Rückruf: Shure Aonic 215 True Wireless erfüllt Qualitätsstandards nicht

Auf der diesjährigen CES 2020 in Las Vegas hatte Shure erstmals seine neue Aonic-Serie, bestehend aus den Shure Aonic 50 und den Shure Aonic 215 True Wireless, vorgestellt. Den Shure Aonic 215 True Wireless konnten wir uns mittlerweile ja auch schon anschauen, bzw. anhören – und er schnitt im Test gut ab. Aus irgendwelchen Gründen ruft Shure das Produkt aber nun vom Kunden zurück. Eine Mail von uns an Shure mit der Frage nach dem Grund blieb bisher aber unbeantwortet. Im Rückruf an den Kunden heißt es lediglich, dass die Aonic 25 nicht den Shure-Qualitätsstandards entsprechen. Sicherheitsrelevante Fehler seien es aber nicht, die den Rückruf erfordern, so Shure.

Kunden werden über den Prozess informiert, die Rückgabe kann so kostenlos erfolgen. Dieses Rückgabeprogramm gilt nur für Aonic 215 oder „True Wireless Secure Fit Adapter“-Produkte, die im April 2020 erworben wurden. Alle Rückgabeanforderungen für die betroffene Produkte müssen vor dem 31. Dezember 2020 eingereicht werden, so Shure. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet sowie einen Gutschein für Shure-Produkte im Wert von 100 Euro.

  • Danke Stephan

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Blacky Forest says:

    Ich rate mal und denke, dass es mit den Bluetooth-Aussetzern zusammenhängt. Da gibt es im Netz einiges dazu.
    Finde ich mal ne krasse Aktion, nicht schlecht, allerdings fehlt die Transparenz.

  2. Die Audioqualität ist hervorragend, hatte aber auch immer Probleme mit den Steckern und Kabel, so das ich es irgendwann gelassen habe mir Produkte von den zu kaufen.

  3. Der True Wireless Adapter wurde ja auch hier getestet, anscheinend gab es da ja keine Aussetzer. Hätte aber auch vermutet, dass es daran liegt. Es funktionieren ja noch nicht mal die „normalen“ Bluetooth-Kopfhörer einwandfrei. Klar, ist vermutlich grundsätzlich unterschiedliche Technik, aber das weckt halt wenig Vertrauen. Echt mega schade, da die kabelgebundenenen Kopfhörer so gut sind (meine die SE215).

    Wäre auf jedenfall spannend zu erfahren, was der konkrete Grund für den Rückruf ist, hoffe, da kommt noch ne Info!

  4. Da bin ich aber froh, wurden meine Shures gar nicht erst geliefert. Ohne genauere Angaben kam plötzlich eine Mail von Amazon, die Lieferung gehe zurück, die Gutschrift erfolge. Das war aber schon vor ca. 2 Wochen, damals war wohl noch nichts bekannt von wegen Rückruf.

  5. Peinliche Nummer wieder mal von einem der Zig Hersteller.
    Qualität heißt vorher Testen, nicht der Kunde als Testobijekt missbrauchen und zigtausendfach Müll vorab produtieren.
    Es wird Zeit das man neue Gesetzte erläßt und die Hersteller Zwingt ensprechend lange Qualitätstests mit Pre-Muster über entsprechende Zeit zu machen. Heißt Pre-Sampels in geringer Stückzahl verkaufen/verschenken/leasen bei kleinzahl von Kunden und diese Testen eben auf Herz und Nieren diese Produkte wenn die Hersteller einfach unfähig sind dies selbst zu gewerleisten.
    Patzt ein Hersteller mehrfach gibts obendrauf noch Strafzahlungen wegen sinnloser Umweltverschmutzung, gleiches auch bei geringer Unterstüzungszeit von Soft und Hardware (Ersatzteile). Da muss minimum 10 Jahre sicher sein + Akkuaustausch IMMER von Kunden machbar und anderen einfach zu tauschenden Ersatzteilen wie z.B. Birnen in Taschenlampen oder Autos. Idiotensichere Austauschsysteme eben entwickeln. Was Sicherheitsrelevant ist eben auf Fachpersonalniveau bzw Ersatzteile nur an diese Händler ausgeben.
    Ebenso gehören horrende Strafen für Fälscher von Sicherheitsrelevanten Dingen wie Akkus, Software usw wie z.B. Bremsen beim Auto… Strafverfolgung Weltweit einheitlich gestalten. Notfalls nur EU-Weit aber dann kommt kein Mist mehr rein, darf weder Ver- noch Ge-kauft werden. Produkte nur noch über Großimporteure die eine EU Kennzeichnungspflich erfüllen müssen + Stichproben. Bei Zuwiderhandlung und Missbrauch harte Strafen, keine 2 Jahre auf bewärung, ehe 10+ und bei Sicherheitsrelevanten Dingen 20+.
    Vielleicht läßt sich dann vieles an Müll, Unfällen usw vermeiden denn die Kosten werden auch entsprechend angepasst werden, Qualität hat eben auch ihren Preis.

    Persönlich nutze ich entwas gerne auch mehr als 10 Jahre, kein Problem damit, wenn es seinen Dienst tut und bei Bedarfsfall wie z.B, beim Auto Ersatzteile gibt. Glaub diese, bin mir nicht über die aktuelle Rechtslage sicher, hatten die Pflicht 25 Jahre Ersatzteile zu liefern bzw wenn nicht selbst 3te diese zu ermöglichen eben gleichwertiges zu liefern.
    Ich hätte gern immer noch als Notfallgerät mein altes Nokia und auch mein erstes Smartphone, HTC Desire Z mit ausklappbaren Volltastatur (auch wenn ich diese Tastatur äußerst wenig genutzt habe denn man gewöhnt sich schnell an Touch). Wie viel Müll wäre vermeidbar gewesen würden diese noch Funktionieren bzw Ersatzteile + leichter selbstaustasch möglich…

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