World Backup Day 2016: Und wie sicherst du?

31. März 2016 Kategorie: Backup & Security, geschrieben von: caschy

time machine backupDa schaut man auf den Kalender und bemerkt: es ist ja schon Ende März, morgen kommen die ganzen Komiker aus ihren Löchern gekrochen. Vorab ist erst einmal der seit ein paar Jahren existente „World Backup Day“ angebrochen. Gibt ja für alles Tage. Für Bier, Kaffee, die für Blogger obligatorische Jogginghose und noch etliche andere. Sind mir eigentlich immer egal diese Dinger. Auch der World Backup Day ist so ein Ding. Wenn man nur einmal jährlich an das Backup denkt, dann läuft wahrscheinlich etwas fundamental falsch.

Schiefgehen kann ja eigentlich immer was. Man wünscht es ja keinem. Das Smartphone wird geklaut, im Desktop-PC oder dem Notebook raucht die Platte ab. Oder eine Festplatte raucht bei Strategen ab, die der Meinung sind, ihr 2bay-NAS im Stripe-Modus betreiben zu müssen. Wobei eine solche Lösung auch die erste Stufe zu einem Backup sein könnte, wenn man denn die Daten noch an einem anderen Ort vorliegen hat. In den ganzen Jahren, die ich irgendwie in der IT zu tun habe, hat sich meine Denke und mein Szenario privat geändert, früher sicherte immer das komplette Windows-System regelmäßig, heute geht es mir nur um reine Daten – und im Falle von OS X und Time Machine ist das eh eine andere Nummer.

Auf dem Rechner selber habe ich kaum Daten, die sonst nicht irgendwo auch lagern. Für Windows halte ich mir immer Kopien meiner virtuellen Maschinen auf einem Rechner und meinem NAS (Synology DS 713+ & DX213, zwei Volumes mit je zwei Platten im Mirror) vor. Musik liegt auf dem Desktop, dem Laptop und dem NAS vor, der komplette iMac wird per Time Machine auf meinem NAS gesichert. Filme und Serien habe ich auch, diese liegen derzeit ausschließlich auf dem NAS vor, da ich diese Medien für Dinge halte, die ich nicht an zwei Orten sichern muss. Wird sich aber sicherlich auch bald ändern, da man mittlerweile vieles automatisiert in die Cloud sichern kann – auch verschlüsselt und recht preisgünstig.

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So halte ich es auch mit meinen Fotos und Dokumenten. Die sind nicht nur auf dem Rechner zu finden, sondern auf dem NAS – und von dort wandern sie in die Cloud, allerdings verschlüsselt. Alternativen „für den kleinen Mann“ gibt es in der Cloud genug, herunterskaliert gibt es nicht nur bei Google Fotos unendlich Speicher, sondern auch bei Apples iCloud – das Stichwort sind hier geteilte Foto-Streams mit einer Kapazität von jeweils 5.000 Mediendateien.

E-Mails lagere ich in der Cloud, bei Gmail. Doch auch hier sichere ich in losen Abständen mal, hierzu nutze ich persönlich Google Takeout, Windows-Nutzern kann ich auf jeden Fall MailStore Home empfehlen, das für den Privatgebrauch kostenlose Tool sichert Mails aller Anbieter und bietet eine tolle Archiv-Funktion. Bei E-Mails kann man ansonsten jedes Programm, zum Beispiel Portable Thunderbird, nehmen.

Die Möglichkeiten für die Datensicherung sind mannigfaltig, schier unbegrenzt. Wer sich auf eine Festplatte in seinem Rechner verlässt, der macht vielleicht, nein – wahrscheinlich – einen Fehler. Dann wenigstens eine zweite Festplatte, auf die gesichert wird, das kann die erste Stufe sein.

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Empfehlungen? Schwer, es gibt so viele Lösungen, teils mächtig und für Profis, teils überschaubar und passend für jeden Anwender. In Sachen Windows-Software kann man viel empfehlen, mittlerweile recht beliebt dürfte das kostenlose Veeam Endpoint Backup sein.

Also Freunde – Backup machen. Sollte eigentlich nach der Ersteinrichtung kein großer Akt sein – vieles kann ja automatisiert werden. Wer noch unschlüssig ist: einfach mal hier im Blog nach Backup suchen, ich habe im Laufe der Jahre unzählige System-Backup-Tools und Synchronisations-Programme vorgestellt, da sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein. Und wenn einmal etwas verloren gegangen ist – das ultimative Tool zum Wiederherstellen verloren gegangener Daten ist meiner Meinung nach Testdisk / Photorec.



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Über den Autor: caschy

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