Snapchat Spectacles: 2. Generation macht auch Fotos und ist wasserdicht


Es ist fast ein Jahr her, dass ich die Snapchat Spectacles ausprobiert habe. Die Sonnenbrille mit integrierter Videokamera präsentiert sich als Fun-Gadget, mit der ab 3. Mai verfügbaren neuen Generation wird das noch einmal unterstrichen. Die Änderungen fallen dabei gar nicht mal so groß aus, sind aber dennoch großartig.

Ich bemängelte bei der ersten Generation noch, dass man zwar problemlos Videos aufnehmen kann, aber keine Fotos. Manchmal kann das sehr praktisch sein, nicht immer ist ein Video die beste Lösung, um einen Moment festzuhalten. Nun kann man also auch Bilder aufnehmen, die Auflösung beträgt dabei 1642 x 1642 Pixel.

Auch Videos werden quadratisch aufgenommen, die Auflösung beträgt in diesem Fall 1260 x 1260 Pixel bei 60 Bildern pro Sekunde. Der integrierte Akku reicht für bis zu 70 Videoaufnahmen. Der Speicher fasst 150 Videos oder 3000 Fotos bevor man die Spectacles mit der App zur Synchronisierung verbinden muss.

An Bord sind auch WLAN ac (2,4 und 5 GHz) und Bluetooth 4.0, die Übertragung von Videos erfolgt aber über ein eigenes WLAN-Netzwerk, man muss sich also nicht mit einer langsamen Bluetooth-Verbidung herumschlagen. Zwei Mikrofone sind ebenfalls an Bord.

Die Spectales der zweiten Generation kommen ebenfalls in einem Ladecase, das für bis 4 Ladevorgänge der Brille unterwegs ausreicht. Android 4.4 oder iOS 10 sind die Mindestvoraussetzung für die Nutzung. Wasserfest ist die Brille auch, Snap spricht davon, dass man Aufnahmen in flachem Wasser anfertigen kann und keine Angst vor Aufnahmen im Regen haben braucht.

Bestellen könnt Ihr die neuen Spectacles ab 3. Mai auf dieser Seite. 174,99 Euro werden für die neue Version fällig. Die Rahmen der Brille stehen in verschiedenen Farben zur Verfügung, außerdem kann man bei jeder Farbe noch zwischen zwei Glasfarben wählen. Also eine größere Auswahl als beim ersten Modell.

Bei der ersten Version hatte man nicht den Eindruck eines Verkaufsschlagers, volle Spectacles-Lager bestätigten dies auch. Ob dies mit der neuen Generation anders wird, bleibt abzuwarten, jüngere Nutzer fühlen sich bei solchen Gadgets aber sicher eher angesprochen als die älteren.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Sieht ja eher aus wie eine Kinderbrille.

  2. 1. Proprieteres Video und Fotoformat. Runde Fotos und Videos, wer will so etwas?
    2. Bindung an die Snapchat App. Alles landet in der Cloud. Super!
    3. Schlechte Fotoqualität und viel zu geringe Auflösung.
    4. Fummliges Übertragen von der Brille zum Smartphone.

    Fazit: der Flopp der ersten Version wird sich wiederholen.

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