Raspberry Pi 2 Model B vorgestellt

Frickler, Hobbyisten und Bastel Wastel dürfen sich schon einmal die Hände reiben, denn neues Spielzeug steht ins Haus. Aktuell wurde der Raspberry Pi 2 Model B vorgestellt. Der kleine Rechenknecht dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein, kaum etwas, was man nicht realisieren kann – von der Multimediazentrale bis zur Hausüberwachung ist alles machbar.

Raspberry Pi 2 Model B

Jetzt also der Raspberry Pi 2 Model B, dessen Unterschiede im RAM und dem verwendeten Prozessor zu finden sind. So bekommt man denRaspberry Pi nun mitBroadcom BCM2836 Prozessor (ein Quad-Core), welcher mit 900 MHz taktet. Weiterhin sind 1 GB RAM verbaut. Vollmundig sagt man aus, dass der neue Raspberry Pi 2 Model B in manchen Situationen bis zu sechs Mal schneller ist.

Unberührt bleibt die Größe der Platine, alte Gehäuse sollten also weiterhin passen. Auch dabei: HDMI, immer noch 10/100 MBit LAN, der CSI Kamera-Port und die DSI Display-Ports. Preis? Auch den Raspberry Pi 2 Model B möchte man für 35 Dollar anbieten. Initial wird der Split in Sachen Produktion im Jahr 2015 auf 20 Prozent Raspberry Pi 2 Model B gelegt, zum Start möchte man 100.000 Platinen vorrätig haben. (via The Register)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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36 Kommentare

  1. Derzeit bin ich am überlegen mir einen Banana PI zu zulegen für FHEM und nun kommt eine neue Version vom PI. An sich sehr reizvoll wäre da nicht das „10/100 MBit“ LAN.

    Bin auf erste Berichte gespannt

  2. Gibt’s schon Informationen darüber, ob dieses Pi-Modell endlich HD-Tonformate verarbeiten kann?
    Verstehe auch nicht, warum bloß 10/100 MBit. Kann doch kein großer Aufpreis sein GBit zu verbauen.

  3. Immer noch nur 1GB Ram… schade, da hätte man noch was verbessern gekonnt…
    Auch die 900MHz pro Kern, es reicht für vieles, doch mehr Leistung schadet meistens nicht 😉

  4. Der RPi2 ist übrigens sofort lieferbar bei RS (hab irgendwie keinen Hinweis im Artikel gesehen):
    http://uk.rs-online.com/web/p/processor-microcontroller-development-kits/8326274/

  5. @alfa
    Beim Raspberry Pi hängt der Netzwerkchip zusammen mit den USB-Buchsen an einem einzigen Highspeed-Port. Was den Preis angeht: wir sprechen von ~0.80$ Unterschied – verdammt viel Geld für ein 35$ Produkt.

    BCM2836? Schon wieder einer dieser außerordentlich schlecht dokumentierten Broadcomchips?
    Im Ernst: Selbst wenn man die NDA unterschreibt und die geforderte Summe obendrauf legt, ist die Dokumentation bei Broadcom bescheiden. Das andere Ende des Spektrums ist dann wohl der i.MX6 – mit gut 6000 Seiten frei verfügbarer Dokumentation:
    http://cache.freescale.com/files/32bit/doc/ref_manual/IMX6DQRM.pdf?fasp=1
    ((Viel mehr gibts auch gegen Geld und NDA nicht.))

  6. Tito (@_T1t0_) says:

    Habe jetzt mit ner schnellen Google Anfrage den passenden Link nicht gefunden, aber war nicht der letzte Stand, dass ein Nachfolger sicher noch 1 oder 2 Jahre auf sich warten lassen sollte?

  7. @x02a: Das Netz ist über USB2 angebunden, genau wie alles an Massenspeicher außer der lahmen SD-Karte. Was willst du also mit GbE? Und Selbst 0.5GB RAM waren mehr als ausreichend für die Ziele und den Zweck, den die Foundation verfolgt. Davon ab gehts hier in erster Line um den Preispunkt. (Nicht, was du dir leisten kannst, sondern andere aus der eigentlichen Zielgruppe)

    @cashy: Noch nicht so fit in die Woche gestartet, wa? Der Leertastendaumen schläft noch und weiterhin != außerdem. 😉

  8. @Martin: für was brauchst du GBit LAN bei FHEM?

  9. Oh, da hab ich die Vorposter wohl halb verwechselt. x02a -> Martin.

    Naja, gehören beide in den gleichen Topf der Sinn und Zweck des Projekts Nicht-Versteher. 😉

  10. @Tito:
    Ja eigentlich schon. Bin auch überrascht.
    http://www.raspi.today/raspberry-pi-2-expected-in-2017/

  11. plantoschka says:

    Gleich mal 2 Stück bestellt. Super Projekt.
    Wobei es mit der Anpassung von XBMC usw. sicher noch dauern wird.

  12. Thomas Baumann says:

    (Optional) mit Windows 10 drauf? 0.o

    „Windows 10

    For the last six months we’ve been working closely with Microsoft to bring the forthcoming Windows 10 to Raspberry Pi 2. Microsoft will have much more to share over the coming months. The Raspberry Pi 2-compatible version of Windows 10 will be available free of charge to makers.“

    oha…
    Oder haben wir schon den 1. April? *auf Kalender schau*

    Quelle: http://www.raspberrypi.org/raspberry-pi-2-on-sale/

  13. Ich verstehe nicht, warum einige hier so scharf auf das Ding sind. Wer echt keine Kohle hat oder wer ein rein nerdiges Interesse hat an „wie kann ich möglichst viel aus billigster Hardware rausholen (so wie im Softwaresektor bei diesen Spielereien mit nur 4K oder 64K großen Programmen, die aufwendige 3D-Grafik plus Soundtrack erzeugen)“ – OK, leuchtet ein.

    Aber der Normalfall dürfte doch sein, dass man schon einen Ticken mehr Euros zur Verfügung hat, und dann ist es doch wirklich unklug, nicht lieber einen deutlich leistungsstärkeren, aber nur unwesentlich mehr Strom verbrauchenden Minirechner wie NUC oder ZBox zu kaufen!

    Mir scheint hier ein eigenartiger Raspberry-Fetischismus vorzuliegen.

  14. @wurst
    welchen Nuc oder anderes System empfiehlst du für 50€ ?
    Beim billigsten Nuc bist du bei ~150€ ohne HDD. Es gibt genug Sachen wo ich die Leistung eines Nuc etc nicht brauche, wieso sollte ich dann das 3fache zahlen ? Jetzt mal ganz abgesehen von größe/verbrauch/features.

  15. wenn es abwärtskompatibel ist kann ich dann einfach nur die sd card tauschen vom B+ und RetroPie läuft einfach schneller udn bekommt mehr Ram?

    Oder dauert muss da irgendwas grundlegendes angepasst werden?

  16. @namerp danke für den Link 🙂

  17. @Yassine
    es muss grundlegend angepasst werden, bzw muss nicht mehr (jetzige RPi Systeme gehen erstmal nicht).
    Die ganzen überspezifischen Anpassungen an den RPi fallen weg, man sollte nun in der Lage sein jedes beliebige Betriebssystem aufspielen zu können (da endlich der CPU ARM7 ist und nicht mehr das Asbach alten ARM6).

  18. @namerp
    Danke für die Info. Dann warte ich einfach mal ab und update eventuell wenn das alles mal angepasst wurde.

  19. Lutz Lustig says:

    Ich finde jetzt auf Anhieb nichts zu dem Broadcom-Chip, ausser RPI2 Meldungen. Wurde denn die Grafikleistung auch verändert?

  20. @wurst
    Ich nutze meinen Raspi für eine Heimautomation.
    Der reicht bisher für alles aus.
    Wofür soll ich einen NUC kaufen der mehr Strom verbraucht und um ein vielfaches teurer ist?
    Ach der Raspi ist auch noch deutlich kleiner.

  21. Auf http://de.rs-online.com kann man im übrigen nicht als Privatperson bestellen teilte man mir gerade per Email mit -.-

    Nächster Versuch
    http://www.pollin.de/shop/dt/Mzg1NzkyOTk-/Bausaetze_Module/Entwicklerboards/Raspberry_Pi_2_Model_B.html

    @Lutz Lustig
    selber Grafikchip -> kann nicht mehr

  22. Ich habe meinen Pi gerade erst durch einen Nuc ersetzt und will ihn nicht mehr missen.

    Allerdings nutze ich ihn auch für TV etc.

    Für FHEM oder anderes braucht man keinen NUC.

  23. Ich verwende den RasPi mit RasPlex als Abspieler, warum sollte ich mir da schnellere Hardware für den dreifachen Preis hinstellen wenn das einwandfrei bis 1080p funktioniert. Für den Preis eines NUC realisier ich die Zuspielung für drei Fernseher, was soll das denn für ein Vergleich sein.
    Außerdem ist der Pi ein offenes Entwicklerboard und wird auch massenhaft dafür verwendet, es gibt ja auch tonnenweise Zubehör.

  24. @Lutz Lustig
    Ist halt Broadcom.
    Inwiefern man dem Videocore IV zusätzliche Leistung spendiert hat, und wenn ja wo, werden dir entweder die Raspberry Pi Foundation, oder die ersten Benchmarks verraten.

    @namerp
    Wie ARM selbst ist auch Videocore (und die konkurrierenden GPUs) eher ein Baukasten, denn ein fertiges Produkt.

  25. Thomas Baumann says:

    @namerp:
    Sind bei Reichelt im Zulauf, 2-3 Werktage dauerts nur noch.
    http://rch.lt/iP

    @wurst:
    Das System ist extrem klein und preiswert. Dazu sehr gut für Bastler (wie mich) geeignet. I²C/TWI und SPI, die GPIO’s, … Alles onboard und frei verwendbar. Stromaufnahme ist natürlich auch ein nicht zu vergessener Faktor. Man muss doch nicht auf jedem System gleich Quake4 spielen können, was im Endeffekt eh nur der Hausautomation dienen soll. Von daher…
    Außerdem spielt der Kostenfaktor grade in Schulen wohl die größte Rolle.

  26. Wenn ich mir überlege, dass ich, als ich begann, mich mit Parallelverarbeitung zu beschäftigen, meine Programme an der UNI im Rechnerlabor laufen lassen musste, um überhaupt einen Vorteil von Parallelverarbeitung messen zu können, da Mehrkernsysteme für den Heimgebrauch unerreichbar schienen, und heute kann man auf einem Lernsystem für 40€ auf 4 Kernen zurückgreifen… Ob man aus Mooresche Gesetz eine Regel ableiten kann, in wie vielen Jahren die Rechenleistung des aktuell stärksten Computers als Raspberry zur Verfügung steht?

    Mangels Zeit wird der Raspberry 2 bei mir demnächst nur meinen 1er als XMBC ablösen, schade.

  27. Taugt auch für Firmen, wir haben gerade ein Projekt auf Basis des Pi mit einem Volumen von 1200 Stück abgeschlossen.

  28. Hab bislang nicht mal alle 512MB Arbeitsspeicher und nicht mal 50% der CPU von meinem Raspberry Pi B für meine Projekte (die ohne Desktop laufen) gebraucht. Allerdings ist die Vorstellung, einen deutlich flüssiger arbeitenden Desktop betreiben zu können nicht ohne.

  29. @Iruwen

    Spielkram Projekt? Oder stand ein echter Nutzen dahinter warum 1200 Pi Sinn gemacht haben? Dann würde ich gern mehr dazu wissen 🙂

  30. Wenn Caschy einen Amazon Link posten würde, würde ichs über den Link beziehen und ihn supporten!

  31. @Iruwen
    Der Vergleich passt schon. Der Nuc läuft und läuft und läuft. Der Pi hat bei mir x verschiedene SD Karten gefressen. So das ich ins Bett gehe und das Ding bootet wieder nicht anständig durch.

    Hinzu kommt zumindest bei mir Probleme in Verbindung mit meinem Windows Server, den muss ich in den Einstellungen der Netzwerkkarten von 1000 Mbits auf 100 Mbits runtersetzen. Ansonsten stockt die HD Wiedergabe vom Server. Das bremst alle anderen Clients die per Gbit angebunden werden könnten aus. Und ich bin nicht der einzige mit dem Problem. Habe zumindest im MediaPortal Forum noch ein Beitrag dazu gesehen.

    Den Nuc stecke ich ein, installiere Windows/Linux auf der SSD und es läuft ohne Probleme. Als bastelrechner ist der Pi super. Ich teste mit meinem FHEM und anderen Krams. Aber der WAF war nicht wirklich hoch durch das ständige rumgezicke.

    Allerdings zahlt man dafür. Ich glaube mit dreifach ist es da nicht getan. Der NUC hat z.B. kein CEC an Bord(kostet auch nochmal ~40 oder so) und ne billige SD Karte nimmt man da auch nicht.

    Mir war es das aber wert. Besonders auch weil ich das Mediaportal Frontend bevorzuge und XBMC nicht so berauschend finde. Der TV Support bei XBMC ist auch so lala.

  32. R-Pi Mod B war ne schöne Spielerei und ein netter Einstieg, aber mittlerweile gibt es soviele Geräte von verschiedenen Herstellern, mit teilweise sehr potenter Hardware, das mich der R-Pi nicht mehr interessiert.

    Aktuell hab ich mir 3 Odroid U3 besorgt für Mediacenter und spekuliere dazu noch auf 2-3 Odroid C1 für diverse Aufgaben (Steuerung, Monitoring, evtl. auch einen als Firewall). Hardwaremässig einfach potenter wenn man das so sagen darf und Softwareseitig auch ziemlich gut unterstützt.

    NUC ist ein nettes Spielzeug, leider Preislich etwas daneben, für das Geld kann man sich auch eigene kleine Server bauen in ähnlichen Abmessungen.

    Was ein heisses Eisen werden dürfte, ist der Intel Compute Stick. Leistungstechnisch und Spezifikationsmässig liesst der sich auf dem Papier aktuell sehr gut.

    Wobei ich zugeben muss, das nur die geringen Preise mich zu den Experimenten mit den Winzigsystemen bewegt hat, an meinem Haupt Fernseher läuft nach wie vor ein WD TV Live (2. Gen aus 2009), der mit allem klarkommt (Ausser 3D, aber da ich kein 3D TV hab, eh egal.) und klang und sanglos alles futtert.

    Mal schauen was die Zukunft bringt und ob ich doch noch nen würdigen Nachfolger für mein WD TV Live finde. 😉

  33. Hallo,
    schöner Beitrag.
    Ich teile eine Wohnung mit meiner Studentenpartnerin, da bleibt leider nicht viel Platz für einen großen Stand-PC, so entschied ich mich für den Raspberry 2. Wenn man bedenkt wieviel Platz ich mir durch diesen mini pc sparren kann. Für kleine Arbeiten, wie auch Surfen kann ich ihm jeden zu Herzen legen. Diesen Artikel: http://www.derneuemann.net/raspberry-pi-2/3983 über den Raspberry 2 kann ich der Community auch ans Herz legen. Ich habe es bis dato nicht bereut, allerdings fehlt mir das zocken einwenig 🙂
    Gruß

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