohne Kaffee! :mrgreen: Aber zu Hause trink ich gar keinen Alkohol – noch nicht mal ein Bier.

    Registry lass ich ab und an von CCleaner (von Hand mach da ich nix), defrag alle paar Wochen mit MyDefrag. Ich hab seit Oktober ´ne Menge installiert, aber das Booten geht ziemlich gut.

    Wenn ich mal die Werte vom Tool nehme (ich hab das auch schon „zu Fuß“ mit der Stoppuhr gemacht) und das dann ausrechne, kommen ungefähr folgende Zeiten raus:

    Reines Booten von Win 7: 45 Sek. + vorherige Hardwareerkennung ergibt zusammen ca. 1 Minute. Plus die 40 Sekunden der „grünen“ Progs also 1’40“.

    Praktisch sind beim Stoppen so zwischen 1’40“ und 2′ raus gekommen – wohlgemerkt – für den kompletten Vorgang, nicht nur das reine Booten von Win!

    Bei der Hardwareerkennung KANN ich nix rausholen, bei meinen Progs, die mitstarten WILL ich nix rausholen. Unnötige Dienste hab ich schon deaktiviert. Alles weitere wäre Sekundenschinderei und Augenwischerei, grins. :mrgreen:

    @Paul:

    „Der Bildschirm braucht fast länger beim Booten als der PC“ – na, das möcht ich mal bezweifeln…“Sach“ doch mal richtige Zahlen!

    Also, das, was bei mir 45 Sek. + Hardwareerkennung so um eine Minute dauert – wie lange dauert das bei dir. Wenn das so unheimlich schnell geht, kannste das ja mal fix stoppen.

    Vergiß aber nix! Vom total ausgeschalteten PC bis der Desktop komplett steht. Dann könnte ich (und andere auch) mal sehen, was so´ne SSD in der Praxis bringt. Aussagen wie: „unheimlich schnell“ sagen alles und nix. 😛

  32. Ich sag nur:
    Startup Delayer.
    Analysiert zwar nix. Alle Startvorgänge können aber der Reihe nach geplant und ausgeführt werden. Da ich meinen Autostart im Griff habe und genau weiß, was ausser „System“ noch gestartet werden soll: Für mich ein optimales Tool

    http://download.softwareload.de/Startup-Delayer/60831

  33. Irgendwann mal per nlite ne cd (XP) mit sp3 und ohne kram der mich nervt zusammengestellt, installiert und es läuft bis heute (trotzdem mir dauernd zugeunkt wurde das man OE und MSN nicht aus dem System entfernen sollte).

    Zur Frage: Über das nlite-geformte Medium installiert und nach Bedarf, und dem was mir auf- oder einfällt, einzeln und per Hand angepasst.

  34. Hat Jemand eine Seite parat auf der alle XP und 7 Dienste aufgelistet sind, samt Erklärung sodass ich selber mal durchgucken kann und direkt vergleichen kann welcher Dienst weg kann und welcher nicht ?

  35. Funksteckdose und der Rechner passend eingestellt.

    Beim schlafengehn wird die Kiste stromlos gestellt und beim aufstehn der Strom wieder an. Bis ich dann die Augen richtig offen habe ist der komplett hochgefahren. Einfacher gehts net. Mit einem Klick die perfekte Optimierung.

  36. JürgenHugo says:

    @DerSchuki:

    Ich komm auf dem Weg in die Küche eh am Comp vorbei – da schalt ich den im Vorbeigehen eben an. Externe Festplatte etc. hängen an ner Master/Slave-Leiste.

    Man muß das nur in der richtigen Reihenfolge machen – dann ist auf die paar Sek. gesch*****, die solche Optimierungen vielleicht bringen. 😛

  37. Hm, also ich halt meinen Autostart schon einen Schritt früher sauber. Wenn mich Setuproutinen fragen, ob etwas in den Autostart darf, wir das meistens verneint von mir.

    Da also bei mir meist eh wenig im Autostart war, haben diese Optimierungstool nie wirklich viel gefunden und nach der Optimierung habe ich meist kaum einen Vorteil gespürt.

    Das ist denke ich der Grund, warum ich von solchen Programmen nie viel halte.

    msconfig reichte mir immer.

    Warum also nen stärkeren Staubsauger, wenn man eh wenig krümelt.

  38. @Kavendish

    schau dir trotzdem mal meinen Link an. Dann siehst du genau wie lange dein Windows bootet. Hab grad mal mein Vista Sp2 gemessen:

    15s bis zum Desktop und in 18s ist das ganze System fertig gebootet:

    http://cid-128fc518635be2dc.skydrive.live.com/self.aspx/.Public/Caschys%20Blog/VistaSp2%5E_Boot%C3%9Cbersicht.png

    Damit siehst du genau wie lange jede Bootphase dauert.

  39. @JuergenHugo:
    „“Der Bildschirm braucht fast länger beim Booten als der PC” – na, das möcht ich mal bezweifeln…”Sach” doch mal richtige Zahlen!“

    Also gerade mal eben schnell mit der Hand gestoppt. Von Einschalten bis zum Login sind es 13.6 Sekunden. (Windows 7 64Bit). Nach dem Login bis zum Desktop dann nochmal 4.2 Sekunden – und da wird so einiges geladen (OneNote, Dropbox, WHS, …)

    Mein Monitor (Samsung) braucht locker 10 bis 15 Sekunden bis die Farben und die Helligkeit passt … 🙂

  40. JürgenHugo says:

    @Paul:

    Irgendwie steig ich da nicht hinter. Ich hab ja in meinem Leben öfter mit Zahlen/Zeitaufnahme zu tun gehabt. Und ich guck auch häufig nach technischen Details im Net.

    Wenn du sagst: „Comp ganz ausgeschaltet bis der Desktop steht dauert 18 Sek.“ – dann glaub ich dir das erst mal. Andererseits kenn ich meine Zeiten – wenn ich den Autostart total „leer misten“ würde – dann komm ich so auf 60 Sek.

    Nachdem, was ich hie und da lese, ist das nicht ungewöhnlich langsam. Ich hab Win 7 32-bit, und der Comp hat auch schon Core i7. Das kann eigentlich nicht nur von der SSD kommen – da müssen verschiedene Gründe zusammenspielen. Weil die Diskrepanz (bei dir ist das gut 3x so schnell) frappierend ist.

    Ich komm mit dem Booten bei mir ja ganz gut zurecht – die gut 40 Sek. (+, was ich noch mitstarten will) sind im Vergleich zur Zeit, die ich am Comp rumfummel, lachhaft – aber das muß doch Gründe haben. Das ich DAS nicht weiß, das ärgert mich – viel mehr noch, als die Bootzeit an sich… :mrgreen:

  41. Mike Lowrey says:

    Entweder man beschleunigt den Boot Vorgang, oder man verzichtet einfach auf ständiges neu starten.
    -> Suspend to Disk ftw

  42. @Jürgenhugo:
    Also bei mir war das schon die SSD. Nicht nur beim Booten, das System fühlt sich allgemein einfach viel schneller an. Selbst Photoshop CS4 startet knapp 5 Sekunden.

    Ansonsten ists ein normales Bürosystem, 8GB, Intel E8400 und Win7.

    Da es eh so schnell geht fahre ich das System übrigens immer richtig runter. 8GB suspend to disk dauert auch nicht viel kürzer.

  43. “Comp ganz ausgeschaltet bis der Desktop steht dauert 18 Sek.”

    Mein BIOS alleine braucht länger, trotz Core i7, 8 GB Ram und SSD komme ich auf 30 Sek. Was für ein Mainboard ist das den bei dem das Bios so schnell ist ?

  44. JürgenHugo says:

    @Paul:

    Wenn ich mir das so durchdenke (und auch den Kommentar vom Syntax mal nehme) – da scheint wirklich einiges zusammenzuspielen, was sich gegenseitig beeinflußt. Vor allen Dingen, weil die Systeme ja fast nie deckungsgleich sind.

    Ich fahr übrigens mit diesem Comp auch immer ganz runter – leben kann ich ja mit meiner Bootzeit. Inzwischen funktioniert zwar auch das Standby (ohne Abspeichern, das brauch ich nicht, weil ich automatisch vorher immer alles zu mache) – das klappte bis vor 2 Wochen nicht.

    Aaber, danach geht der Gehäuselüfter anstatt um 1600 immer nur noch um 1200 – weiß der Teufel, warum. Neues Bios hab ich schon drauf, das ist vom 21.05. – also ganz aktuell. Nützt aber nix. Die Temps sind zwar selbst dann noch nicht kritisch – aber ich fahr lieber ganz runter.

    Das mach ich so 3x am Tag, und es läuft ja nebenher ab. Der nächste Comp wird auch 64-bit und gut RAM haben, SSD wahrscheinlich auch. Und dann seh ich das ja. 😛

  45. Guten Tag die Herren,
    ich habe mir Eure Posts mal komplett durchgelesen und es gibt nicht einen von euch der diese Tools braucht. Ich für meinen Teil auch nicht, aber was ich manchmal da draußen auf Rechnern sehe…
    Das sind alles einfache User, die installieren alles von Google, Adobe und anderen Tools und Toolbars, die es nur gut meinen und sich ständig in das Autostart hängen.
    Wie ich schon gekotzt habe weil ich Acrobat beim Installieren gesagt habe, dass ich keine Updates will und bekomme diese doch ständig vorgeschlagen.

    Bei mir läuft das Meiste darum in einer Sandbox (Sandboxie) so dass auch nur wenig im Autostart landet.
    Zur schnellen Übersicht ist msconfig oder TotalCMD mit dem Autostart Tool toll, aber wie erkläre ich diese Tools einem Standarduser.

    Wenn ich mich aber erst einmal an einen Rechner gesetzt habe und den entmistet habe, dann bin ich doch binnen von 3 Monaten wieder zum Essen eingeladen (Autostart real Life).

    Also … wenn ich so einen User kenne und kann ein solches Tool empfehlen, dann … GERNE.

    Bei den Leuten ist Datenschutz eh kein Problem, weil die ganzen freundlichen Autostart Tools eh Heim senden, was sie wollen.

    Ganz vorne Skype und CO.

    Da kann ich auch noch ein Tool installieren, welches die komplette Config des Rechners „für die Community“ ausliest und Heim schickt.

    Bin aber sicher, dass dieses Tool binnen der nächsten 6 Monate an Goolge verkauft wird, wenn Sie denn genügend User bekommen 🙂

  46. Hab es gerade getestet, komisches Programm…
    Meint wenn ich Audio Treiber und Touchpad Treiber vom Netbook daktiviere, dann kann ich mir 2,5sec einsparen….mehr ist nicht drin loool

  47. @Syntax

    Ich hab einen AMD Phenom II X4 945 (C3) @3,3GHz, 4GB DDR3 RAM und keine SSD! Ich hab die Samsung SpinPoint F3 1TB. Und damit komme ich auf die kurze Bootzeit und das mit dem bösen und auch so langsamen Vista.

    Wenn es bei deinem i7 zu langsam dauert, dann mach folge mal meinem Guide und mache eine Analyse und lad die Datei mal hoch.

  48. @MagicAndre1981

    Also laut der Analyse kam ich auf 13 Sek. Das scheint auch zu passen. Ich war nur etwas verwirrt weil jemand geschrieben hat 18 Sek. vom „Einschalten“ bis zum Desktop. Aber BIOS ist ja gar nicht mit gerechnet. BIOS alleine sind bei mir schon fast 20 Sek.

  49. @Syntax

    na dann ist alles in Ordnung.

  50. JürgenHugo says:

    Wer bei sowas Werte ohne BIOS angibt, der trickst sich doch selber aus. Das MUSS doch vorher passieren, also MUSS man das auch mit angeben. Letztendlich kommt es immer auf die Gesamtzeit an.

    Wenn jemand nur die reine Bootzeit angibt, das ist so, als ob ich 4 Stockwerke die Treppe runtergehe – die Zeit aber nur für die 2 unteren angebe. Das würd doch auch niemand machen, oder? :mrgreen:

  51. @JürgenHugo genauso sehe ich das auch!

  52. Ich weiß ja nicht, wie einige hier schon gesagt haben ist es nur eine nett aufgemachte Version von bereits vorhandenen Tools. Und nebenbei erwähnt läuft Windows eh nur noch wenn ich ein Programm brauche das es nicht unter Linux gibt, und das ist selten. Keine Ahnung warum das Programm aktuell so gehypt wird…

  53. Ich habs mal installiert ist nett, aber ich wusste vorher auch schon wo die Probleme liegen und das Toll kann sie auch net beheben.
    Bei meinem PC siehts zum Glück anders aus, dank schneller Festplatte und Quadcore.

  54. Danke für den Beitrag! Hab einen Rechner analysiert, der immer extrem lange beim Booten braucht. Ein Urheber ist das blöde Zonealarm.
    Die Installation durch fehlendes .Net war ungewohnt.
    Die Bedienung finde ich etwas zu „modern“. 😉

  55. Was die Bootzeit angeht gibt es ja auch Funktionen im Bios diese zu verkürzen. Wenn ich das abstelle verlängert sich die Bootzeit um 15 Sekunden, stelle ich es ab kommt kurz 1-2 Sekunden der Biosscreen und dann sofort das Win Logo. Stichwort ist: Bios Booster, Boot Booster etc. kenne das von meinen Asus Boards.

  56. Also ich persönlich erledige das auch alles lieber von Hand. Defragmentierung wird mit Windows Standard vollzogen. Hab da schon verschieden Tools in den letzten Jahren ausprobiert und konnte keinen Unterschied feststellen.

    Ab und an verwende ich CCleaner. Allerdings sollte man dort an einigen Stellen schon wissen, was man tut.

  57. Na ob das wirklich etwas bringt bleibt abzuwarten. Sicher nur ein umgewandelter Registrycleaner.

  58. Liebe Melanie, zumindest steht dein Registrybooster nun auf der Blacklist.

  59. spezies-8472 says:

    Also ich habe Soluto auch ausprobiert – Lenovo R500 mit Vista Prof. 32Bit – Bootzeit um 1/3 verkürzt, durch verschieben nervigerweise beim Systemstart geladener Tools, die ich schon gerne geladen haben möchte, aber NICHT beim Systemstart, aber auch nicht unbedingt jedes Mal manuell…
    Ich habe auch schon msconfig und diverse Autostart-Tools benutzt, um den Autostart auszumisten, aber viele Prozesse, die gestartet und wieder gestoppt werden, sagen einem ja gar nix?!?!
    Und der 2. Rechner – ein DELL Latitude D620 – braucht mittlerweile 5 min 50 sec fürs booten und es sind nur noch die wichtigsten Prozesse und Tools im Autostart enthalten und ausgerechnet da läuft Soluto nicht, bzw. analysiert es den Startvorgang und bei der anschließenden Auswertung bleibt es bei 74% „hängen“.
    Jetzt kommen vermutlich Vorschläge, wie Autostart weiter manuell ausmisten, oder System neu installieren…
    Alles schön und gut, aber dann sind NOCH mehr Prozesse im Autostart, weil Siemens und Rockwell und Omron und andere installierte SPS-Software unglaublich viele Dinge starten, von denen hier vermutlich niemand sagen kann, ob die benötigt werden, oder nicht und wenn ja, wozu überhaupt??

    Oder weiß jemand, für welche Anwendung bspw. dhWhoDisp oder der Rockwell Automation Trace Diagnostic Service, oder der Factory Talk Activation Helper usw. benötigt werden?

    Eben! Und ausprobieren jedes einzelnen Services ist SEHR aufwändig, weil man ja theoretisch jede Software einzeln testen müßte, ob sie mit den wesentlichen Funktionen noch läuft und gerade bei SPS-Software mit ihren unzähligen Tools und Anwendungen kann man da locker ein paar Wochen abschreiben – also nicht machbar.

    Da scheint mir der Ansatz, den man bei Soluto verfolgt, Treiber und Anwendungen zeitlich nur zu verschieben, sie aber trotzdem automatisch starten zu lassen durchaus sinnvoll, zumal mir das eben msconfig nicht erlaubt. Start oder kein Start – fertig! Nutzt MIR aber gar nix!!
    Allerdings brauche ich den ganzen Siemens, Rockwell und Omron-Kram niemals beim Systemstart – 10 min danach könnten aber ganz problemlos im Hintergrund all diese Prozesse geladen und gestartet werden, wäre kein Problem!!

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