Sharp Aquos Zero 2 soll pfeilschnelles OLED-Display bieten

Sharp hatte 2018 mit seinem Aquos Zero sein erstes Smartphone mit einem OLED-Display auf den Markt gebracht. Nun reicht man den Nachfolger nach, der folgerichtig als Aquos Zero 2 betitelt ist. Dabei gibt es aber gleich einige Missverständnisse, denn manche Kollegen unterstellen dem Display eine Refresh Rate von stolzen 240 Hz. Das klingt unrealistisch hoch – und das ist es auch. Sharp meint damit auf seiner japanischen Website offenbar nur die Toucherkennung.

So beschreibt man das Ergebnis etwas umständlich, was wohl zu Übersetzungsfehlern geführt hat. Der japanische Hersteller will aber im Wesentlichen erklären, dass die Erkennung von Touch-Eingaben pfeilschnell erfolgen soll. Technisch gesehen arbeitet das OLED-Display aber wohl nur mit 60 Hz. Die beschleunigte Erkennung der Eingaben soll Gamern jedoch entgegenkommen. Dabei wiegt das Sharp Aquos Zero 2 nur 143 Gramm und bietet als SoC den Qualcomm Snapdragon 855. Ihm stehen 8 GByte RAM und 256 GByte Speicherplatz zur Seite.

Das OLED-Display mit 6,4 Zoll löst mit 2.340 x 1.080 Pixeln auf. Der Fingerabdruckscanner ist direkt in den Bildschirm integriert. Ab Werk dient bereits Android 10 als Betriebssystem. Leider steckt die Frontkamera mit 8 Megapixeln in einem kleinen Notch, was viele von euch vermutlich wieder einmal wenig begeistert. An der Rückseite findet ihr eine Dual-Kamera mit 12 + 20,1 Megapixeln. Laut Sharp sei das neue Aquos Zero 2 auch resistent gegen Staub und Wasser.

Unten findet ihr noch die wichtigsten, technischen Eckdaten zusammengefasst. Leider fehlen der offizielle Preis und konkrete Angaben zur Verfügbarkeit momentan noch. Bisher ist das Sharp Aquos Zero 2 außerdem nur für den japanischen Markt bestätigt. Erscheinen wird es dort in den Farben Astro Black und Misty White.

Technische Daten Sharp Aquos Zero 2

  • 6,4 Zoll Full HD + (2.340 x 1.080 Punkte), OLED
  • Android 10
  • Qualcomm Snapdragon 855
  • 8 GByte RAM / 256 GByte Speicherplatz
  • Dual-Kamera mit 12,2 MP (f/1.7 / OIS) + 20,1 MP (f/2.4, Superweitwinkel)
  • Frontkamera mit 8 MP
  • 3.130 mAh
  • Schutzklassen IPX5, IPX8, IP6X
  • 158 x 74 x 8,8 mm / 143 g
  • Wi-Fi 802.11 ac, NFC, Bluetooth 5.0, GPS, 4G LTE, USB Typ-C

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Erinnert mich ein wenig an Disneys Aladdin: Grenzenlose Macht, winziger Lebensraum…
    Bei dem Gerät: gute Leistungsdaten, winziger Akku

  2. Kommen die Sharp Gerät be uns überhaupt an? Vom Sharp Aquos R2 Compact habe ich noch nichts gesehen, obwohl es in der Kategorie nahezu keine Konkurrenz gibt…

  3. Wenn der SD855 (und das Display, bei guter Helligkeit) denn mal deutlich weniger Strom verbrauchen, lässt sich mit der Akkugröße durchaus leben. Beim Mi9 mit SD850 + 3300 mAh war mir der zu klein.

    Dann bleibt noch der Preis, und wenn mal wieder ein Sharp lizensiertes und von Foxconn (chinesischer Hersteller, nicht aus Japan!) designtes und gebautes Smartphone den Weg hierher finden sollte: Support bleibt der Pferdefuß bei „Sharp“ (TV = Hisense, UMC Vertrieb EU + Bau; Smartphone = Foxconn *Wikipedia*), also Finger weg außer wenn man zuviel Geld hat.

  4. Das bringen sie dann Ende 2020 in Europa auf den Markt und wundern sich, dass es keiner kaufen will

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