Razer Phone 2: Das Gaming-Smartphone ist nun noch besser


Razer hat das Razer Phone 2 vorgestellt, ein Smartphone, das sich speziell an Gamer richtet und auch entsprechend ausgestattet ist. Dazu zählt vor allem das 5,7 Zoll Display, das mit seiner 120Hz Refresh Rate für eine flüssige Darstellung sorgt. Das Display ist im Vergleich zum Vorgänger auch 50 Prozent heller, die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Pixel.

Aufwändigere Games profitieren in der Regel von starker Hardware, deshalb findet man im Razer Phone 2 auch einen Snapdragon 845, der von 8 GB RAM unterstützt wird. Diese Kombination sollte mit keinerlei Smartphone-Inhalten Probleme haben. Damit der Prozessor nicht ins Schwitzen kommt, verbaut Razer eine Dampfkammerkühlung im Smartphone.

Eine Dual-Kameras bietet das Razer Phone 2 auch, jeweils 12 Megapixel stehen via Weitwinkel- und Telephoto-Linse zur Verfügung. Videoaufnahmen sind mit 120 FPS möglich. Die vordere Kamera schafft immerhin 60 FPS FullHD Video.

Razer hält zudem das leuchtende Logo auf der Rückseite für erwähnenswert. Kann farblich angepasst werden und lässt sich auch für Benachrichtigungen farblich anpassen. Für Fans von Benachrichtigungs-LEDs dürfte das sehr willkommen sein.

Der 4.000 mAh Akku soll Euch nicht nur über den Tag bringen, sondern er lässt sich auch drahtlos schnell laden. Passend dazu gibt es auch eine beleuchtete Ladestation. Die IP67-Zertifizierung des Smartphones sorgt für einen Schutz gegen Wasser und Staub.

Zu einem guten Spiel gehört auch guter Sound, hier möchte Razer ebenfalls auftrumpfen. Dual-Speaker, die Richtung Nutzer zeigen, Dolby Atmos-Unterstützung und ein 24-bit-DAC am USB-C-Anschluss sind vorhanden. beim Launcher setzt Razer wieder auf Nova Launcher Prime – sollten viel mehr Hersteller so machen anstatt ihre eigene Grütze auf den Smartphones zu platzieren.

Das Razer Phone 2 wird erst einmal nur mit 64 GB Speicher verfügbar sein, mit glänzender Rückseite. Später soll dann noch ein 128 GB Modell mit matter Rückseite veröffentlicht werden. Android kommt in Version 8.1 zum Einsatz. Schwach.

In den USA wird das Razer Phone 2 für 799 Dollar angeboten, wechselt man in den deutschen Shop, ist das Razer Phone 2 noch gar nicht aufgeführt (Update: 849 Euro in Deutschland). Definitiv ein Smartphone, das sich von der Masse abhebt, aber genauso kein Smartphone für jedermann. Habt Ihr selbst Interesse an solchen Smartphone-Exoten, die auf bestimmte Dinge spezialisiert sind?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Ich verstehe nicht, wieso Razer trotz des großen Platzes auf der Vorderseite keinen Fingerabdruckscanner einbaut.

  2. Thorsten Czub says:

    Ja ich hatte das Razer Phone und bin natürlich an dem Nachfolger interessiert. Wie auch beim essential phone war beim Razer die Kamera das Problem.
    Hoffe die hat nun auch eine gute blendenöffnung und eine Software die zumindest an Googles hdr Kamera herankommt.

    • Zumindest an Googles HDR Kamera? Das ist ja der Grund, warum die Pixel Geräte mit Abstand die besten Fotos machen. Kein anderer Hersteller hat bislang den Trick in dieser Weise raus (schnelles Image stacking)

    • Die Software ist bei Google ja das „größte“ Geheimnis. Wenn man Glück hat, bekommt man einen Port. Das Razer Phone dürfte aber Nische sein und daher könnte es diesbezüglich schwierig werden. Ist halt nicht Hauptaugenmerk des Gerätes und spreche Razer jetzt auch einfach mal frech die Kamera-Kompetenz ab 😉

      Die eierlegende Wollmilchsau gibt es bei Smartphones ohnehin auch nicht. Egal wie viel man am Ende zahlt. Eine native Kamera (jetzt keine 100 Euro Knipse) ab einen gewissen Preisbereich wird immer besser sein als ein Smartphone, welches aktuell ja vor allem dadurch „bessere“ Fotos macht, da sie die geschossenen Bilder direkt nachbearbeitet und dann können die Meinungen halt sehr weit auseinander gehen. Mich würde da ja ehrlich mal ein Test mit rohen Material interessieren. Wie sehen die Fotos von iPhone, Pixel & Co. aus, wenn da nicht die Software vorher drüber geht.

  3. Ist das auf der Rückseite eigentlich ein Arschgeweih? Das Design ist ähnlich Proll-Kompatibel wie diese angeblichen Super-Porsche-Design-Knochen, deren herausragende Eigenschaft ist, dass sie schweineteuer sind und offensichtlich auf einfach gestrickte, aber wohlhabende Kundschaft aus Osteuropa zugeschnitten sind.
    Vor zwanzig Jahren nannte man sowas Colani.

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