Return to Monkey Island: Ab dem 19. September geht’s los!

Als das Spiel „Return to Monkey Island“ angekündigt wurde, ging ein großes Raunen durch die Menge der (älteren) Gamer. Kurz danach hagelte es Kritik aufgrund der Optik. Manche Menschen wollten wohl, dass sich so gar nichts verändert. Ob Return to Monkey Island der erhoffte Spielspaß ist, wird sich bald testen lassen – es gibt neue Infos und einen Veröffentlichungstermin. Ich befürchte, dass ich da einiges an Zeit versenken werde. Ab dem 19. September geht’s für den PC und die Nintendo Switch los.

„Return to Monkey Island“ ist die ebenso unerwartete wie spannende Rückkehr des Serienschöpfers Ron Gilbert und setzt die Geschichte der in Zusammenarbeit mit Lucasfilm Games entwickelten, legendären Adventures „The Secret of Monkey Island“ und „Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge“ fort.

Es ist Jahre her, seit Guybrush Threepwood sich auf einen geistigen Wettstreit mit seinem Erzfeind, dem Zombie-Piraten LeChuck, einließ. Seine wahre Liebe, Elaine Marley, hat sich von der Arbeit als Gouverneurin abgewandt und Guybrush selbst ist unzufrieden, weil er den Schatz von Monkey Island nie gefunden hat. Junge Piratenanführer unter Kapitän Madison haben die Macht von der alten Garde übernommen, vieles auf Mêlée Island hat sich zum Schlechteren verändert und der berühmte Geschäftsmann Stan ist wegen „marketingbezogener Verbrechen“ inhaftiert.

Liefere dir auf vertrauten, neu geleiteten Inseln Wortgefechte mit alten Freunden und frischen Gesichtern. Dann wage dich auf hohe See, erkunde unbekannte Orte und arbeite dich geschickt aus misslichen Lagen heraus. Nur raffinierte Rätsel, groteske Situationen und schlagfertige Antworten trennen Guybrush vom Ruhm.

Die Rückkehr des Point-and-Click-Heldentums

Unerschrockene Piraten bringen das klassische Point-and-Click-Gameplay beim Lösen von Rätseln und dem Erforschen der Inseln mit einer cleveren Weiterentwicklung der Adventure-Steuerung auf den Stand von heute. Kontextabhängige Interaktionen, dynamische Dialogbäume und ein leicht zu nutzendes Inventarsystem machen das Piratenleben angenehm komfortabel.

Neue Archipel-Abenteuer

Bereise das nur manchmal freundliche Mêlée Island, einen vertrauten Ort, an dem neue Anführer alte Freunde und frische Gesichter unter Druck setzen. Wage dich in unerforschte Gebiete wie das treffend benannte Terror Island und die frostigen Außenposten von Brrr Muda, um Verbündete, aber auch Gegner zu finden.

Erschaffen von einer legendären Crew

Zum spannenden Abschluss der „Monkey Island“-Reihe kehrt Kultentwickler Ron Gilbert – der Schöpfer der Serie – zurück und wird von Co-Autor Dave Grossman, Art Director Rex Crowle (Knights & Bikes, Tearaway) sowie den Komponisten Peter McConnell, Michael Land und Clint Bajakian (Monkey Island, Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge) unterstützt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. > das klassische Point-and-Click-Gameplay

    Oder wie man es so schön im Angelsächsischen sagt: Pixel-Hunting.

    • Verstehe ich den Gag nicht, oder ist dir nicht bewusst, dass „point and click“ auch englisch ist?

      • Doch, der Gag macht schon Sinn. Pixel-Hunting gab es bei „klassischen P&Cs“ in der Form, dass man mit der Maus quasi jeden einzelnen Pixel auf dem Bildschirm absuchte, um zu schauen, ob man vielleicht einen Hinweis, Gegenstand, usw. übersehen hat. Monkey Island gehörte auch dazu.
        Aber um das noch zu kennen muss man wohl die 90er-Adventures gespielt haben. 😉

    • Ich hoffe mitlerweile ohne die frustmomente des Pixel Huntings. Genau aus diesem Grund hab ich nahezu keins der point and click adventures durchgespielt.

      Wenn ich jede Szene zum 5. Mal absuche muss meine Maus schon ganz schön was aushalten.

  2. Hab noch das Original mit dieser Drehscheibe. Wann wurde welcher Pirat …? Das war schon was und das Spiel war damals auch super, hat so manchen Abend gefüllt. Die Grafik spricht mich jedoch auch nicht an, sie ist trotzden nicht schlecht, aber ich finde der Charme des alten Spiels leidet dadurch, es wirkt etwas zu modern für das alte Spiel. Wem das aber nicht stört, dem kann ich das Spiel empfehlen, die Rätsel zu lösen hat schon damals riesen Spass gemacht.

  3. verstrahlter says:

    Für diejenigen, die zwar interessiert, aber nicht ganz so tief im Thema sind … gibt es (Kickstarter vor 2¼ Jahren ) mittlerweile seit fast 9,5 Monaten auch ein thematisch voll und ganz würdiges Game aus Deutschland:

    https://store.steampowered.com/app/1361230/Cleo__a_pirates_tale/

    • Das Spiel (Cleo) gibt es übrigens auch auf gog.com. Und dort ist es im SALE …

    • „Cleo“ ist geil gemacht, die Steuerung (Tastatur und Maus) leider (für mich) ganz ganz furchtbar.

      Und bei dem originellen, aber (für mich) viel zu komplexen Kartenspiel bin ich dann ausgestiegen, leider.

  4. Wirklich keine deutsche Sprachausgabe? Bei einem Kaliber wie Monkey Island? Das wäre wirklich sehr dürftig, denn Monkey Island hatte seit Teil 3 mit Norman Matt immer einen wunderbaren Sprecher an Board.

    • Auf Twitter wurde gemutmaßt, dass ggf. ein deutscher Publisher noch deutsche Sprache nachreichen wird. Keine Ahnung, ob das Realistisch ist.

  5. Guybrush Threepwood says:

    „HEY! HINTER DIR! EIN DREIKÖPFIGER AFFE!“

  6. Wenn es eine drmfreie Box-Version geben sollte, ist diese gekauft. Ansonsten warte ich auf die Version von gog.com im SALE …

  7. Das wird großartig! Die Optik ist wie immer geschmackssache. Ich finde sie jetzt nicht so schlecht. Nach 5 Minuten hat man sich eh daran gewöhnt. Sich dadurch jetzt schon im Vorfeld das Spiel madig zu machen ist irgendwie auch dämlich. Ich freue mich drauf und gehe jede Wette ein, dass da wieder einige Lacher mit dabei sein werden (war schon beim Disclaimer von Stan am Ende der Fall :D). Die typische MI-Atmosphäre kommt im Trailer alleine schon durch die Musik zustande. Ich werde es sofort am 19.09. kaufen! 🙂

  8. Man darf und soll einen Klassiker neu interpretieren. Das Original wird dadurch ja nicht schlechter. Ich kann das Geraune nicht nachvollziehen. Am Ende zählt der Spielspaß! Ich werde es mir auf jeden Fall ansehen. Englische Tonausgabe finde ich gar nicht so schlecht, deutsche Synchros können den Wortwitz oft nur sehr begrenzt nachvollziehen.

    Ich erinnere mich an das berühmte Monkey Wrench Rätsel aus Monkey Island 2, welches man als Deutscher nicht verstehen konnte. Denn das Item Affe hat als Monkey Wrench eben die Doppelbedeutung als Werkzeug (heisst bei uns Engländer).

    Ein Rätsel, dass nur im Englischen funktioniert. Insofern müsste eine deutsche Übersetzung schon extrem gut sein, um das hin zu kriegen.

  9. Lt. der Steam-Seite auch für MacOS. Darf man ruhig erwähnen

    https://store.steampowered.com/app/2060130/Return_to_Monkey_Island/

  10. Ich finde es traurig, dass Kritiker ständig als ewig-gestrige abgetan werden, die nur die alte Pixelgrafik akzeptieren würden. Das stimmt einfach nicht! Wir – bzw ich – finde nur diese völlig überzeichneten und geometrisch völlig abwegigen Formen furchtbar. Monkey Island war nie der völlig verzerrte Comic, der es nun werden soll und das kann ich halt einfach nicht akzeptieren. Da kann der Gilbert die auch mit seinem Bauchnabel gemalt haben. Dadurch wird es nicht besser.

    • „das war noch nie so / das war schon immer so / das kann ich nicht akzeptieren“ ist die Definition von ewig gestrig und killt jeden Fortschritt und jede Kreativität.

      Wenn der Künstler diesen Stil für sich entscheidet ist es so, das ist seine Freiheit. Und wenn das dann nicht akzeptieren kannst spielst du es halt nicht.

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