Seagate Innov8: Externe Festplatte ohne Netzteil

Seagate Innov8Wenn das mal nicht Timing ist. Pünktlich zum World Backup Day stellt Seagate eine USB 3.1-Festplatte mit 3,5″ vor, die mit satten 8 Terabyte Speicherkapazität daher kommt. Seagate Innov8 heißt der Spaß und die Besonderheit ist sicherlich, dass kein separates Netzteil benötigt wird – so wie es bei einigen Platten noch immer der Fall ist – und es früher irgendwie grundsätzlich war – schraubte man ja nur die 3,5″er Bremsklötze in irgendwelche Gehäuse. What a time to be alive. Wie das Ganze abläuft? Seagate verbaut einen Akku, der der Platte den initialen Kick gibt, bevor sie dann vom System versorgt wird.

Seagate Innov8

349 Dollar soll die Platte zum US-Start kosten. Seagate ist zum Start noch eine Partnerschaft mit Microsoft eingegangen, sodass Kunden zum Start noch 200 GB OneDrive-Speicher für ein Jahr in die Hand gedrückt bekommen. 200 GB im Vergleich zu 8 Terabyte wirken natürlich erst einmal winzig, dürften aber reichen, um wichtige Dokumente und Fotos online wegzusichern. Ebenfalls liegt die Seagate Dashboard-Software dabei, mit ihr lassen sich auf Zuruf oder automatisiert Backups erstellen.

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caschy

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14 Kommentare

  1. Ich bin mal gespannt, ob es davon auch eine 4TB Version geben wird. Der Preis für die 8TB ist ja noch etwas happig.

    Interessant wäre auch zu wissen, was passiert, wenn dieser interne Akku in 2-3 Jahren am Ende ist?

  2. Thomas Baumann says:

    4TB Version? Gibts schon länger, auch in 2,5 Zoll, was ja wesentlich handlicher ist. Eine Seagate bei Reichelt z. B. 167€:
    http://www.reichelt.de/Externe-Festplatten-6-35cm-2-5-/STDR4000200/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=6141&ARTICLE=162989&OFFSET=500&
    Ok, „nur“ USB 3.0 statt 3.1, aber hey, die Platte die dahinter steckt erreicht die Geschwindigkeiten eh nie…

  3. Ich weiß, aber wenn es die auch in 4TB geben wird, warum die ältere Technik kaufen.
    Außerdem hab ich die Erfahrung gemacht, dass die externen 3,5″ schneller sind, als die sehr kompakten 2,5″ Geräte.
    Die aktuellen 3,5″ haben aber alle ein externes Netzteil.

  4. Ich weiß nicht, irgendwie ist der Ruf von Seagate doch den Bach runter. Seit dem die bei Backblaze so hohe Ausfallraten haben will die Sachen von denen gefühlt keiner mehr haben. Auch wenn da noch so Werbung für deren Festplatten gemacht wird, irgendwie kaufen alle die ich kenne HGST und WD. Kein einziger mehr Seagate, das Vertrauen ist da einfach weg.

  5. stefan Scheller says:

    Ich komme nicht ganz mit. Es ist eine 3,5″ HDD in einem Case mit USB 3.1 Type-c buchse verbaut. Wozu dann der zusätzliche Akku? Wo doch bei Type-c bis zu 20V und 5A möglich sind Und im 5V betrieb sogar bis zu 2A. da sollte es dann doch möglich sein entweder mit den (bis zu) 20V oder bei 5V per kleinem Step-up Wandler die HDD anzuschmeissen.

  6. Eine externe Festplatte mit Akku stelle ich mir blöd vor, wenn dann gerade mitten im Backup der Saft ausgeht. Und mit 1,5 kg ist das ein schwerer Brummer. Wer soll da die Zielgruppe sein?

  7. @Chris: einfach den ganzen Artikel lesen, nicht nur die Überschrift 🙂

  8. @Timo: Habe ich gelesen. Ich bin aber immer noch nicht sicher, ob der Akku nur als Starterbatterie gebraucht wird und nicht (wenn auch weniger) im laufenden Betrieb. Im Gegensatz zu einem Auto mit Starterbatterie hat das Ding ja keine Lichtmaschine. 😉

  9. @Chris: Darum auch „USB 3.1“. Mit dem, was USB 3.0 (900 mA) oder gar USB 2 (500 mA) zur Verfügung stellen können, ist so eine Platte nicht über den Anschluss allein zu betreiben.

  10. Berserkus says:

    @Chris gelesen vielleicht aber verstanden wohl nicht! Den der Akku ist nur und ausschließlich dazu da Spannungspitzen beim Start der Platte abzufangen. Die können u.U. auch problemlos höher sein als von USB 3.1 geliefert wird. Der Akku wird sicherlich auch als Spannungspuffer liegen so das sich die in der elektronic verbauten Kondensatoren niemals ganz entladen und so die Startströme möglichst gering gehalten werden. Diesen Effekt kennt man von billignetzteilen die oftmals es nicht schaffen den Rechner beim Einschalten hochzufahren, erst beim 2ten oder dritten mal startet dann der Rechner und läuft sogar unter Volllast stabil. Eben weil so ein Einschaltstrom richtig hoch sein kann. Ich denke das die Masser der Pattern im inneren doch schon etwas mehr Schwung (Strom) brauchen zum anlaufen.

  11. Christian says:

    Nur mal so zur Info: so ein Leer Gehäuse (allerdings nicht mit 3.1) hatte Pollin schon vor einem Jahr verkauft, da allerdings glaube ich mit Kondensator drin statt Akku.
    Und ja, für 3,5″ Platten.

  12. marstower says:

    Ahhhhkuuu … na ist denn schon April?

  13. Christian says:

    Doof nur daß der Beitrag vom 31.3. ist…

  14. Seagate kaufe ich aber nicht mehr.
    Mit toten Seagate Platten kann ich mittlerweile jemanden tot werfen.
    Die externe 4TB Platte wurde in ihrem Gehäuse auch so warm dass es kein Wunder ist dass sie trotz wenig Nutzung 2x die Woche als reines Datenlager nach 2 Jahren den Geist aufgegeben hat.
    Leider ist meine 6 TB WD Platte nun auch schon wieder zu klein und es steht wohl bald eine Anschaffung für eine 8er an. Nur halt nicht von Seagate…

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