Raspberry Pi: Über fünf Millionen verkaufte Einheiten und ein Ubuntu / Linaro

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Den Hut ziehen darf man momentan vor den Machern der Frickel-Platine Raspberry Pi. Die haben nicht nur jüngst den neuen Raspberry Pi 2 B vorgestellt, sondern nun auch verkündet, dass man mittlerweile über 5 Millionen der kleinen Rechner an die Frau oder den Mann gebracht habe. Der neue Raspberry 2 B scheint wieder einmal den Nerv der Zeit und der Bastler zu treffen, nach seiner Vorstellung ging es rasant über die magische 5 Millionen-Marke.

Die kleinen Computer, die für schmales Geld zu haben sind, lassen sich sehr variabel einsetzen – von Smart Home bis zum Mediastreamer ist alles dabei. Aufgrund der geringen Anschaffungskosten ist der Raspberry Pi auch in Schulen immer wieder ein gern gesehener Gast. Und wo wir gerade beim Thema sind: Clemens wies mich darauf hin, dass es für den Raspberry Pi 2 das angepasste Ubuntu 14.10 / 15.01 Linaro-Image gibt. Dieses bekommt ihr im Raspberry-Forum, wie auch das Monster RPi 2-Paket, welches Ubuntu Linaro mit Raspbian, OpenELEC und RISC OS Pi enthält. Das ganze Paket passt auf eine 32 GB SD-Karte und lädt so zum Ausprobieren ein.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

11 Kommentare

  1. Der RPI2 ist wirklich flott (vor allem gegenüber dem RPi1). Das einzige was bisschen schade ist das die Netzwerk/USB Anbindung bisschen mau ist. Für die allermeisten Einsatzzwecke ist das aber relativ egal. Als reiner HTPC mit z.B. OpenElec aber wirklich Spitze und angenehm schnell – da gibt es auch keine alternative in dem Preisspektrum !

  2. 32 GB? die ersten Rasbian-Versionen hat man auf eine 2 GB Karte bekommen..
    Irgendwie gefällt mir die Entwicklung vom Raspberry eh nicht so..
    ich hätte lieber ein noch kleineren ressourcenschonenden Mini-Computer, als so ein Multimedia-Monster.
    aber anscheinend haben die meisten Raspberry-Nutzer nicht viel mit den GPIOs rumgespielt, sondern oft das Ding nur als Multimedia-Center genutzt.

  3. Thomas Baumann says:

    Der 2 war auch sehr lange überall ausverkauft. Ich hab meinen am 3.2. bestellt und erst vorgestern (16.2.) bekommen. Die sind wohl mit der Produktion nicht mehr wirklich hinterher gekommen. So einen Hype gabs beim 1er nicht.
    Aber wassn Wunder, sind ja auch schöne Dinger.

  4. @Thomas Baumann: Ernsthaft? Der 1er war monatelang ausverkauft. Habe ihn am ersten Tag im Februar 2012 bestellt (die Server von RS und farnell waren meiner Erinnerung nach bis Nachmittag kaum erreichbar) und im Juni bekommen. Beim RPi 2 hat man enorm daraus gelernt, sodass vll maximal ein paar Tage Wartezeit drin waren anfangs.

  5. @xenfo: bist Du sicher dass Du den Satz richtig gelesen und verstanden hast? Carsten schreibt von […] „Ubuntu Linaro mit Raspbian, OpenELEC und RISC OS Pi“ […] die als sogenanntes Monster RPi2 Paket auf einer 32GB zusammengefaßt sind.

  6. OT: gab es hier nicht einmal (kurzzeitig) die Möglichkeit Beiträge nachträglich zu editieren?

  7. Ich freue mich für die Entwickler, bin aber auch der meinung, dass das Ding zu sehr in Richtung Multimedia geht.
    Der schlechte Netwerkanschluss ist der Flaschenhals der Kiste.
    Wenn der auf nutzbare Geschwindigkeiten käme, wäre der Pi wirklich die eierlegende Wollmilchsau.

  8. Wenn man bedenkt das es Oktober 2013 noch 1,75 Mio. Stück waren schon sehr beeindruckend.

  9. welche sd card kann man hierfür verwenden (>=32GB)?

  10. Wer mehr Netzwerkleistung braucht sollte zum Banana Pi greifen. Der ist sogar etwas billiger als der Pi2.

  11. @Andreas
    der schafft real 100mbit der RPi auch !
    Der Maximale Download liegt bei 30mb/s aber auch nur bei ftp, bei normalen Netzwerk schon nicht mehr und Schreiben wird nie mehr als 10mb/s. Da nützt auch der 1Gbit Netzwerkanschluss so gar nichts !