Signify bringt 12 „ultraeffiziente“ Philips-LED-Leuchtmittel


Signify erweitert sein Portfolio an Philips-LED-Leuchtmitteln um zwölf neue Modelle. Man bewirbt die neuen Produkte als „ultraeffizient“, denn sie verbrauchen bis zu 60 Prozent weniger Strom als herkömmliche Modelle bei einer Lebensdauer von rund 50.000 Stunden, so Signify. Die Leuchtmittel ordnen sich fast alle in die neu definierte Effizienzklasse A ein.

Das heißt, sie weisen eine Energieeffizienz von mindestens 210 lm/W auf. Was für Modelle sind aber nun neu? Neben einem Modell in der Form A60, welches die 60-W-Leuchtmittel in matt ersetzen kann, wird die Produktpalette um etwas größere A76-Varianten ergänzt, welche 75 W in klar und 100 W klar/matt ersetzen können. Abgerundet wird das Portfolio durch die Kerze B35 entsprechend einer 40-W-Kerze und den Spot GU10 (entsprechend eines 50-W-GU10-Spots). Letzterer erreicht als einziges Produkt nur die Energieeffizienzklasse B, ist mit 185 lm/W aber immer noch deutlich energieeffizienter als bisherige Modelle, so Signify.

Alle Neuzugänge sind in 3000K oder 4000K erhältlich. Wie schon die erste Generation ultraeffizienter LEDs, entsprechen auch die zwölf neuen Modelle den Philips-EyeComfort-Kriterien, welche die Augen mit schonendem Licht vor Überanstrengung schützen sollen. Da Signify diese Kriterien aber selbst für sich aufgestellt hat, würde ich das als reines Marketing abtun. Die neuen Philips-LED-Leuchtmittel sind ab sofort erhältlich und im Leuchtmittel-Regal an ihrer grünen Verpackung zu erkennen. Dabei will man euch auch damit locken, dass ihr über die Leuchtmittel euren Stromverbrauch senken könnt. In Zeiten der Energiekrise dürfte das manchen aufhorchen lassen.

Verfügbarkeit in DACH (UVP inkl. MwSt.):

  • Philips LED Lampe A60 matt „60W“ : Warmweiß (3000K) und Kaltweiß (4000K) – UVP: 10,99 EUR / 12,90 CHF
  • Philips LED Lampe A67 matt “100W”: Warmweiß (3000K) und Kaltweiß (4000K) – UVP: 19,99 EUR / 22,90 CHF
  • Philips LED Lampe A67 klar „100W“: Warmweiß (3000K) und Kaltweiß (4000K) – UVP: 19,99 EUR / 22,90 CHF
  • Philips LED Lampe A67 klar „75W“: Warmweiß (3000K) und Kaltweiß (4000K) – UVP: 15,99 EUR / 19,90 CHF
  • Philips LED Kerzenlampe B35 „40W“: Warmweiß (3000K) und Kaltweiß (4000K) – UVP: 10,99 EUR / 12,90 CHF
  • Philips LED Spot GU10 „50W“: Warmweiß (3000K) und Kaltweiß (4000K) – UVP: 16,99 EUR / 17,90 CHF

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18 Kommentare

  1. Sind die neuen LED Hue kompatibel, oder sind das „dumme“ LED?

    • Guck Dir mal die Preise an und denk nochmal über Deine Frage nach 😉

    • wenn das Hue-Lampen wären, würden sie 69€ kosten 😀

    • Ich so: „Boah! Sind die günstig!“ Auch ich: „ahhh…neee…warte! Da steht nix von Hue“ Der move ist clever, wird aber zu vielen Retouren führen, weil die Leute mit Signify eben „Hue“ verbinden. Und wir wissen alle, was Amazon mit Retouren macht. Da können die sich die grüne Verpackung auch bitte gleich verkneifen.

      • Ähm, Philips/Signify haben schon vor Hue Leuchtmittel vertrieben, also nix mit „cleverer move“, einfach nur das übliche Geschäft weitergeführt.

  2. Schon klar warum die keinen CRI angeben… laut Datenblatt 83. Ich sag mal nein danke.
    Am Ende wird einem dann das als Augenschondes MArketing verkauft wenn die Farbdarstellung wirklich unterirdisch ist.

    wenn die wirklich 210lm/W haben ist das ja wirklich gut. Aber lieber etwas schlechteren Wirkungsgrad und vernüftiges Licht.

  3. 4000 Kelvin werden allgemein neutralweiß genannt.

  4. Für mich hat 3000K nichts mit Warmweiß zu tun. Und 17€ für ein nicht dimmbares GU10-Leuchtmittel sind eigentlich auch nicht mehr zeitgemäß. Und wenn ich dann noch Philips lese bekomme ich grausen.
    Zum Thema Lebensdauer: Ich habe bei uns sehr früh vieles gegen LEDs umgetauscht und hatte damals Gedacht: Kauf von der Marke Philips. Die waren damals richtig teuer. Mittlerweile sind davon 40% ausgefallen. Soviel zu irgendwelchen Fabelzeiten und das LEDs ja so viel länger haltbar sind. Schneller hätte ich Geld gar nicht verbrennen können.

    • Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit Philips GU10-LED-Strahlern leider auch gemacht.
      Relativ früh gekauft, als LEDs Massenthema wurden, gedacht „kauf Marke, die halten“, innerhalb kurzer Zeit waren schon 30-40% ausgefallen (wir reden von 1-2 Jahren).

      Die „No Name“ Ware vom Discounter, mit der ich die Philips GU10 ersetzt habe, hält wesentlich besser. Hat übrigens auch besseres Licht (nicht so gelblich)

  5. Die Dubai-Lampen sind nicht mehr exklusiv für Dubai. Sehr schön. Dort hat der Scheich vor einiger Zeit ein Gesetz erlassen, da eine Mindestlebensdauer für Leuchtmittel vorschreibt und auch hohe Anforderungen an die Effizienz stellt. Da hat Philipps dann einfach passende Lampen produziert, mit doppelter Effizienz und fünffacher Lebensdauer gegenüber den Lampen, die sie im Rest der Welt verkaufen.
    Wer sich fragt, wie das geht: Ganz einfach, indem nicht vollgas gefahren wird. In den Lampen sind viele einzelne Leuchtdioden, in den Dubai-Lampen sind es einfach mehr LEDs auf die die Last verteilt wird. Die einzelnen LEDs sind dadurch weit von ihrer Leistungsgrenze entfernt, laufen deutlich kühler. Bei geringerer Temperatur sind sie effizienter, da ja weniger Energie als Wärme verloren geht. Und die Lebensdauer von Halbleitern und LEDs nimmt mit höherer Betriebstemperatur überproportional ab, mit jedem Grad weniger wird das Leben deutlich verlängert.
    Einfach mal „dubai led lamps“ in die Suchmaschine der Wahl tippen…

    • „einfach“ ist relativ – den Wirkungsgrad kann man nicht mal eben so steigern, sondern muss schon durchaus viel Forschung betreiben. Die Lebensdauer von LEDs zu erhöhen ist allerdings tatsächlich recht einfach; gerade wenn man eben einen besseren Wirkungsgrad nicht in mehr Helligkeit, sondern nur in weniger Verbrauch und damit weniger Wärme steckt. Das ganze darf man nicht mit irgendwelchen Geschichten über „ewige Glühlampen“ verwechseln; bei denen war es nämlich genau andersherum: Für längere Lebensdauer wurde da der (eh schon sauschlechte) Wirkungsgrad weiter reduziert.
      Diese Art von LEDs sind natürlich sauteuer, aber wenn die Lebensdauer auch nur halbwegs stimmt, ist einem das wohl auf die Dauer auch egal. Der geringere Verbrauch dürfte im privaten Einsatz dagegen wohl keinen Effekt mehr haben – da ist Beleuchtung eh schon zur Randerscheinung geworden.

  6. was ist das eigentlich für ein Scheiss neuerdings dass GU10 so ultra teuer sind?

  7. Kobi Kobsen says:

    Mit nem so miesen CRI? Warum gibt’s für so was kein verpflichtendes Label das jeder aufdrucken muss? So was wie „Klasse G – macht krank und sieht kaputt aus.“
    Was für Schrottleuchten.

  8. Vielleicht sollte man mal das offizielle Datenblatt lesen.

    Der Leistungsfaktor ( Verhältnis zwischen der Wirk- und Scheinleistung) beträgt laut Philips Datenblatt 0,4 . Das ist genau der Leistungsfaktor, der bei Leuchtmitteln bis 5 Watt als Minimum von den Herstellern erreicht werden muß.

    Zum Vergleich: Über 25 Watt muß der Leistungsfaktor größer als 0,9 sein.

    Im Umkehrschluß heißt das, dass diese Leuchtmittel ihre Effizienz bzw. ihren hohen Wirkungsgrad („Stromverbrauch“ im Verhältniss zum Lichtstrom) aus der Blindleistung (welche im privaten Bereich nicht gezählt und berechnet wird) beziehen. Die Stromerzeuger (Kraftwerke) müssen diese Blindleistung aber bereitstellen.

    In gewerblichen Bereichen (Industrie ….Großverbraucher) wird die Blindleistung gezählt und berechnet, also vom Kunden bezahlt. Oder eben durch Kompensationsanlagen vermieden.

    Zum Vergleich die Glühfadenlampe (Glühbirne): Leistungsfaktor 1.

    Hochwertige LED-Leuchtmittel haben einen Leistungsfaktor von über 0,9.
    Das ist technisch machbar, kostet aber Einsatz an Elektronik im LED-Leuchtmittel und treibt den Herstellungspreis hoch. Diesen Weg scheint Philips bei dieser Modellreihe aber nicht zu gehen.

    Für das, was Philips hier bietet, ist mir das Produkt viel zu teuer. Von der zusätzlichen Belastung des Stromnetzes ganz zu schweigen, denn „irgendwer“ muß die entnommene Blindleistung letzlich bezahlen.

  9. Ra 80/83? Selbst geschenkt nicht. Philips, da gibt’s nix zu sehen, weitergehen.

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