Samsung will 2023 einen Micro-LED-TV mit 89 Zoll Diagonale veröffentlichen

Samsung wird laut aktuellen Berichten aus Südkorea im Jahr 2023 einen neuen Micro-LED-TV mit 89 Zoll Diagonale auf den Markt bringen. Die Produktion soll bereits im dritten Quartal 2022 begonnen haben. Für einen Micro-LED-Fernseher wäre dies eine durchaus beeindruckend kompakte Größe.

Der neue Fernseher soll der erste Micro LED aus dem Hause Samsung sein, der mit LTPS-TFT-Technologie arbeitet. Dadurch wurden nun offenbar noch kleinere Micro LEDs möglich und damit eben auch die reduzierte Diagonale – bei weiterhin 4K-Auflösung. Micro-LED-Geräte bieten selbstleuchtende Pixel, so wie auch bei OLED-TVs. Allerdings sind die Micro LEDs anorganisch und dadurch haltbarer. Außerdem erreichen sie eine höhere Leuchtkraft.

Somit vereinen Micro LEDs quasi die Vorteile von LCD- und OLED-TVs. Noch ist die Herstellung jedoch extrem kostspielig. Samsung hatte da offenbar auch bisher mit niedrigen Ausbeuten zu kämpfen, weswegen das 89-Zoll-Modell erst 2023 erscheinen kann. Es sollen obendrein auch Micro-LED-Fernseher mit 101 und 114 Zoll auf den Markt kommen. Da sei die Produktion bisher aber noch nicht angelaufen.

Es ist auch noch offen, was der Micro-LED-TV mit 89 Zoll Diagonale kosten könnte. Samsung hatte vage um die 80.000 US-Dollar in den Raum gestellt.

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7 Kommentare

  1. „Samsung hatte vage um die 80.000 US-Dollar in den Raum gestellt.“ Ok, ich nehme einen für Gästeklo….. SCNR ich weiß, gehört woanders hin…….

  2. 89 Zoll, 80.000 Dollar… aber noch nicht mal 8K.

    • André Westphal says:

      Das ist bei Micro LED noch nicht auf „kleinen“ Diagonalen möglich, weil man die Micro LED physisch nicht klein genug bekommt. Bei 8K müssten die Micro LED ja schrumpfen, wegen der höheren Pixeldichte.

      Qualitativ stellt dennoch locker ein 4K-Micro-LED einen 8K-OLED in den Schatten. Aber das zeigt sich dann eben auch im Preis.

      • Qualitativ? Da muss schon noch viel passieren, damit das qualitativ sooo viel besser wird. OK die Helligkeit wird brutal sein und damit HDR wirklich HDR sein (Ich erinnere mich an eine Demo vor langer Zeit mit Gladiator, Einmarsch in die Arena, ich war von der Sonne geblendet…….). Aber der ganze Rest muss auch stimmen. Wenn sich nicht viel geändert hat, wird man auch noch ein paar kW für den Betrieb benötigen, aber wer das Kleingeld hat, der sieht darüber locker hinweg.

        • André Westphal says:

          Also ich fand die Micro LED, die ich auf Messen gesehen habe, immer sehr beeindruckend. Da sehe ich schon nochmal deutliche Mehrwerte gegenüber OLEDs. Aber die aktuellen Kaufpreise würde ich natürlich auch nicht ausgeben :-D.

  3. Letzendlich hatte der Phosphor (so nante man die Leuchtschicht) auf röhrenfernseher auch selber sichtbares Licht emittiert und war nicht – wie ein LCD – ein hinterleuchtetes Display gewesen. Bei vollem Tageslicht waren die auch nicht immer so toll sichtbar gewesen . LCD ist doch gar keine so schlechte Technik. Übrigens : Beim echten Zinofilm gabs auch kkein tiefschwarz – da der Film ja auch hinterleuchtet wurde , war schwarz nie wirklich dunkel. Gab den Bildern eine ganz eigene Ästhetik. Will der markt eigentlich solch superteure Fernseher ? Oder richten sich solche Geräte dann eher an Profi-anwendungen z. B. Präsentationsräume?

    • André Westphal says:

      Aktuell werden Micro LED eher von Geschäftskunden genutzt – z. B. in der Filmproduktion anstatt von Greenscreens aber auch als große Präsentationsflächen z. B.

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