Radiohead hauen kostenlose Konzertaufnahmen bei YouTube raus

Radiohead zählen zu meinen Lieblingsbands. Bei YouTube hauen die Briten nun ab heute Archivaufnahmen von Konzerten kostenlos raus, um die Fans bei Laune zu halten. Passt ja auch zur Band um den exzentrischen Frontmann Thom Yorke. So handeln viele Texte der Gruppe ebenfalls von Einsamkeit und Isolation – mal mit einem Hoffnungsschimmer, mal mit Humor und mal sehr zynisch.

Meine Favoriten aus der Historie der Band sind „The Bends“ und „OK Computer“. Danach fingen Radiohead in meinen Augen an „wichtig“ zu sein, aber das zählte mehr als gute Songs. Klar, ich mag auch die nachfolgenden Alben wie „Kid A“ oder „Hail to the Thief“, aber einen zweiten Meilenstein wie „OK Computer“ schuf die Band eben nicht mehr – wollte sie aber wohl auch gar nicht.

Los geht es nun heute Abend um 23 Uhr bei YouTube mit dem ersten Gratis-Konzert – ausgezeichnet im Oktober 2000 in Dublin. Wer nicht warten möchte, kann sich auch in der Radiohead Public Library umschauen, wo es ebenfalls reichlich kostenloses Material gibt. Wöchentlich sollen dann weitere Konzerte auch den Weg zu YouTube nehmen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Hauen raus…

    Wo arbeitet Ihr? Auf dem Bau?
    Wie alt seid Ihr? 16?
    Schriftsteller?

  2. Weird Fish says:

    André, danke für die Info 🙂
    Den zweiten Meilenstein haben Radiohead meiner Meinung nach mit „In Rainbows“ gemacht. Trotzdem sind die meisten Songs von allen Alben klasse!

    • André Westphal says:

      „In Rainbows“ fand ich auch gut – ich fand auch kein Radiohead-Album nach „OK Computer“ schlecht, aber keins hat mich mehr so vom Hocker gerissen irgendwie.

      „The Bends“ ist da mein zweiter Liebling, das Album finde ich im Grunde fast gleichwertig zu „OK Computer“ – poppiger und weniger progressiv, aber haufenweise tolle Songs wie „Fake Plastic Trees“, „Street Spirit“ oder „Nice Dream“ – da ist für mich kein einziger Ausfall auf dem Album.

      • Weird Fish says:

        Jedes Album hat irgendwie seinen eigenen Stil – mal Alternative Rock, mal elektronisch angehaucht oder mal eher jazzig. Im Grunde liebe ich alle ihre Alben und nur wenige Songs gefallen mir gar nicht.
        Habe die bisher nur einmal live gesehen und das Erlebnis ist unbeschreiblich!

  3. Danke, für den Tipp!
    Was kostenlose Konzerte angeht, empfehle ich in die Mediatheken von ARD oder WDR zu schauen. Der Rockpalast haut da Konzerte mit guten Bands am laufenden Meter raus, die allesamt Handyfilmer sich schämen lassen

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