Ring Intercom erweitert Gegensprechanlagen

Das Amazon-Unternehmen Ring hat auf der IFA neue Hardware vorgestellt. Sie hört auf den Namen Ring Intercom. Das WLAN-fähige Gerät wird mit wiederaufladbaren Batterien betrieben und ist mit vielen Audio-Sprechanlagen kompatibel. Es lässt also mit einer vorhandenen Gegensprechanlage verbinden. Ring Intercom ermöglicht es, mit Personen vor der Haustür zu sprechen, egal ob vom Sofa oder von unterwegs. Dank der Sprechanlagenerweiterung können Kunden vertrauenswürdigen Besuchern Zugang zum Gebäude ermöglichen – über die Ring-App.

Angaben des Unternehmens:

  • Fernentriegelung: Kunden werden in Echtzeit per Smartphone benachrichtigt, wenn Besucher die Gegensprechanlage der Wohnung betätigen. Per Fernentriegelung können sie dann von überall aus über die Ring-App Zugang zum Gebäude gewähren – beispielsweise um Freunde oder den Hundesitter ins Gebäude zu lassen, wenn sie selbst noch nicht zuhause sind. Das Aktivitätsprotokoll in der Ring-App bietet einen Überblick über verpasste und angenommene Anrufe über die Gegensprechanlage sowie über jede Verwendung der Fernentriegelung. 
  • Gemeinsame Nutzer: Mitglieder eines Haushalts können einen gemeinsamen Zugang zu Ring Intercom einrichten, um sich selbst oder gegenseitig in das Gebäude einzulassen und mit Besuchern zu interagieren. Über die Ring-App auf ihrem eigenen Smartphone haben sie ebenfalls Fernzugriff auf das Gebäude. 
  • Automatische Freigabe für Amazon-Lieferungen: Diese optional wählbare Funktion ermöglicht es verifizierten Lieferanten, Amazon-Pakete während eines festgelegten Zeitfensters sicher innerhalb des Gebäudes zuzustellen. Dann wird die Lieferung an einem sicheren, vorher festgelegten Ort hinterlegt, selbst wenn niemand zu Hause ist.
  • Gäste mit automatischer Zugangsfreigabe: Über diese in Kürze verfügbare Funktion können Kunden Familienmitgliedern oder regelmäßigen Besuchern, virtuelle Schlüssel zuweisen, sodass diese bei ihrer Ankunft nicht mehr vor der Tür warten müssen. Autorisierte Besucher buchen sich einfach über ihr Smartphone in das Gebäude ein. Die Zugangsberechtigung kann jederzeit widerrufen werden. Somit werden die Vergabe von Zugangscodes sowie der Kauf und die Verwaltung von zusätzlichen Schlüsseln und Transpondern überflüssig.

Ring Intercom wird ab dem 28. September 2022 für 129,99 Euro über Ring.com und Amazon.de für Kunden in Deutschland zum Kauf verfügbar sein. Das Gerät kann auch als Bundle mit einer Ring Ladestation und einem Schnellwechsel-Akku zu einem Einführungspreis von 99,99 Euro (statt regulär 169,99 Euro) bestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 26. Oktober 2022.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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15 Kommentare

  1. Blacky Forest says:

    Tatsächlich sind viele gängige Anlagen kompatibel:
    https://ring.com/intercom-compatibility-checker/
    Bin auf die ersten Testberichte gespannt.

    • Schade, die Anlagen von Elcom und generell Videoanlagen sind wohl nicht kompatibel. Hätte gerne diese Lösung verwendet, weil der Hersteller meiner Klingelanlage für das VoIP-Gateway absolute Mondpreise aufruft.

      Um die 100 Euro fände ich okay für sowas, Elcom verkauft sein Gateway für um die 600 Euro, was es mir absolut nicht wert ist. Dann bastel ich mir vielleicht Mal was mit einem ESP32

  2. Also quasi ähnlich wie Nello One oder Nuki Opener?

    • Nein. Du kannst damit nicht nur die Tür öffnen, sondern mit den Leuten davor sprechen. Das ist eine Neuerung.

    • Ja genau, nur halt mit der Sprachfunktion und man brauch was ich verstanden habe nicht wie bei Nuki eine Bridge. Wäre interessant zu wissen ob es auch noch so Funktionen wie bei Nuki gibt dass man eine Zeitsteuerung hat, ähnlich wie in Arztpraxen, dass direkt nach dem klingeln die Tür direkt aufgeht oder erkennt ob man mit dem Handy in der nähe ist und nur dann direkt aufmacht, sodass der Schlüssen zumindest bei der ersten Tür in der Tasche bleiben kann.

      • Ich hoffe, es ist in Bezug Türöffner genauso gut wie Nuki bzw. kann in Kombination damit genutzt werden. Ich habe die Doorbird D301 hier rum liegen, die ich nie montiert habe, weil es kein öffnen per Geofencing wie Nello oder Nuki kann.

  3. Auf sowas habe ich gewartet. Ich habe schon einen Smarten Türdrücker am Intercom und eine Kamera ohne Audio am Hauseingang. Bisher war immer das Problem, dass ich mit den Leuten vor der Tür von unterwegs nicht reden konnte. Eine Blink2-Kamera hat viel zu spät reagiert und der Audio-Aufbau hat teilweise 10 Sekunden und länger gedauert. Das Gerät hier werde ich mir kaufen.

  4. Schade, dass die Sachen von Ring nicht Homekit fähig sind. Ich hätte gerne die Möglichkeit, den Türgong über einen Homepod abzubilden. Bisher geht das aber nur mit smarten Türklingeln, was bei einem Mehrfamilienhaus keinen Sinn macht. Schade, dass es keine smarten Türgongs mit Homekit support gibt. Das hier wäre eventuell eine Alternative gewesen. Schade.

  5. Hatte mit Nello begonnen, das hatte aber nicht geklappt, mit nuki läuft es nun zu 90%. Wenn nun eine Kombination mit Ring klappen würde, wär es ziemlich gut, besser wär natürlich eine Lösung aus einer Hand und nicht 2-5 verschiedene Lösungen. Aber auf eine Integration in ubiquiti unifi wird es absehbar nicht geben.

  6. Weiß jemand inwieweit Ring-Produkte sich auch in Google Home einbinden lassen?

    Weder bei Nello noch bei Nuki ist unsere TCS-Anlage (IVW5111-0145) als kompatibel gelistet, bei Ring Intercom nun aber schon.

    Unser komplettes Smart Home ist aber auf Google Home ausgerichtet und auch wenn wir die Haustüröffnung unserer Mietwohnung sehr gerne ins Smart Home einbinden wollen würden ist ein Wechsel der Smart Home Plattform dann doch überzogen.

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