ProtonMail: nach fast 2 Jahren Beta startet der sichere E-Mail-Dienst am 26. Januar 2016

artikel_protonmailProtonMail ging aus einem Crowdfundung-Projekt hervor. Sichere E-Mail-Kommunikation wurde von den Machern aus der Schweiz versprochen, die Unterstützung war groß. Nach nun fast zweijähriger Betaphase wird ProtonMail am 26. Januar 2016 voll durchstarten. Mit ProtonMail 3.0 erscheint die erste Version, die nicht mehr den Zusatz Beta trägt. In der langen zeit hat sich viel getan, was dies im Detail war, wird bei ProtonMail erklärt. In dieser Zeit hat man nun auch die Serverkapazitäten so erhöht, dass es keine Warteliste mehr gibt und sich jeder Interessent direkt registrieren kann.

Ursprünglich war ein Release von Version 3.0 für Dezember geplant, dieser wurde aber noch einmal verschoben, da der Anbieter Probleme mit DDOS-Attacken hatte. Nun soll der Jahreswechsel-Trubel abgewartet werden, um dann mit voller Kraft zur Veröffentlichung präsent zu sein. Am 26. Januar startet nicht nur Version 3.0 im Web, sondern es werden auch die mobilen Apps für Android und iOS veröffentlicht. Diese wurde mit Hilfe des Feedbacks von Betanutzern gestaltet und sind ebenfalls bereit für ihren großen Auftritt.

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Wer nicht abwarten möchte, kann auch weiterhin am Betaprogramm von ProtonMail teilnehmen, um die mobilen Apps vorab nutzen zu können. Auch bleibt es weiterhin vorrangiges Ziel von ProtonMail kostenlose Accounts anzubieten, allerdings wird man 2016 erstmals die Möglichkeit haben, auch Geld an ProtonMail zu zahlen. Über Speichererhöhungen soll der Rubel rollen, damit man auch weiterhin den Dienst anbieten kann.

Ein Feature von ProtonMail 3.0 wird auch sein, dass man eigene Domains einbinden kann. Das soll dann auch Geschäftskunden anlocken, für die es 2016 auch erstmals spezielle Angebote geben wird. Sieht nach einem großen Jahr für ProtonMail aus, vielleicht auch gar kein schlechter Zeitpunkt. Sichere E-Mail-Kommunikation wird immer gefragter, wenn diese dann auch noch einfach zu nutzen ist und keine Abstriche in Sachen Komfort macht, umso besser.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. ElPresidente says:

    Was zeichnet denn diesen Email-Dienst besonders aus? Habt ihr dazu mal einen Artikel geschrieben?

  2. Verschlüsselung und Selbstzerstörung.

  3. Scheint ja auf den ersten Blick nichts anderes zu bieten, als das deutsche Tutanota.

  4. Finde wie Tom Tutanota aus Hannover auch deutlich geiler. Berichtet nächstes Jahr bitte auch mal darüber. ( https://tutanota.com/de/ )
    Vielen Dank.

  5. Posteo.de kann das alles schon lange. Topp!

  6. kennt jemand einen wirklich guten Mail Hoster der eigene Domains erlaubt?

  7. Kann noch mailbox.org vorschlagen.
    + Möglichkeit verschlüsselten Eingangs
    + eigene Domain
    + mails verschlüsselt zu speichern

    Nutze bisher nur die eigene Domain.

  8. @jannis Google apps

  9. @egal: Posteo kann (und will) nach wie vor keine kundeneigenen Domains anbieten (siehe FAQ) – das soll Posteo jetzt aber nicht schlecht machen 😉

  10. @ jannis kalberlah
    Fastmail.com unterstützt eigene Domains und ist weit und breit der beste E-Mail Hoster.
    Im Bereich privacy allerdings, bietet er im Vergleich zu posteo und mailbox.org leider nix.

  11. Habe sowohl Protonmail als auch den deutschen Anbieter Tutanota und finde letzteren besser. Protonmail ist meines Wissens (noch) nicht OpenSource – Tutanota sehr wohl.

  12. kann man bei protonmail auch über einen Email client verschüsselt kommunzieren ? also z.b Thunderbird etc. oder geht das nur über den Browser/App ?

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