Raspberry Pi 4 mit USB-C ab sofort ab 35 Dollar verfügbar


Von Raspberry gibt es größere Neuigkeiten zu verkünden. Den Mikrocomputer gibt es ab sofort in der vierten Version. Die neue Version ist dabei nicht nur einfach eine Verbesserung des Vorgängers, sondern lässt praktisch wenig des bisherigen unberührt. Gleichzeitig bleibt Raspberry Pi 4 aber so flexibel wie man das Teil kennt, ein günstiger Computer für verschiedenste Einsatzzwecke, der zudem vergleichsweise leicht ansprechbar ist.

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Video-Link: https://youtu.be/sajBySPeYH0

Die technischen Highlights des Raspberry Pi 4:

  • 1,5 GHz Quad-Core 64-Bit ARM Cortex-A72 CPU
  • 1GB, 2GB oder 4GB LPDDR4 SDRAM
  • Gigabit Ethernet
  • Dualband 802.11ac WLAN
  • Bluetooth 5.0
  • 2 USB 3.0 und 2 USB 2.0 Ports
  • Dual Monitor Support bis 4K-Auflösung
  • VideoCore VI Grafik, unterstützt OpenGL ES 3.x
  • 4K60p Hardware Decoding von HEVC Video
  • Kompatibel mit allen früheren Raspberry-Produkten

Während man ein altes Case für einen Raspberry Pi 4 nutzen kann – man muss dann allerdings an einer Seite für zusätzliche Öffnungen sorgen – gibt es auch ein neue passendes Case sowie ein entsprechendes Netzteil und auch ein micro-HDMI-Kabel. Einen Adapter von microUSB auf USB-C gibt es für einen Dollar, falls man ein altes Netzteil verwenden möchte.

Neu ist auch die aktualisierte Raspbian-Software, die als System für die Raspberry Pi zur Verfügung steht. Ein moderneres UI sowie aktualisierte Apps stehen damit zur Verfügung.

Während man den neuen Raspberry Pi 4 bereits ab 35 Dollar kaufen kann, gibt es auch ein Raspberry Pi 4 Desktop Starter Kit. Dies beinhalten einen Raspberry Pi 4 mit 4GB RAM, ein offizielles Case, ein offizielles Netzteil, Maus und Tastatur, zwei HDMI-Kabel, einen neuen Beginner’s Guide sowie eine vorinstallierte 32GB microSD-Karte. Das Paket kostet 120 Dollar.

Alle weiteren Infos und die Bestellmöglichkeit für die neuen Modelle findet Ihr in diesem Artikel.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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30 Kommentare

  1. Endlich mal mehr RAM!
    Und gutes Timing. Habe demnächst Geburtstag. 🙂

    EDIT:
    Huch, €58.75 für die 4 GB Variante. Ich hätte jetzt mit 49,- gerechnet. Egal.

    • Mit der Geburstagsausrede kann aber ganz schnell eng werden. In 3 Wochen kommen die Prime Days wieder 🙂

      • Halb so wild. Davon lasse ich mich nicht beeindrucken. Ich vermute, nichts von meinem Geburtstags-Wunschzettel wird zu den Prime Days nennenswert reduziert sein. Und Bücher unterliegen eh der Buchpreisbindung.
        Von daher können die Prime Days kommen und auch wieder gehen. Ich hab sonst was ich brauche. 🙂

        • > Und Bücher unterliegen eh der Buchpreisbindung.

          Keine Ahnung ob das für andere hier überhaupt neu ist, aber ich habe gerade Amazons Gebrauchtbücherfunktion für mich entdeckt. Wirklich großartig & senkt die Preise für meine Buchbestellungen dramatisch.

          Es kommt selten vor, dass ich an den Büchern irgendwelche Gebrauchsspuren erkenne.

    • GooglePayFan says:

      „Huch, €58.75 für die 4 GB Variante. Ich hätte jetzt mit 49,- gerechnet. Egal.“

      Naja, der Laden heißt zwar nicht Apple, aber 3GB mehr (immerhin DDR4!) RAM bekommen auch die nicht für unter 15€ hin….

  2. Hui, das schreit nach nem Upgrade für mein NAS 🙂 Leider ist die 4GB Variante überall ausverkauft

  3. Bei welcher Anwendung würde man die Mehrleistung denn merken im Vergleich zum 3B?

    • Ich hatte mal Fedora mit Desktop in der 64bit Variante auf dem 3B installiert, da ich den 64bit Modus testen wollte. Das war mit dem 3er und nur 1 GB RAM unbenutzbar. Aber gerade in dieser Richtung, wenn man den Pi als einfachen Desktop verwenden möchte, verspreche ich mir Vorteile durch die schnellere CPU und bis zu 4 statt 1 GB RAM.

    • ioBroker ist auf dem 3B schon ein ziemlicher Krampf sobald man ein paar Adapter konfiguriert hat. Da ist vor allem das RAM Upgrade sehr willkommen.

  4. Dominique says:

    Lecker RasPi…da wird man ja ganz feucht

  5. Ist die Lösung als NAS und dann mit USB-HDDs (2,5″ udn 3,5″) wirklich so schön? Was verbraucht sowas im Standby?

    • Power

      We’ve moved from USB micro-B to USB-C for our power connector. This supports an extra 500mA of current, ensuring we have a full 1.2A for downstream USB devices, even under heavy CPU load.

      Nimm einfach die max. Werte an + die Festplatten und rechne 😉

  6. Kann man das Ding dann endlich sinnvoll als Home Entertainmentgrundlage nehmen. Bisher waren die Dinger laut einigen Blogs/Techseiten ja eher lahm bei der Videodekodierung.

  7. Endlich was neues zu einem guten Preis.
    Wäre ein gutes Upgrade für meinen jetzigen mit Kodi.
    Vorausgesetzt da geht jetzt Dolby TrueHD / Atmos / DTS:x drauf

  8. Kann mir jemand ein 4k-Kameramodul empfehlen? Ich würde gerne daraus mehrere Netzwerküberwachungskameras für meinen Betrieb basteln, Kameragehäuse drucke ich mir im 3D-Drucker 🙂

  9. Und wieder die Frage: taugt das bereits als Plex-Server?

  10. Läuft Netflix und Co drauf?

  11. Finde die Überschrift verwirrend „mit USB-C“ lässt vermuten, dass mindestens ein USB-Daten-Anschluss asl USB-C ausgeführt ist.
    Es handelt sich hier aber nur um die Strombuchse.
    Die Datenanschlüsse sind weiterhin USB-A

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