Samsung POWERbot VR7000 vorgestellt

Putzhilfen, wer keine menschliche hat, denkt vielleicht über die Anschaffung eines Roboters nach, der einem die lästigen Arbeiten im Haushalt abnimmt. Seit ein paar Jahren gibt es nun schon Staubsaugerroboter, deren Entwicklung bleibt natürlich nicht stehen. Waren sie anfangs nette Spielerei, die oftmals noch ein „Nachputzen“ erforderten, sind sie mittlerweile auf einem Stand, dass man sie tatsächlich auch einsetzen kann, ohne sich noch einmal Gedanken machen zu müssen, ob das nun so passt oder nicht. Samsung präsentiert zur CES 2017 ein neues Mitglied der POWERbot-Familie, den POWERbot VR7000.

Das neue Modell wurde dünner (auf die Bauhöhe bezogen) gestaltet, misst nun unter 10 cm und ist damit 28 Prozent niedriger als der Vorgänger. Die Saugkraft beeinflusst dies aber nicht negativ, je nach Modell sind bis zu 20 Watt Saugleistung möglich. Damit diese auch so nah an den Rand wie möglich reicht, wurde eine 288 mm-Bürsdte eingesetzt, die sehr weit vorne platziert ist. An Ränder kommt der POWERbot VR7000 so sehr nahe heran, 15 mm Abstand werden nur gehalten.

Natürlich benötigt so ein Saugroboter auch ein bisschen künstliche Intelligenz, die bringt der POWERbot VR7000 mit. Er mappt die Räume, in denen er eingesetzt wird und erkennt auch unterschiedliche Untergründe. Das wiederum ist für die Saugkraftanpassung nötig, auf Teppich saugt der POWERbot VR7000 stärker als auf harten Untergründen. Die Gegenstandserkennung wurde so verfeinert, dass der Roboter auch Objekte registriert, die gerade einmal 10 mm groß sind.

Die Steuerung des POWERbot VR7000 erfolgt über eine Smartphone- oder Tablet-App. Man kann hier Reinigungsszeiten festlegen oder den Saugroboter starten und stoppen lassen. Außerdem bekommt man die Reinigungshistorie angezeigt. Amazon Echo-Besitzer können den POWERbot VR7000 zudem per Sprache bedienen. Einen Preis oder eine genaue Verfügbarkeit nennt Samsung noch nicht, wird den POWERbot VR7000 aber zur CES in Las Vegas dabei haben.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Staubsauger Roboter ohne Absaugstation für den Schmutz sind halbwegs sinnlos. Hier ist man ständig am entleeren des Staubsauger-Roboters und spart gegenüber dem normalen Staubsauger kaum Zeit.

    Wäre toll wenn ihr eure reviews auf Staubsauger-Roboter
    Reviews auf solche Modelle konzentrieren könntet die eine solche Absaugstation anbieten.

  2. Na klar, den Behälter im Mülleimer ausleeren, dauert mindestens genauso lange wie den kompletten Raum zu saugen. Oh weh… Vielleicht fragst du mal deine Frau/Freundin wie lange sie fürs Saugen braucht 🙂
    Btw., da mein Roboter täglich läuft, muss er auch nicht täglich entleert werden 🙂

  3. lol, Behälter raus, Staub in den Müll, Behälter rein vs. 2 Stunden Saugen…marginale Zeitersparnis.
    Da scheint jemand eher saugen zu lassen…

  4. A) ich staubsauge selber und das dauert nicht mehr als 10 min. Ich bin deutlich schneller als die kleinen Staubsauger-Roboter.

    B) Mir geht’s nicht um die Tatsache dass das entleeren des Staubsauger-Roboters lange dauert. Aber ich muss halt ständig dran denken. Das steht der ganzen Automatisierung zb mit regelmäßigen putzzeiten (zb täglich mittags um 12 Uhr) entgegen.

    Ich hatte schon mal einen Staubsauger-Roboter mit Absaugstation. Das war ein Traum. Leider bringen die Hersteller kaum noch Absaugstationen raus. Das ist ein riesenproblem.

  5. Weil die Dinger scheisse ausschauen und mir nicht ins Wohnzimmer kommen. Da lobe ich mir meine kleine gut versteckte Ladestation und entleere lieber den Staubsauger gelegentlich…

    Und wenn du zum saugen nur 10 Minuten brauchst ist deine Wohnung eh zu klein, als dass sich ein Roboter lohnen könnte 🙂

  6. Wir haben knapp 200 qm auf 3 versetzen Ebenen. Zuletzt habe ich auf jeder Ebene einen normalen Staubsauger gehabt, weil ich den Sauger nicht permanent die Treppen hoch und runter schleppen wollte. Was hat mich das genervt. Vor allem der Lärm beim Staubsaugen.
    Jetzt habe ich einen leisen und leichten Saugroboter den ich einfach mal kurz in das entsprechende Zimmer setze. Fertig, kein Schleppen, kein Lärm und die Zeit habe ich auch frei. Obendrein saugt er gründlich. Nach dem Saugen den Behälter kurz ausklopfen und gut ist. Bin sehr zufrieden mit meinem Roboter!

  7. Also von hand saugen kann nichts ersetzen. Systematisch den boden abfahren. Die fugen, polster und mit dem saugpinsel über die möbel. Staubsaugerroboter hatte ich schon viele.
    Ja, putzen tun sie alle aber keiner perfekt!

    @sebastian.
    Absaugstation ist nicht das a und o. Den mal mit dem saugpinsel den roboter reinigen ist pflicht. Zudem gibt es modelle mit klappe für das absaugen. Das ist gut. Mit dem normalen staubsauger den roboter aussaugen und staubfrei halten.

    @mari.
    Also ein miele sauger mit 40cm twister ist nicht schwer, und die 200m2 haste relativ schnell. Nicht vergessen bewegung ist gesund und putzen hällt gesund und fitt.

  8. @Iwan

    ja natürlich hält Bewegung fit! Ich gehe täglich zwischen 6 und 7 km.
    Nebenher geh ich noch arbeiten.

    Das reicht mir an Bewegung.
    Da möchte ich nur das Nötigste putzen. Irgendwie gibt es auch noch schönere Sachen in meinem Leben als Putzen, zumal wir einen Haushalt mit mehreren Hunden haben. Daher würde ich den Roboter nicht tauschen wollen. Ich habe ja jahrelang normale Staubsauger genutzt. Ich weiß also wovon ich spreche.

  9. Also in 10 Minuten wäre das bei mir manuell nicht getan, hängt aber halt auch vom jeweiligen Haushalt ab. Bei mir ist der Saugroboter definitiv eine Erleichterung und ich möchte ihn auch ungern missen. Entweder bei Bedarf gezielt ein oder mehrere Zimmer direkt oder wenn ich weg bin die komplette Wohnung. Man kommt zurück und die Arbeit ist getan.
    Verhält sich genauso wie mit dem Geschirrspüler. Mit der Hand geht es schneller und evtl. auch grünlicher, aber ich kann das sehr gut timen wann ich den Geschirrspüler laufen lasse, so dass ich dann bei Bedarf wieder sauberes Geschirr und Besteck habe.

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