Rentenversicherung: Online sollen mehr Services nutzbar sein

Versicherte und Rentner könnten unter Umständen bei der Rentenversicherung bald mehr online erledigen. „Wir wollen unseren digitalen Kundenservice deutlich voranbringen“, sagte Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Man habe in der Pandemie bemerkt, dass viele Nutzer bereits die derzeitigen Möglichkeiten digital genutzt haben. Telefonische und digitale Beratung sei gefragter als in normalen Zeiten.

Renten- oder Reha-Anträge können seit längerer Zeit bereits online gestellt werden. Ferner kann der eigene Versicherungsverlauf so angefordert werden, auch gibt es Online-Rechner zur Rente.

Roßbach teilte weiter mit: „Wenn beispielsweise ein Versicherter einen Antrag bei uns digital stellt, dann sollte so viel wie möglich schon mit den bei uns vorhandenen Daten ausgefüllt sein, sodass man selber nur noch die fehlenden Daten ergänzen muss.“

Zugänge sollen aber noch einfacher und sicherer werden – dies solle der erste Schritt sein. Warum bisher so wenig flächendeckend digitalisiert ist? Auch das kann man in den ZDF-Nachrichten lesen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Beamtenbund dbb sprechen von fehlenden Mitteln und Personal.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Middle of the Road says:

    Finde ich einerseits gut. Andererseits: Liebe Güte, wie häufig hat man Kontakt zur Rentenversicherung? Kann das nicht einfach offline bleiben? Muß das Geld der Versicherten wirklich für sowas rausgehauen werden?

    • Krümelmonster says:

      Die Frage ist eher, warum dauert das so lange, bis sowas online geht?
      Früher oder später meldet sich die Rentenversicherung bei vielen Leuten, wegen „ungeklärter Zeiträume“ und dann darf man mit Aktenordnern in eine Filiale, lächerlicher Aufwand.

      • Middle of the Road says:

        Ohne Akten geht es aber nicht. Oder was glaubst Du, wie viele Menschen ihre Unterlagen in digitaler Form (Scan) vorliegen haben? Ja, da läufst Du halt mit Deinem Ordner voller Belege zum Rentenberater. Das machst Du 1x im Leben. So schlimm ist das nicht. Zumal es üblicherweise um Geld geht.

        • > Ja, da läufst Du halt mit Deinem Ordner voller Belege zum Rentenberater.

          Was? Auf gar keinen Fall! 😀

  2. Wenn die Rentenversicherung die Daten wirklich zentral verarbeiten würde, dann wäre die Digitalisierung vermutlich etwas einfacher. Aber es gibt ja neben der Deutschen Rentenversicherung BUND auch noch die Rentenversicherungen der Länder. Wenn es um die Bearbeitung von Anträgen geht hakt es, nach meinen Erfahrungen, bei den Landesanstalten gewaltig. Man kann Anträge zwar in digitaler Form stellen. Auf die analoge Antwort darauf muss man eine Ewigkeit warten. Nachfragen geht nur über die zentrale Hotline und dort wird das Anliegen aufgenommen und zur analogen Weiterbearbeitung verteilt. Im Gegensatz zur Arbeitsagentur hat die Rentenversicherung ihre Sichtweise noch nicht verändert. Antragsteller werden bei der Rentenversicherung von Beamten wie Bittsteller behandelt und nicht wie bei der Arbeitsagentur als Kunden. Vielleicht sollte sich die Rentenversicherungs-Präsidentin mal drum kümmern ihre Sichtweise, denn sie hat ja anscheinend vom digitalen Kundenservice gesprochen, ihren Mitarbeitenden nahe zu bringen.

  3. Bin Anfang 36 und zuversichtlich, dass alles rein digital sein wird, sobald ich in mindestens nochmal so vielen Jahren 100%igen Rebtenanspruch haben sollte ^^

  4. Ich denke hier geht es im Hintergrund hauptsächlich um Einsparungen. Wieso? Ganz einfach:
    Rentner sind in der Regel älter als 67 Jahre. Der weitaus größte Teil deutlich älter. Wenn die jetzt ihre Dinge mit der RV online erledigen sollen wird das bei den meisten schwierig werden. In 10-20 Jahren wenn wir die Rentner sind sieht das schon anders aus.
    Und wen werden die heutigen Rentner fragen wenn sie Hilfe bei der Online-Kommunikation mit der RV brauchen? Natürlich ihre Kinder. Die machen das dann natürlich und sparen der RV damit erheblich Geld ein das die sonst in Mitarbeiter investieren müsste.
    Im Ergebnis eine Umverteilung von Lasten in Richtung der Versicherten: Win-Loose

    • Middle of the Road says:

      Die Rentner von heute werden ihre Fragen (?) auch offline stellen können.
      Die anderen später dann halt online – so, wie es gewohnt sind.

  5. Hahahahahahahah das ich nicht lache. Wird doch eh ein Rohrkrepierer.
    Ich habe jetzt mit anfang 30 eine Kontenklärung anstoßen wollen, dazu alle Zeugnisse mitgeschickt die ich jeher bekommen habe.
    Nun soll Ich einen 25 Seitigen antrag auf Kontenklärung ausfüllen…
    Beste Stilblüte bisher „Schlechtwettergeld“
    das habe ich für einen bösen Scherz gehalten aber hey wir sind in Deutschland ein hoch auf die Bürokratie….

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