SanDisk Extreme microSD, iXpand und Connect Wireless Stick nun mit 256 GB Kapazität

Sucht man nach Speicherlösungen, stolpert man zwangsläufig irgendwann über SanDisk. Der Spezialist für Speichermedien hat ab sofort ein neues Produkt im Angebot, dass den Speicher von iPhones und iPads um 256 GB erweitert. Zwei neue Produkte, denn einmal gibt es das 256 GB iXpand Flashlaufwerk und einmal den 256 GB SanDisk Connect Wireless Stick. Beim iXpand Flashlaufwerk steht eine Verbindung via Lightning- und USB-Anschluss zur Verfügung, können Inhalte nicht nur schnell von dem iDevice auf den Speicher gebracht werden, sondern auch auf einen PC oder eben in die andere Richtung.

Die Verwaltung erfolgt über die iXpand Drive-App, Dateien können auch verschlüsselt oder direkt abgespielt werden. Automatische Backups bestimmter Inhalte sind ebenso möglich. Mit der App kann man mittlerweile auch Inhalte direkt an Chromecast-Empfänger senden, das war vorher offenbar nicht möglich.

SanDisk Connect heißt die App, die die Steuerung des SanDisk Connect Wireless Stick übernimmt. Eine Kabelverbindung ist logischerweise nicht nötig, Inhalte können auch auf drei Geräte gleichzeitig übermittelt werden. Wenn man dafür eine Anwendung hat, ist das sicher eine super praktische Sache.

Die beiden Produkte sind ab sofort im Fachhandel verfügbar, sie kosten mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 249,99 Euro aber auch nicht gerade wenig. In vielen Fällen dürfte man tatsächlich günstiger wegkommen, wenn man sich gleich ein Smartphone mit passender Speicherkapazität kauft.

Speziell für Smartphones gibt es außerdem die SanDisk Extreme microSD-Karte. Sie ist auf schnelle App-Starts getrimmt und bietet mit 100 MBit/s auch schnelle Übertragungsraten. Ebenfalls mit einer Kapazität von 256 GB erhältlich, kostet der kleine Speicherchip mit seiner Verfügbarkeit Ende März dann 199,99 Euro. Unterstützt wird die Speicherkarte (der A1-Teil) von HTC, Huawei, Lava, Lenovo, MediaTek, Meizu, Micromax, Oppo, Vivo und ZTE.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

2 Kommentare

  1. Ich finde die Idee doch ganz gut. Spätestens nach dem 2. Iphone hat sich die Investition bezahlt gemacht. Schließlich kostet ein Iphone mit 128GB Speicher an die 1.000€ und hier habe ich 256. Und was kostet die 50GB Apple Cloud? Nachteile sind ja nur das klobige Design und man kann sein Iphone nicht mehr wackelfrei auf den Tisch legen. Klare Praktikabilitätsverfehlung. Android kennt die Speicherkarte ja schon seit Jahren. Allerdings verarscht Google den Nutzer immer wieder aufs Neue:
    Einmal wird einem das Schreiben auf die microSD-Card verweigert (A4.4)
    dann muss man sich das Schreibrecht erkämpfen (A5)
    und ab A6 kann man sich entweder für den internen oder nur für den externen Speicher zum Speichern seines Smartphonebetriebssystem entscheiden. Wählt man letzteres wird jedes Smartphone, dass besser als mittlere Unterklasse ist, einerseits von der Schreibrate der SDCard – Schnittstelle und / oder von der Lahmheit der SD-Card selbst ausgebremst. Manche microSDXC Card sind für das Schreiben von vielen kleinen Dateien völlig ungeeignet (2,5MB/s), da sie auf Videostream (permanent ununterbrochener Datenfluß) getrimmt sind. Der Frust ist „vorausprogrammiert“, wie man so schön sagt.
    Womit Google den Nutzer komplett gängelt, ist die Absicht Googles dem Nutzer ein richtiges Backup zu verwähren. Wäre ja auch noch schöner, wenn der Nutzer seine Daten nicht Google (und NSA) zum Lesen und Auswerten zur Verfügung stellt. Im übrigen hat das FBI die Verschlüsselung des Iphones nicht alleine geschafft, sondern nur durch die geheime Mithilfe von Apple unter Androhung von Gefängniss. Das sagt uns: Vertrauen kannst Du niemanden, nicht einmal Dir selbst. Denn irgendwann macht der beste Paranoiker einen Fehler. Der eigenen Cloud kann man nur vertrauen, wenn man sein eigenes Betriebssystem auf seinem eigenen selbstprogrammierten NAS unter Verwendung von mindestens 256 BIt AES und 512 Bit TWOFISH- Verschlüsselung betreibt. Die Hds müssen natürlich vorher auf Firmmalware gecheckt worden sein. Und und . und..

  2. „Unterstützt wird die Speicherkarte (der A1-Teil) …“
    Was bedeutet „der A1-Teil“?
    Also nicht unterstützt vom Moto X Play?
    Gibt’s für Marshmallow und/oder Nougat die Möglichkeit, die microSD zu partitionieren [natürlich ja] UND je eine Partition intern/extern zu verwenden?

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